Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Das machst du auch:D :danke:

Erwischt! Aber es gibt einen Unterschied: Manipulative Aspekte sind in jegliche Art von Kommunikation enthalten. Aber ein Unterschied ist eben ob jemand versteckte Intentionen hat oder nicht und inwiefern es Intentionen sind die gegen etwas oder jemanden gerichtet sind oder nicht. Die ganzen Erklärungen outen mich aber langsam selbst ein bisschen zu sehr. Ich werde jetzt lieber wieder zu etwas hinterhältigerer Rhetorik zurückgehen. :D
 
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Was wäre in deinen Augen denn eine korrekte Beschreibung?

Das was er macht. Es ist keine Abrechnung sondern eine Bitte um mehr Gerechtigkeit, keine Unterschiede zwischen Syrern und Afghanen zu machen und er hat doch auch gute Argumente. Ist Afghanistan denn so viel sicherer? Ist da kein Krieg?

Insofern würde ich vielleicht sagen: Flüchtling bittet um mehr Fairness/Gerechtigkeit.
 
Bist du dir da wirklich so sicher dass das funktionieren könnte?

Kennst du diesen Film hier?

Dieser Film ist metaphorisch sehr aussagekräftig.
Kurzbeschreibung der Filmhandlung:
Es tun sich einige wenige Menschen mit ihren Familien zusammen,leben völlig abgeschieden vom Rest der Welt,weil sie dem Bösen der Welt entkommen wollten und mussten am Ende feststellen dass sie dem Bösen nie entkommen können weil sie aus sich selbst auch immer wieder neues "böses" gebieren.

Was hat "in Abgeschiedenheit flüchten um bessere Welt zu erschaffen" mit dem zu tun was ich schrieb? Ich sehe da den Zusammenhang nicht, denn mir gehts doch nicht um Abgeschiedenheit oder was auch immer.
 
Erwischt! Aber es gibt einen Unterschied: Manipulative Aspekte sind in jegliche Art von Kommunikation bzw. enthalten. Aber ein Unterschied ist eben ob jemand versteckte Intentionen hat oder nicht und inwiefern es Intentionen sind die gegen etwas oder jemanden gerichtet sind oder nicht. Die ganzen Erklärungen outen mich aber langsam selbst ein bisschen zu sehr. Ich werde jetzt lieber wieder zu etwas hinterhältigerer Rhetorik zurückgehen. :D

Hehehe, hinterhältige Rhetorik, haben wir ja schon, aber sowas, wie mit wenigen, einfachen Worten auch dem letzten Michel veranschaulichen können, um was es geht, dass muss noch geübt werden. Gibt es noch nicht wirklich.
Ich habe das mit der Wortakrobatik nicht drauf, ist mir zu anstrengend, bin ich zu faul. :D
Ich bin Gärtner, ich streue gerne Samen, wachsen soll es dann von alleine. Ist genug Arbeit für mich. Arbeit? ---nee , eigentlich keine...das macht sich einfach so...
 
Hehehe, hinterhältige Rhetorik, haben wir ja schon, aber sowas, wie mit wenigen, einfachen Worten auch dem letzten Michel veranschaulichen können, um was es geht, dass muss noch geübt werden. Gibt es noch nicht wirklich.
Ich habe das mit der Wortakrobatik nicht drauf, ist mir zu anstrengend, bin ich zu faul. :D
Ich bin Gärtner, ich streue gerne Samen, wachsen soll es dann von alleine. Ist genug Arbeit für mich. Arbeit? ---nee , eigentlich keine...das macht sich einfach so...

Das was Du da ansprichst ist eine super-interessante Frage, also mit einfachen und wenigen Worten wirklich tiefe Inhalte zu vermitteln, ohne jegliche Hinterhältigkeit etc. Ich habe mich oft gefragt ob das geht. Stell Dir mal eine Art Buch vor das so perfekt geschrieben ist, dass es sozusagen zu jedem spricht der es liest und auch von jedem verstanden werden kann der eben normal intelligent ist und lesen kann. Es müsste simpel anfangen und dann immer tiefer gehen.

Ich wüsste wirklich nicht wie, aber es wäre sicherlich keine Wortakrobatik sondern tatsächlich eher eine Form der "psychologischen Algorithmik". Die Kunst dabei wäre grundlegende Dinge so zu formulieren das sie jeder auf sich und seine ganz persönlichen Situationen übersetzen könnte. Und grundlegend ist das möglich. Aber um perfekt zu sein muss es einen Menschen ja genau da abholen wo er steht und dann tiefer führen und das auch noch potentiell bei jedem Leser.

Es gibt ein Buch das zwar weit davon entfernt ist perfekt zu sein, es hat keine derartige Struktur, aber von der Einfachheit der Erklärungen betreffend: Jetzt - die Kraft der Gegenwart (E. Tolle). Das ist schon erstaunlich wie gut er auf einfache Art tiefe Prinzipien vermitteln kann.
 
Das was Du da ansprichst ist eine super-interessante Frage, also mit einfachen und wenigen Worten wirklich tiefe Inhalte zu vermitteln, ohne jegliche Hinterhältigkeit etc. Ich habe mich oft gefragt ob das geht. Stell Dir mal eine Art Buch vor das so perfekt geschrieben ist, dass es sozusagen zu jedem spricht der es liest und auch von jedem verstanden werden kann der eben normal intelligent ist und lesen kann. Es müsste simpel anfangen und dann immer tiefer gehen.

Ich wüsste wirklich nicht wie, aber es wäre sicherlich keine Wortakrobatik sondern tatsächlich eher eine Form der "psychologischen Algorithmik". Die Kunst dabei wäre grundlegende Dinge so zu formulieren das sie jeder auf sich und seine ganz persönlichen Situationen übersetzen könnte. Und grundlegend ist das möglich. Aber um perfekt zu sein muss es einen Menschen ja genau da abholen wo er steht und dann tiefer führen und das auch noch potentiell bei jedem Leser.

Es gibt ein Buch das zwar weit davon entfernt ist perfekt zu sein, es hat keine derartige Struktur, aber von der Einfachheit der Erklärungen betreffend: Jetzt - die Kraft der Gegenwart (E. Tolle). Das ist schon erstaunlich wie gut er auf einfache Art tiefe Prinzipien vermitteln kann.

Super erklärt ! Einstein sagte, wenn man was einfach und klar erzählen kann, dann hat man es auch wirklich verstanden.
Ich habe so ein einfaches Erklären bei "Meistern" erlebt--dass war dann schon so krass, dass die Worte garnicht mehr entscheidend waren , einfach dem Verstehen untergeordnet. So, als ob man beim zuhören auf eine Reise geht und versteht. Ich weiß keine Worte dafür. Aber du verstehst a eh... Ja , Die Kraft der Gegenwart habe ich auf cd´s ist mir bekannt, ist aber bestimmt nicht so gut wie das Buch und bestimmt nicht so gut, wie wenn man jmd. gegenüber sitzt und "reist "
 
Das was er macht. Es ist keine Abrechnung sondern eine Bitte um mehr Gerechtigkeit, keine Unterschiede zwischen Syrern und Afghanen zu machen und er hat doch auch gute Argumente. Ist Afghanistan denn so viel sicherer? Ist da kein Krieg?

Insofern würde ich vielleicht sagen: Flüchtling bittet um mehr Fairness/Gerechtigkeit.


Okay,
wenn Flüchltlinge um mehr Gerechtigkeit bitten sagen sie gleichzeitig ja aus dass es eine Ungerechtigkeit in der dt. Flüchtlingspolitik gibt.
So gesehen prangern sie die Ungerechtigkeit in der dt. Flüchtlingspolitik an,was letztlich aber dann in der Tat als eine Art von Abrechnung mit der dt. Flüchtlingspolitik ist.
Natürlich ist es ein gutes Argument wenn ziwschen Afghanen und Syrern Unterschiede gemacht werden,aber dennoch sind diese Argumente dann auch immer eine Abrechnung mit der dt. Flüchtlingspolitik.

Dazu sagt dieser Mann dann auch:"Wenn Deutschland Flüchtlinge will,sollte Deutschland keine Unterschiede machen.
Deutschland will in Wahrheit aber garkeine Flüchtlinge,sondern Deutschland sieht sich seinem Grundgesetz verpflichtet.
Dieses Grundgesetz geht aber nicht von der Prämisse aus allen Flüchtlingen der Welt Unterschlupf bieten zu können,da dieses Grundgesetz aus einer ganz anderen Zeit stammt wo es diese Flüchtlingsströme SO nicht gab.
Dabei hat der afghanische Mann absolut Recht in seiner Argumentation,weil Deutschland versäumt hat sein Grundgesetz im Bezug auf Flüchtlinge den gegenwärtigen globalen Verhältnissen anzupassen.Und auch das prangert dieser Mann letzten Endes an und rechnet somit mit der dt.Politik ab,
weil weder Syrer,Iarker noch Afghanen Deutschland in all seinen Strukturen wirklich kennen.

Somit ist die Schlagzeile des Focus:"Flüchtling rechnet mit der dt.Politik ab" eine Abrechnug des Focus selbst mit der dt. Politik.
Dabei übernimmt der Focus nur die Argumentation des Flüchtlings für seine Abrechnung mit der dt. Politik,vor allem mit der Flüchtlingspolitik.

Übrigens möchte ich dir sagen dass ich deine beiden Beiträge,welchen ich auch meine Zustimmung gab,psychologisch gesehen wunderbar fand.
Das hast du wirklich klasse erklärt! (y)

Was hat "in Abgeschiedenheit flüchten um bessere Welt zu erschaffen" mit dem zu tun was ich schrieb? Ich sehe da den Zusammenhang nicht, denn mir gehts doch nicht um Abgeschiedenheit oder was auch immer.

Diese "Abgeschiedenheit" aus dem Film ist nur eine Metapher,ein Sinnbild für einen bestimmten Mikroksomos welcher auch immer nur dann existiert,wenn man in Schulen sinnbildlich-makrokosmisch anfängt das "bestimmte" Dinge beigebracht werden.
Die Abgeschiedenheit ist dabei garnicht das Thema,sondern das Ziel was verfolgt werden soll das Schülern "bestimmte" Dinge beigebracht werden,wie z.B. nicht "jeden Mist glauben und sich in Stellung gegeneinander oder gegen äußere Feinde bringen lassen"
Mein Beisspiel mit dem Film zeigt auf dass sich das pädagogisch niemals verwirklichen lässt,ausser vielleicht im ideologischen Wunschdenken,weil in dem Film dies auch den Kindern versucht wurde pädagogisch beizubringen

Schule dient dazu Realität zu vermitteln und keine Ideen.
Denn es ist ja auch kein grosses Gehemnis dass aus Kindern selten das wird in Form von Erwachsenen was ihnen in ihrer Kindheit und Jugend pädagogisch vermittelt wurde,sondern eher das Gegenteil.
Und wie gesagt;das "Böse" bzw. das Negative lässt sich pädagogisch nicht aus dem Menschen treiben,das Böse bzw. das Negative kann ein erwachsener Mensch nur aus sich selbst herraus vertreiben,mit Hilfe seines Bewusstseins.
Was man bezüglich deiner Denkweise machen kann ist ein Kind entsprechend zu erziehen,aber das kann keine Schule machen,sondern das fängt viel früher an und liegt letztlich im Elternhaus.Die Eltern prägen ein Kind,nicht die Schule.
 
Super erklärt ! Einstein sagte, wenn man was einfach und klar erzählen kann, dann hat man es auch wirklich verstanden.
Ich habe so ein einfaches Erklären bei "Meistern" erlebt--dass war dann schon so krass, dass die Worte garnicht mehr entscheidend waren , einfach dem Verstehen untergeordnet. So, als ob man beim zuhören auf eine Reise geht und versteht. Ich weiß keine Worte dafür. Aber du verstehst a eh... Ja , Die Kraft der Gegenwart habe ich auf cd´s ist mir bekannt, ist aber bestimmt nicht so gut wie das Buch und bestimmt nicht so gut, wie wenn man jmd. gegenüber sitzt und "reist "

Es gibt da viele gute Bücher. Sri Nisargadatta Maharaji finde ich z.B. noch besser. Bei "Jetzt...." kenne ich auch das Hörbuch und ich muss gestehen: Tolle kann super formulieren und tiefe Dinge einfach erklären, aber seine Stimme und Betonung das schläfert mich ein. Ich lese das lieber. :D

Persönlich habe ich noch nie einen Meister getroffen. Ich glaube übrigens, dass dieser große Ruhm den Jesus erfahren hat und der dann zu einem gigantischen Mythos wurde der vermutlich nicht mehr so besonders viel mit dem Mann zu tun hat, vielleicht gerade durch Einfachheit entstand... also die Fähigkeit eine Sprache zu sprechen die (damals) wirklich fast jeder verstand. Und das Paradox könnte sein: Davon ist wohl das Meiste verloren gegangen aber dafür wurde ne Menge Voodookram hinzugefügt, so dass die katholische Kirche es heute fertig bringt sich einerseits auf Jesus zu berufen und andererseits Weihrauchfässer zu schwenken während homosexuelle Priester den Homosexuellen die Hölle versprechen. :D
 
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Ich glaube übrigens, dass dieser große Ruhm den Jesus erfahren hat und der dann zu einem gigantischen Mythos wurde der vermutlich nicht mehr so besonders viel mit dem Mann zu tun hat, vielleicht gerade durch Einfachheit entstand... also die Fähigkeit eine Sprache zu sprechen die (damals) wirklich fast jeder verstand.

Die Dinge auf den Punkt zu bringen unter der Berücksichtigung dass alles was man selber macht und tut eine Ursache ist und hat,welche letztlich auf einen selbst zurückkommt.Er nannte es Gott bzw. Vater.
Das war ziemlich einfach und auch einfach zu verstehen,konnte jeder Mensch sich selbst direkt oder auch indirekt mit diesem Gott&Vater selbst identifizieren.Man erkannte sich selbst und verstand was Jesus ganz einfach mit "Vater" meinte.
 
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