Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Das ist schon klar, dass jeder einzelne in der Summe ein gesamt ergibt.
Die derzeit demokratisch gewählte Regierung lässt ihre Bürger im Regen stehen.
Ich bin auch für offene Grenzen, allerdings mit einem aber versehen.
Nicht auf Biegen und Brechen, vor allem dann nicht, wenn das was Regierung entscheidet bzw. sich vor einer Entscheidung drückt, dazu führt, was sich derzeit in unserer Republik abspielt/abgeht.
Hier ja teilweise auch im thread.

Man könnte wieder in Kraft setzen, was eigentlich Gesetz ist. Flüchtlinge müssen dort Asyl beantragen, wo sie zum ersten Mal Boden der EU betreten . Insgesamt sind die Grenzen Deutschlands unglaublich lang, Grenzanlagen könnte man zwischen D und A aufbauen. Zwischen den USA und Mexiko hat das den Zustrom zumindest erheblich reduziert. So entstünde ein Rückkopplungseffekt. Plötzlich würden alle EU-Länder nachziehen und nicht mehr durchwinken (können). Es entstünden allerdings grausame Bilder. Durch die Länge der Grenze in D müsste Militär eingesetzt werden, Fr. Merkel würde zurücktreten und vermutlich Schäuble das Steuer in die Hand nehmen. Spätestens hinter den Grenzen Österreichs würden bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen, weil dort der Druck erheblich steigen würde. D müsste den Ausnahmezustand ausrufen und Waffen einsetzen oder riesige Konzentrationslager an den Grenzen bauen und durchdringende Flüchtlinge inhaftieren, wenn sie nicht vorher erschossen werden.Das wiederum würde die deutsche Bevölkerung ebenso zerreißen und evtl. die Menschenrechtler radikalisieren.

Einfacher wäre es , die "Nichtasylbefürworter" mit einem Fallschirm versorgt über Syrien aus einem Flugzeug springen zu lassen.
 
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Gemeint ist, wer sich davon angesprochen fühlt. Und sicher ist es ein Erfolg, wenn man junge Leute trennt und einsperrt soweit es geht, dass es im Umkreis zu weniger Straftaten kommt. Für das Umfeld. ^^

Ich sehe da Defizite. Du nicht?

Was für ein Defizit siehst du da? Ich finde es positiv, daß verhaltensauffällige Jugendliche in Betreuung genommen werden. Einsperren schaut für mich anders aus. Die offensichtlich professionell geschulten Mitarbeiter der Einrichtung versuchen die Jugendlichen vor der Knast-Laufbahn zu bewahren. Was sonst sollte man tun?

Eine wöchentliche Therapiebegleitung wäre sicherlich wünschenswert. Da stimme ich dir zu. Für die schweren Schädigungen, die diese Jugendlichen mitbringen, sind zwei Wochen eine lange Zeit. Würde den Mitarbeitern sicherlich auch die Arbeit erleichtern.

Aber alles in allem sehe ich nach dem von dir herangebrachten Bericht eigentlich genau das, was du immer wieder einforderst. Professionelle Hilfe, Aktivitäten, die wirklich etwas zur Entspannung der Lage beitragen.

Kinnaree
 
Dieselbe Frage wie an Anevay auch an dich. Hast du den verlinkten Artikel GELESEN?
Es ist nicht mein Stil derart überhebliche Fragen zu stellen, aber ich möchte sie doch gerne wieder an dich zurück geben.

Wo genau liest du da etwas von einer "gangbaren Lösungsmöglichkeit"? Du wirst doch nicht etwa dieses Ghetto meinen, in dem 1800 hochexplosive Jugendliche zusammengepfercht sind.

R.
 
Ich erwarte mir allerdings von unserer Regierung, dass sie endlich mal Stellung bezieht und nein, ich finde die Haltung von Frau Merkel weder klar noch hilfreich.
Ich lese und sehe durchaus eindeutige Stellungnahme.
Und mit solchen eindeutigen und grundgesetzkonformen Maßnahmen bin ich sehr einverstanden.
 
Es ist nicht mein Stil derart überhebliche Fragen zu stellen, aber ich möchte sie doch gerne wieder an dich zurück geben.

Wo genau liest du da etwas von einer "gangbaren Lösungsmöglichkeit"? Du wirst doch nicht etwa dieses Ghetto meinen, in dem 1800 hochexplosive Jugendliche zusammengepfercht sind.

R.
Ich wiederhole die Frage.

Hast du den verlinkten Artikel gelesen?

Da steht

Etwa 1800 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (UMF) halten sich in der Stadt auf,

und nicht in einem Ghetto. Einige dieser 1800 Jugendlichen sind Problemfälle, und für DIE ist der "Bullerdeich" eingerichtet.

Meine Frage ist nicht überheblich, sondern leider offenbar berechtigt.-

Kinnaree
 
Es ist nicht mein Stil derart überhebliche Fragen zu stellen, aber ich möchte sie doch gerne wieder an dich zurück geben.

Wo genau liest du da etwas von einer "gangbaren Lösungsmöglichkeit"? Du wirst doch nicht etwa dieses Ghetto meinen, in dem 1800 hochexplosive Jugendliche zusammengepfercht sind.

R.
Doch. Auch nur ein Therapeut alle zwei Wochen ist doch genau mein Wunsch. *ironie*
Nein. Da geht es um hochgradig gewalttätige Jungs, wo es ein Hohn ist, was hier tolle Hilfe genannt wird.

Das ist, als würden 46 Waffen ohne Sicherung irgendwie halbherzig verwahrt werden. Und so richtig ernsthaft wird sich nicht um diese Jungs gekümmert.

Warum nicht?

Lg
Any

Ps ich bezweifle, dass die 1800 anderen Jugendlichen eine bessere Betreuung erhalten.
 
Ja, ich wünsche mir das auch. Wenn ich auch derzeit leider keine eigenen Ideen habe.
Ich habe/hege die Sorge (Besorgtbürger *gg*), dass sich die Stimmung im eigenen Land mehr und mehr verändert und nicht zugunsten der Flüchtlinge.
Welche Ideen, Vorschläge hättest du?

Naja, wie ich schon schrieb, wären bei meinen Ideen auch die anderen Staaten Europas gefordert. Die müssten mitspielen, die Flüchtlinge anhand eines gerechten Schlüssels unterteinander zu verteilen. Die Versorgung der Menschen müsste dabei auch aneinander angeglichen werden, so dass es bei den Flüchtlingen keine starken Präferenzen mehr gibt.

Auch kann ich der Idee etwas abgewinnen, weitere Auffanglager außerhalb der EU nahe den Kriesenherden und nahe der EU-Grenzen zu schaffen. Dahin könnten sich die Flüchtlinge wenden, ihre Asyl-Anträge stellen und abwarten, ob sie angenommen werden oder nicht. In dem Fall, dass sie angenommen werden, wird ihnen dann auch eine sichere Reise in das entsprechende EU-Land gegeben.

PS: Aber wie gesagt: Zu beidem müssten alle anderen EU-Staaten mitspielen - oder zumindest weirtaus mehr als aktuell.
 
Ich lese und sehe durchaus eindeutige Stellungnahme.
Und mit solchen eindeutigen und grundgesetzkonformen Maßnahmen bin ich sehr einverstanden.

Ihre Eindeutigkeit hinsichtlich der "Neuen Rechten" und Menschenrechte ganz allgemein begrüsse ich sehr, ihre Einseitigkeit bzw. Passivität hinsichtlich konkreter Lösungsvorschläge sowie mangelnde Transparenz in Entscheidungsfragen ist sehr gefährlich... m.E....
 
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