Die Erleuchtung..........

@ Eli7,

ich denke schopn, daß wir alle einst richtig atmeten. Ist ja auch ganz natürlich und alle kleinen Kinder tun dies spontan. Würde also eher sagen, wenn, dann haben wir das richtige Atmen verlernt.

War rebirthing betrifft, war das nicht die Sache, wo die Leute regelrecht Luft in sich hinhalieren, d.h. hyperventilieren? Habe mal gehört, daß das nicht immer so förderlich sein soll, da Adern im Kopf platzen können oder sowas. Weiß es leider nicht mehr genau.

Ansonsten stimme ich zu, das Atemübungen dem Körper sehr gut tun können. Bzw. das bewußte Atmen. Ob das aber mit der Erleuchtung zu tun hat??? Ich denke, diese kann auch spontan auftreten. Man tut irgendwas, plötzlich geschieht etwas und alles ist klar. Warum nicht?

Kaji
 
Werbung:
@ Kaji
Ich habe Rebirthing nur als Beispiel gewählt. Es gibt auch noch das original holotrope Atmen nach Stanislav Grof.

Ich selbst habe eigene Erfahrungen im transzendentalen Atmen. Dies führt uns beim Einatmen in die Transzendenz, dem Ursprung des Atems entgegen. Das Bemerkenswerte daran ist, dass dieser Ursprung des Odems im Atemstrom Licht ist, reines Licht.
Habe diese tranzendentale Atmung in den 80er Jahren entworfen und als Pranasophie bezeichnet. Wegen totalen Unverständnisses der Atemtechniker, die Atmung als rein physisch-energetisches Geschehen betrachten, habe ich von weiteren Veröffentlichungen abgesehen. Vor 20 Jahren war die Zeit eben noch nicht reif dafür.
 
Ich selbst habe eigene Erfahrungen im transzendentalen Atmen. Dies führt uns beim Einatmen in die Transzendenz, dem Ursprung des Atems entgegen. Das Bemerkenswerte daran ist, dass dieser Ursprung des Odems im Atemstrom Licht ist, reines Licht.
Habe diese tranzendentale Atmung in den 80er Jahren entworfen und als Pranasophie bezeichnet. Wegen totalen Unverständnisses der Atemtechniker, die Atmung als rein physisch-energetisches Geschehen betrachten, habe ich von weiteren Veröffentlichungen abgesehen. Vor 20 Jahren war die Zeit eben noch nicht reif dafür.

... aber jetzt und hier ist ein guter zeitpunkt!

hoere gerne mehr davon - eigentlich wuerd ich ja jetzt von einem erlebnis berichten, aber las grad in einem anderen threat, dass ich meine erlebnisse fuer das nonplusultra halte und die leute missioniere, also sag ich mal nix mehr... - ne stimmt nicht, ich sag nix mehr weil ich muede bin und jetzt ins bett geh, ist schon nach mitternacht...

ciao
 
Hallo Aussteiger
ich bin dir noch eine Antwort schuldig über das transzendentale Atmen.

Warum transzendental, weil wir im Atem die Verbindung haben mit dem Ursprung allen Seins.

Alle, die im Zusammenhang mit Prana, Chi oder Ki über Atem sprechen, konzentrieren sich auf seine Wirkungen im Hier und Jetzt. Ich konzentriere mich auf den Zufall. Warum Zufall?
Der Zufall ist paradox und alles Paradoxe kommt aus dem göttlichen Bereich. Es fällt uns etwas zu, aber wir wissen nicht, von woher es fällt, deshalb reden viele vom Zufall und deshalb verdrehen die meisten von uns den Zufall.

Auch der Atem kommt uns von irgendwoher zu. Aber beim Atem können wir das Einatmen bis zum Ursprung zurück verfolgen. Und wie das geht, das ist Gegenstand des ganzheitlichen Atmens, der Pranasophie.
 
Hallo Kaji


Was hast du da für Erfahrungen?
Interessiert mich sehr.
Danke und Gruss

Hallo Eli7,

sorry, kann jetzt erst antworten.

Ich hatte mal eine Phase, wo ich wohl etwas sehr mit Atemübungen übertrieben habe. Ich machte die kompltette Reihe (früh), angefangen von Kapalabhati bis hin zu Bhastrika. Zunächst fühlte sich alles gut an, ich habe es auch super vertragen.

Doch irgendwann konnte ich nachts nicht mehr richtig schlafen, wurde unruhiger, mein Rücken machte sich bemerkbar (durch das lange Sitzen) und letztendlich bildete ich eine richtige Totalabwehr gegen die ganzen Übungen.

Ich habe auch versucht, die Atemzüge möglichst lange auszudehnen, obgleich ich noch nicht wirklich soweit war. Bzw. hätte ich ein paar Zyklen langatmig geschafft und hätte dann wieder kürzer treten müssen - habe ich aber nicht getan. Hab mich also gezwungen, weiter langsam zu atmen.

Es war einfach nicht gut. Zum Glück habe ich das ganze nicht aus Büchern gelernt, sondern schon in einem Kurs. Sonst hätte ich wohl noch mehr Fehler gemacht. Ich weiß nicht, wenn ich mir vorstelle, ich versuche mich in den Bandhas, nur alleine durch Literatur - das ist sicher weniger spaßig, wenn man es dann falsch macht.

Positive Effekte gab es natürlich auch. Die Verdauung war eine ganz andere (regelmäßig, gleich früh), der Atem wurde insgesamt ruhiger und gleichmäßiger. Ich atme noch jetzt sehr leise (auch im Schlaf), während manch andere ja regelrecht schnaufen. Ich war fitter, d.h. Kreislaufmäßig belastbarer usw. Nur bin ich es eben zu schnell angegangen, zuviel auf einmal, zu lange... Und wenn man sich fast in eine Ohnmacht treibt - ziemlich blöd.

Kaji
 
Werbung:
Hallo Kaji
danke für deine Antwort.

Ich hatte das Glück, einen ungemein sympathischen, liebenswürdigen, stets gleichbleibend ausstrahlungsstarken und strengen Yoga-Lehrer gehabt zu haben, Selvarayan Yesudian (+) in Zürich.

Das Wichtige, was ich gelernt habe ist, folge deinem Atem, wohin er dich leitet.
Atem ist wie Wasser, das stets dahin fliesst, wohin das Gefälle hinführt. Wenn ich hineinspüre, fliesst der Atem von der Erde durch den Menschen zum Himmel, empfängt dort das Licht und fliesst wieder zurück zur Erde.

Bewusstsein folgt dem Atem, das ist Pranasophie, die Weisheit des Odems im Atemstrom.
Und wir stehen dazwischen und lassen es einfach fliessen, so es denn fliessen will.
 
Zurück
Oben