Das unsichtbare Schiff

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Möchte wer manipuliert werden, nur weil sich ein anderer was "wünscht"?
Die Natur wär' ja dumm wenn sie das zuließe.

Bevor ich noch etwas über das Gehirn oder das Bewußtsein von mir gebe möchte ich mal ganz schnell Stellung zu diesem komischen Verdacht nehmen.

Er ist schlicht unbegründet.

Manipulationen lehne ich ab ! Eine denkbar schlechte Vorgehensweise, von der ich nicht einmal weiß ob sie funktioniert. Allein der Versuch ist aber schon verwerflich und es wird sicher nicht nur unnütz für alle Beteiligten sein, sondern ihnen auch noch schaden. Zumindest dem Manipulierer.
 
Wenn jemand da ist der Klang nicht wahrnimmt... ist Klang dann ein Unsichtbares Schiff für Jemanden?

Parallel-Universen beinhalten Parallel-Existenzen.

Alles existiert aus sich Selbst heraus.


Des Menschen Werdegang prägt sich durch die Intensität seiner
Aufmerksamkeit auf das Wesentliche in Allem... selbst im Unsichtbaren :)


Wyrm


Ohne Formlosigkeit keine Form.

Ohne Unsichtbares nichts Sichtbares.

Ohne Nicht-Manifestes nichts Manifestes.


Es liegt an der Klarheit des Himmels, daß wir Wolken wahrnehmen können.

Es ist die Wahrnehmung selbst, welche Dualität erschafft.


Abraxas

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Der Vergleich mit einer Druckerreiexplosion hinkt aber gewaltig. Es spielen zwar Zufallsprozesse eine große Rolle, aber dennoch kann daraus etwas geordnetes entstehen. Dazu mal einen kleinen Exkurs in die Chemie: Man nehme 1 Liter Sauerstoffgas und 2 Liter Wasserstoffgas. Das mische man und entzünde das Gemisch. Es gibt einen lauten Knall und man hat: Wasser (mit winzig kleinen Anteilen Wasserstoffperoxid und Rest-Wasserstoff sowie -Suaerstoff). Wieso haben sich in so großer Mehrheit jeweils ein Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatome zusammengetan? Woher "wussten" sie, wo sie sich anlagern dürfen und wo nicht?


Hallo Joey,

könnte man daraus evtl. den Schluß ziehen, daß schon in Atomen, in Elementarteilchen, eine bestimmte Form von Intelligenz und/oder Bewußtsein wirkt?


LG
A.

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Hi Sunnygirl
Bei keiner meiner Wahrnehmungen muss ich beim Nachprüfen mein Leben riskieren, also ist Dein Beispiel vom Knollenblätterpilz nicht so ganz stimmig für mich.

Ich wollte mit meinem Beispiel auch auf etwas ganz anderes hinaus, nämlich:

Wissen wird grundsätzlich durch Erfahrung gewonnen.

Es gibt auch eine Art von Glauben, der solcherart Wissen zumindest sehr nahe kommt. Dieser Glaube basiert auf Vertrauen und Information. z.B.: Ich besitze die Information, daß bestimmte Pilze sehr giftig sind. Ich vertraue darauf, daß diese Information richtig ist und der Wahrheit entspricht. Folglich werde ich es unterlassen, bestimmte Pilze zu verspeisen. Diese Art von Glaube - dieses "so-gut-wie-Wissen" - rettet mir vermutlich das Leben.

Es gibt natürlich auch noch einen anderen Wissenszugang, nämlich den über unser sog. "kollektive Unbewußte", welches zumindest das Wissen der gesamten Menschheit aller bisherigen Zeitalter "gespeichert" hat. Dieses Wissen kann "angezapft" werden und wird dann zu einer Art "innerem Wissen". Das kollektive Unbewußte ist in sich natürlich alles andere als unbewußt. Es erscheint uns nur im Vergleich zu unserem gewöhnlichen Fokus, unserem bekannten Alltagsbewußtsein, als unbewußt.

LG
A.

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Ganz so begriffstutzig bin ich nun doch nicht. Das ist schon klar, aber ebenso ein Wunder wäre es mit nur einer Münze überhaupt nichts ( ungeachtet jeder Markierung ) zu treffen.

Ja, das wäre in der Tat ein Wunder. Münzen neigen dazu nach unten zu fallen und irgendetwas zu treffen.

Stellt sich natürlich die Frage, ob ein Sinn dahinter steckt, dass die Welt so ist wie sie ist. Ich denke ja. Andere Konstelationen für eine Lebensbildung wären natürlich ebenso denkbar und vielleicht sind sie sogar entstanden. Aber nur zufällig genau so entstanden wie sie entstanden sind oder steckt ein Plan dahinter ? Das ist natürlich keine wissenschaftliche Frage.

Natürlich kann man sich die Frage stellen. Nur, wie kann man sie mit Sicherheit beantworten?

In deiner subjektiven Wahrnehmung stand es für einen Moment so geschrieben wie du es sehen wolltest. Das war für einen Augenblick deine Realität, abgekoppelt vom objektiven Bewußtsein des Kollektivs. Man kann durchaus eine eigene Realität bilden, die sich nicht mit der Wahrnehmung anderer decken muß.

Und was spricht dagegen, dass mein Gehirn das gelesehe schlicht und ergreifend fehlinterpretiert hat? Einfach zu eilig gelesen... ohne, dass sich irgendwelche Universen zeitweise abgespalten hätten etc.

Wie kann Energie ohne Materie entstehen und Materie ohne Energie ? Müssen wir nicht von einer metaphysischen Quelle ausgehen, die einen Anfang bildet ?

Nein, wieso müssten wir? Wir können... aber wir sind keineswegs dazu gezwungen. Unbekannt heißt unbekannt und nicht unbedingt metaphysisch.

Nein. Ich kann frohen Mutes sein etwas zu erreichen oder die Hoffnung auf einen guten Vertragsabschluß hegen, ich kann voller Zuversicht ein Projekt starten usw. Aber ein wirklicher Glaube, ein unerschütterlicher fest verankerter Glaube, der durch keine unterbewusste Blockade aufgehalten wird und so felsenfest steht wie der Mount Everest - DAS IST ETWAS ANDERES. Diesen Zustand erreicht man nur ganz selten. Es kommt darauf an, was man im Herzen glaubt. Das wird oft mit Hoffnung oder Zuversicht verwechselt.

Und wie erkenne ich diesen Zustand? Wie unterscheide ich ihn, wenn ich ihn erlebe, von normaler Hoffnung? Im Nachhinein kann man immer sagen: "Du hast tief innerlich doch gezweifelt." Um das zu untersuchen müsste man das aber vorher sagen können.

Da muß man unterscheiden zwischen dem Gesetz der Anziehungskraft, mit der man in der Lage ist eine Realität zu manifestieren und der etwas simpleren Variante. Bsp.: Jemand hat Angst, dass ihm am Fr., den 13. etwas passiert, setzt sich voller Nervosität ins Auto fährt gegen einen Baum und sieht sich bestätigt. Die beiden Abläufe sind nicht identisch.

Warum sind sie nicht identisch?

Hat die Hirnforschung jetzt herausgefunden, dass Fleisch denken kann ? Das wäre eine Sensation.

Wenn das Fleisch aus einem hochkomplexen Netzwerk miteiander verbundener Zellen besteht, die elektrische Impulse austauschen und dadurch gewisse Anregungsmuster im Gehirn entstehen, dann kann Fleisch denken.

Viele Grüße
Joey
 
Hi Sunnygirl


Ich wollte mit meinem Beispiel auch auf etwas ganz anderes hinaus, nämlich:

Wissen wird grundsätzlich durch Erfahrung gewonnen.

Es gibt auch eine Art von Glauben, der solcherart Wissen zumindest sehr nahe kommt. Dieser Glaube basiert auf Vertrauen und Information. z.B.: Ich besitze die Information, daß bestimmte Pilze sehr giftig sind. Ich vertraue darauf, daß diese Information richtig ist und der Wahrheit entspricht. Folglich werde ich es unterlassen, bestimmte Pilze zu verspeisen. Diese Art von Glaube - dieses "so-gut-wie-Wissen" - rettet mir vermutlich das Leben.

Es gibt natürlich auch noch einen anderen Wissenszugang, nämlich den über unser sog. "kollektive Unbewußte", welches zumindest das Wissen der gesamten Menschheit aller bisherigen Zeitalter "gespeichert" hat. Dieses Wissen kann "angezapft" werden und wird dann zu einer Art "innerem Wissen". Das kollektive Unbewußte ist in sich natürlich alles andere als unbewußt. Es erscheint uns nur im Vergleich zu unserem gewöhnlichen Fokus, unserem bekannten Alltagsbewußtsein, als unbewußt.

LG
A.

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Hi Abraxas

Weshalb sollte ich tradiertem Wissen, das von Volk zu Volk, von Religion zu Religion (usw.) unterschiedlich ist, mehr vertrauen als meinen eigenen Erfahrungen? Klar lass ich mich gern inspirieren, um eigene Erfahrungen zu der entsprechenden Thematik zu machen, aber ich übernehme nichts, was nicht selbst erfahrbar ist.
 
Natürlich kann man sich die Frage stellen. Nur, wie kann man sie mit Sicherheit beantworten?

Sicherheit erhältst du durch Erkenntnis. Sorry für die unzureichende Antwort. Ich versuche es später etwas genauer zu erläutern.

Und was spricht dagegen, dass mein Gehirn das gelesehe schlicht und ergreifend fehlinterpretiert hat? Einfach zu eilig gelesen... ohne, dass sich irgendwelche Universen zeitweise abgespalten hätten etc.

Es könnte so sein, ist es aber nicht.

Nein, wieso müssten wir? Wir können... aber wir sind keineswegs dazu gezwungen. Unbekannt heißt unbekannt und nicht unbedingt metaphysisch.


Und wie erkenne ich diesen Zustand? Wie unterscheide ich ihn, wenn ich ihn erlebe, von normaler Hoffnung? Im Nachhinein kann man immer sagen: "Du hast tief innerlich doch gezweifelt." Um das zu untersuchen müsste man das aber vorher sagen können.

Ich bemerke diesen Unterschied bei mir. Das Gefühl, dass damit einhergeht lässt sich aber so einfach nicht beschreiben.

Warum sind sie nicht identisch?

Weil es bei der einen Variante um das vordergründige Bewußtsein geht und bei der anderen um das verborgene Unterbewußtsein. Das Unterbewußtsein ist der Chef.

Wenn das Fleisch aus einem hochkomplexen Netzwerk miteiander verbundener Zellen besteht, die elektrische Impulse austauschen und dadurch gewisse Anregungsmuster im Gehirn entstehen, dann kann Fleisch denken.

Das Gehirn funktioniert nur in Zusammenarbeit mit dem restlichen Körper und der gesamte Körper funktioniert nur im Verbund mit der Seele, welche stets mit den feinstofflicheren Ebenen wechselwirkt. Dazu schreiber ich später noch mehr.
 
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Der Subjektivismus, der seine Wurzeln im Advaita(Nichtdualität)hat, übt eine gewaltige Faszination auf uns aus.
Wir sind keine Verkörperung, sondern nur Träger der Vorstellung einer solchen.
Es gibt keine objektive Realität die außerhalb unseres Bewußtseins einer Eigengesetzlichkeit folgt, sondern die Welt entspringt unserem unbewußten Geist. Wir brauchen also nur den Zugriff auf unser Unbewußtes, dann sind wir im Besitz einer unbegrenzten Freiheit. Alles ist dann möglich, einschlieslich körperlicher Unsterblichkeit und ewiger Jugend.
Die Außenwelt, zu der ja auch mein Körper gehört,ist nur eine Fata Morgana und kann beliebig gestaltet werden.
Die Erklärung paranormaler Phänomene ergibt sich bei dieser Weltsicht von selbst.
Der reisende steht eher in der Tradition der Europ. Mystik und vertritt eine dualistische Sichtweise.
So wie eine math. Reihe eine unbegrenzte Menge von Zahlen erzeugen kann,
reale und imaginäre, kann das Bewußtsein eine unbegrenzte Menge von Gedanken generieren, reale und imaginäre.
Reale partizipieren an der objektiven Realität, imaginäre nicht, sie werden nicht zur realen erlebbaren Wirklichkeit.
Auch wenn ich mein Unbewußtes trainiere, einen Vulkanausbruch als einen überkochenden Griesbreitopf zu denken, wird er die Leute nicht ernähren.
 
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