Das Herz und die Seele Indiens

8
Sobald der Geist den Leib verläßt
und einen neuen sich beschafft
er wie ein Wind der Düfte trägt
der Sinne Sechsheit an sich rafft

Zitat (von mir)
"Zu töten ist leicht, lebendig zu machen unmöglich.
Wer träumt, wer schläft, wer erwacht?
Wo ist der Morgen dannach und wo ist der der sagt "ich bin nicht" wenn er nicht wahr-nimmt, dass er ist?
Warum schläft er?"

Was ist "die Sechsheit der Sinne" und warum zieht sie der, der (sich selbst) wahrzunehmen begehrt an?

in den Upanishaden kann man lesen:
Die Trommel wird angeschlagen, doch Ihre Töne kannst Du nicht fassen.
Du kannst die Trommel fassen, doch die Töne fasst Du nicht.
Der der die Trommel preis gibt, reißt die Trommel an sich und die schläger und sagt..ich habe den Ton.
..
So wie das Meer der Mittelpunkt der Gewässer ist, die Haut der Mittelpunkt der Empfindung, die Nase der Mittelpunkt der Gerüche, die Zunge der Mittelpunkt des Geschmackes, das Auge der Mittelpunkt der Erscheinung, das ohr der Mittelpunkt der Geräusche, das Manas der Mittelpunkt aller Gedanken, das Herz der Mittelpunkt aller Veden, die Hände der Mittelpunkt allen Handelns, die Füße der Mittelpunkt allen Gehens, der Schoß der Mittelpunkt aller Freude, der After der Mittelpunkt der Entleerung, die Stimme der Mittelpunkt der Wissenschaft.So wie ein Klumpen Salz weder Kern noch Schale hat, sondern ganz Geschmack ist (dieses Salz), so ist fürwahr dieses große unendliche unbegrenzte Wesen ganz Erkenntnis.

..

Wenn einer dann nicht sieht, so nimmt er obschon sehend, sichtbares nicht wahr.Das Sehen schwindet nicht.
Der Sehende sieht jedoch ohne ein zweites.
Er ist sehend, doch es gibt nichts was er sieht.
..
Wenn einer dann nicht riecht, dann nimmt er obgleich riechend, das Riechbare nicht war. Das Riechen schwindet nicht, doch es gibt kein zweites, das er riechen könnte.

Wenn einer nicht schmeckt so nimmt er, obgleich schmeckend, das andere nicht war, den es gibt kein zweites.

Wenn einer dann nicht redet, so redet er obschon redend das zu redende nicht, denn es gibt kein zweites.

Wenn einer dann nicht hört, so kommt der hörende nicht umsein Gehör, weil das nicht schwindet, doch hört er nichts, denn es gibt kein zweites.

Wenn einer dann nicht denkt, dann denkt er, obschon denkend, das denkende nicht. Zwar bleibt das denken, doch gibt es kein zweites das er denken könnte und so denkt er nicht.

Wenn einer dann nicht fühlt, so fühlt er obschon fühlend, das zu Fühlende nicht. Zwar bleibt das Fühlen erhalten, aber es gibt kein zweites, das er fühlen könnte.

Wenn einer dann nicht erkennt, so erkennt er obschon erkennend das Erkennbare nicht. Zwar bleibt die Eigenschaft des Erkennens erhalten, doch es gibt kein zweites, das erkennbar wäre.

Wenn och etwas anderes bestünde, (als der Alleine) dann würde eins das andere sehen, riechen, schmecken, begrüßen, hören, denken, eins das andere fühlen, eins das andere Erkennen.

UND es steht:
Der Brahmanenstand gab den Brahmanenstand Preis, wenn er den Brahmanenstand woanders als im ATMAN sieht.
Der Kriegerstand gab den Kriegerstand Preis, wenn er den Kriegerstand woanders als im ATMAN sucht.
Die Welten geben den Preis, der die Welten woanders als im ATMAN sucht.
Die Götter geben den Preis, der die Götter woanders als im ATMAN sieht.
Die Veden geben dem Preis, der die Veden anders als durch das ATMAN sieht.
Das Opfer gibt den Preis, der das Opfer woanders als im ATMAN sieht.
Das All gibt den Preis, der das All anders als das ATMAN sieht.

Die Welten, die Götter, die Veden, die Opfer, das All.
Dies alles ist ATMAN.


WAS IST ES ALSO?????????????
das der Sinne Sechshaft an sich raft?

Wer ist es, der zu sehen wünscht, den (obgleich er ist und sehend ist) er das sehende nicht sieht, da er DAS ALLES ist.

Wer ist es, der zu hören wünscht, den (obgleich er ist und hörend ist) er das hörende nicht hat, da es nichts gibt, das gehört werden kann, wenn es kein zweites gibt.

Wer ist es, der zu fühlen wünscht, den (obgleich er ist und fühlend ist) er das zu fühlende nicht hat, da es nichts gibt, das außerhalb von IHM ist und zu fühlen wäre.

Wer ist es, der zu schmecken wünscht, den (obgleich er ist, und schmeckend ist) er das schmeckende nicht hat, da es kein zweites gibt..

Wer ist es, der zu riechen wünscht, den (den obgleich er ist und riechend ist) er das zu riechende nicht hat, da es kein zweites gibt


Der Sechste ist der innerste Sinn (des SELBST) das wahrzunehmen scheint

9
Wenn er sich mit Gesicht, Gehör
Gefühl, Geschmack, Geruch vereint
und mit dem innneren Sinn
er alles (all das) zu geniesen (wahrzunehmen) scheint


10
Wenn er von Gunas dicht umhüllt
im Leib weilt oder von Ihm zieht (ihn verläßt)
des Toren Sinn Ihn (das was geht und kommt) nicht erfasst,
der Weise nur ists (der, der es IN SICH erkannt hat), der es sieht (wahrnimmt).

Es gibt diesen Punkt der Wandlung (den der Meditierende kennt) wo im Wechsel von der Körperlichen auf die Gesitige Ebene der Seienszustand des All_einen durchschritten wird.
Dieser Initiationspunkt, der immer Gegenwart ist, beinhaltet die Möglichkeit des Beendens jegichen Seiens..

Was ist die Voraussetzung:
Das es nichts mehr gibt in diesem Geoffenbarten TEIL des Schöpfers das SICH SELBST erfahren möchte
So gibt es auch eine REIHENFOLGE indem sich die Sinne in Tod und Neugeburt auflösen oder sich erneut ausbilden

Die Auflösung der 5 Elemente Feuer Erde Wasser Wind und Raum
Ihre Auflösung im Sterbeprozess entspricht Ihrer Neuwerdung im Entstehungsprozess
 
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Wo war ich?
Ah ja, die Auflösung der 5 Elemente im Sterbeprozess bzw die Bildung der 5 Elemente im Geburtsprozess
als Erläuterung zu der 8. und 9. Strophe im 15 Gesang der Gita

gut..wir haben Erde, Wasser, Feuer, Luft
da Anfang und Ende GLEICH sind und nur aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden schließt das 5 Element den Kreis und ist Anfang UND Ende
(vergleichbar der Realität von 4 Himmelsrichtungen UND der Tatsache, dass die Erde eine Kugel ist)

IN der Erfahrung ergibt sich die Richtung und weil das so ist kann man eine Ende und einen Anfang definieren

Der Sterbeprozess:
Das Ego/ich (das ICH hier auch gerne Selbstbewußtsein nennen würde..es ist schwierig, da solche Begriffe keine eindeutige Definition kennen, aber ich bin sicher es wird verstanden von welcher ART des Bewußtseins ich hier spreche..)

gut
das erste das sich im tatsächlichen Sterbeprozess verändert oder aufzulösen beginnt ist dieses Bewußtsein

keine Sorge, man verliert sich nicht (das Kind verliert sich auch nicht im Erwachsenen_bewußtsein und umgekehrt..es vollzieht aber eine WANDLUNG)
Näher will ich i.A. nicht darauf eingehen, sonst führt das zu weit v Thema weg

Somit ist der RAUM oder der, der wahrnimmt, ALS DER, der Wahrnimmt, der erste der vom Sterbeprozess betroffen ist(!)

was geschieht dann?

die SUBSTANZT des Körpers schwindet
er fällt ein, verliert an Gewicht
(das Element Erde löst sich im Element Wasser)

Die Kontrolle über die Flüssigkeiten des Körpers geht verloren

das Element WASSER löst sich auf im Element FEUER

der STOFFWECHSEL oder das Element FEUER löst sich auf
Der Stoffwechsel versagt..

Das Element Feuer löst sich auf im Element Luft.

Euer Atem verändert sich, der Schwerpunkt Eurer Atmung verändert sich, Ihr atmet nun mehr aus als ein.
Die Atmung setzt aus

Der Punkt der Wandlung wird durchschritten. Bewußt oder unbewußt durchschreitet Ihr das Tor des All_einen Bewußtseins
Das individuelle Bewußtsein verbindet sich mit dem Bewußtsein des All_ einen

ist das individ. Bewußtsein(ALLES!! was dieses individuelle Bewußtsein HERVORGEBRACHT HAT-die SEELE, wenn man so will) aber noch nicht bereit dazu, "erwacht" Ihr im geistigen Raum (das was man "Himmel" oder "geistiges Reich" nennen kann)

Im Geburtsprozess geschieht es umgekehrt

das Bewußtsein des All verbindet sich mit und im Bewußtsein des individuums, das beschlossen hat Euch Mutter und Vater zu sein
Durch diese Verschmelzung entsteht SUBSTANZ oder das Element ERDE

Dieses (Teil)element grenzt sich zellulär ab, bildet eigenen Flüssigkeiten durch Zellabgrenzungen, das -neue- Teil-Elementent des Wassers tritt hervor und bildet sein eigenes Energiesystem, sein eigenes Feuer

Der Stoffwechsel beginnt sich herauszubilden und fördert alle zuvor gebildeten Elemente

Als letzter Schritt tretet Ihr aus der Mutter heraus (anstatt im Sterbeprozess aus dem Körper) und ATMET LUFT (zum ersten mal)
während dort (im Sterben) die Atmung zum Stillstand kommt

AB NUN ist das Bewußtsein des Fötus/Kindes nicht mehr kollektiv (eine Mit empfinden dessen was AUCH der Körper der Mutter ist) sondern individuell

umgekehrt:
(im Geistigen Reich -nach dem "Tod" empfindet sich das Bewußtsein zunehmend nicht mehr (nur)als Individuum, sondern es wird erkannt, das das, was sich als ich empfunden hat, nur ein TEIL der Wahrheit/der Seele ist


das Depandant

auch für all diese sicht- und greifbaren Prozesse gibt es ein Depandant (ein geistiges Gegenstück)
nur ist das schwieriger zu erklären

Die Erde ist das Bewußtsein des All einen OHNE INDIVIDUALITÄT

Das Wasser ist das Bewußtsein der EMPFINDUNG/Emotion, UNABHÄNGIG von Individualität

Das Feuer ist das Bewußtsein der Empfindung/EMOTION IN VERBINDUNG mit der Individualität (IN der Individualität wird die Empfindung zur Emotion
und AUSSERHALB der Individualität wird die Emotion zur Empfindung)

Die Luft ist das, was die Illusion der Individualität aufrecht erhält (hier schließt sich der Kreis)
Denn sie hat Anteil an dem ALL EINEN, das Individualität anstrebt und zu erfahren wünscht, was es bedeutet zu sein (im Spiegel!als ZWEI)

was es bedeutet Bewußtsein zu haben in Form der ZWEI
Was es bedeutet zu fühlen in Form der Zwei
Was die Empfindung und das Bewußtsein ZUSAMMEn bewirken, als Emotion
Wie diese Verbindung (in der Emotion) zur Illusion von Entwicklung führt

zur definerten (m/w)Erfahrung wird es erstdurch das Vergessen des Bewußtseins des All Einen versus der Erfahrung im Bewußtsein des All_einen

So definert der Ausgangspunkt (kollektiv oder Individuum)
was es bedeutet sich als individuelles Bewußtsein zu erfahren (die Abtrennung)
was es bedeutet zu empfinden (aus dieser Position heraus)
was die Empfindung im Zusammenhang mit dem individuellen Bewußtsein bedeutet (die Emotion)
und was es bedeutet das individuelle Bewußtsein zu FORMEN

im einen wird
die Rückverbindung bewusst GEWÄHLT
im anderen die Abtrennung


Die Geburt ist aus der geistigen Sicht ein schwierigerer Prozess als das Sterben

das Lachen hier, sind die Tränen dort
die Tränen hier, ist das Lachen dort

sieht man nur EINE Perspektive sieht man nur EIN Lachen und EIN Weinen


10
Wenn er von Gunas dicht umhüllt
im Leib weilt oder von Ihm zieht (ihn verläßt)
des Toren Sinn Ihn (das was geht und kommt) nicht erfasst,
der Weise nur ists, der es sieht (wahrnimmt).


11
Der Yogi (Yoga als Zustand in dem das Kommen und Gehen durch die Vereinigung im Bewußtsein zum Stillstand kommt und als das, was es ist, erkannt wird), andächtig vertieft
erkennt Ihn in dem eigenen ich
Der Einsichtslose (der, der nicht Einsicht in sich hält, sondern im Aussen nach der Einheit sucht, durch Äußeres nach Einheit strebt) schaut Ihn (diese Einheit) nie,
weil sein Bemühen nur äußerlich (und durch äußere Mittel angestrebt wird).

Nur wer BEIDE Sichtweisen kennt und die VEREINIGUNG beider Sichtweisen des Kommens und des Gehens kennt, ist in der Lage zu sehen, was wirklich ist

wie kann er also lachen, wenn er das weinen sieht

und wie kann er weinen, wenn er das lachen sieht

sobald der, der sieht was wirklich ist, sich von der Illusion abwendet, kann er BEIDES tun
mit denen trauern, weil JENE trauern
und mit diesem lachen, weil DIESER lacht

und er kann mit jenem weinen, weil jener weint
und mit diesen sich freuen, weil diese sich freuen

Er kann beide Perspektiven einnehmen und auf die Frage
ist der Tod gut muss er schweigen
und auf die Frage
ist der Tod schlecht muss er schweigen
und auf die Frage
ist die Geburt gut muss er schweigen
und auf die Frage
ist die Geburt schlecht muss erschweigen

der Fragende ist es/wäre es, der die Antwort definiert, aber da der Fragende das nicht erkennen kann, bliebe die Antwort ohne Wert


(52): Seine Schüler sagten zu ihm: "Vierundzwanzig Propheten haben in Israel gesprochen, und alle haben gesprochen von dir." Er sagte zu ihnen: "Ihr habt den, der in eurer Gegenwart lebt gelassen, und ihr habt von den Toten gesprochen."

59): Jesus sagte: "Blickt auf den (10) Lebendigen, solange ihr lebt, damit ihr nicht sterbt und ihn zu sehen sucht und nicht werdet sehen können!"

(88): Jesus sagte: "Die Boten werden zu euch kommen zusammen mit den Propheten, und sie werden euch geben, was euch gehört. Und auch ihr, gebt ihnen, was in euren Händen ist, und sagt euch: 'An welchem Tage werden sie kommen und das ihre empfangen?' "


Der Lehrer sagt Euch IMMER DAS was noch nicht erkannt wurde
Und WEIL es noch nicht erkannt wurde, wird auch der Lehrer nicht erkannt

Wenn es schließlich erkannt wird, weil die SAAT gedeiht,
und ERKANNT WIRD was gelehrt wurde
ist der Lehrer nicht mehr unter Euch

DIES IST SO, weil der LEHRER immer von dem spricht, das noch nicht erkannt wurde, und nicht über das, was bereits erkannt wurde

daher sagte Jesus: Ihr habt von den Toten gesprochen (alles was sie Euch geben konnten, wurde erkannt)
was Ihr BRAUCHT ist NEUES das Euch hilft zu erkennen
(52)

Blickt auf die GEGENWART damit Ihr in der Lage seid zu erkennen und nicht auf alten (Glauben) der Euch daran hindert zu erkennen (59)

88 Die Boten Gottes (die, die Euch eine Botschaft bringen) werden zu Euch kommen
ZUSAMMEN mit den Propheten, weil sie NICHT über ALTES sprechen werden!!
Sie werden Euch zurückgeben was Euch gehört (Euch erinnern, an das was wirklich ist)
Ihr könnt Ihnen nur das geben, was in Euren Händen ist und weil das was sie geben, in Ihrer Zeit noch nicht erkannt wird, werdet Ihr Euch fragen müssen:

'An welchem Tage werden sie kommen und das ihre empfangen?'
(da wir Ihnen das Ihre nicht geben konnten?)

Ich möchte erkennen lassen, das dies NORMAL ist, die Größe eines Lehrers wird niemals in seiner Gegenwart erkannt, da er nicht über altes (erkanntes) spricht, sondern stets über neues, das erst erkannt werden muss

So gibt es weder etwas zu "tun" (im Nachhinein)
noch zu bedauern (im Nachinein)
nur zu erkennen

LG
 
Was bleibt noch darüber zu sagen?

ich habe über den weiblichen Part (körperlichen) und die Auflösung der 5 Elemente gesprochen.
ich habe über das männliche (das geistige) Depantant gesprochen.

fühlen
schmecken
riechen
hören
sehen
ist die VERBINDUNG/verbindende Wahrnehmung von Bewußtsein und Materie
fühlen ist das erste, dessen wir fähig sind
so erfahren wir zum ersten mal "das bin ich" und das ist es, was ich bin
Es ist auch das letzte das uns verläßt

schmecken und riechen verbinden uns mit dem weiblichen Part, dem was Substanz ist (Erde)
durch diese Sinne vermehren wir unseren Körper/unsere Substanz
ohne riechen kein schmecken
ohne schmecken keine Vorstellung (geistige Verbindung) mit dem Geruch
das Riechen ist präkognitiv und wird (als Geschmack) erinnert, bevor es durch Geschmack zugeordnet werden kann.
So wird der Geruch identifiziert noch bevor er geschmeckt wird
Das Wesen riecht und erinnert den Geschmack
Das Wesen schmeckt, weil es riecht und (erinnert).


Hören und sehen verbinden uns mit dem männlich, weil geistigen Part und laßt das was (individ)Bewußtsein ist, wachsen
wir hören und weil wir hören wünschen wir zu sehen. Hören wir nicht, sehen wir nicht hin. Diese Verbindung (sehen und hören) ist die erste die im Todesprozess aufgelöst wird, die Materie folgt hier dem Geist nach.
Sie ist die letzte Verbindung die mit der Geburt herausgebildet wird. Der Geist folgt der Materie nach.

Auch hier wird die Richtung und die Umkehrung sichtbar


sehen wir auf das Kind und die Reihenfolge in der es mit seiner Umwelt zu kommunizieren beginnt, sie WAHR-NIMMT so steht an erster Stelle das Fühlen und Tasten

daher ist das SYMBOL für ERKENNEN die Bezeichnung "was Ihr in der Hand habt" (siehe TE)
So wird zum ersten Mal erkannt, Erkenntnis angestrebt
dem folgt das schmecken (in den Mund nehmen) das riechen (die Verbindung von Erfahrung und die Herstellung der Verbindung von Geruch u Geschmack)

ich wies aber darauf hin, dass das, was wir HIER "Instinkt" nennen, ein päkognitives Erinnern darstellt

Dem Hören folgt in der Entwicklung das Sehen (verbinden).
Das Gesehene wird mit dem Gehörtem Verbunden (das ist ein Wau Wau)

Und doch wird auch das Gesehene noch vor dem hören prägoknitiv erinnert und so (leichter) zugeordnet

Es gibt also sowohl in der Verbindung mit dem greif und schmeckbaren, als auch in Verbindung mit dem hör und sichtbaren eine Induktionsschleife der Erkenntnis und Entwicklung die präkognitive Unterstützung erfährt

Das Hören kann bis zu einem gewissen Grad das Sehen ersetzen, aber das Sehen nicht das Hören.
Das Riechen kann bis zu einem gewissen Grade den Geschmacksinn ersetzen, aber der Geschmacksinn nicht das Riechen

nicht zu hören schränkt die Bewußtwerdung in den Raum hinaus mehr ein als nicht zu sehen

nicht zu riechen schränkt die Wahrnehmung in den Raum hinaus stärker ein als nicht zu schmecken


Das verbindende Element (das den Kreis schließt) ist FÜHLEN und SEHEN
Als Bewußtsein sehen wir (dann)etwas und dies löst ein Empfinden aus, obgleich uns nichts körperlich berührt

Wir fühlen (dann)etwas und es löst eine Wahrnehmung in uns aus, obgleich wir nichts mehr "sehen"

Somit sollte klar sein, das der Tod, wie auch die Entwicklung selbst, jener Ordnung folgen, aus der sie gebildet wurde oder die, die sie selbst ausgebildet hat
(nur die Reihenfolge kehrt sich dabei um)
 
12
Der Glanz, der aus der Sonne dringt
der dieses Weltalls Dunkel bricht
des Mondes und des Feuers Strahl
sie leuchten nur in MEINEM Licht

13
Auch in die Erde dring ich ein
befruchte sie mit MEINER Kraft
und alle Pflanzen nähre ich
und fülle sie mit würzigem Saft

14
Als Feuer geh ich in den Leib
der lebenden Geschöpfe ein
mit ein- und ausatmen vereint
verdau ich Speise grob und fein

15
Von mir stammt das "Sich Erinnern"
das Behaupten, das Widerreden,
durch die (solche) Schrift bin ich erkennbar,
der Vollender aller Veden.

Der Glanz, der aus der Sonne dringt

steht für die Energie die uns GEGEBEN wird
das Bewußtsein (urspr)
die Empfindung (sekundär)
die Energie die in der Illusion der Wirklichkeit sicht-, erkennbar u wirkbar ist (sekundär)


der dieses Weltalls Dunkel bricht

all dies kommt nicht von, mit oder durch uns, sondern wir sind, was wir sind, weil diese Energie existent ist
(omnia cum deo et nihil sine eo)



des Mondes und des Feuers Strahl
sie leuchten nur in MEINEM Licht

wäre diese Energie nicht existent, so könnte sie auch nicht reflektiert werden
für die Reflexion steht hier das Licht des Mondes (das ja eine Reflexion des Sonnenlichtes darstellt)
und die Wandlung (Feuer) die gleichfalls nicht möglich wäre ohne der ursprünglich bereits existenten Energie


Auch in die Erde dring ich ein
befruchte sie mit MEINER Kraft
und alle Pflanzen nähre ich
und fülle sie mit würzigem Saft


ja
NICHTS wäre EXISTENT ohne dieser schöpferischen Form von Kraft/Energie/Bewußtsein

14
Als Feuer geh ich in den Leib
der lebenden Geschöpfe ein
mit ein- und ausatmen vereint
verdau ich Speise grob und fein

jede Erscheinungsform der Wandlung hat Ihren Ursprung in dieser Quelle
Bewußtwerdung/Wachstum/Vergehen/Wandlung jeder Form von Energie

nicht könnte in den Erfahrungsraum, das was man Realität nennt, eintreten, nichts den Erfahrungsraum verlassen
nichts hervortreten, nichts vergehen

15
Von mir stammt das "Sich Erinnern"
das Behaupten, das Widerreden,

das was man "das sich Selbst bewußt sein" nennt, wäre nicht möglich ohne die Quelle die es erhält
kein Erkennen
kein Empfinden
kein Wahrnehmen
und kein sich ausdrücken

Reflexion ist da, doch die Quelle, der Ursprung bleibt/wird/ist im Dunkeln (unbewußt)

durch die (solche) Schrift bin ich erkennbar,
der Vollender aller Veden.

ich schrieb

wem gehört das Erkennen?

die einzige Antwort die sich hier aufdrängt

das Bewußtsein, das dies zuläßt/zulassen kann

und ich schrieb
"Das Königreich gleicht einem Menschen, der auf seinem Acker einen Schatz hat, von dem er nichts weiß. Und nachdem er gestorben war, hinterließ er ihn seinem Sohn. Der Sohn wußte nichts. Er nahm jenen Acker und verkaufte ihn.
.."

Er verkauft Ihn, weil er Ihn nicht SIEHT!
Und er sieht Ihn nicht, weil sein Vater Ihn nicht gefunden hat.


"Und der, welcher ihn gekauft hatte, kam pflügen und fand den Schatz. Er begann, denen Geld auf Zinsen auszuleihen, die er wollte."

und wenn ein FREMDER den Schatz findet (es nicht seiner eigenen Erfahrung entspringt), leiht er es auf Zinsen

er AHMT NACH
er denkt, wenn der Meister oder Gott auf einen Thron sitzt, dann sollte der Sünder in einem Kellerloch sitzen
und wenn der Meister den Bettlerstab annimt, dann sitzt nur der Heuchler auf dem Thron

das was er SAGT ist ein Wert, für den man am Ende mehr bezahlt, als man bekommen hat


das Problem liegt also nicht bei Osho (lag es nie), sondern bei denen, die aufs Feld laufen, und nur sehen, was sie fähig sind zu sehen


Der Besitzer des Ackers starb ohne den Schatz zu finden und der Sohn verkaufte (das was von wert war) ohne von dem Schatz zu wissen

So wir der "Wert" eines Meschen der -das was ist- erkannt hat, verkauft, auf Zinsen.
Nur sein Sohn würde es nicht auf Zinsen verkaufen, denn wenn der Vater tot ist , wäre s ja wiederum SEIN ACKER (SEINE Erfahrung)

Der der den Acker kauft hat Ihn ERWORBEN und nicht bekommen

Wäre es SEIN BODEN, wäre es ein Gewinn, so bleibt es ein Verlust.

Ein Unterschied der -in der Regel- nicht gesehen werden kann

er wird auch hier von Jesus verdeutlicht:


Sie sahen einen Samaritaner, der ein Lamm trug, als er nach Judäa ging. Er sagte zu seinen Schülern: "Der um das Lamm?" Sie sagten zu ihm: "Um es zu töten und zu essen." Er sagte zu ihnen: "Solange es lebt, wird er es nicht essen, sondern wenn er es getötet hat, es ein Leichnam geworden ist." Sie sagten: "Auf andere Weise wird er es nicht machen können." Er sagte zu ihnen: "Sucht auch ihr selbst einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr nicht zu Leichnamen werdet und gegessen werdet!"

Alles was nicht selbst erfahren wird, sondern "auf den Markt gebracht wird" um es "dienbar" zu machen, verliert seine Unschuld, darum wählt Jesus hier das Bild des Lammes.
Nur tot kann es verkauft, geschlachtet und gegessen werden

das was das LAMM IST, kann dadurch aber nicht erkannt werden

es ist dann zu Fleisch geworden und das was das Lamm ist, bleibt unerkannt....


was bleibt?
einzig die Worte
sie liefern (wie auch das TE) Rückschluss auf die wahre Bedeutung dessen was geschieht, wenn man in seinem Innersten von _das was ist/Gott/der Quelle/der Wahrheit_ berührt wird

nur die Worte selbst geben Rückschluss und nicht das, was daraus gemacht wurde

nur das LEBENDIGE Lamm kann zeigen was es ist
das Fleisch kann dies nicht tun

so können diese Worte eine Brücke schlagen, weil _das was ist/Gott/die Quelle/die Wahrheit_ in jedem existieren und so ein (WIEDER_)ERKENNEN möglich macht

viel mehr ist zu so etwas wie einer

"heiligen Schrift"
nicht zu sagen

sie muss erkannt werden
Ihr Wert liegt weder in den Seiten,
noch in Ihrer Existenz

einzig und allein ob es möglich ist durch diese Worte
das Bewußtsein (als reflektierte Energie) zu einer erneuten Reflexion zu veranlassen

eine UMKEHR möglich zu machen
eine INNENSCHAU einzuleiten


DAS WORT ist geschlachtet, veraten und verkauft, wenn es dienbar gemacht wurde
im Außen


LG
 
Regina.Svoboda schrieb:
Wenn der Praktizierende wahrnimmt, das sein Bewußtsein nicht zugleich auf mehrere Gegenstände gerichtet werden kann, erkennt er eine gewisse Begrenzung und kann über diese meditieren.
Wenn der Praktizierende sein Bewußtsein in unterschiedlichen Zuständen der Schwingung (von Leere oder Fülle) wahrnehmen kann und erkennt, dass er diese Schwingungszustände nicht zugleich erfahren kann, sondern nur in der zeitlichen Abfolge, wird Ihm gleichfalls bewußt, dass er als das was er ist oder wie er das was er ist wahrnimmt zugleich einer Beschränkung unterliegt. Über diese sollte er meditieren.
Bis hierhin glaub ich's verstanden zu haben.
Wenn der Praktizierende sich selbst in mehreren Ebenen erfährt (Traum, Meditation, andere Leben, dieses(!) Leben) erkennt er, das er, als das was er ist oder wie er das was er ist wahrnimmt, einer Beschränkung unterliegt. Über diese sollte er meditieren.
Da stehe ich momentan an. Da ist immer nur Entweder/Oder. Entweder ich träume (und bemerke dann nicht, dass ich träume), oder ich bin wach. Es muss allerdings eine Kontinuität zwischen den Zuständen geben, denn schliesslich bleibt ja beispielsweise Erinnerung, wenn ich am Morgen wieder aufwache. Aber diese Einsicht ist nicht tief genug - oder die einseitige Identifikation mit dem Wachzustand ist zu gross.
Das BEWUSSTE TRÄUMEN ist nichts anderes als das EBEN DIESE BESCHRÄNKUNGEN nicht mehr existieren und ALL DAS gleich_zeitig erfahren werden kann.
Eben dies verstehe ich nicht. Kannst du mir da helfen, Regina? Wo stehe ich an? Handelt es sich denn beim Wachen/Träumen/Tiefschlaf nicht um zeitlich versetzte Zustände? Oder ist dies die Illusion, dass da eine Zeitkontinuität bestehen würde? Hmmmmm, da kommt mir grade in den Sinn: Ich gehe automatisch davon aus, dass die Kontinuität ZEITLICH wäre. Was, wenn die Kontinuität nicht zeitlich, sondern das Bewusstsein ist? Was ist denn Zeit, wenn die "Zustände" im Bewusstsein nacheinander auftauchen? Eine Fehlinterpretation des unbegrenzten Momentes? Irgendwie übersteigt das mein Verständnis...
 
hallo fckw,

Wie Ramana Maharshi sagt und ich übrigens auch, gibt es einen Zustand, der die zustände, schlafen, wachen und träumen mit einschließt, dieser "Zustand" ist also immer da! Schau, wenn du wach bist, dann kannst du auch rein theoretisch sofort träumen, oder schlafen. die zustände sind sozusagen nicht an Zeit gebunden, sie sind simultan zu jeder Zeit da, oder kannst du nicht zu jeder Zeit, wie es dir beliebt schlafen ? Natürlich, ist es schwerer einzuschlafen, direkt, wenn man gerade aufwacht, aber das geht. Und eben nur, WEIL das GEHT, kannst du diesen 4ten Zustand finden, in dir. Er ist immer da, immer in dir drin. Es ist eigentlich total einfach. Ich wäre aber ein Tor, wenn ich dir sagen würde, wie du diesen Zustand finden kannst, ich weiss nur, dass meditation dabei helfen kann.
 
willkommen im treadt (g*)

ich wollt zwar nix mehr posten heut aber...

Wo stehe ich an? Handelt es sich denn beim Wachen/Träumen/Tiefschlaf nicht um zeitlich versetzte Zustände? Oder ist dies die Illusion, dass da eine Zeitkontinuität bestehen würde? Hmmmmm, da kommt mir grade in den Sinn: Ich gehe automatisch davon aus, dass die Kontinuität ZEITLICH wäre. Was, wenn die Kontinuität nicht zeitlich, sondern das Bewusstsein ist? Was ist denn Zeit, wenn die "Zustände" im Bewusstsein nacheinander auftauchen? Eine Fehlinterpretation des unbegrenzten Momentes? Irgendwie übersteigt das mein Verständnis...
es übersteigt Deine ERFAHRUNG
vorstellen oder verstehen kannst Du es nur wenn es eine ERFAHRUNG diesbezüglich gibt.

Ja die Trennung oder das illusorische Moment ist die Zeit

ich überleg gerade wie ich es Dir näher bringen kann...


stell Dir vor Du führst ein Gespräch
und stell Dir vor Du könntest 2 Gespräche aus einmal füren und BEIDE BEWUSST verfolgen

Du wärest dann SIMULTAN auf beiden Ebenen bewußt

so ist das dann beim bewußten Träumen
Du bist Dir ALLER ebenen SIMULTAN bewußt

das einschränkende Element ist Dein Bewußtsein und wird als ZEIT erfahren und erlebt

das uneigeschränkte Bewußtsein ist (auch wenn Dir das noch nicht vorstellbar ist) FREI von Zeit

LG
&
Gute Nacht
 
@Regina:
Regina.Svoboda schrieb:
es übersteigt Deine ERFAHRUNG
vorstellen oder verstehen kannst Du es nur wenn es eine ERFAHRUNG diesbezüglich gibt.
Ja, das ist sicher so. (Jemand gab mir mal eine Negativbewertung, weil ich behauptete, es sei möglich, sich mit einer Wand "eins" zu fühlen bzw. zu begreifen, dass man die Wand ist. Tja, ich hatte die Erfahrung persönlich gemacht, niemand braucht mir das zu glauben. Ohne die Erfahrung ist aber jede Erklärung überflüssig.) Was ich aber nicht verstehe: Warum setzt die Erfahrung nicht einfach spontan ein? (Wie ich sehe, hilft mir das Aufschreiben der Fragen zu mehr Klarheit.)

@Ela:
Ich kenne die Beschreibungen von Maharshi und auch von Wilber. Es handelt sich da bei mir aber um ein rein intellektuelles Nachvollziehen, aber kein echtes Verständnis. Das ist ein massiver Unterschied. Ich versuche gerade rauszufinden, warum ich das nicht konkret erlebe. (Im übrigen halte ich das Erleben der Bewusstseinskontinuität durch alle Zustände hindurch, also den "4. Zustand", für eines der wichtigsten äusserlichen Erleuchtungskriterien, weil sich erst dadurch das tiefere Verständnis der Relativität aller Zustände und des Zusammenhangs von Leere und Form einstellt. Das glaube ich zumindest. (Wobei dieses Erlebnis aber nicht zwingend ein hinreichendes Kriterium darstellt.))
 
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@Ela:
Ich kenne die Beschreibungen von Maharshi und auch von Wilber. Es handelt sich da bei mir aber um ein rein intellektuelles Nachvollziehen, aber kein echtes Verständnis. Das ist ein massiver Unterschied. Ich versuche gerade rauszufinden, warum ich das nicht konkret erlebe. (Im übrigen halte ich das Erleben der Bewusstseinskontinuität durch alle Zustände hindurch, also den "4. Zustand", für eines der wichtigsten äusserlichen Erleuchtungskriterien, weil sich erst dadurch das tiefere Verständnis der Relativität aller Zustände und des Zusammenhangs von Leere und Form einstellt. Das glaube ich zumindest. (Wobei dieses Erlebnis aber nicht zwingend ein hinreichendes Kriterium darstellt.))

Das Problem ist einfach, dass das intellektuelle nachvollziehen, genau an dem Punkt des vierten Zustands scheitern muss. Ich meine, ich habe diesen 4ten Zustand "gefunden", jedenfalls ist dieser immer da, in allen 3 Zuständen, also schlafen, wachen und träumen. Es ist eigentlich, aber das hier ist nur eine VERMUTUNG, ich weiss nicht ob es stimmt, aber ich denke schon und zwar wenn der Körper komplet wegtritt, so wie du das im Herbst 2003 erlebt hast, ich habs ja mittlerweile nun sogar schon mehrfach erlebt, nämlich auch im bewussten Bereich spürbar ist, man merkt also das bewusste und eben das, was dahinter ist, wie eben aus "nichts" etwas entsteht zB dein Gedanke oder eben alle anderen Zustände des Bewusstseins. Denn alle Zustände sind simultan immer da. Das nichts ist in wirklichkeit nämlich nicht NICHTS sondern ETWAS, was ich als Geist bezeichnen würde, oder das eigentliche TAO! Es ist die quelle allen Seins! Aber das Nichts ist trotzdem überall vorhanden es durchdringt alles. Das Problem, was du nun hast, was ich komplett nachvollziehen kann, weil ich eben genau dieses Problem auch hatte, ist eben, dass man dies bewusst erleben will/muss. Denn wenn man komplett in diesem Geist ist, oder im Tao, kann man über das Tao nämlich gar nichts aussagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Bist du aber WACH und dir des TAOS bzw des Geistes bewusst und siehst, wie es die dinge in dir und ausserhalb von dir durchdringt und du das gegenseitig erkennst und spürst dass das alles, was es gibt, dass Tao bzw der "Geist" hervorgebracht hat, inkl. dich, dann hast du das Rätsel gelöst, aber das geht nicht mit intellektuellen Spielchen. Ich denke aber auch, dass du das weisst. Ich weiss aber auch, wie schwer es ist, damit aufzuhören.
 
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