Regina
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Sobald der Geist den Leib verläßt
und einen neuen sich beschafft
er wie ein Wind der Düfte trägt
der Sinne Sechsheit an sich rafft
Zitat (von mir)
"Zu töten ist leicht, lebendig zu machen unmöglich.
Wer träumt, wer schläft, wer erwacht?
Wo ist der Morgen dannach und wo ist der der sagt "ich bin nicht" wenn er nicht wahr-nimmt, dass er ist?
Warum schläft er?"
Was ist "die Sechsheit der Sinne" und warum zieht sie der, der (sich selbst) wahrzunehmen begehrt an?
in den Upanishaden kann man lesen:
Die Trommel wird angeschlagen, doch Ihre Töne kannst Du nicht fassen.
Du kannst die Trommel fassen, doch die Töne fasst Du nicht.
Der der die Trommel preis gibt, reißt die Trommel an sich und die schläger und sagt..ich habe den Ton.
..
So wie das Meer der Mittelpunkt der Gewässer ist, die Haut der Mittelpunkt der Empfindung, die Nase der Mittelpunkt der Gerüche, die Zunge der Mittelpunkt des Geschmackes, das Auge der Mittelpunkt der Erscheinung, das ohr der Mittelpunkt der Geräusche, das Manas der Mittelpunkt aller Gedanken, das Herz der Mittelpunkt aller Veden, die Hände der Mittelpunkt allen Handelns, die Füße der Mittelpunkt allen Gehens, der Schoß der Mittelpunkt aller Freude, der After der Mittelpunkt der Entleerung, die Stimme der Mittelpunkt der Wissenschaft.So wie ein Klumpen Salz weder Kern noch Schale hat, sondern ganz Geschmack ist (dieses Salz), so ist fürwahr dieses große unendliche unbegrenzte Wesen ganz Erkenntnis.
..
Wenn einer dann nicht sieht, so nimmt er obschon sehend, sichtbares nicht wahr.Das Sehen schwindet nicht.
Der Sehende sieht jedoch ohne ein zweites.
Er ist sehend, doch es gibt nichts was er sieht.
..
Wenn einer dann nicht riecht, dann nimmt er obgleich riechend, das Riechbare nicht war. Das Riechen schwindet nicht, doch es gibt kein zweites, das er riechen könnte.
Wenn einer nicht schmeckt so nimmt er, obgleich schmeckend, das andere nicht war, den es gibt kein zweites.
Wenn einer dann nicht redet, so redet er obschon redend das zu redende nicht, denn es gibt kein zweites.
Wenn einer dann nicht hört, so kommt der hörende nicht umsein Gehör, weil das nicht schwindet, doch hört er nichts, denn es gibt kein zweites.
Wenn einer dann nicht denkt, dann denkt er, obschon denkend, das denkende nicht. Zwar bleibt das denken, doch gibt es kein zweites das er denken könnte und so denkt er nicht.
Wenn einer dann nicht fühlt, so fühlt er obschon fühlend, das zu Fühlende nicht. Zwar bleibt das Fühlen erhalten, aber es gibt kein zweites, das er fühlen könnte.
Wenn einer dann nicht erkennt, so erkennt er obschon erkennend das Erkennbare nicht. Zwar bleibt die Eigenschaft des Erkennens erhalten, doch es gibt kein zweites, das erkennbar wäre.
Wenn och etwas anderes bestünde, (als der Alleine) dann würde eins das andere sehen, riechen, schmecken, begrüßen, hören, denken, eins das andere fühlen, eins das andere Erkennen.
UND es steht:
Der Brahmanenstand gab den Brahmanenstand Preis, wenn er den Brahmanenstand woanders als im ATMAN sieht.
Der Kriegerstand gab den Kriegerstand Preis, wenn er den Kriegerstand woanders als im ATMAN sucht.
Die Welten geben den Preis, der die Welten woanders als im ATMAN sucht.
Die Götter geben den Preis, der die Götter woanders als im ATMAN sieht.
Die Veden geben dem Preis, der die Veden anders als durch das ATMAN sieht.
Das Opfer gibt den Preis, der das Opfer woanders als im ATMAN sieht.
Das All gibt den Preis, der das All anders als das ATMAN sieht.
Die Welten, die Götter, die Veden, die Opfer, das All.
Dies alles ist ATMAN.
WAS IST ES ALSO?????????????
das der Sinne Sechshaft an sich raft?
Wer ist es, der zu sehen wünscht, den (obgleich er ist und sehend ist) er das sehende nicht sieht, da er DAS ALLES ist.
Wer ist es, der zu hören wünscht, den (obgleich er ist und hörend ist) er das hörende nicht hat, da es nichts gibt, das gehört werden kann, wenn es kein zweites gibt.
Wer ist es, der zu fühlen wünscht, den (obgleich er ist und fühlend ist) er das zu fühlende nicht hat, da es nichts gibt, das außerhalb von IHM ist und zu fühlen wäre.
Wer ist es, der zu schmecken wünscht, den (obgleich er ist, und schmeckend ist) er das schmeckende nicht hat, da es kein zweites gibt..
Wer ist es, der zu riechen wünscht, den (den obgleich er ist und riechend ist) er das zu riechende nicht hat, da es kein zweites gibt
Der Sechste ist der innerste Sinn (des SELBST) das wahrzunehmen scheint
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Wenn er sich mit Gesicht, Gehör
Gefühl, Geschmack, Geruch vereint
und mit dem innneren Sinn
er alles (all das) zu geniesen (wahrzunehmen) scheint
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Wenn er von Gunas dicht umhüllt
im Leib weilt oder von Ihm zieht (ihn verläßt)
des Toren Sinn Ihn (das was geht und kommt) nicht erfasst,
der Weise nur ists (der, der es IN SICH erkannt hat), der es sieht (wahrnimmt).
Es gibt diesen Punkt der Wandlung (den der Meditierende kennt) wo im Wechsel von der Körperlichen auf die Gesitige Ebene der Seienszustand des All_einen durchschritten wird.
Dieser Initiationspunkt, der immer Gegenwart ist, beinhaltet die Möglichkeit des Beendens jegichen Seiens..
Was ist die Voraussetzung:
Das es nichts mehr gibt in diesem Geoffenbarten TEIL des Schöpfers das SICH SELBST erfahren möchte
So gibt es auch eine REIHENFOLGE indem sich die Sinne in Tod und Neugeburt auflösen oder sich erneut ausbilden
Die Auflösung der 5 Elemente Feuer Erde Wasser Wind und Raum
Ihre Auflösung im Sterbeprozess entspricht Ihrer Neuwerdung im Entstehungsprozess