Das Herz und die Seele Indiens

behandelt am Ende das was man die Ordnung oder das Karma nennt.
Ich sehe meine Aufgabe nicht darin Euch die Gita "mundgerecht" zu machen, das ist bereits getan worden.
Ich sehe meine Aufgabe darin über Ihre Innhalte zu sprechen.
Ich sagte:
Die Dreiheit von Unbewegtem, Bewegtem und BEIDEM in EINEM spiegelt sich NEU in der Materie (als weiblicher Pol) und Geist (als männlicher Pol) wieder.
Die Dreiheit wird somit NEU in jedem einzelnen ANTEIL der Aufspaltung wiedergespiegelt.
Der SCHÖPFER spiegelt sich in JEDEM TEIL seiner Schöpfung (NEU) wieder.
und

Denn das WIRKEN dieser Ordnung ist abhängig von eben diesem BEZUGSSYSTEM (Materie/Geist/Verbindung beider)
Das Bezugsystem wird vom BEWU?STSEIN gestellt, das die ERFAHRUNG und die TRENNUNG transformiert.
Für eine Transformation ist somit die ART DER VERKNÜFUNG ausschlaggebend
Vergleicht es mit 3 Räumen, wenn Ihr in einem Unordnung macht und dann in einen anderen Raum geht, um Ordnung zu machen, ändert sich nichts im ANDEREN RAUM

darauf möchte ich nun näher eingehen, denn es zu erklären ist um vieles schwerer als es zu erfahren...
(aber ich tue wie immer hier mein möglichstes)

setzt an Stelle von "Raum" "Bezugssystem" und erkennt das es in der Erfahrung oder in diesem System NICHTS gibt das absolut wäre oder bevorzugt würde. (das trifft auch auf die NOMENKLATUR hin, einmal wird so der Geist in der Benennung der trennende Aspekt als Bewusstsein, einmal der verbindende als zB heiliger Geist..seht immer auf das Bezugs_SYSTEM oder die Perspektive, nicht auf das Wort, das wird helfen)

Ich versuche hier einmal in medias res zu gehen/es deutlicher zu machen:

Karma ist die Kraft die IM gewählten Bezugsystem WIRKT. Daher kann auch kein Ausgleich erfolgen wenn das Bezugsystem gewechselt wird.
Grundlage dieses Bezugsystems ist die 3 heit, im Bild des Kreuzes wäre es Raum und Zeit und das Bewußtsein das sie verbindet, in der Nomenklatur der Emotionen Liebe, Schmerz und Vertrauen
Die Dreiheit offenbart sich im illusionären Aspekt, im realen und im verbindenden. Der Illusionäre ist die Abgrenzung, der Reale ist das was nicht begrenzt werden kann und das Verbindende ist das was BEIDES SICHTBAR macht.
Jesus sagt: Wer gegen den Sohn sündigt, dem soll vergeben werden, wer gegen den Vater sündigt, dem soll vergeben werden, wer aber gegen den heiligen Geist sündigt, wird keine Vergebung erfahren, nicht im Himmel und nicht auf der Erde.

Das ist nicht als Drohung zu verstehen sondern als Hinweis auf das was Karma ist:
Die Dreiheit des Mannes (oder der männlichen Anteile Gottes) benennen wir als: Vater, Sohn und Ehemann oder Gatte: das sind auch die 3 Erfahrungsebenen des Mannes.
Auf der Ebene "Gatte" erfährt er sich GANZHEITLICH..in der Verbindung mit dem weiblichen Aspekt
..als Sohn ist der weibliche Aspekt seine Quelle, Vater kann er nur sein, wo er die Ergänzung mit der Gattin durchlebt hat, wo sie erfahren wurde. Kann er sich mit einer Frau verbinden wird Ihm die Möglichkeit geschenkt SELBST Quelle oder Vater zu sein.
Der Weg Quelle zu werden führt also über den gespiegelten Part, die Gattin oder das Weib. Der GANZHEITLICHE Geist (in der sich beide Aspekte Verbinden) ist somit zugleich Anfang, Neugeburt und Schöpfungsakt.

Wenn Jesus sagt:
wer aber gegen den heiligen Geist sündigt, wird keine Vergebung erfahren, nicht im Himmel und nicht auf der Erde.
dann sagt er nichts anderes als:
wer aber in der VERBINDUNG mit diesem Gegenpart fehlt/fehl geht, gegen die Liebe, die Ordnung (das ganzheitliche Wissen) und das Vertrauen handelt, wird nicht zur Ruhe kommen, keine Einheit mit "allem was ist" erfahren, bevor das Gleichgewicht nicht wieder hergestellt wurde. Denn dieser, der fehlt, kommt nicht zu seinem Ende, und da er nicht zu seinem Ende (der Einheit)gelangt, kommt er auch nicht zu seinem Anfang (der Einheit mit dem Schöpfer). Er verbleibt zwischen beiden, bleibt IN diesem Spannungsverhältnis das ich karmisch genannt habe, bis er es wieder herstellen kann (so mit der Quelle in sich EINS wird) und das Spannungsverhältnis verlassen kann.
Er hat dann: in sich zusammengefügt, was getrennt wurde.

Warum ist das so?
Weil beide Anteile gleich an Wert sind.
Weil keine Einheit AUF KOSTEN des anderen erzielt werden kann!!

Der Mensch denkt (und praktiziert es TÄGLICH) er sei von Gott oder der Quelle besser gestellt, als die Ihm umgebende Umwelt/Natur.
"Mach Dir die Erde Untertan" bedeutet in den Worten eines wahren Herrschers: diene Ihr. Herrschen bedeutet zu dienen, durch den Dienst, die Liebe zu erwecken und durch das Erwachen dieser Liebe, von dem, dem man dient, erhöht zu werden.
Nichts anderes tut Gott selbst in seiner Schöpfung: er DIENT Ihr.
Tag für Tag, Augenblick für Augenblick erhält er so die Illusion der Trennung aufrecht, bis die Liebe selbst sie beendet.
Die Liebe und die Sehnsucht des Geschöpfes, die erweckt werden durch den Dienst den es an sich selbst erfährt. Es eröffnet mit dieser Empfindung den Weg mit (seinem) Gegenpart (dem Schöpfer oder der Quelle) wieder eins zu werden.

Das ist der Weg des Mannes/Menschen, den weder der Mensch, noch der Mann heute versteht zu gehen, daher versteht er es auch nicht zu herrschen und versinkt in Leid und Chaos. Er versteht es nicht sich mit seinem Gegenpart zu verbinden, er scheitert in der Verbindung und sein Leben und sein Weg bleiben so karmisch.

Der Weg der Frau ist Tochter, Mutter und Gattin zu sein. Es ist der weibliche Weg und Ihm folgt die Natur, die Tierwelt oder das was sich in Isis offenbarte
Die Urquelle bleibt männlich, doch in der Erfahrung (oder im Erfahrungsraum) kehrt sie sich um, wandelt sich und offenbart sich weiblich. In der Mutter, in der Natur oder in Form eines Planeten.
Mag der Geist oder die Sonne Urquell sein, die ERFAHRUNG läuft über die Illusion und somit über die Mutter. Da es stets der Gegenpart ist, der den WEG kennzeichnet, ist der Vater als Quelle bestimmend für die Tochter in Form des Weges oder der späteren Verbindung. Er bestimmt sie in Ihrem Vertrauen, in Ihrer Liebe und Ihrer Bereitschaft zur Hingabe an diesen männlichen Part. Das ist IHR Weg zur Gattin, auch der Weg zur Vereinigung oder Sexulaität ist ein Weg der Hingabe, eines VERTAUENSVORSCHUSSES. So ist in der Geliebten die Liebe DA und wird im Mann als Geliebten durch die Erfahrung Ihrer Liebe erst geweckt. Über diese Vereinigung wird die Gattin zur Mutter und offenbart sich als die Quelle neuen Lebens.

Ich hoffe erkenntlich zu machen das BEIDE Aspekte GLEICH an WERT sind.

Die KRAFT des Karmas wirkt stets in der VERBINDUNG: schöpferisch, hervorbringend in der Transformation von Liebe, Vertrauen und Wissen zerstörerisch in der Transformation von Angst, Misstrauen und Unwissen, was zu Missbrauch dieses Vertrauens führt.

Beispiele für diese Dreiheit im Menschen sind
Körper, Geist und was beide IN DER EINHEIT IHRER ERFAHRUNG hervorbringen
der_Mensch

ERDE, göttliches Selbst oder ich- Bewußßtsein und was beide IN DER EINHEIT IHRER ERFAHRUNG hervorbringen.
die menschliche_Rasse

Materie, Energie, göttl. Bewußtsein und wie beide Ihre Verbindung ausdrücken
ein Planet der LEBEN hervorbringt

In all diesen Koordinatensystemen wirken die karmischen Kräfte.
als Mensch erfahren wir uns hier in der Verbindung mit diesem Planeten und karmische Kräfte bestimmen unsere Entwicklung nach dem Prinzip: Ursache (selbstbestimmt) und Wirkung (verursacht)
Haben wir auf der Erde als Einschränkung Blindheit und Unwissen/Vergessen erfahren und war unser Umgang und unser Streben mit dieser Blindheit umzugehen Richtstab für die Verstrickung in karmische Ereignisse, ist es im geistigen Reich oder "Himmel" der umgekehrte Weg, die Entsrickung oder der Schmerz in das Licht der Wahrheit zu sehen.
Der Schmerz von der Blindheit ins Wissen zu schreiten.

Je klarer unser Bewußtsein von "was so ist" HIER ist, um so un-nötiger dieser Transformationsbereich, daher ist ein "Himmel" nach unserer Vorstellung für ein erleuchtetes Wesen un-nötig und für eine Adepten oder Aspiranten schneller in seinen Spären oder Ebenen durchschritten.
Die "untersten" Ebenen sind somit eine selbsterschaffenen "Hölle" und haben NICHTS mit dem karmischen Ausgleich HIER zu tun.
-Im geistigen Reich wirkt die karmische Kraft umkehrend. Von der Blindheit zum Sehen, das ist für manche eine Glückserfahrung, für andere schwierig
-Hier wirkt die karmische Kraft indem sie Leid oder Schmerz immer deutlicher sichtbar macht (oder eben DAS GEGENTEIL), je stärker man in Verbindung mit dem anderen (Geist), dem (eigenen) Leib, oder der (umgebenden) Umwelt karmisch einwirkt.

So ist man HIER die QUELLE der Transformation, dort das, was nun transformiert wird, der Seelenanteil, der sich nun erneut selbst erkennt und dieser Veränderung unterworfen wird.

(Hausaufgabe: versucht zu sehen, dass das, was für DEN MESCHEN hier und im geistigen Reich gilt, für den weiblichen Part (den Planeten, die Natur, die Tierwelt) in GENAU UMGEKEHRTER Weise gilt)
mehr darüber beim nächsten Mal...

Liebe Grüße
 
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fällt es mir nicht leicht ins Netz zu gehen

ich weiß auch nicht, ob das was ich hier tue, Euch dienen kann, ob es hilft oder angenommen wird

trotzdem wieder einmal ein paar Zeilen von mir

ich bin zuletzt auf die WIRKUNG der Kraft eingegangen, die der Mensch "karmisch" nennt und habe darauf hingewiesen das sie in den männlichen Anteilen im geistigen Reich oder "Himmel" anders wirkt, als hier in dem was wir "Realität" nennen..das Leben in Verbindung mit den weiblichen Anteilen, der Begrenztheit, Illusion oder Materie.
Ich sagte, dass diese Kräfte uns hier begrenzen. Das diese Begrenzung eine REAKTION darauf sind, wie wir, oder der Mensch, gemäß des freien Willens mit dieser Illusion umgeht oder in der Verbindung mit Ihr agieren.
Richtmass dafür ist das was ich

Gott/die Quelle/den Ursupator/die Wahrheit/die Liebe genannt habe

dies alle steht wechselseitig für den Urquell der Schöpfung oder die Initiation dessen was der Schöpfer "ist" oder beschlossen hat zu sein.
Aus diesem Spannungsverhältnis entsteht die Kraft die wir karmisch nennen.
Sie wirkt zwischen WAHRHEIT und Vorstellung/Illusion
SCHÖPFER und Schöpfung, die Ägypter nannten es die Maat.


Im geistigen Reich WIRKT diese Kraft anders auf uns..
zunächst ist die Illusion der Begrenzung (nach dem Wechseln der Ebene,also dem Ableben des materiellen Körper) nur noch "begrenzt" wirksam (lächel)...die Verbindung mit dem weiblichen Part wurde verändert, unser Umwelt wirkt jetzt (aus dieser Perspektive) und auf dieser Ebene AUFLÖSEND auf alles was illusorisch ist und daher auch auf die Vorstellung der Begrenzug in Form des "ich's" und dessen Folgen.
Für manche ist dies ein schwieriger Prozess, da sich eine Menge falscher Vorstellungen angesammelt haben..daher auch das Entstehen einer mythologischen "Hölle".
Manchen fällt es schwer die Lüge und die Angst loszulassen.

Ich sagte weiter das für den weiblichen Anteil der Schöpfung dies in umgekehrter Weise gilt und habe Euch ermuntert, Euch darüber Gedanken zu machen...

Ich sagte bereits das die ERFAHRUNG der Illusion für das Tierreich anders abläuft als für den Menschen.
Aber um es in Eure Vorstellung zu bringen, schlage ich Euch nun vor das Bild umzukehren.
Ich sagte bereits, das sich die Tiere oder der weibliche Part der Schöpfung im EINKLANG mit dem Schöpfer formt...geistig bedeutet das, das die Tierwelt sich Gott bewußt ist.
Da sie Ihn IMMER fühlt, stellt sie in weder in Frage noch sucht sie Ihn, Gott ist für den weiblichen Part der Schöpfung ein
NATÜRLICHER BESTANDTEIL DER ERFAHRUNG!
ähnlich wie Euer "ich", wenn Ihr nach dem "Tod" oder Übergang das geistige Reich betretet. Ihr könntet Euch nicht vorstellen "nicht ich" zu sein und daher vermisst Ihr Euer "ich" nicht (es ist ohnehin "da") noch stellt Ihr es in Frage.
Im geistigen Reich wird diese Illusion auch nicht zerstört, nur Schritt um Schritt erweitert. Ihr seid AUCH dieses "ich" aber eben nicht nur...

für die Tiere wird das Umgekehrte Realität..sie bewegen sich vom Kollektiv in die Individualisierung und erfahren den Schmerz. Am unbewegtesten bleibt die Materie, doch je bewegter und "lebendeiger" sie erscheint, um so empfänglicher wird sie für den Schmerz. Den dies ist ein Richtmass für die Individualisierung oder das Hineingehen in die Illusion..

In dem, was für die Tiere HIER Realität ist.
Sie bewegen sich aus der vollkommenen Einheit mit Gott heraus und individualisieren sich..dies ist das äußere Bild der Evolution der diesen inneren Vorgang widerspiegelt.
ALLES ist für die Tierwelt Gott..Ihr Körper, Ihre Umwelt, DER MENSCH, VOR ALLEM: DER MENSCH!...
Für die Tierwelt ist ER der Stellvertreter Gottes.
Das was sie WAHRNEHMEN ist, dass DER MENSCH SELBSTSTÄNDIG und FREI schöpferisch und FORMEND tätig ist....denn für die Tierwelt gilt: alles bleibt mit allem verbunden!..DAHER steht er stellvertretend für die Quelle


(vergleicht es mit den Kräften, die im geistigen Reich auf Euch zu wirken beginnen...so beginnt nun der Mesch über die Tierwelt auf den Planeten geistig Einfluss zu nehmen)


Da die Liebe des Planeten in all seinen Ausformungen für den Meschen in der Illusion des "ich's" nicht vorstellbar ist, ist auch der Schmerz des Planeten und all dessen was die Dimensionen seiner oder Ihrer "Erfahrung" ist, nicht vorstellbar..
.. da die Erde Gott nun auf diese Weise erfährt.
...denn Ihre ERFAHRUNG ist, das "Gott" sie nicht liebt.

Versucht den Alptaum zu erahnen..
Ihr betretet das geistige Reich und stellt fest: Gott ist NICHT die Liebe, Gott liebt Euch nicht, Gott fügt Euch nun all die Schmerzen zu, die der Mensch hier den Tieren zufügt..

das geschieht im geistigen Reich selbstverständlich nicht, aber es geschieht HIER!
Im Gegensatz zu den Menschen kann Gott nicht sagen "das bin ich nicht!", "ich bin nicht Gott", denn dies hier ist SEINE Schöpfung!
Gott ist ALLES und daher selbstverständlich AUCH der Mensch!

Die Tiere können Gott und den Menschen aber NICHT voneinander unterscheiden!

Gott SIEHT diesen Unterschied, die Tiere nicht
dies ist die karmische Kraft, die sich nun im Planeten umzusetzen beginnt
Sie wirtkt GEGEN den Schmerz, der durch die Menschen in seine Schöpfung geschrieben wurde

ich versichere Euch, dass dies eine Wahrheit ist!
und je eher Ihr sie erkennt, um so besser wird es für Euch sein
denn dies ist nicht MEINE Botschaft, sondern die der Quelle an Euch

ich bin nur Ihr Bote
und wenn man es genau betrachtet, eigentlich nur der Vor-bote
diese Wahrheit wird Euch NEU gegeben werden, ich stelle sie hier nur schon einmal in den Raum

DENKT DARÜBER NACH!
denn im geistigen Reich kommt Euer Bedauern zu spät DA IHR NICHTS MEHR AN DER SITUATION ÄNDERN KÖNNT!!

JETZT könnt Ihr das noch, indem Ihr Euch in Eurer VORSTELLUNG von der Wahrheit inspirieren lasst oder es zumindest versucht...
versucht über das, was ich Euch hier sage nachzudenken und es IN EUCH zu ergründen
.."mehr" kann ich mir hier eigentlich nicht wünschen

DIESER SCHMERZ ist der WICHTIGSTE Grund warum eine Umkehr der Menschen in Ihrem GLAUBEN notwendig ist!
Der Mensch muss die Vorstellung über das, was Gott ist, und das was der Mensch ist und das was das Tier ist und das was ein Planet ist oder seine Umwelt, verändern.

Nur SO wird sich auch der Schmerz verändern und aufgelöst werden können!

ICH habe den Schmerz GESEHEN und nur darum ermahne ich Euch...
Ich habe BEIDE SEITEN gesehen

wenn Ihr aufwacht aus Eurem Traum werdet Ihr weinen

auch das habe ich gesehen
und darum schreibe ich Euch...

LG
 
9
Die Wesenheit verlockt zur Lust
Die Leidenschaft regt an zum tun
die Dunkelheit verwirrt den Sinn
und sie verführt zu faule Ruhn

vielleicht ist es nun möglich diese Zeilen und das Wirken der Gunas wechselseitig zu interpretieren (von der weiblichen UND männlichen Seite)

Die WESENHEIT verlockt zur LUST

das ist es was Tiere tun
ALLES was sie "tun" entspringt Ihrem INNERSTEN WESEN.
Es gibt keine Diskrepanz zwischen Innen und Außen.

Für den Meschen gilt dies NICHT, das DENKEN kommt Ihm stets dazwischen
uns seine Frucht: der Glaube
So ist er aus dem Paradies vertrieben
und weiß es
und weiß es nicht
und fühlt es
und fühlt es nicht
das was IHN SCHÖPFERISCH sein läßt, trennt ihn ZUGLEICH von der Quelle
und erst wenn er RUHT, das aus sich selbst, diesem ICH heraus schöpfen aus freiem Willen wieder einstellt, ist eine Rückkehr zu seiner WESENHEIT/der Quelle möglich.

Die Wesenheit VERLOCKT zur LUST.
Ja das tut sie
Nichts gibt es, das mit dieser LUST verglichen werden kann
ganz in sich Selbst und somit in Gott zu ruhen
und zur Gänze aus dieser EINHEIT zu agieren.
So STARK ist diese LUST, diese ANBINDUNG, das es nichts mehr geben wird, das Euch erneut verlockt das "Paradies", diese Einheit mit der WESENHEIT in Euch aufzugeben/aufgeben zu wollen.
Doch Ihr machtet eine ERFAHRUNG, die Euch in der EINHEIT mit Gott niemals möglich gewesen wäre.


Die Leidenschaft regt an zum tun

Das ist es was Tiere NIEMALS tun
geschäftig sein
aus dem GEDANKEN und dem GLAUBEN heraus zu agieren
dies ist es was hier als "tat" bezeichnet wird
schöpferisch und Leid-bringend zugleich
weil ALLES was nicht wesenhaft ist, das LEID, den Schmerz schon beinhaltet.


die Dunkelheit verwirrt den Sinn
und sie verführt zu faule Ruhn

da Tier und Mensch, Geist und Materie unterschiedliche Wege oder Richtungen begehen, ist das äußere Bild das genau spiegelbildliche.
Das was in der Materie -als MATERIE- ruht, ist zur Gänze IN GOTT und seiner Ordnung, in größtmöglicher EINHEIT mit Gott.
anbei bemerkt ruht daher auch hier die größte im Erfahrungsraum verborgene Energie (in der Materie und Ihren Teilen)

Im GEIST des Menschen ist das innere Erstarren oder Verharren Kennzeichen
des Beginns oder des Endes gemäß der größten ABTRENNUNG von Gott



10
Der eine von den Gunas stets
die beiden anderen besiegt
so dass jeweilig von den drein
der eine immer überwiegt

ich sagte einmal:
die Drei steht für den Menschen
die Vier steht für Gott

ich hätte auch sagen können, die 3 steht für die ERFAHRUNG, die BEWEGUNG zwischen Wesenheit und Erstarrung in Ausformung der Leidenschaft,
die 4 steht für den Anteil an Allem PLUS der EINHEIT (jedes der 3 und alle 3 zugleich), für die FREIHEIT von jeglicher Erfahrung, da keine Begrenzung existiert UND die Erfahrung der Begrenzung als Dualität Gottes

das Kreuz UND der Kreis, den das Kreuz umgibt
es entspricht der 4, die für "alles was ist" steht

Die Gunas in Ihrer Ausformung der Leidenschaft als Bewegung zwischen
Schmerz (Trägheit Erstarrung) und Liebe (Wesenheit)
einmal aus der Perspektive des VERURSACHERS oder schöpferisch tätigen (zB Menschen)
und einmal aus der Perspektive der ERFAHRUNG, dessen Wirkung erfahrenden Umgebung (zB.Körper/Tier/Umwelt) in der dieser Schmerz umgesetzt wird....
Es ist IMMER das selbe Prinzip nach dem die Kraft WIRKT aber sie wird in unterscheidlichen ANteilen der Schöpfung unterschiedlich aufgehoben (siehe Ausgleich von Ursache und Wirkung)
WER ausgleicht ist imer eine Frage des Ursprunges.
Da Karma SELBSTHEILUNG offenbart, übernimmt immer der entsprechende Anteil den Ausgleich oder die Selbstheilung vor
der Geist für den Geist und die Materie für die Materie

der Mensch von heute kämpft gegen einen GEIST
eine Vorstellung, einen Glauben
daher GLAUBT er, das Universum (seine Umwelt) trachtet dannach, Ihn zu zerstören
er kämpft daher gegen Krankheit, Alterung und Tod
er empfindet das was Ihn als Gebährmutter umgibt als GEFÄHRLICH, BEDROHLICH
UND
er kämpft auch GEGEN SICH SELBST
denn er empfindet (da er sich aus diesem Aussen entspringen sieht, als PRODUKT dieser Gebährmutter sieht und sich mit all dem identifiziert) auch Misstrauen gegen sein INNERSTES.
Auch dort vermutet er "gefährliches"
auch DAS mutet Ihm "animalisch", "zerstörerisch" an.
Das Urteil das er abgibt, fällt so auf Ihn selbst zurück
(so wie Ihr richtet werdet Ihr selbst gerichtet werden)

Da scheint es etwas im WESEN des Menschen zu geben, das es "zu kontrollieren" und zu "überwachen" gilt.
So wie er das, was Ihn umgibt, seinem WESEN nach nicht in Wahrheit erkennt, (gemäß seinem karmischen Wirken oder dem Wirken der Gunas)
so kennt er auch sein INNERSTES/sich selbst nicht und lebt in Furcht vor dem was Ihm fremd oder bedrohlich erscheint.

DAS läßt die Verbindung zur
Wahrheit, göttlichen Ordnung; Maat; Gott zerbrechen!

Dieser GEIST der Abtrennung, der sich von der FURCHT nährt, ist es, was die Existenz der Menschheit bedroht und bewirkt, das sie keine Ruhe findet.

(86): Jesus sagte: "Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel haben ihr Nest. Der Sohn des Menschen aber hat keinen Ort, seinen Kopf niederzulegen und sich auszuruhen."


11
Wenn durch die Pforten dieses Leibs
der helle Schein des Wissens bricht
die Führung hat die Wesenheit
das glänzende Erkenntislicht

Dies ist ein WEG, der JEDEM offen liegt, der WILLENS ist ihn zu betreten.

(5): Jesus sagte: "Erkenne, was vor deinem Angesicht ist, das, was dir verborgen ist. Es wird sich dir offenbaren, denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht geoffenbart wird."

12
Entfaltet die Geschäftigkeit
und Unruhe die höchste Kraft
dann hat, Oh Stier des Bharatas,
stets obgesiegt die Leidenschaft

ja, den das "tun" des Menschen entspringt nicht (wie beim Tier) der Wesenheit, sondern dem, was er denkt und seinen Früchten, dem was er glaubt
und je mehr Be-wegung das, was er denkt und das was er glaubt initiert, desto größer der Schmerz/die Unruhe

13
Erreichen Nichtwissen und Wahn
und Trägheitz Ihren höchsten Stand
dann weißt Du, edler Kurus Spross,
die Dunkeheit nahm überhand(!)
14
Zur lichten Welt der Weisesten
nach seinem Tode jener geht
bei dem im letzten Augenblick(!!)
die Wesenheit im Vorrang steht

darüber habe ich bereits geschrieben und im Augenblick gibt es hier für mich nichts hinzuzufügen

15
Das Obwalten der Leidenschaft
zu neuem Menschendasein führt
und wenn das Dunkel mächtig ist
sich dumpfen Mutterschoß erkürt

was hier beschrieben wird sind Ursache und Wirkung
wer auf Grund dieser Bewegung als getriebener lebt, bleibt an das, was er glaubt und gemäß diesem Glauben verursacht hat gebunden... gemäß Ursache und Wirkung.
Weiters existiert eine Beziehung zwischen dem, was die Materie FORMEN KANN (Ihrer JUGEND/REIFE)und das was der Geist OFFENBAREN KANN.

Der Körper des Menschen als Rasse eines Sohn Gottes ist eine dumpfe Wohnstatt.
Sie ist mit wenigen Anteilen für Geistigkeit ausgestattet: in einfachen Worten: im Gegensatz zu anderen Rassen der Söhne Gottes ist dies ein sehr weiblicher/tierischer/ in die Materie verankernder Körper...und wird auch so ERFAHREN.
Es ist nicht leicht in solch einem Körper BEWUSSTSEIN zu entfalten

(85): Jesus sagte: "Adam war aus einer großen Kraft und einem großen Reichtum entstanden, und er wurde euer nicht würdig; denn wenn er würdig geworden wäre, er hätte den Tod nicht gekostet(/er hätte sich nicht auf diese Weise mit der Materie hier verbunden)."

So ist es schwierig für eine Seele sich hier zu offenbaren

LG
 
ich sagte:
Weiters existiert eine Beziehung zwischen dem, was die Materie FORMEN KANN (Ihrer JUGEND/REIFE)und das was der Geist OFFENBAREN KANN.

natürlich gilt dies auch umgekehrt (für den Geist der sich eine Wohnstatt sucht)

doch betrachten wir meine erste Aussage (und sie bezieht sich auf diese Strophe des 14. Gesanges)

15
Das Obwalten der Leidenschaft
zu neuem Menschendasein führt
und wenn das Dunkel mächtig ist
sich dumpfen Mutterschoß erkürt

ich sagte bereits, dass für den Mutterschoß oder das Herausbilden einer Gebährmutter/eines Körpers als Wohnstatt für den Geist sind die umgekehrten Voraussetzungen gültig.
Hineingehen in die Illusion der Trennung und das Herausbilden hoch entwickelter Sinnesorgane oder Nervensysteme gehen Hand in Hand mit der fortschreitenden Entwicklung (und Ihrer tierischen Körper) eines Planeten.
Daraus wird ersichtlich das ein Planet der LEBEN hervorbringt einem Kinde gleicht das weiblich ist und daher die Potenz des Lebens (Leben hervorzubringen/zu re_al_isieren und daher auch Söhnen Gottes eine Wohnstatt zu bieten) in sich trägt..aber wie das Mädchen ist, das ZEIT benötigt um REIFE zu erlangen; um über das Kind und das Mädchen zur jungen Frau, Geliebten und Mutter zu werden (sich auf diese Weise auszuformen). Auf die selbe Weise benötigt auch ein Planet ZEIT um Söhne Gottes hervorzubringen.
Ist die Ausformung der Organismen noch nicht weit genug fortgeschritten, mag es möglich sein den GEIST in der Materie zu verankern, Söhne Gottes auszuformen, doch ALLES was gegen die göttliche Ordnung ist, gebiert den Schmerz: das ist die Funktion des Karmas (ähnlich das unreife Mädchen das geschwängert wird und nun VOR DER ZEIT ein Kind gebiert und "Mutter" wird.)
Es wird etwas in Ihr für immer verändern, Ihre Unschuld oder Ihr Vertrauen zu zerstören drohen, weil es VOR DER ZEIT geschah.

Die Wohnstatt des MENSCHEN ist durch die Verbindung einer anderen Rasse der Söhne Gottes mit der menschlichen Rasse lichter geworden/geeigneter (siehe auch Elisabeth Haich: Die Einweihung) aber sie ist noch immer DUNKEL.
Und dies ist so, weil der Planet in Wahrheit noch nicht REIF war für diesen Schritt, obgleich er möglich erschien.

ALL DIES gebiert eine Erfahrung und man sollte hier keine Wertung hereintragen (jede Wertung ist am Ende das Resultat einer bestimmten Perspektive)
Was ich Euch aber hiermit SAGEN möchte ist, dass der WEG des Meschen als Sohn Gottes deshalb so schwierig ist, weil er außerhalb der göttlichen Ordnung erschaffen wurde.

Es wird aus geistiger Sicht alles daran gesetzt diesem Sohn nun einen WEG zu ebnen, doch noch konnte dies nicht geschehen.

Osiris scheiterte am freien Willen der Menschen.

Jesus scheiterte am freien Willen der Menschen.

Nur die Zeit kann offenbaren, ob auch der Versuch in dieser Zeit nun scheitern wird

Wäre ZEIT genug gewesen, wäre ein feineres, sensibleres und geistig fühligeres Gefäß/Körper geschaffen worden
Der weibliche Part wäre an diesem Punkt des Herausbildens der Körper weiter vorangeschritten und hätte Vertrauen und Reife erlangt.
So ist es nun für BEIDE SEITEN schwierig noch etwas zu ändern an der Situation.

Die Menschheit ist in Gefahr der Verwirklichung dieser Realität:

(40): Jesus sagte: "Ein Weinstock ist außerhalb des Vaters gepflanzt worden; und da er ohne Kraft ist, wird er samt seiner Wurzel ausgerissen werden und zugrunde gehen."
gleich zu setzen mit dieser Aussage
(71): Jesus sagte: "Ich werde dieses Haus zerstören, und niemand wird in der Lage sein, es aufzubauen."

mir ist bewußt das es schwierig ist das anzunehmen, das war auch Jesus klar:
(84): Jesus sagte: "Heute, da ihr euer Ebenbild (mich als Mensch, aus einem Menschen hervorgegangen) seht, freut ihr euch. Wenn ihr aber eure Ebenbilder seht, die vor euch entstanden sind -- weder sterben sie, noch sind sie offenbar -- , wieviel werdet ihr ertragen?"

Ein Erleuchtetes Wesen in der Gestalt des Osiris würde heute die Menschen zu Tode erschrecken....
(damals war es nur ein dumpfes Empfinden von Fremdartigkeit)

zurück zur Aussage
umgekehrt ist sie ebenfalls gültig:
der Geist sucht sich die Wohnstatt, die seiner Blaupause angestrebter Erfahrungen entspricht ...

LG
 
16
Die Früchte einer guten Tat
sind makelos und Wesenhaft
des dunkels Frucht ist Unverstand
und Schmerz die Frucht der Leidenschaft

tja dazu müssen wir einmal zu verstehen versuchen was eine "gute" Tat ist
und was eine "schlechte"
sieht man sich allgemeine Definition an, ist "schlecht", das was in die Illusion oder Maya hineinführt
und "gut" was von Maya befreit
ich sagte: jede Wertung entspringt einer Perspektive und anhand dieser Strophe läßt sich dies gut verdeutlichen
denn WÄRE es so, wie es oft geschrieben steht (also keine relative Sicht, sondern eine gültige Wahrheit), dann würde das bedeuten "die Schöpfung", der Urknall, das Ausformen der Schöpfung SELBST ist "schlecht"

das kann aber -so- kaum stimmen, denn unsere SEELE verrät uns etwas anderes
beobachten sie Kinder, die Natur, Tiere
sie GENIESEN die Schöpfung, GENIESEN es, sich auszudrücken
das ist der Anteil Gottes in Ihnen, der Geist, der es LIEBT sich selbst auszudrücken!
die ganze Schöpfung oder Maya ist SELBST_AUSDRUCK des Schöpfers
das soll "schlecht" sein?

Wir stehen staunend vor der uns umgebenden Welt, unserem Uterus, unserer Gebährmutter, sie soll "schlecht" sein?

Was ist es also, das hier ausgedrückt werden soll?

Es wird hier von der TAT, also einer Bewegung gesprochen
Es ist DIENLICH, wenn das Kind aus der Mutter heraustritt
UND
es ist DIENLICH wenn das was die Gebährmutter stellt sich im Sinne der Fruchtbarkeit periodisch erneuert (siehe Menstruation) und doch EXISTENT bleibt (IN der Maya verweilt), solange LEBEN hervorgebracht werden soll (die Fruchtbarkeit erhalten bleiben soll)

aus der Perspektive der Gebährmutter ist es DIENLICH IM Kreislauf der MAYA zu verbleiben, aus der Perspektive des Kindes ist es DIENLICH die Mutter zu verlassen.
Es dient BEIDEM in gleichen Massen, der Mutter UND dem Kind.
Das Kind steht hier für den Sohn oder die menschliche Rasse, die Mutter für den weiblichen Aspekt der Schöpfung (den Körper, die Umwelt, den Planeten, die Materie, das Universum, alle Universi)

sehen wir uns die Strophe noch einmal an:
"Die Früchte einer guten Tat
sind makelos und Wesenhaft"

das ist es was die Gebährmutter IST, obgleich dies nicht erkannt wird
sie ist makelos, obgleich sie sich selbst periodisch erneuert

des dunkels Frucht ist Unverstand
und Schmerz die Frucht der Leidenschaft

alles was aus dem Geist der Abtrennung heraus erschaffen wird oder wurde (also dem Geist des Kindes) lässt die Mutter, Mutter sein und das Kind, Kind und beinhaltet zugleich die Trennung von beiden
das ist der WEG des Menschen, der Weg von der Materie in die Vergeistigung, der Weg des Geistes/des Vaters, zum Vater
Ich sagte einmal, dass ein Erleuchtetes Wesen EINS ist mit der Mutter/dem Planeten und daher keine Macht mehr ausübt sondern die Macht IST, EINS ist mit der Macht
Das ist ein Unterschied, der einem Menschen kaum vorstellbar erscheint, da er stets bestrebt sein wird, dies aus seiner menschlichen Perspektive zu bewerten (die, des Kindes)
Aus dieser Perspektive oder gemäß diesem Bild ist ein Erleuchtetes Wesen aber GATTE dieser Mutter und nicht länger Ihr Sohn.
Dies findet Ausdruck im Ersten Zentralen Ereignis (über das ich hier bereits schrieb)


17
Aus Leidenschaft besteht Begier
und Weisheit aus der Wesenheit
aus Dunkelheit der Unverstand
beschränkter Unbesonnenheit

"Aus Leidenschaft besteht Begier"

aus dem Spannungsverhältnis Wahrheit_Illusion entsteht der Bedarf
da Tier UND Mensch sich diesem Spannungsverhältnis unterwerfen
(das Tier indem es aus der Einheit mit der Mutter heraustritt, der Mensch indem er sich getrennt von Ihr wahrnimmt und nun zu Ihr zurückfinden muss) ergibt sich im außen ein SCHEINBAR ähnliches Bild.
Dies hat dazu geführt, dass der Mensch das Tier aus SEINER Perspektive der Abtrennung bewertet (es nach seinem Bild der Wahrnehmung beurteilt ohne den Unterschied zwischen sich und dem Tier zu erfassen, da dieser Unterscheid (der Einheit) außerhalb seiner Wahrnehmung und ausserhalb seines Bewußtseins existiert

natürlich berichten Schamenen und andere von der "Einheit" mit Tieren, aber sie gleichen einem Taucher, der ins Meer steigt..sie nehmen Ihre Bewußtseinblase/Ihre menschliche Perspektive bei diesem Besuch/Tauchgang mit. Sie BLEIBEN Taucher und werden nicht Fisch.
Andernfalls würden sie sterben.
Die Intesität des Bewußtseins Tier ist dem Menschen nicht zugänglich.
Ähnllich dem Kind in der Mutter das Bewußtsein der Mutter nicht zugänglich ist. Es gibt eine Verbindung, aber das Kind KANN PER DEFINITION NICHT WISSEN ODER ERFAHREN WIE ES IST, DIE MUTTER ZU S E I N
Denn dann dürfte es kein Kind sein(!). Dies ist die Trennlinie zwischen dem Bewußtsein Fötus/Kind und Mutter.
Entweder erfährt sich das Kind als Kind und die Mutter als Mutter oder KEINE Erfahrung ist darüber möglich.

Würde/wird diese Trennung aufgehoben, endet die Erfahrung für die Mutter, Mutter zu sein und für das Kind, Kind zu sein; und daher auch der Selbstausdruck(!) dieser beiden Erfahrungen.



"und Weisheit aus der Wesenheit"

diese Weisheit oder Perfektion können wir in der Natur erkennen und sie ist eine Resultat der Einheit mit dem Geist des Schöpfers..das Agieren oder Handeln aus dieser Einheit heraus, ist es, das wir beobachten..wir beobachten dabei Gatte und Gattin.




"aus Dunkelheit der Unverstand
beschränkter (dank des Karmas) Unbesonnenheit"

durch jede Handlung, die aus dem Bewußtsein der Trennung erschaffen wird, werden jene Kräfte angesprochen und zur Wirkung kommen, die wir karmisch nennen
jene Kraft die Illusion und Schöpfer verbindet, Gatte und Gattin, den BUND des Lebens; und die gleichfalls dafür sorgt, dass ALLES wieder in seinen Ursprung/ Urquell/ Ursurpator zurückkehrt/findet.


(3): Jesus sagte: "Wenn jene, die euch (ver)führen, zu euch sagen: ,Siehe, das Königreich ist im Himmel`, (so) werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen.

Sagen sie zu euch: ,Es ist im Meer`, (so) werden euch die Fische zuvorkommen. Aber das Königreich ist innerhalb von euch und außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt werden; und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid.
(7): Jesus sagte: "Selig ist der Löwe, dieser, den der Mensch in sich aufnehmen wird. Und der Löwe wird Mensch (werden).

Und verabscheuungswürdig ist der Mensch, dieser, den der Löwe in sich aufnehmen wird. Und der Löwe wird Mensch werden."

(der Löwe steht hier für die karmischen Kräfte der Natur, versinnbildlicht in der Sphinx und Fleisch geworden in der Isis)
(29): Jesus sagte: "Wenn das Fleisch wegen des Geistes entstanden ist, ist es ein Wunder. Wenn aber der Geist wegen des Körpers entstanden ist, ist es ein Wunder der Wunder. "

dies findet statt bei der Fleischwerdung der Isis und der Gestaltwerdung eines Erleuchteten Wesens. In BEIDEN Fällen dient der Geist dem Köper und nicht der Körper dem Geist.

(66): Jesus sagte: "Zeig mir den Stein, diesen, den die Bauleute verworfen haben! Er ist der Eckstein."

(Wer die Gebährmutter nicht in Wahrheit erkennt/den Eckstein der Schöpfung verfehlt, verfehlt das Ganze)...dies ist MEIN LEIB (D A S was ich Euch hier be-schreibe, ist der W A H R E Innhalt dieser Worte!!)

(105): Jesus sagte: "Wer Vater und Mutter erkannt hat, wird 'Sohn der Hure' genannt werden."

Jesus wußte das man in dieser (seiner Gegenwart) und in der folgenden Welt (der Zukunft) die Mutter/den weiblichen Aspekt der Schöpfung, weiter verachten/missachten würde, und das jene, welche die Mutter in Wahrheit erkennen/oder sie verehren, Missachtung erfahren werden (siehe zB. auch Naturvölker)


LG
 
18
Im Mittel hält die Leidenschaft
die Wesenheit trägt stets empor
doch wen des Dunkes Bann bestrickt
nach unten sinkt der arme Tor

"Im Mittel hält die Leidenschaft"

wie ich in #210 (reminder) schon sagte
Zitat:
In dieser Nomenklatur wäre Tamas die Finsternis oder die Trennung oder der Schmerz, Raja als Leidenschaft, hier in der Anbindung an das Ego stellvertretend für die karmische Wechselwirkung und Sattva die verborgene, ungeoffenbarte Form


Leidenschaft ist die BEWEGUNG, die als Antrieb die Illusion der Trennung hat.
Daher bewirkt diese Kraft ein Verbleiben im Kreislauf zwischen Geburt und Tod, die Wellenbewegung schreitet fort, indem es zu einer periodischen Erneuerung kommt.
(wobei hier angemerkt ist das ich hier NICHT eine Wiederholung meine sondern ein sich erneutes hineinbegeben zwischen diesen beiden Kräften)

TE (47) ..Niemand trinkt alten Wein und begehrt sofort, neuen Wein zu trinken; und man gießt nicht neuen Wein in alte Schläuche, damit sie nicht zerreißen; und man gießt nicht alten Wein in einen neuen Schlauch, damit er ihn nicht verdirbt. Man näht nicht einen alten Lappen auf ein neues Kleid, weil ein Riß entstehen würde; denn es würde reißen."

wenn man ERNEUT durstig wird nach Wein, wird man nach dieser NEUEN Empfindung in sich, erneut Wein trinken, wenn man ERNEUT Wein erntet, wird man neue Schläuche (Gefäße) für diesen herstellen. Wenn man den Wunsch NEU in sich fühlt, sich zu bekleiden, wird man sich ein Kleid nähen und nicht das alte flicken...
der Prozess wird beständig NEU initiert durch das, WIE er beendet wurde (in welchem Seiens_Zustand)

dies ist also RAJA, die Kraft die zB auch die Gebährmutter beständig erneuert um sie für eine NEUE Initiation eines schöpferischen Prozesses vorzubereiten

"die Wesenheit trägt stets empor"

hier ist die Rede von Sattva, die Anbindung an die ungeoffenbarte Form
sie WIRKT im Tier und im Menschen unterschiedlich

der Mensch wird vom Vater, vom Geist zurückgerufen
Richtmass ist der Trennungsschmerz, das ALLWISSEN der Seele, der ungeoffenbarten Form, dem Ego unbekannt

das Tier wird von der Mutter zurückgerufen, sie ANTWORTET dabei auf den BEWUSSTEN Schmerz, den das Tier durch die Abtrennung erfährt

So ist der Tod für das Tier nicht bedrohlich oder unbekannt
status quo ist heute, dass das Leid der Tiere jedes Richtmass, jede Grenze überschritten hat
Ihr hört es nicht, Ihr fühlt es nicht, Ihr wißt es nicht
Gott weiß es

wo das Vertrauen zerbrochen wird, nimmt der Schmerz in großer Geschwindigkeit zu
(stellt Euch vielleicht vor Ihr balgt Euch mit einem großen, starken Freund und plötzlich wird es zu Eurer Erfahrung/Realität, dieser hasst Euch und fügt Euch Leid zu..) Eure Angst wird (entsprechend diesem Leid) sehr plötzlich, sehr stark werden, GERADE wenn Ihr erkennt, das dieser über eine Macht verfügt, gegen die Ihr nichts ausrichten könnt. Diese Empfindung kanntet Ihr nicht, Ihr ward unschuldig und kanntet nur die Liebe der Mutter.

Ist die Angst mächtig genug, werdet ihr Euch nur noch eines wünschen: zu sterben.
Das ist der Grund für das Sterben des Planeten, die Initiation, die sich nun erst umzusetzen beginnt, und die doch bereits Realität ist


die Anbindung an die ungeoffenbarte Form, die WESENHEIT, führt daher für

das Tier oder die weibliche Form in Anbindung an die Mutter zu
Vielfalt, Leben, Bewegung..das sich selbst offenbaren der Materie und Ihrer Vergeistigung DURCH diese Offenbarung

und für den Meschen aus der Materie hinaus..das sich selbst offenbaren des Geistes DURCH das Verlassen/Loslassen dessen was die Materie ist, die Illusion der Trennung

(kennzeichnend dafür: einmal also die Bewegung IN die Illusion (weiblich) einmal aus Ihr heraus (männlich))

sattva oder die Anbindung an das un_geoffenbarte zeigt sich also im Tier und im Menschen unterschiedlich

ebenso TAMAS
"doch wen des Dunkes Bann bestrickt
nach unten sinkt der arme Tor"

wenn die Kräfte bezüglich der Anbindung an die Illusion oder Abtrennung oder dem Schmerz zu stark werden in der weiblichen Kraft führt dies zum BEENDEN der Selbstoffenbarung und somit zum
Verringern der Vielfalt, des Lebens, der Selbstoffenbarung

in den männlichen Kräften ein zunehmen (überhand nehmen) der Anbindung an die Illusion zu eine Zunahme der Individualisierung (auf Kosten des Anderen)..da dies nicht der Selbstoffenbarung dient sondern Kennzeichen einer zunehmenden Verstrickung in die Illusionären Aspekte ist (eine GIER nach alle was die Illusion zu bieten scheint und diese Gier zugleich nicht mehr durch die Muttter/Materie befriedigt werden kann)

So gleicht der Mensch dem Kind, dass die Mutter tötet, indem er nicht aus Ihr heraustritt, von Ihr in seinem Bedarf zurücktritt und so seinen eigenen Tod initiert (da der Mensch als Mensch abhängig ist von Ihrer Kraft)

es bewirkt die Kraft Tamas auch, das zB menschliches Bewußtsein (noch_nicht) in einem Tier entstehen kann oder NICHT MEHR

beurteilt man die Kraft also nur nach ihrer RICHTUNG, ist sie weder gut noch schlecht
sie bewirkt zb das der Leib eine Zeit kennt, inder er NICHT fruchtbar ist
(der Planet offenbart NUR tierische Formen) fruchtbar ist (eine intelligente Rasse hervorbringt) und diese Zeit wieder beendet
Tamas ist die Kraft, die an die Materie BINDET, zu Ihr hinführt

Im Menschen bewirkt sie zunächst die Trägheit, Blindheit, im Beginn des Weges..die Abtrennung, die die ERFAHRUNG, Gott zu suchen, erst möglich macht
UND
die Gefahr dieser schweren_Kraft nicht entkommen zu können (es nicht zu schaffen, sich von der Mutter zu lösen, sie frei zu geben, nicht aus Ihr herauszutreten und so sich selbst UND die Mutter zu gefährden)


Jesus sagte im TE
(61)..Wenn es gleich ist, wird es sich mit Licht füllen, wenn es getrennt ist, wird es sich mit Finsternis füllen."

wenn das Tier zur Mutter geht..sich an die Matierie rück_verbindet, so vergeistigt sie sich selbst durch sich selbst

wenn der Mensch zum Vater geht..sich mit dem Geist rück_verbindet ,so vergeistigt er sich selbst durch sich selbst (da der Mensch GLEICH dem Vater ist und das Tier GLEICH der Mutter)

..wenn das Tier sich vom Geist (der Individualisierung) trennt, das Vertrauen zum Geist oder Vater zerbricht, wird es sich nicht mehr offenbaren

..wenn der Mensch sich vom Geist abtrennt, kein Vertrauen hat wird er die Materiue oder Mutter nicht loslassen und beständig MEHR fordern
er wird seiner eigenen Offenbarungsmöglichkeit zuwiderhandeln



19
Doch wer da weiß, das diese drei
der Taten Täter sind allein
und auch erkennt was drüber steht(!)
geht in mein ew'ges Wesen ein

20
Wer diese Dreiheit niederringt
aus welchem einst der Leib entstand*
wird frei von Alter. Tod, Geburt
und von der Schmerzen schwerem Band.

*ja DIESE Kräfte wirken DAMIT DIE ILLUSION existent sein kann!!
daher seht sie nicht als "böse" sondern so neutral wie ein Koordinatensystem

die Zeit die nun beginnt ist eine Zeit, in der sich ALLE Resourcen verknappen werden
vorallem das Wasser
dies wird zu Leid führen, doch es ist eine RESULTAT einer TAT, einer AN-BINDUNG und keine "Strafe"
wir sprechen von einer "Verknappung der Ressourcen"


auch Jesu WUSSTE das diese Zeit kommen würde, wenn die Menschen seine Wahrheiten ablehnen würden...

(79): Es sagte zu ihm eine Frau aus der Menge: "Selig der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die dich ernährt haben."

Er sagte zu ihr: "Selig, die das Wort des Vaters gehört, es in Wahrheit gehütet haben. Denn es werden Tage kommen, daß ihr sagt: 'Selig der Leib, der nicht empfangen hat und die Brüste, die nicht geseugt haben.' "

Mehr als 6 Milliarden Menschen stehen einem sterbenden Planeten gegenüber.
Die Umweltzerstörung geht zu Lasten einer Minderheit (der Industriestaaten), die noch immer das Land der Seligen bewohnt (sich Bildung/Nahrung und Wohnraum gesichert hat)

die Menschheit gleicht einer Pflanze, kein Teil kann sich IN WAHRHEIT auf Kosten des anderen Teiles entwickeln
und alle, die das Privileg eines solchen Lebens geniesen, sollte es nützen dieser Welt und dieser Pflanze Menschheit zu dienen (denn dies ist die Begründung einer priviligierten Geburt).

Jeden Tag zu ÜBERLEGEN, was das Beste ist, das man entscheiden kann, wo mam es entscheiden kann

was man tut und was man läßt
was man konsumiert und was man zurückweist
was man sich sagen läßt und worüber man sich selbst ein Bild macht


ohne Zweifel werden es schwierige Tage, aber was ich Euch hier AUCH mitgeben möchte auf dem Weg:

Ihr seid NIEMALS allein



LG
 
Meine Absicht ist es NICHT Euch Angst zu machen
sondern dieser Angst entgegenzuwirken

wer weiss was geschieht und warum es geschieht, hat weniger Angst als der, der nicht weiß was geschieht und warum es geschieht.

dies ist meine Abicht und meine Begründung und sie ist in meine Herz geschrieben

19
Doch wer da WEISS dass diese Drei
der Taten Täter sind allein
und auch erkennt, was drüber steht
der geht in mein ew'ges Wesen ein (findet den Weg zu mir)
20
Wer diese Dreiheit niederringt (überschaut/durchblickt)
wird (in seinen Glauben und Denken) frei von (den Erscheinungen) Alter Geburt und Tod
und von der Schmerzen(Furcht) schwerem Band
 
Hallo Regina!

:danke: für deine Beiträge! Das sprüdelt ja nur so heraus ... :D Ich hab jetzt mal einen kleinen Teil gelesen und muss schon sagen sehr interessant! Das mit den Tieren ist für mich nichts Neues. Jeder, der Tiere isst, schleppt diese Angst auch auf der feinstofflichen Ebene mit sich herum und das ist für die spirituelle Entfaltung hinderlich. Aber die Entscheidung sich vegetarisch zu ernähren muss von innen kommen ... sonst bringts nichts.

lg
Topper

P.S.: Übringens werd ich wahrscheinlich das kommende Frühjahr für 3 Wochen nach Indien fliegen *freu³*
 
Schön das Du das was ich schreibe vorurteilsfrei aufnehmen kannst und es Dich anspricht..

LG
Regina

PS.:;-) auch toll dass Du Indien besuchen willst
hoffentlich kommt dann auch ein kleines feedback
"Nichts sollte den modernen Gelehrten mehr beschämen als die Kürze und Unzulänglichkeit seiner Bekanntschaft mit Indien. Eine riesige Halbinsel mit einer Fläche von drei Millionen Quadratkilometern, nur um ein Drittel kleiner als die Vereinigten Staaten und zwanzigmal so groß wie Großbritannien, das Land ihrer jahrhundertelangen Beherrscher; eine Bevölkerung von 570 Mio Seelen, mehr als Süd- und Nordamerika zusammen haben, ein Fünftel der Erdbevölkerung; eine eindrucksvolle Stetigkeit der Entwicklung und der Kultur von Mohenjo-Daro (2900. Chr. oder noch früher) bis Gandhi, Raman und Tagore; Glaubensbekenntnisse, die jede Stufe vom barbarischen Götzenkult bis zum subtilsten und vergeistigtesten Pantheisinus umfassen; Philosophen, die tausend Variationen eines monistischen Themas spielen, von den Upanischaden, acht Jahrhunderte v. Chr., bis Schankara, acht Jahrhunderte n. Chr.; Wissenschaftler, die vor dreitausend Jahren Astronomie trieben und in unserer Zeit Nobelpreise gewinnen; eine demokratische Konstitution von unerforschlichem Alter in den Dörfern und weise, wohltätige Herrscher wie Aschoka und Akbar in den Hauptstädten; fahrende Sänger, die große Dichtungen, nahezu so alt wie jene Homers, vortrugen, und Dichter von Weltruf heute; Künstler, die von Tibet bis Ceylon und von Kambodscha bis Java gigantische Tempel für Hindugötter errichteten oder dutzendweise vollendet schöne Paläste für die Mogulkönige und -königinnen gestalteten - das ist das Indien, das eine geduldige Gelehrsamkeit dem westlichen Geist erschließt, der noch bis gestern die Kultur als ein exklusiv europäisches Gut betrachtete."
Durant Kulturgeschichte Bd.1, 1981



There are a few countries on earth with the enormous variety that India has to offer. It's a place that somehow gets into your blood. Love it or hate it you can never ignore India. It's not an easy country to handle, and more than a few visitors are only too happy to finally get onto their flight and leave the place. Yet a year later they'll be hankering to get back."
Lonely Planet India, Introduction
 
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