Das Herz und die Seele Indiens

Ardschuna:
21
Nun sag, worann erkenn ich den,
der diese Dreiheit hat besiegt,
wie lebt und wie bewirkt er,
dass Ihre Macht Ihm unterleigt?

Krishna:
22
Wer, wo ein Guna Ihm erscheint,
er darum diesen doch nicht haßt
noch andre Gunas nicht begehrt,
im Geiste ruhig (bleibt) und gefaßt.
23
Wer gleichsam unbeteiligt bleibt
bei eines Guna Gegenwart
wer denkt, ein Guna treibt sein Spiel
und deshalb stets den Gleichmut wahrt
24
Wer standhaft ist in Frud und Leid
wen gleich ist Scholle (Erde), Stein und Gold,
wer gleich sich bleibt, wenn man Ihn schmäht,
und wenn man Ihm Bewunderung zollt;
25
wem gleich ist Ehre oder Schmach
ob Freund ob Gegener unterliegt(!),
wer jeder TAT entsagt, der hat,
der EIGENSCHAFTEN Macht besiegt.
26
Wer mir in frommer Liebe dient,
bei mir allein erstrebt sein Heil,
der löst sich von der Gunas Macht
und Brahmawerdung ist sein Teil.
27
Ich bin das ewige Fundament
des Brahms und der Unsterblichkeit
der Hort der ganzen Weltordnung
und unbegrenzter Seligkeit.
Anmerkung folgt
 
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denn "Guna" mag ein Wort sein, doch ich versuche Euch einen Bezug zu geben:

Als ich zwölf war, verlies ich meine Mutter und begann mein Leben neu.

Später sagte man mir: "ich sei ein s t a r k e s Kind".
Welch ein bedeutungsloses Wort! Was ist stark, und was schwach?
Ist das Meer stark, weil es das Meer ist, und das Rinnsaal schwach, weil es ein Rinnsal ist?
Woran scheitern Menschen?
Was definiert ihre "Stärke" oder "Schwäche"?

Ich wußte nichts mit diesem Urteil anzufangen und nahm es hin.
Ich sah auf Menschen, die scheiterten und verstand es nicht.
Es verging keine Stunde in Anwesenheit meiner Familie, in der ich nicht Zeuge wurde, der Urteile, die man (gerade) über meine Mutter fällte..

Sie war also schwach?
Ich hatte sie nie so empfunden...
Viel mehr hatte sie sich dem Strom des Wassers entgegengestellt, bis das Wasser sie forttrug.....das versuchte sonst niemand in unserer Familie..sich einem Strom entgegenzustellen...
War sie daher schwach, weil sie etwas versuchte, was andere nie begonnen hatten?
Und waren die stark, die solch eine Sehnsucht nie in sich erweckten und Ihr daher niemals erliegen konnten?

Ich konnte meine eigenen Stärke nicht ermessen, da ich mich noch nie in einem Zustand der (seelischen)Schwäche erfahren hatte, bis eben dies geschah...

Ich war immer noch ich.
Ich hatte mich nicht verändert, doch für meine Umwelt, war ich nicht mehr der Mensch, den sie schätzten oder liebten...

Der Mensch, der selbst ertrinkt, schätzt den Halt, den er im starken Menschen findet.
Dem Menschen, der selbst stark ist, fällt es leicht, dem Ertrinkenden eine Hand zu reichen.
Ich war ein starker Mensch und nun fand ich mich in der Rolle des Ertrinkenden. In diesem Zustand wußte niemand mehr etwas mit mir anzufangen..Wer bist Du? Was soll das sein?

Von daher wiesen sie mich fort..

Ich war immer noch ich

Dieser Seienszustand als EIGENSCHAFT oder ZUSTAND der Seele verging.
Ich hatte viel dazugelernt...

Nun da ich nun wieder "stark" wurde, wurden nun alte Banden/Freundschaften neu geknüpft.
In diesem Zustand war ich wieder "akzeptabel"..so war ich Ihnen dienlich und vertraut, es "passte" wieder.

Was hat es verändert in mir?
nichts..ich kann nicht sagen, das es mich in meiner Empfindung oder in meiner Liebe verändert hätte..nur bereichert, an Erfahrung gewinnen lies.
Ich war immer noch ich.

Ich weiß nun, was Schwäche ist, und kann sie bessser im anderen verstehen.
Ich weiß nun besser um die Bedeutungslosigkeit von Schande oder Ruhm.

Schande oder Ruhm ist ein ECHO des Anderen auf etwas, dass er in sich wahrnehmen oder NICHT wahrnehmen möchte.
Neimand "möchte" Schmerz oder Schwäche IN SICH wahrnehmen, jeder mächte Liebe und Stärke IN SICH wahrnehmen.
Von daher das Echo oder die Antwort oder die Reaktion auf diesen/meinen ZUSTAND. Einmal in Form von Ruhm, einmal in Form von Schande.

Es ist vollkommen bedeutungslos.

Ich bin ich.
In meiner Schande
und
in meinem Ruhm.

Ich bin IMMER ich
doch Menschen, die die EIGENSCHAFTEN in Form von Ursache und Wirkung, Entstehung und Reaktion nicht SEHEN, sehen nicht was ist, sondern urteilen gemäß ihrem Echo, das sie in sich fühlen.

AUCH ICH fühle dieses Echo!!!
AUCH ICH re-agiere auf Schmerz oder Schande oder Liebe oder Ruhm.
So wie ich auf eine Krankheit re-agiere, oder eine Verletzung.
Aber ich weiß ICH bin von diesen Erscheinungen völlig unabhängig.
Von daher durchlaufe ich sie
DENN ICH BIN EIN MENSCH
doch sie haben keinen Einfluss auf meinen Seienszustand(!) oder auf mein Denken, daher urteile ich nicht.

Ich habe den Balken in mir erfahren, wie soll ich da den Splitter im anderen verurteilen. Ich reagiere darauf, doch ich verurteile es nicht.
So wie ich auf eine Krankheit oder eine Verletzung reagieren kann und doch die Erscheinung von Krankheit und Verletzung nicht verurteile..

Menschen(!) re-agiert immer, doch ERKENNEN die meisten nicht, das es NUR eine RE-aktion ist, wie die Pflanze auf Wasser oder Trockenheit, Sonne oder Dunkelheit re-agiert und sich doch kein Urteil bildet.
Über das Denken fügt der Unwissende dem Phänomen eine Bedeutung zu, der Wissende (der der ERFAHRUNG gesammelt hat) nicht mehr

das ist der GANZE Unterschied.

wenn ich an Ruhm denke, fühle ich das gleiche Unbehagen, wie in der Schande.
Es sind BEIDES Reaktionen, die Unwissenheit wiederspiegeln.

Wie könnte ich den Ruhm achten, wenn ich weiß, dass der, der den anderen rühmt und nicht sich selbst und Gott in sich selbst, dazu dieses Selbst erniedrigen muss?
Wie könnte ich die Schande werten, wenn ich weiß, dass das, was er an mir erniedrigt, er in sich selbst erniedrigt/fürchtet?

Was bringt mir das Feld, wenn ich dessen Frucht nicht mehr begehre?
Ob Früchte DA sind oder nicht kann meine Reaktion verändern, aber nicht mein Urteil über das Feld.


Was steht im TE?
(13): Jesus sagte zu seinen Jüngern: "Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche." Simon Petrus sagte zu ihm: "Du gleichst einem gerechten Engel." Matthäus sagte zu ihm: " Du gleichst einem Menschen, einem verständigen Philosophen." Thomas sagte zu ihm: "Meister, auf keinen Fall wird es mein Mund ertragen, daß ich sage, wem du gleichst!" Jesus sagte: "Ich bin nicht dein Meister, da du getrunken hast, trunken geworden bist von der sprudelnden Quelle, die ich gemessen habe." Und er nahm ihn, er zog sich zurück sagte ihm drei Worte. Als Thomas aber zu seinen Gefährten kam, fragten sie ihn: "Was hat Jesus dir gesagt?" Es sagte Thomas zu ihnen: "Wenn ich euch eines von den Worten sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine aufheben und nach mir werfen; und Feuer wird aus den Steinen kommen und euch verbrennen."

Steine steht hier für Urteil/Werte/Einschränkungen/eine Lehre/eine Perspektive. Thomas war in der Lage sich von der Perspektive zu lösen, von der Wahrnehmung durch Eigenschaften.
Er beendete das Urteilen..und nur WEIL er bereit war, alles was ist ohne URTEIL anzunehmen, konnte Jesus zu Ihm sprechen.
Thomas hatte den Weg des WISSENS und nicht des Glaubens gewählt.

Doch er wußte, das er diese Wahrheit nicht weitergeben konnte, ebensowenig wie Jesus.
Das Urteil oder die Gunas würden die Wahrheit in seinen Worten verbrennen

19): Jesus sagte: "Selig ist der, der war, bevor er wurde. Wenn ihr mir Schüler werdet und meine Worte hört, werden euch diese Steine dienen..

Jesus konnte die Wahrheit nur in Form einer Lehre/Worten wiedergeben
gleich so Buddha, daher sprach er vom Floß, von etwas das dazu DIENEN sollte den Fluß der Erkenntnis zu überqueren.
Gleichsam sagt Buddha..ich kann Euch das Floß nicht bauen, jeder muss es in sich SELBST zusammenfügen..
Die Lehre gleicht einem Floß das von jedem selbst gebaut und am anderen Ufer wieder fallen gelassen wird
(siehe das Gleichnis)..wer würde weiter ein Floß mit sich tragen, wenn er den Fluss überquert hat?

Wer sich von den Gunas befreit, legt die Perspektive oder die Begrenzung ab, nur so ist es möglich zu ERKENNEN, was die Begrenzung ist und wie sie sich auswirkt
Ohne das Heraustreten aus der Beschränkung ist ein solches Erkennen nicht möglich. Das ist das Problem.

Würde Buddha noch leben, würde es keinen Buddhimus geben.
Er hätte nie entstehen können.

Würde Jesus noch leben, es würde kein Christentum geben, es hätte nie entstehen können.

Würde Mohamed noch leben, es würde keinen Islam geben, er hätte nie entstehen können.

Warum?
Der Buddhist würde zu Buddha gehen und er müsste seinen Glauben ablegen.

Der Christ würde zu Jesus gehen und er müsste seinen Glauben ablegen.

Der Muslime würde zu Mohamed gehen und er müsste seinen Glauben ablegen.

Es würde GENAU DAS geschehen, was Thomas im TE sagt:

Im Te

"Wenn ich euch eines von den Worten sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine aufheben und nach mir werfen; und Feuer wird aus den Steinen kommen und euch verbrennen."

Der Buddhist kann nur Buddhist werden wenn er am Grab einer Vorstellung steht, nur so kann er seine Steine formen.
Der Christ kann nur Christ werden, wenn er am Grab von Jesus steht, nur so kann er seine Steine formen.
Der Muslime kann nur ein Gläubiger werden, wenn er am Grab von Mohamed steht, nur so kann er seine Steine Formen.

Der LEHER würde sonst kommen und Ihm diese Steine fortnehmen.


26
Wer mir in frommer Liebe dient,
bei mir allein erstrebt sein Heil,
der löst sich von der Gunas Macht
und Brahmawerdung ist sein Teil.
27
Ich bin das ewige Fundament
des Brahms und der Unsterblichkeit
der Hort der ganzen Weltordnung
und unbegrenzter Seligkeit.

Man kann nicht Gott dienen UND einem BILD
man kann nicht dem WORT dienen UND der Schrift
man kann nicht einer Religion folgen und die Wahheit finden.

Wer Gott, die Wahrheit oder die Bedeutung der Eigenschaften, also der Einschränkung oder Gunas oder des Wortes erkennen /erfahren möchte, muss sich aus eben dieser Beschränkung LÖSEN.
Wer dies nicht vermagt, dient sich selbst, seiner Vorstellung, der Schrift, einer Religion, einem Bild.
Einem fremden Herren.



(34): Jesus sagte: "Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen sie beide hinunter in eine Grube."

Die, die einer Religion dienen, sehen den Balken in Ihrem Auge nicht


(35): Jesus sagte: "Es ist unmöglich, daß jemand in das Haus des Starken hineingeht und es gewaltsam in Besitz nimmt, es sei denn, er binde seine Hände. Dann wird er sein Haus umdrehen."

Die, die einer Religion dienen, sind bestrebt das "Haus" oder den "Ort der Erkenntnis" mit Gewalt in Besitz zu nehmen, dies ist nicht möglich.

daher sagt Jesus:
was immer Ihr hört, oder seht oder erkennt, seid bereit es in Frage zu stellen, wieder loszulassen, NEU zu betrachten

(42): Jesus sagte: "Werdet Vorübergehende!"

43): Seine Schüler sagten zu ihm: "Wer bist du, der du uns dies sagst?" Jesus: "Durch das, was ich euch sage, versteht ihr nicht, wer ich bin. Vielmehr seid ihr aber den Juden gleich geworden, denn sie lieben den Baum, sie hassen seine Frucht, oder sie lieben die Frucht, sie hassen den Baum."

Wenn jemand verehrt wird, wird er gegenüber dem, der diese Verehrung ausübt erhöht.
Der der verhehrt erniedrig somit Aspekte die er AN SICH SELBST wahrnimmt und erkennt, wertet sie ab, gemäß "gut" und "schlecht", "dienlich" und "nicht dienlich" "Ziel" und "Versagen".
So muss er auch das im MENSCHEN Jesus abwerten, was er als MENSCHLICH erkennt oder wahrnimmt.
So muss er auch im MENSCHEN Buddha abwerten, was er als menschlich erkennt oder wahrnimmt.
So muss er auch im MENSCHEN Mohamed abwerten, was er als menschlich erkennt oder wahrnimmt.

Nur ein toter Religionsgründer ist ein guter Religionsgründer.
Nur ein toter Lehrer kann eine Religion bilden.
Ein lebendiger Lehrer müsste Dir die Bausteine wieder fort nehmen.


Darum sagt Jesus im TE
(31):"Kein Prophet ist willkommen angenommen in seinem Dorf. Kein Arzt heilt die, die ihn kennen."


LG
 
Ich will hier nicht sagen das Religionen "schlecht" sind, dazu habe ich schon Stellung bezogen

manche sind noch nicht so weit/streben das noch nicht an und ziehen das Bild vor


anderen wollen das Malen erforschen und verstehen was HINTER dem Entstehen dieses Bildes steckt

nur ist es besser zu wissen, dass das eine das Betrachten eines Bildes ist und das andere eben das Erforschen von dem, was das Bild entstehen lies


zZ ist es so, das die Bilderverkäufer so tun als wäre es dem Menschen nicht möglich Maler zu werden....

das bringt die genannten Probleme mit sich

Es ist IMMER eine Frage des Wissens/Unwissens
Wem es an Erfahrung mangelt und wer auch nicht nach Selbst_Erfahrung strebt, mag sich mit dem Bild begnügen, er ist aber dann ein Gläubiger

Dem, dem das nicht reicht, der kann das Malen erforschen, den schwierigen Pfad des Wissens durch Erfahrung beschreiten.
Das ist der Weg zu Gott und das Bestreben die Inkarnationen/Zyklen als Mensch zu beenden.

Es ist was es ist.

Ich würde auch hier keine Prioritäten oder Wertungen hineinbringen, doch zZ tobt ein Glaubenskrieg in dem die Sprache des Wissens weder verstanden wird, noch nachvollzogen werden kann.

Vielleicht hilft dieses thread, es ist mir nicht möglich hier eine Prognose zu treffen, aber ein MEHR an Wissen schafft immer auch ein MEHR an Wahlmöglichkeiten


LG
 
Der, der glaubt, weiß nicht
und der, der weiß, glaubt nicht


Der, der (noch nicht) weiß, ist in seinem Weg zur Wahrheit sehr stark von dem abhängig, was er selbst an Liebe zu Gott in sich erschaffen kann

Der, der den Weg der Wahrnehmung (Yoga, Meditation) beschreitet, dem hilft die (Selbst_)Erfahrung Schritt für Schritt weiter.

Ich nannte das eine den Weg des Geistes, das andere den Weg des Herzens.
Da in dem einen die mächtigste Kraft im Universum, die heraustretende/schöpferischen Kraft, die Liebe des Schöpfers zu seiner Schöpfung DURCH das Geschöpf GESPIEGELT wird, ist der Weg des Herzens IN DER ZEIT ein schneller Weg; er kann sehr schnell durchschritten werden


48): Jesus sagte: "Wenn zwei miteinander Frieden schließen im gleichen Haus, werden sie zum Berg sagen: ,Hebe dich hinweg!` Und er wird sich hinwegbewegen."

der BERG steht immer für ein HINDERNISS, etwas das es zu überwinden gilt, eine KRAFT die sich dem, der einen Weg gehen will, entgegen stellt

wenn Erkennender und das, was die Erkenntnis ist, zusammentreffen, löst sich der Widerspruch auf

(43): Seine Schüler sagten zu ihm: "Wer bist du, der du uns dies sagst?" Jesus: "Durch das, was ich euch sage, versteht ihr nicht, wer ich bin. Vielmehr seid ihr aber den Juden gleich geworden, denn sie lieben den Baum, sie hassen seine Frucht, oder sie lieben die Frucht, sie hassen den Baum."

ENTWEDER es scheint nur den Geist zu geben
ODER Gott
Das eine ist die FRUCHT, das andere ist der Baum
oder
Das eine ist der Baum, das andere ist die Frucht
(achtet hier auch einmal auf den 15. Gesang, den wir in Folge behandeln werden)


JEDER Weg zu Gott ist IMMER beides!
Wieviel Anteil an Liebe, und wieviel Anteil an Erfahrung Ihr wählt bleibt an Euch!
Wählt Ihr den direkten Weg?
Oder zieht Ihr Eure Kreise um den Ursprung, aus dem Ihr entstanden seid, immer enger?

Stellt Euch einen Pfad vor, der in Kreisbahnen auf den Gipfel führt
Der eine springt von Weg zu Weg, denn er nutzt die Macht seiner tiefen Liebe zu Gott
Der ander geht Kreis um Kreis

So sagt der eine Schüler: es gibt nur die Kreisbahn (die Übung, die Schulung)!
der andere Schüler: es gibt nur die Liebe!

Wenn der Himmel
Den Berg berührt
Erstrahlt ein Licht
Gold und empfänglich
Für das Auge des Suchenden

Das Leuchten des Mondes
Wiederspiegelt es
Wer kennt dessen Ursprung?
Der Gläubige nicht.

Wie wandeln die Träger, durch das Dunkel der Zeit
Dumpfen Schritte verfolgt von vielen Fürsten und Stämmen.

Nebel erhebt sich aus den Poren der Erde
Gleitet dahin
Man erzählt sich ein Geheimnis
Vom Strahlen des Lichtes
Am Gipfel des Berges


„Noch niemand hat es gesehen ..“

„Niemand?“

„Es singen die Menschen Legenden Ihre Lieder, von denen, die dereinst aufbrachen..“

„Sie kehrten nicht wieder!
Man erinnert sich nicht!
Nicht so genau.“

Der Tross der dort vorüberzieht
Hört nur die schäumenden Wogen und spricht:
„Wer braucht das Licht, wenn Nahrung uns das Wasser gibt?“


Der Tänzer lächelt
Tanzte er nicht, das Volk erführe nichts, vom Strahlen des Lichtes
Am Gipfel des Berges

So schlägt er die Trommel: „Aufbruch, Aufbruch!“
Und aus dem Schatten treten Gerufene.

Wenn der Berg
Den Himmel berührt
Erstrahlt ein Licht
Gold und empfänglich
Für das Auge des Suchenden
R.S. 11.03.05


Der Liebende kann der ERFAHRUNG oder ÜBUNG ausweichen/sie -fast- zur Gänze überspringen, weil die LIEBE zu Gott zum Mittelpunkt seiner Erfahrung wird...
Was zählt noch das Wissen?
Kennt Liebe Misstrauen gegenüber dem Geliebten?
Sucht sie Beweise oder Erfahrung, die Beweis ist?
Will Liebe sich vergewissern?
Das kann niemals GEFORDERT werden, diese Liebe entdeckt man oder wählt einen anderen Weg..
Religionen sind Fußspuren einst begangener WEGE die GEWÄHLT werden können, doch niemals GLEICH beschritten werden


Beweise zu fordern, Erfahrungen ANZUSTREBEN ist NICHT der WEG der Liebe, Liebe springt, Liebe fällt Mauern, Liebe läuft auf das Schlachtfeld, Liebe kennt keine Angst, nur die Angst, diese Liebe könnte enden...

Liebe gibt sich Preis
Liebe gibt sich hin
Das ist der Weg des Herzens!

Der Weg des Geistes ist ein bedachter
Von daher REIFT ER SICH AUS!
Wie das Feld im Sonnelicht..für jeden SICHTBAR und zu bestaunen!

So trägt der Weg des Geistes ANDERE FRUCHT
GIBT dem SUCHENDEN ein "MEHR" in die Hand!

Der Gläubige macht viele Worte, dem Liebenden dienen diese Worte nur, um sie zu Singen....
So GLAUBT der Liebende Kraft seiner Liebe,
der Gläubige Kraft seiner Angst/seines Un-wissens, seiner mangelnden Erfahrung
in der Liebe ODER im Geist

So dient der eine fromm seiner in sich lebendigen Liebe zum Schöpfer und überwindet Kraft dieser Empfindung jedes Hindernis, der andere dient seiner Angst und nimmt dies gar nicht wahr/wird sich dem URSPRUNG seiner "Frömmigkeit" gar nicht bewußt...

26
Wer mir in frommer Liebe dient,
bei mir allein erstrebt sein Heil,
der löst sich von der Gunas Macht
und Brahmawerdung ist sein Teil.
27
Ich bin das ewige Fundament
des Brahms und der Unsterblichkeit
der Hort der ganzen Weltordnung
und unbegrenzter Seligkeit.

Dies SINGT der Liebende und die ERFAHRUNG Gottes ist NICHTS was er anstrebt, sie stößt Ihm zu!

Der Suchende strebt die Erfahrung des Geistes an (durch Yoga/Meditation), bis er (Schrittweise) erkennt, das in seiner Bestrebung oder seiner Suche, der Teil seiner Selbst, der Ihm BEWUSST IST (und der zu wissen GLAUBT), Ihm nicht dienen kann, das größte Hinderniss darstellt, er muss das Vertrauen erlangen sich selbst (und alles was dieses "ich" ist oder glaubt zu sein) los_lassen.

So lernt der Suchende über die ERFAHRUNG.
Dem Liebenden stößt sie zu.

Es sind unterschiedliche Wege, doch am Gipfel des Berges strahlt ein Licht
gold und empfänglich für das Auge des Suchenden


Ich versuche hier GRÄBEN zuzuschütten, die Schüler von Schülern von Schülern von Schülern von Schülern
die dereinst zu den Füßen von Meistern saßen, heute aufgerissen haben, weil Ihnen nur ein TEIL der Wahrheit bewußt werden konnte.

Seht es genau als diesen Versuch
und niemals anders...

LG
 
Der 15. Gesang ist ein Offenbahrungstext:

"ich sage meine Geheimnisse, wer meiner Geheimnisse würdig ist"
(TE)
soll heißen..verstanden kann dieser Text nur von jemanden werden, der Einsicht in das Wesen der Dinge gewonnen hat, oder der bereit ist diese zu prüfen..und in diesem Sinne zunächst zu "glauben"..der inneren Zustimmung oder Ablehnung Folge zu leisten.

Schwierig aber ist JEDE Offenbahrung zu "glauben" da diese Wahrheit
"weder der Sonne Licht, noch der Mond, noch das Feuer erhellt"

nur im höchsten Bewußtsein ist diese Wahrehit zu schauen..und wer sie geschaut hat, benötigt sie nicht mehr
und wer sie noch benötigt, ist nicht in der Lage sie zu schauen

das ist die Bedeutung eines Offenbarungstextes UND seine Problematik (siehe auch "Die Offenbahrung des Johannes"...wo sie noch benötigt wird, ist sie nicht zu schauen, und wo sie offenbar wird, ist sie nicht mehr von nöten)

Gehen wir einmal in medias res und sehen uns den Text an:

1
Der Baum, der Wurzeln aufwärts streckt
mit Zweigen niederwärts gekehrt
und dessen Blätter Lieder sind
wer diesen kennt ist schriftgelehrt.

2
Oben, unten treibt er Äste (Verzweigungen)
derend Triebe Sinnesdinge
nieder steigen seine Wurzeln
knüpfen aller Taten Schlinge

3
Ihn dessen Wachtsum, Anfang, Ende
stammen aus verborgener Quelle(!)
musst Du samt der festen Wurzel
mit dem Beil des Gleichmutes fällen (als GLEICH an WERT erkennen).

4
Dann zu jener Stätte streben
wo der Daseinskreis geschlossen (wird)
Bei dem Urgeist (Höchsten) Zuflucht nehmen
dem das All einstmal entsprossen.

5
Frei von Dünkel, Hang Betörung (verweilst Du an diesem Ort)
ledig der Begierden (Bedarf) Kette
in den Weltgeist (Höchsten) sich versenken
Weise (die die Liebe und Wissen vereinen) gehen zu (dieser) höchsten Stätte.

6
Der Sonne glanz erhellt Ihn nicht
(diese Wahrheit kann der Sinn nicht erfassen, das Auge nicht sehen, die Hand nicht greifen, der Fuss nicht betreten)
noch Feuerglut (diese Wahrheit ist kein Bestandteil der Wandlung, der Bewegung, der Veränderung), noch Mondenschein (noch der Reflexion, die dem Geist möglich ist)
den Ort wo frei von Widerkehr,
erlöste gehen zu mir ein.
(in der Legende der Buddhisten wird diese Einsicht/Vereinigung mit dem Höchsten auch "die Anrufung der Erde zur Überwindung der letzten Illusion" genannt).

7
Ein unvergänglich Teil von mir
wird zu den Seelen in der Welt
er (dieser TEIL) zieht an sich der Sinne Schar
die die "Natur" in sich enthält.
 
Regina.Svoboda schrieb:
fällt es mir nicht leicht ins Netz zu gehen

ich weiß auch nicht, ob das was ich hier tue, Euch dienen kann, ob es hilft oder angenommen wird

trotzdem wieder einmal ein paar Zeilen von mir

ich bin zuletzt auf die WIRKUNG der Kraft eingegangen, die der Mensch "karmisch" nennt und habe darauf hingewiesen das sie in den männlichen Anteilen im geistigen Reich oder "Himmel" anders wirkt, als hier in dem was wir "Realität" nennen..das Leben in Verbindung mit den weiblichen Anteilen, der Begrenztheit, Illusion oder Materie.
Ich sagte, dass diese Kräfte uns hier begrenzen. Das diese Begrenzung eine REAKTION darauf sind, wie wir, oder der Mensch, gemäß des freien Willens mit dieser Illusion umgeht oder in der Verbindung mit Ihr agieren.
Richtmass dafür ist das was ich

Gott/die Quelle/den Ursupator/die Wahrheit/die Liebe genannt habe

dies alle steht wechselseitig für den Urquell der Schöpfung oder die Initiation dessen was der Schöpfer "ist" oder beschlossen hat zu sein.
Aus diesem Spannungsverhältnis entsteht die Kraft die wir karmisch nennen.
Sie wirkt zwischen WAHRHEIT und Vorstellung/Illusion
SCHÖPFER und Schöpfung, die Ägypter nannten es die Maat.


Im geistigen Reich WIRKT diese Kraft anders auf uns..
zunächst ist die Illusion der Begrenzung (nach dem Wechseln der Ebene,also dem Ableben des materiellen Körper) nur noch "begrenzt" wirksam (lächel)...die Verbindung mit dem weiblichen Part wurde verändert, unser Umwelt wirkt jetzt (aus dieser Perspektive) und auf dieser Ebene AUFLÖSEND auf alles was illusorisch ist und daher auch auf die Vorstellung der Begrenzug in Form des "ich's" und dessen Folgen.
Für manche ist dies ein schwieriger Prozess, da sich eine Menge falscher Vorstellungen angesammelt haben..daher auch das Entstehen einer mythologischen "Hölle".
Manchen fällt es schwer die Lüge und die Angst loszulassen.

Ich sagte weiter das für den weiblichen Anteil der Schöpfung dies in umgekehrter Weise gilt und habe Euch ermuntert, Euch darüber Gedanken zu machen...

Ich sagte bereits das die ERFAHRUNG der Illusion für das Tierreich anders abläuft als für den Menschen.
Aber um es in Eure Vorstellung zu bringen, schlage ich Euch nun vor das Bild umzukehren.
Ich sagte bereits, das sich die Tiere oder der weibliche Part der Schöpfung im EINKLANG mit dem Schöpfer formt...geistig bedeutet das, das die Tierwelt sich Gott bewußt ist.
Da sie Ihn IMMER fühlt, stellt sie in weder in Frage noch sucht sie Ihn, Gott ist für den weiblichen Part der Schöpfung ein
NATÜRLICHER BESTANDTEIL DER ERFAHRUNG!
ähnlich wie Euer "ich", wenn Ihr nach dem "Tod" oder Übergang das geistige Reich betretet. Ihr könntet Euch nicht vorstellen "nicht ich" zu sein und daher vermisst Ihr Euer "ich" nicht (es ist ohnehin "da") noch stellt Ihr es in Frage.
Im geistigen Reich wird diese Illusion auch nicht zerstört, nur Schritt um Schritt erweitert. Ihr seid AUCH dieses "ich" aber eben nicht nur...

für die Tiere wird das Umgekehrte Realität..sie bewegen sich vom Kollektiv in die Individualisierung und erfahren den Schmerz. Am unbewegtesten bleibt die Materie, doch je bewegter und "lebendeiger" sie erscheint, um so empfänglicher wird sie für den Schmerz. Den dies ist ein Richtmass für die Individualisierung oder das Hineingehen in die Illusion..

In dem, was für die Tiere HIER Realität ist.
Sie bewegen sich aus der vollkommenen Einheit mit Gott heraus und individualisieren sich..dies ist das äußere Bild der Evolution der diesen inneren Vorgang widerspiegelt.
ALLES ist für die Tierwelt Gott..Ihr Körper, Ihre Umwelt, DER MENSCH, VOR ALLEM: DER MENSCH!...
Für die Tierwelt ist ER der Stellvertreter Gottes.
Das was sie WAHRNEHMEN ist, dass DER MENSCH SELBSTSTÄNDIG und FREI schöpferisch und FORMEND tätig ist....denn für die Tierwelt gilt: alles bleibt mit allem verbunden!..DAHER steht er stellvertretend für die Quelle


(vergleicht es mit den Kräften, die im geistigen Reich auf Euch zu wirken beginnen...so beginnt nun der Mesch über die Tierwelt auf den Planeten geistig Einfluss zu nehmen)


Da die Liebe des Planeten in all seinen Ausformungen für den Meschen in der Illusion des "ich's" nicht vorstellbar ist, ist auch der Schmerz des Planeten und all dessen was die Dimensionen seiner oder Ihrer "Erfahrung" ist, nicht vorstellbar..
.. da die Erde Gott nun auf diese Weise erfährt.
...denn Ihre ERFAHRUNG ist, das "Gott" sie nicht liebt.

Versucht den Alptaum zu erahnen..
Ihr betretet das geistige Reich und stellt fest: Gott ist NICHT die Liebe, Gott liebt Euch nicht, Gott fügt Euch nun all die Schmerzen zu, die der Mensch hier den Tieren zufügt..

das geschieht im geistigen Reich selbstverständlich nicht, aber es geschieht HIER!
Im Gegensatz zu den Menschen kann Gott nicht sagen "das bin ich nicht!", "ich bin nicht Gott", denn dies hier ist SEINE Schöpfung!
Gott ist ALLES und daher selbstverständlich AUCH der Mensch!

Die Tiere können Gott und den Menschen aber NICHT voneinander unterscheiden!

Gott SIEHT diesen Unterschied, die Tiere nicht
dies ist die karmische Kraft, die sich nun im Planeten umzusetzen beginnt
Sie wirtkt GEGEN den Schmerz, der durch die Menschen in seine Schöpfung geschrieben wurde

ich versichere Euch, dass dies eine Wahrheit ist!
und je eher Ihr sie erkennt, um so besser wird es für Euch sein
denn dies ist nicht MEINE Botschaft, sondern die der Quelle an Euch

ich bin nur Ihr Bote
und wenn man es genau betrachtet, eigentlich nur der Vor-bote
diese Wahrheit wird Euch NEU gegeben werden, ich stelle sie hier nur schon einmal in den Raum

DENKT DARÜBER NACH!
denn im geistigen Reich kommt Euer Bedauern zu spät DA IHR NICHTS MEHR AN DER SITUATION ÄNDERN KÖNNT!!

JETZT könnt Ihr das noch, indem Ihr Euch in Eurer VORSTELLUNG von der Wahrheit inspirieren lasst oder es zumindest versucht...
versucht über das, was ich Euch hier sage nachzudenken und es IN EUCH zu ergründen
.."mehr" kann ich mir hier eigentlich nicht wünschen

DIESER SCHMERZ ist der WICHTIGSTE Grund warum eine Umkehr der Menschen in Ihrem GLAUBEN notwendig ist!
Der Mensch muss die Vorstellung über das, was Gott ist, und das was der Mensch ist und das was das Tier ist und das was ein Planet ist oder seine Umwelt, verändern.

Nur SO wird sich auch der Schmerz verändern und aufgelöst werden können!

ICH habe den Schmerz GESEHEN und nur darum ermahne ich Euch...
Ich habe BEIDE SEITEN gesehen

wenn Ihr aufwacht aus Eurem Traum werdet Ihr weinen

auch das habe ich gesehen
und darum schreibe ich Euch...

LG

Hallo ihr Lieben,
Hallo Regina,

ich habe lange gebraucht, bis ich diese zeilen schreiben konnte.... und auch jetzt fällt es mir immer noch schwer, worte zu finden.

regina hat euch versichert, dass es die wahrheit ist und ich weiss auch, dass es die wahrheit ist.

ich habe diesen schmerz gefühlt und konnte lange nicht darüber reden. wennn ich es wollte, konnte ich immer nur weinen. was ich fühlte, war der unendliche schmerz den wir tieren zufügen und das tiefe leid der pflanzenwelt, die wir vergiften. sicher hat mich dieses gefühl nur gestreift sonst hätte ich wahrscheinlich nicht ausgehalten. es war ein allumfassender schmerz der gequälten natur, der erde. ich weiss nicht, wie ich es anders beschreiben könnte.

nachdem ich sehr lange krank und das letzte mal bei meinem arzt war, hat es sich ergeben, dass ich endlich darüber reden konnte. nachdem der arzt mir lange die hand gehalten hatte, damit ich mich erst ausweinen konnte.

er sah mich an und meinte, dass ich jetzt mit der krankeit fertig sei. ich sollte mir klarmachen, dass ich nur das tun kann, was in meiner macht liegt. sicher, das ist mir schon klar, aber was kann ich sonst noch tun?

hier darüber schreiben?

alles liebe
eure jo
 
Ja, das mit dem Weinen ist mir bekannt...

Was Du tun kannst? Ich denke es ist mutig sich auf diese Empfindung einzulassen und noch mutiger zu Ihr zu stehen.

Gott sagte einmal: ".. dass Du Dich Deiner Liebe zu mir (dem weiblichen Part, der Natur, den Tieren) geschämt hast, (weil es in unserer Welt verpönt ist diesen Teil Gottes zu sehr zu lieben, eine so starke Liebe zu diesem Part zu empfinden), hast Du meinen Schmerz verdoppelt."

Nun ich ZEIGE jetzt meine Liebe zu diesem Part und allen seinen Wesenanteilen offener, gestehe sie vor der Welt klarer ein..

Auch zeige ich nun einen kleinen Teil meines Schmerzes (er ist ein beständiger Bestandteil meines Wesens) und er ist in seiner Empfindung ein sehr tiefes Mitgefühl

Den eigentlich gibt es in diesem Schmerz werde Schuldige noch Opfer..
(DAS wäre perspektivische Sicht der Dinge)

der Schmerz des einen ist in Wahrheit der Schmerz des anderen..und der Schmerz des anderen, der Schmerz des Einen...wie in der Liebe

Alles Gute für Dich und liebe Grüße!

Regina
 
Nach einer (längeren) Pause wieder einmal etwas zur Gita...

(1.1)Der Baum, der Wurzeln aufwärts streckt
(1.2)mit Zweigen niederwärts gekehrt
(1.3)und dessen Blätter Lieder sind
(1.4)wer diesen kennt ist schriftgelehrt.

ich sagte bereits das Symbole so etwas wie eine geistige Universalsprache darstellen und daher immer wieder völlig unabhängig vom illusionären Umfeld auftauchen

BAUM steht für WEG (auch das sagte ich bereits)

sehen wir und den Text an..

(1.1)Der Baum, der Wurzeln aufwärts streckt


"Der WEG.." (hier ist natürlich der WEG zu Gott bzw der Erfahrungsweg gemeint..also der universelle Ausdruck dessen was sich als WEG und ENTWICKLUNG und ERFAHRUNG offenbahrt)

"..der UMGEKEHRT begangen wird

(vergleiche Thomas Text..fünf Bäume stehen im Paradies)


(1.2)mit Zweigen niederwärts gekehrt

und daher die Ursachen (Verknüpfungen) erkannt werden, da von der offenbahrten Form in die un-offenbahrte Form geblickt wird

(1.3)und dessen Blätter Lieder sind

und so aus der letzten offenbarten Form (aus dieser Position)
die unoffenbarte Form erkannt wird (die Einheit von Geist und Materie)
..und so in dieser letzten offenbarten Form (der Blätter) die Einheit GESEHEN wird

daher ist die letzte Form in Ihrem AUSDRUCK offenbar (als Lied/Rhythmus) und DOCH in Ihrer WIRKUNG unoffenbar
(für den einen bleiben es Blätter, für den anderen sind es Lieder, Schwingungen, Ausdrucksformen des Höchsten
UND WERDEN AUCH GENAU_SO WAHR_GENOMMEN!!!!!!!!!!!!!!!!!)


2
"2.1Oben, unten treibt er Äste (Verzweigungen)
derend Triebe Sinnesdinge


2.2nieder steigen seine Wurzeln
knüpfen aller Taten Schlinge."


2.1 AUCH erkennt der, der den Weg UMGEKEHRT begehen kann, weil er den UMKEHRPUNKT/die WANDLUNG/die KOMMUNION hinter sich gebracht hat und an diesem Ort BEWUSST war/blieb (den in Wahrheit geschieht diese Initiation AUGENBLICK für AUGENBLICK für AUGENBLICK in und mit ALLEM was EXISTIERT..nur BEWUSST wird sie nicht wahrgenommen)

das es in der Illusion ZWEI WEGE gibt und das BEIDE existent und gültig sind

daher treibt der Baum in BEIDEN Richtungen

denkt an das alte Symbol der Veden wo der Baum durch das Dreieck symbolisiert wird (die Dreiheit dieser Existenz: Materie /individualisierter Geist/universelles Bewußtsein)
..zwei Dreiecke werden übereinander gelegt und weisen in gegensätzliche Richtungen, die Juden nennen das den Davidstern doch das Symbol ist älter (siehe hier )


2.2
hier werdet Ihr auf einen wichtigen Punkt hingewiesen
TROTZ dieser BEIDEN WEGE gibt es für BEIDE E_I_N_E Richtung
die ZEIT gemessen in Ursache Wirkung/ Karma/ Beschränkung

sie definiert den Raum und verbindet beides..
somit sind BEIDE WEGE durch den karmischen Aspekt verbunden und begrenzen UND ergänzen sich gegenseitig


Pause
u
LG
 
3

3.1Ihn dessen Wachtsum, Anfang, Ende
stammen aus verborgener Quelle(!)

3.2musst Du samt der festen Wurzel
mit dem Beil des Gleichmutes fällen (als GLEICH an WERT erkennen).

3.1Wachstum..wie der WEG begangen wird und wie er sich entfaltet
Anfang..wo er seinen Ursprung findet
und wo sein Ende ist (wobei Ende und Anfang EINS sind
..wer im Ende steht, ist eins mit dem Ursprung und wo der Ursprung ist, herrscht Einheit mit der Quelle)
..ist es doch so, dass dieser Seiens_Zustand NIEMALS OFFENBART werden kann
(da wir hier von der EINHEIT sprechen und Offenbahrung TRENNUNG beinhaltet)

3.2 die WURZEL im Erfahrungsweg ist das was offenbahr werden muss, damit der Baum fällt
das was diese Existenz in der Illusion verwurzelt muss BEWUSStT werden, an die Oberfläche gebracht wertden, dann wird die BINDUNG an die Illusion aufgelöst werden
der Umkehrpunkt durchschritten

wie soll dies möglich sein?
es ist universell UND individuell
doch das wichtigste ist es sein eigenes Wesen zu erkennen
NACKT bedeutet ENTBLÖST, bar jedar Scham und Furcht
bereit sich selbst und alle Aspekte dieses Selbst annehmen zu können, zu offenbahren und zu entwurzeln

Thomas Evangelium (TE)
(37): Seine Schüler sagten: "An welchem Tag wirst du uns offenbaren und an welchem Tag werden wird dich sehen?" Jesus sagte: "Wenn ihr eure Scham ablegt und eure Kleider nehmt, sie unter eure Füße legt, wie die kleinen Kinder, sie zertretet, dann [werdet] ihr den Sohn des Lebendigen [sehen], und ihr werdet euch nicht fürchten."

was dann geschieht...

4
Dann zu jener Stätte streben
wo der Daseinskreis geschlossen (wird)
Bei dem Urgeist (Höchsten) Zuflucht nehmen
dem das All einstmal entsprossen.

wir Euch im TE 37 schon verraten
"ZUFLUCHT nehmen"
dieses Wort wird gerne gebraucht
(zB rituell im Buddhismus: ich nehme Zuflucht zu Buddha, aber auch im Christentum..)
hier liegt der Ursprung dieser rituellen Worte..Ihr kehrt zurück in Euren eigenen Ursprung
in die Arme von Mutter/Vater
Ihr habt einer Sehnsucht nachgegeben und sie bis in die letzte Konsequenz vollendet
nichts gibt es mehr das Euch bindet und so KEHRT IHR UM und nehmt ZUFLUCHT
DANNACH wird nichts mehr so sein wie zuvor
Ihr werdet die Welt FÜR IMMER mit anderen Augen sehen
das was IHR SEID/EUCH DEFINIERT wurde verändert/die Perspektive wurde verändert
JETZT geht Ihr den Weg UMGEKEHRT
(daher spricht man auch von Wandlung)

5
Frei von Dünkel, Hang Betörung (verweilst Du an diesem Ort)
ledig der Begierden (Bedarf) Kette
in den Weltgeist (Höchsten) sich versenken
Weise (die die Liebe und Wissen vereinen) gehen zu (dieser) höchsten Stätte.


6
6.1Der Sonne glanz erhellt Ihn nicht
noch Feuerglut , noch Mondenschein
6.2den Ort wo frei von Widerkehr,
erlöste gehen zu mir ein.


Sonne Feuer und Mond sind universelle Symbole für RICHTUNG und Transformation von Energie
wie finden sie auch im Offenbahrungstext der Bibel (Johannes, Kapitel 21)

22.Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm. 23cUnd die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

also auf die Symbolik des LAMMES will ich hier noch nicht eingehen, die Materie ist mir im Augenblick zu komplex, (nur soviel am Ende steht das LAMM für die weibliche Offenbahrungsform..obgleich dies der Ergänzung bedürfte..) aber ich kann hier nur Schritt für Schritt für Euch wirken

wichtig ist mir im Augenblick, das sich hier die Symbolik wiederholt, obgleich die Bibel vielfach überschrieben wurde und sie daher nicht so deutlich transformierbar ist..

FEUER steht stets für TRANSFORMATION von der offenbarten in die unoffenbahrte Form..ganz so, wie wir es in unserer Realität beobachten, wenn etwas verbrennt

SONNE steht hier für die Wirkung der LIEBE auf den Geist
ganz so wie wir es in unserer Realität beobachten ist sie die Quelle für Wachstum/Entwicklung und Leben

MOND steht hier für die REFLEXION der LIEBE durch die Wirkung auf den Geist
ganz so wie wir es in unserer Realität beobachten, wo das Licht der Sonne durch den Trabanten reflektiert wird und unsere NACHT erhellt.
Die Liebe die hier reflektiert wird HILFT uns in unserer Realität und Existenz.

Was sagt also dieser Text aus?

Am Ort der Umkehr gibt es weder Liebe die empfangen wird (denn sie hat zur Vorausetzung die Dualität) noch Liebe die reflektiert wird (denn sie hat zur Vorausetzung die Dualität) noch Transformation (Wandlung) denn sie hat zur Voraussetzung das Transformierbare/Wandelbare existiert in Form von unterschiedlichen Erscheinungsformen.

Am Ort der Wandlung gibt es das alles nicht
So ist er nicht beschreibbar, obgleich erfahrbar


7
7.1Ein unvergänglich Teil von mir
wird zu den Seelen in der Welt
7.2er (dieser TEIL) zieht an sich der Sinne Schar
die die "Natur" in sich enthält.

Dieser unwandelbare, immer gleiche Anteil ist IMMER Gegenwart
UND offenbart sich in seiner WIRKUNG dadurch das es eine RICHTUNG gibt für die Transformation, Anfang und Ende
Dieser Teil hält alles was existiert AUFRECHT durch seine/diese Kraft
und bewirkt Wachstum, Entwicklung, Illusion
so ist dieser ANteil nur in seiner WIRLUNG erkennbar aber nicht in seiner Offenbahrung (hat keinen Anteil daran)


LG
 
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8
Sobald der Geist den Leib verläßt
und einen neuen sich beschafft
er wie ein Wind der Düfte trägt
der Sinne Sechsheit an sich rafft

9
Wenn er sich mit Gesicht, Gehör
Gefühl, Geschmack, Geruch vereint
und mit dem innneren Sinn
er alles (all das) zu geniesen (wahrzunehmen) scheint

10
Wenn er von Gunas dicht umhüllt
im Leib weilt oder von Ihm zieht (ihn verläßt)
des Toren Sinn Ihn (das was geht und kommt) nicht erfasst,
der Weise nur ists (der, der es IN SICH erkannt hat), der es sieht (wahrnimmt).

11
Der Yogi (Yoga als Zustand in dem das Kommen und Gehen durch die Vereinigung im Bewußtsein zum Stillstand kommt und als das, was es ist, erkannt wird), andächtig vertieft
erkennt Ihn in dem eigenen ich
Der Einsichtslose (der, der nicht Einsicht in sich hält, sondern im Aussen nach der Einheit sucht, durch Äußeres nach Einheit strebt) schaut Ihn (diese Einheit) nie,
weil sein Bemühen nur äußerlich (und durch äußere Mittel angestrebt wird).

12
Der Glanz, der aus der Sonne dringt
der dieses Weltalls Dunkel bricht
des Mondes und des Feuers Strahl
sie leuchten nur in MEINEM Licht

13
Auch in die Erde dring ich ein
befruchte sie mit MEINER Kraft
und alle Pflanzen nähre ich
und fülle sie mit würzigem Saft

14
Als Feuer geh ich in den Leib
der lebenden Geschöpfe ein
mit ein- und ausatmen vereint
verdau ich Speise grob und fein

15
Von mir stammt das "Sich Erinnern"
das Behaupten, das Widerreden,
durch die (solche) Schrift bin ich erkennbar,
der Vollender aller Veden.
 
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