Das Herz und die Seele Indiens

etwas ist mir noch zum bewußten Träumen eingefallen
man denkt nicht mehr darüber nach, wenn es einmal bewußt ist
klingt seltsam, ist aber so

also der Bewußtseinszustand im Wachen ist dann nicht gleich dem Bewußtseinzustand beim Wachen, wie er so bekannt ist

ich will damit sagen
man lebt nicht in mit und durch diese Welt, geht nach Hause und träumt bewußt

man ist dann zwar noch IN dieser Welt aber die Wahrnehmung ist erweitert
mit in und durch diese erweiterte Wahrnehmung durchtritt man das Portal

ich weiß nicht wie ich es in Worte fassen soll

nicht das ich NICHT wieder so sein möchte/könnte/wollte
das Problem ist: diese Welt hat weder einen Platz für
Propheten
noch für Boten
noch für Gott

Gott ist kein Bestandteil dieser (weltlichen) Ordnung und REALE Erscheinungsformen Gottes werden gefürchtet

somit habe ich wenig WAHL_möglichkeit

ich könnte mich einsperren, entmündigen und entrechten lassen
erneut
oder funktionieren wie die Welt es erwartet

aber wie wußte auch schon Jesus

Du kannst nicht zwei Bogen spannen
und nicht zwei Pferde reiten

das was ich hier tue ist ein Kompromiss
und ob er gut oder schlecht ist, ist eine Frage der Perspektive

aus der Perspektive der Liebe zu dieser Welt ist er GUT
aus der Perspektive der Liebe zu Gott ist er SCHLECHT (ich leide darunter)

aus der Perspektive der Liebe zur Welt wäre eine andere Wahl SCHLECHT
aus der Perspektive /Liebe /Anbindung an Gott wäre eine andere Wahl/Entscheidung GUT

Man kann nur den Fokus stärken oder Ihn loslassen

BEIDES ZUGLEICH geht nicht

Ob es ein guter Kompromiss ist?
Wer weiß das schon...er entspringt vor allem meiner WEIBLICHEN Perspektive
der Mann sieht was er losläßt/nicht mehr begehrt
die Frau sieht welche Obsorge sie aufgibt/abgibt
der Mann denkt an das, was er nicht mehr erwerben will/ wovon er sich frei macht
die Frau sieht das, was sie nicht mehr erhalten/versorgen kann oder würde

dies enthält KEINE Wertung!!

so versuche ich Augenblick für Augenblick meinem Herzen zu folgen
so gut mir das eben gelingt...

Gute Nacht! (seufz schon wieder Frühdienst)
 
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hmm
nein ich muss passen, das Buch kenn ich nicht
um was geht es dabei und wo siehst Du den Zusammenhang?

obwohl (g*) der dritte Teil meines Buches hat einen ähnlichen Untertitel ...

LG
 
16
Zwei Puruschas sind in der Welt.
Der eine zu den Dingen ward,
der andere wie auf einen Fels,
stets unerschütterlich beharrt.
17
Doch größer ist ein anderer noch
Er (Es) wird das höchste Selbst genannt,
der diese ganze Dreiwelt trägt,
als Herr durchwaltet und umspannt.
18
Mehr als der unvergängliche,
mehr als der wandelbare Geist
bin ich. Darum in Wort und Schrift
man mich als Allerhöchsten preist.
19
Wer so als aller höchsten Geist
mich unbetört kennt und verehrt
und mich von ganzen Herzen liebt,
sich als All-Wissender bewährt.
20
Ich kündete Verborg'nes Dir
das keiner anderen Lehre gleicht
Wer dies begreift und recht erkennt,
der hat das letzte Ziel erreicht.

Ende des 15. Gesanges...
 
"In den Tagen des Krieges kam ein Priester zum Volk und sagte:
ich möchte zu Euch über den Frieden Sprechen und über den Weg der Stille.

Das Volk war empört über seine Worte:
"Sollen wir etwa unseren Feinden die Tore öffen damit sie unser Vieh töten unsere Frauen Leid zufügen und und uns, so wir am Leben bleiben, versklaven?"

Sie warfen den Priester aus dem Ort.

In den Tagen des Friedens kam ein Krieger zum Volk und sagte:
ich möchte zu Euch über die Tage des Krieges sprechen und über die Ursache des Leids.

Das Volk war empört über seine Worte:
"Sollen wir etwa dabei zusehen, wie Du unsere Kinder den Krieg lehrst, sie vom Feld zu der Waffenschmiede geleitest und sie Dir folgen?"

Sie warfen den Krieger aus dem Ort."

"Ist dies nun weise Meister?"

"Wenn die Tage des Friedens vorüberziehen, wird das Dorf sich nach dem Krieger sehnen und Ihn betrauern.
Wenn die Tage des Krieges fortdauern, wird das Dorf sich nach dem Priester sehnen und Ihn betrauern."

"Soll man beide nun ins Dorf lassen?

Du sagtest Bewegung und Ruhe sei das Zeichen Eures Vaters in Euch.
Wie erkenne ich diese Ruhe, in der es gilt zu verweilen?
Wie erkenne ich die Bewegung, der es gilt zu folgen?"

"Der, der unbewegt bleibt, von dem was der Priester sagt in den Tagen des Krieges.
Der, der unbewegt bleibt, von dem was der Priester sagt in den Tagen des Friedens.
Der, der unbewegt bleibt, von dem was der Krieger sagt in den Tagen des Krieges.
Der, der unbewegt bleibt, von dem was der Krieger sagt in den Tagen des Friedens."

"Was ist dann die Bewegung unseres Vaters in uns, Meister?"

"Der Baum bewegt sich nicht und doch erkennst Du eine Bewegung in Ihm.
Ob Regen fällt oder Trockenheit herrscht, ist es, was Ihn bestimmt.
Ob Hitze regiert oder Kälte, das ist es, was Ihn bestimmt.
Ob die Sonne strahlt oder nicht, das ist es, was Ihn bestimmt.
Bewegt sich nun der Baum, mein junger Freund?"

"Nein, ja, beides."

"Siehst Du.
Bewegung und Ruhe ist das Zeichen des Vaters in Ihm. "

"Soll das Dorf sich nun nicht bewegen lassen von den Zeiten des Krieges?
Von den Worten des Priesters?
Von den Zeiten des Friedens?
Von den Worten des Kriegers?
Ist es möglich unbewegt zu bleiben?"

(Meister lacht.)
"Nein, ja, beides.
Alles was den Baum bestimmt, erfährt er, durch das, was er ist.
Alles was der Baum ist, erfährt er durch das, was Ihn bestimmt.
So bleibt er was er ist und wird doch bewegt."
 
Es ist nicht möglich unbewegt zu bleiben von den Schmerzen in den Tagen des Krieges. Den dies wäre Gleichgültigkeit. Sie ist die größtmögliche Abtrennung vom Vater.
Und es ist nicht möglich unbewegt zu bleiben von der Freude in den Tagen des Friedens. Denn dies wäre Gleichgültigkeit. Sie ist die größtmögliche Abtrennung vom Vater.
So wie der Baum nicht unbewegt bleibt von der Dürre oder dem Wasser, der Hitze oder der Kälte, der Sonne oder der Dunkelheit.
Aber so wie es dem Baum möglich ist unbewegt zu bleiben in dem, was der Baum ist, ist es dem Selbst möglich unbewegt zu bleiben in dem, was das Selbst ist.

Wäre das Volk in dieser Geschichte ein Volk des Vaters, würde es unbewegt bleiben von den Worten des Priesters in Zeiten des Friedens. Und es würde unbewegt bleiben von den Worten des Priesters in Zeiten des Krieges. Und es würde unbewegt bleiben von den Worten des Kriegers in den Zeiten des Friedens und es würde unbewegt bleiben von den Worten des Kriegers in den Zeiten des Krieges.

Und wären alle Völker Völker des Vaters würde die Bewegung des Krieges zum Stillstand kommen und die Bewegung des Friedens. Die Bewegung würde zum Stillstand kommen und das Zeichen des Vaters würde sichtbar werden in Ihnen.

Die Worte des Priesters haben keine Macht, sondern die Macht wird dem Priester gegeben. Auf diese Weise enteht Bewegung,
die zum Ausdruck kommt in unterschiedlichen Bildern von dem, was der Vater im anderen ist.

Die Worte des Kriegers haben keine Macht, sondern die Macht wird Ihm gegeben. Auf diese Weise entsteht Bewegung die in
Kriegen zum Ausdruck kommt durch unterschiedliche Bilder von dem was das selbst im anderen ist.

So gibt es das eine, das bestimmbar ist im Selbst, durch das was das ich im Selbst ist, was Dich definiert und es gibt das, was nicht bestimmbar ist, durch das, was das ich ist, das sich im Selbst definiert.
Dies ist bestimmbar und es bestimmt, was Du beschlossen hast zu sein.
Das andere ist nicht bestimmbar und es offenbart, was Du bist.

Über beidem steht der Vater.


siehe die Gita:
16
Zwei Puruschas sind in der Welt.
Der eine zu den Dingen ward,
der andere wie auf einen Fels,
stets unerschütterlich beharrt.
17
Doch größer ist ein anderer noch
Er (Es) wird das höchste Selbst genannt,
der diese ganze Dreiwelt trägt,
als Herr durchwaltet und umspannt.


LG

***Anmerkung: Beitrag auf Wunsch des Verfassers geändert***
 
ich denke jetzt wird es komplex und ich versuche herauszufinden wie es sich form-ulieren läßt

der Text:
17
Doch größer ist ein anderer noch
Er (Es) wird das höchste Selbst genannt,
der diese ganze Dreiwelt trägt,
als Herr durchwaltet und umspannt.
18
Mehr als der unvergängliche,
mehr als der wandelbare Geist
bin ich. Darum in Wort und Schrift
man mich als Allerhöchsten preist.
19
Wer so als aller höchsten Geist
mich unbetört kennt und verehrt
und mich von ganzen Herzen liebt,
sich als All-Wissender bewährt.
20
Ich kündete Verborg'nes Dir
das keiner anderen Lehre gleicht
Wer dies begreift und recht erkennt,
der hat das letzte Ziel erreicht.


eigentlich hat mich fckw darauf gebracht
und die laufenden Disskusionen zwischen Namo und Co im Forumsteil "Unter uns"

hier einmal fckw's Zitat:
Nun ist es aber so, dass selbst dann, wenn das Ich sich als ein Konzept, eine Ansammlung von Ideen und Gedanken entpuppt, dass da "irgendwas" ist. Über dieses Irgendwas etwas auszusagen, gestaltet sich nicht nur äusserst schwierig, sondern ist streng genommen völlig unmöglich. Darum bezeichnen es viele der Einfachheit halber als "das Selbst".

Die Vorstellung der Aufteilung zwischen einem Illusorischen Element (alles was getrennt ist oder in Bewegung)
und einen nicht illusorischen Moment (alles das was ist das von dem EINEM geschaffen wird und daher ohne Bezug oder Brennpunkt oder Koordinate, unbestimmbar bleibt und daher die "letzte" Wahrheit) ist für viele noch nachvollziehbar

aus dieser VORSTELLUNG (ohne Erfahrung) entpuppt sich eine Art von Vorstellungswettstreit:
gibt es eine gültige Wahrheit oder gibt es sie nicht
die eine Partei sagt: es gibt sie nicht..alles ist illusorisch und eine Frage der Perspektive

die andere Partei sagt: es gib sie, denn wenn ich Dir den Stein auf den Kopf schlage wirst Du diese Wahrheit/Realität/Wirklichkeit anerkennen MÜSSEN

(das läßt die andere Partei erfahrungsgemäß völlig kalt)

ABER
und nun kommt es
auch die Anhänger der illusorischen Parteil müssen sich irgendwann eingestehen, das es einen Punkt gibt, an dem sie anstehen
Du stehtst vor einer Wand und auf die Frage: was ist dahinter folgt Schulterzucken

um was es hierbei eigentlich geht ist:
existiert das LOGOS, das WORT, die ORDNUNG, das ordnende Prinzip in der Schöpfung

ein Blick in das uns umgebende Universum würde folgern lassen: ja

ein Blick in die Traumwelt den Geist würde folgern lassen: nein (wenn es mich als ich nicht mehr gibt verschwindet auch diese Ordnung)

zu genau diese Problematik nehmen die Strophen der Gita hier Stellung:

Pause
 
die Ordnung oder das Logos ist ein Bestandteil der Schöpfung

somit ist es IM ENDE ein Illusorisches Moment

ABER

es ist DAS ERSTE oder DAS OBERSTE Prinzip

siehe zB die Bibel

"im Anfang war das WORT(LOGOS)"

UND

zu ERSCHAFFEN ist eine EIGENSCHAFT der QUELLE oder des Schöpfers

somit läßt sich
das WORT (Logos)

SCHÖPFUNG und SCHÖPFER nicht trennen

es ist eine Eigenschaft der Quelle zu erschaffen und der
WILLE oder die EIGENSCHAFT dieser Quelle kommen im LOGOS zum Ausdruck


somit haben BEIDE Parteien recht

der der den Geist erforscht wird auf dieses ordnende Prinzip
das LOGOS stoßen
(siehe zB der Vorgang des Sterbens oder der Geburt)

und der der die Illusion oder "Realität" oder das Universum erforscht wird auf dieses ordnende Prinzip in Form des Logos stoßen (siehe zB die Gesetzmäßigkeiten in der Natur)

und der der BEIDES darin erkennt
die Wahrheit in der (subjektiven) Wirklichkeit

der wird das verbindende Element, die Einheit im einen durch das andere Erkennen

aber WEIL es diese Ordnung gibt und der GEIST der URSPRUNG aller Dinge ist, wird diese Ordnung in WAHRHEIT nur durch mit und im Geist erkannt

fckw schreibt:

Nun ist es aber so, dass selbst dann, wenn das Ich sich als ein Konzept, eine Ansammlung von Ideen und Gedanken entpuppt,

wer oder was sind Ideen oder Gedanken, wo haben sie Ihren Ursprung?

dass da "irgendwas" ist. Über dieses Irgendwas etwas auszusagen, gestaltet sich nicht nur äusserst schwierig, sondern ist streng genommen völlig unmöglich.

solange es noch jemanden gibt der erkennen kann, gibt es auch diese Ordnung, dem der oder das Erkennende unterliegt...

daher gibt es entweder gar nichts zu erkennen
weil nichts mehr ist über das es etwas auszusagen gibt
oder es gibt den, der erkennt, dann gibt es auch das Logos
und darüber läßt sich auch etwas aussagen

im einen wäre es irrelevant
im anderen ist es möglich

wo es relevant ist, ist es möglich

TE
(5): Jesus sagte: "Erkenne, was vor deinem Angesicht ist, das, was dir verborgen ist. Es wird sich dir offenbaren, denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht geoffenbart wird."

fckw schrieb:
Darum bezeichnen es viele der Einfachheit halber als "das Selbst".




das "ich" als illusorischer Moment liegt eingebettet in dem SELBST, daher ist es dem "ich" überhaupt erst möglich diese Ordnung zu erkennen.
denn auch das SELBST!! liegt eingebettet in diesem Ordnenden Prinzip (dem Logos), denn ohne dieser Ordnung wäre es irrelevant überhaupt von einem Selbst zu sprechen!!

wenn ich am Fuße eines Berges sitze dann kann ich sagen das der Gipfel FÜR MICH nicht existent ist
und wenn ich am Gipfel des Berges sitze kann ich sagen das der Fuß des Berges FÜR MICH nicht existent ist

und wenn ich (als ich) nie den Weg vom Fuß zum Gipfel bestreiten würde (es keine Entwicklung oder Zeit oder Erfahrung gäbe), wäre es korrekt zu sagen, dass der WEG oder das WORT oder das LOGOS für mich nicht existent ist.

Was aber ist die Wahrheit in diesen Wirklichkeiten aus subjektiver Wahrnehmung?

Condemn schrieb mir
"Ich verstehe nicht, wie jemand die Seth so gut kennt wie Du anscheinend an feste Wahrheiten glaubt."

ich glaube es nicht ich habe es wahr_genommen

ich habe es wahrgenommen und dadurch diese Ordnung erkannt
(und Seth war meine Vorbereitung dazu)
Seth hat nicht nur auf die Eigenverantwortung hingewiesen (Ihr erschafft Euch Eure eigene Realität) sondern auch auf das ordnende Prinzip der Schöpfung...
(auch auf das ordnende Prinzip dem er SELBST unterliegt: Seth II)

das ist der Hinweis auf diese existente Ordnung

auch Namo hat Dich in seinem thread "Macht und es gibt keine 7"
auf die Einseitigkeit Deiner augenblicklichen Beurteilung von Wirklichkeit und Wahrheit hingewiesen

diese Ordnung der Schöpfung unterliegt NICHT Deiner Bestimmung, sie ist das höchste schöpferische Prinzip
und wärest Du EINS mit der Quelle wäre Deine Bestimmung GLEICH dieser Ordnung

es obliegt somit auch NICHT Deiner Freiheit sie (in der Illusion) un-gültig werden zu lassen

sie läßt sich nicht von Dir bestimmen
nicht von Dir erschaffen
nicht von Dir verändern oder beeinflussen,
nur erkennen

sie wurde in Ihrer WIRKUNG auch Karma genannt
oder
das karmische Prinzip

@fckw

wenn das ich aufgelöst wird, erkennt der, der wahrnimmt, auch das ordnende Prinzip, dem die Schöpfung dieses "ich's" gefolgt ist.
..und wird dieser umfassendere Teil des selbst_schöpferischen Prinzips erkannt, folgt das wahrnehmen der nächsten (höheren) Ordnung dem dieser Vorgang zu Grunde liegt usw

..bis das alles umspannende LOGOS oder WORT erkannt wird

in der EINHEIT mit der Quelle


LG
 
1
Furchtlosigkeit und Lauterkeit
im Wissenstrieb Beharrlichkeit
Freigiebigkeit, Enthaltsamkeit
und Opfer, Buße, Redlichkeit.
2
Und Unschuld Güte Freundlichkeit
Wahrhaftigkeit, Leutseligkeit
und Meschenleibe, Milde, Ernst,
Schamhaftigkeit und Festigkeit
3
Kraft, Langmut, Würde, Mäßigkeit
Ausdauer, Demut, Ardschuna
sind Zeichen göttlicher Geburt
dies halte fest oh Bharata.

4
Stolz, Prahlsucht, Zorn und Heuchelei
Schamlosigkeit, Unwissenheit,
wer diesen Lastern frähnt der ist
"dämonischer" Geburt geweiht.

5
Zur Freiheit führt die göttliche
zur bindung die dämonische nur
doch zage (zög're) nicht, oh Ardschuna,
denn Du bist göttlicher Natur.

6
Zwei Arten Wesen gibt es hier
in der erschaffnen Lebenswelt
die Götterart beschrieb ich schon
von den Dämonen (höre nun) oh Held!

7
Dämonische Meschen Wissen nie
wann tun, wann lassen Ihre Pflicht
Wahrhaftigkeit und Sittlichkeit
bei Ihnen findet sie sich nicht.
8
Es gibt kein sittliches Gesetz
kein Gott hat Wahrheit offenbart,
die Lust nur rief die Welt hervor,
mit welcher Mann und Weib sich paart.
9
In diese Meinung tief verstrickt
verkehrten Sinn's voll unverstand
so fröhnen sie der Schändlichkeit
von bösen Lüsten übermannt.

10
Voll unersättlicher Begier
voll Prahlsucht, Frechheit, Heuchelei,
nur Freveltaten zugewandt
herrscht über Sie die Sünde frei.
11
Vom falschen Wahn stets beherrscht
als wohn im Leben nur das Glück
als sei das Höchste der Genuss,
geniesen sie den Augenblick.
12
Von eitlen Hoffnungen genarrt,
von Leoidenschaft und Sinnenglut
Genuß zu suchen häufen sie
das frevelhaft erworbene Gut.
13
"Jetzt hab ich DIESES Gut erlangt,
und DER Genuss steht mir bevor
jetzt hab ich so viel, morgen mehr."
so denkt und rechnet stets der Tor.

14
"DEN Feind hab ich getötet schon
und andere töt ich sicher noch;
ich bin glückselig, mächtig, reich,
ich stehe über allen hoch.
15
ICH bin von edeker Geburt,
wer schwingt sich wohl zu mir empor?
Ich opfere, spende, schmause stets",
so denkt und redet nur der Tor.
16
In stolze Pläne tief versenkt
von der Blendung Netz umstrickt,
begierig haschend nach Genuß
zur Hölle werden sie entrückt.

17
Voll Prahlsucht, Trotz und Übermut
von Stolz auf Geld und Ruhm betört,
so opfern sie aus Heuchelei
nicht wie es richtig sich gehört.
18
Voll Selbstsucht, Anmaßung, Gewalt
und stets von Gier und Zorn durchbebet,
verschmähn sie mich, den Gott der doch
IN IHNEN und den andren lebt.
19
Drum im Geburten Kreislauf schließ
ich die, die sich dem Bösen weihen
auf(s) neue immer wiederrum
nur in Dämonen leiber ein
20
Geboren aus dämonischen Schoß
in jedem Leben unbelehrt
gehn sie zum tiefsten Ort hinab
und werden nie zu mir bekehrt (?)
21
Drei Pforten weißt die Hölle auf
die jeder Frevler einst empfängt
Sie heißen Wolllust Zorn und Gier
wohl dem der nicht an Ihnen hängt!
22
Sie sind der Weg der Finsterniss
drum bleibe fern von diesen Dreien
dann schaffst hier unten Du Dein Heil
und gehst zum seligen Leben ein.
23
Doch wer nicht dem gesetze folgt
und sich ergibt der Sinnlichkeit
der wird von Sünde nimmer rein(?)
und erntet nicht die Seligkeit(?)
24
Drum leite stets Dich das Gesetz
in Deiner ganzen Tätigkeit,
in alle´n Stücken handle so
wie Dir es das Gesetz gebeut.

Krenn schau owa, der Text mocht da Spass!


Mist, der is ja noch gar nicht oben :angel2:


Nein, im Ernst, durch diese Zeilen werde ich mich sehr vorsichtig durchbewegen, den sie verleiten sehr schnell zum
"teilen und herrschen/bestimmen/verurteilen"

daher gleich einmal ein paar andere Zitate, die ich im Zuge der Disskusion dieses Textes einfließen lassen werde

aus dem TE
(34): Jesus sagte: "Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen sie beide hinunter in eine Grube."

(40): Jesus sagte: "Ein Weinstock ist außerhalb des Vaters gepflanzt worden; und da er ohne Kraft ist, wird er samt seiner Wurzel ausgerissen werden und zugrunde gehen."

(41): Jesus sagte: "Wer in seiner Hand hat, dem wird gegeben werden; wer nicht hat, dem wird auch das Wenige, das er hat, weggenommen werden."

(43): Seine Schüler sagten zu ihm: "Wer bist du, der du uns dies sagst?" Jesus: "Durch das, was ich euch sage, versteht ihr nicht, wer ich bin. Vielmehr seid ihr aber den Juden gleich geworden, denn sie lieben den Baum, sie hassen seine Frucht, oder sie lieben die Frucht, sie hassen den Baum."

(44): Jesus sagte: "Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den Heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel."

(47): Jesus sagte: "Es ist unmöglich, daß ein Mensch zwei Pferde besteigt oder zwei Bögen spannt; und es ist unmöglich, daß ein Diener zwei Herren dient oder er wird den einen ehren und den anderen schlecht behandeln. Niemand trinkt alten Wein und begehrt sofort, neuen Wein zu trinken; und man gießt nicht neuen Wein in alte Schläuche, damit sie nicht zerreißen; und man gießt nicht alten Wein in einen neuen Schlauch, damit er ihn nicht verdirbt. Man näht nicht einen alten Lappen auf ein neues Kleid, weil ein Riß entstehen würde; denn es würde reißen."

(57): Jesus sagte: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Menschen, der einen Samen hatte. Sein Feind kam während der Nacht säte Unkraut unter den guten Samen. Der Mann ließ sie das Unkraut nicht ausreißen. Er sagte zu ihnen: 'Auf daß ihr nicht hingeht, das Unkraut auszureißen, und den Weizen mit ihm ausreißt. Denn am Tag des Schnittes werden die Unkrautpflanzen offenbar werden, sie werden ausgerissen und verbrannt werden'. "

(63): Jesus sagte: "Es war ein reicher Mann, der viel Vermögen hatte. Er sagte: 'Ich werde mein Vermögen verwenden, um zu säen, zu ernten, zu pflanzen, meine Scheunen mit Frucht zu füllen, damit mir nichts fehle.' Das ist es, was er dachte in seinem Herzen. Und in jener Nacht starb er. Wer Ohren hat, möge hören."

(64): Jesus sagte: "Ein Mann hatte Gäste, und als er das Abendessen breitet hatte, schickte er seinen Diener, damit er die Gäste einlade.

Er ging zum ersten; er sagte zu ihm: 'Mein Herr lädt dich ein.' Er sagte: 'Ich habe Geld-Forderungen an Kaufleute. Sie kommen zu mir am Abend, ich werde gehen, ihnen Anweisungen geben. Ich entschuldige mich für das Abendessen.'

Er ging zu einem anderen, er sagte zu ihm: 'Mein Herr hat dich eingeladen.' Er sagte zu ihm: 'Ich habe ein Haus gekauft, und man verlangt nach mir für einen Tag. Ich werde keine Zeit haben.'

Er kam zu einem anderen; er sagte ihm: 'Mein Herr lädt dich ein.' Er sagte zu ihm: 'Mein Freund wird Hochzeit feiern, und ich werde das Festmahl ausrichten. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich.'

Er ging zu einem anderen, er sagte zu ihm: 'Mein Herr lädt dich ein.' Er sagte zu ihm: 'Ich habe ein Dorf. Ich gehe, um die Pacht zu holen. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich.'

Der Diener kam; er sagte zu seinem Herrn: 'Die, die du zum Abendessen eingeladen hast, haben sich entschuldigt.' Der Herr sagte zu seinem Diener: 'Geh hinaus auf die Straßen! Bringe die, die du finden wirst, damit sie am Abendessen teilnehmen! Die Käufer und die Händler werden nicht in die Orte meines Vaters eingehen."

(65): Er sagte: "Ein gütiger Mann hatte einen Weinberg. Er gab ihn Landarbeitern, damit sie ihn bearbeiteten und damit er seine Frucht von ihnen erhalte.

Er schickte seinen Diener, damit die Landarbeiter ihm die Ernte seines Weinberges gäben. Sie ergriffen seinen Diener, schlugen ihn; beinahe hätten sie ihn getötet. Der Diener ging; er sagte es seinem Herrn. Sein Herr sagte: 'Vielleicht haben sie ihn nicht erkannt.'

Er schickte einen anderen Diener. Die Landarbeiter aber schlugen den anderen.

Darauf schickte der Herr seinen Sohn. Er sagte: 'Vielleicht werden sie sich vor meinem Sohn scheuen. Jene Landarbeiter, da sie wußten, daß er der Erbe des Weinbergs war, ergriffen sie ihn, sie töteten ihn. Wer Ohren hat, möge hören'. "

(66): Jesus sagte: "Zeig mir den Stein, diesen, den die Bauleute verworfen haben! Er ist der Eckstein."

So nimmt Jesus zum "dämonischen" ich schreib das in Anführungsreichen!!!!!!!!!!!!!!!! Weg Stellung

und das findet sich dazu in meinem Buch:

Ich habe das mein ganzes Leben für Ihn(Gott) empfunden!
Ich habe es nur nicht gewusst!




Ja, den diese Liebe war noch kein Bestandteil Deiner Erfahrung.
So gesehen ist Unwissenheit die einzige Sünde
und ich habe sie Euch bereits vergeben.
Das ist das letzte Geheimnis der Einweihung:
Wenn diese Liebe zu einem Bestandteil Eures Wesens wird,
seid Ihr erleuchtet.


Ihr seid dann, das Licht der Welt.

LG
 
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1
Furchtlosigkeit und Lauterkeit
im Wissenstrieb Beharrlichkeit
Freigiebigkeit, Enthaltsamkeit
und Opfer, Buße, Redlichkeit.
2
Und Unschuld Güte Freundlichkeit
Wahrhaftigkeit, Leutseligkeit
und Meschenliebe, Milde, Ernst,
Schamhaftigkeit und Festigkeit
3
Kraft, Langmut, Würde, Mäßigkeit
Ausdauer, Demut, Ardschuna
sind Zeichen göttlicher Geburt
dies halte fest oh Bharata.

Der in seinen Tagen alte Mann wird nicht zögern, ein kleines Kind (im Alter) von sieben Tagen nach dem Ort des Lebens zu fragen, und er wird leben

Furchtlosigkeit

um Furchtlos zu sein, muss man erfahren haben was Furcht ist
und diese Furcht überwinden lernen

ohne die Erfahrung der Furcht wird man weder Furcht noch Furchtlosigkeit empfinden können noch ist es möglich Furchtlosigkeit zu erfahren
es ist nicht möglich zu erkennen, das man furchtlos war, erst durch die Erfahrung der Furcht ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Furchtlosigkeit möglich



und Lauterkeit (Ehrlichkeit)

Um ehrlich zu sein, muss man die Lüge erfahren haben und gelernt haben die Lüge zu überwinden

es ist nicht möglich zu erkennen, das man ehrlich war, erst durch die Erfahrung der Lüge ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Ehrlichkeit möglich


im Wissenstrieb

um nach Wissen zu streben muss man das nicht_wissen erfahren haben und gelernt haben, wie dieses zu überwinden ist

es ist nicht möglich zu erkennen, das man wissend war, erst durch die Erfahrung von Unwissenheit (Vergessen) ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben von Wissen (Erkennen) möglich

Beharrlichkeit

um Beharrlich zu sein, muss man den Widerstand erfahren haben, sonst wird weder die Trägheit, noch die Beharrlichkeit für das Bewußtsein eine Bedeutung haben

es ist nicht möglich zu erkennen, das man beharrlich war, erst durch die Erfahrung der Trägheit ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Beharrlichkeit möglich


Freigiebigkeit,

um Freigiebig zu sein, muss man erkennen das es Neid gibt und der Neid aus der Vorstellung des Besitzes erwächst

Ohne der Vorstellung von Besitz hat Freigiebigkeit keine Bedeutung
es ist nicht möglich zu erkennen, das man freigiebig war, erst durch die Erfahrung der Furcht vor dem Verlust von Besitz ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Freigiebigkeit möglich

Enthaltsamkeit

um enthaltsam zu sein, muss man erkennen das es die Gier gibt und die Gier aus der Vorstellung des Mangels erwächst.

Ohne die Erfahrung von Mangel und Neid ist Enthaltsamkeit bedeutungslos
es ist nicht möglich zu erkennen, das man enthaltsam war, erst durch die Erfahrung des Mangels ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Enthaltsamkeit möglich

und Opfer (Hingabe)

ohne das Festhalten an der Illusion des ichs ist die Hingabe bedeutungslos.

Ohne der Vorstellung von eigenem Willen hat Hingabe keine Bedeutung
es ist nicht möglich zu erkennen, das man sich hingegeben hat, erst durch die Erfahrung des eigenen Willens ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Hingabe möglich


Buße (Umkehr)

ohne dem Erkennen ist die Umkehr bedeutungslos
Ohne der Erfahrung von Leid ist die Umkehr (Buße) bedeutungslos
es ist nicht möglich zu erkennen, das man im Einklang war. Erst durch die Erfahrung von nicht_eins ist ein Erkennen und (erneutes) anstreben der Harmonie mit dem Logos möglich

Redlichkeit

ohne einer Ordnung und dem Erkennen dieser Ordnung durch Erfahrung was diese Ordnung BEHÜTET ist Redlichkeit (das Handeln gemäß einer erkannten Ordnung) bedeutungslos
Ohne einer Vorstellung von Leid hat Ordnung oder das Einhalten dieser Ordnung keine Bedeutung
es ist nicht möglich zu erkennen, das man im Einklang mit dieser Ordnung gehandelt hat, erst durch die Erfahrung der Zuwiderhandlung gegen diese Ordnung und (erneutes) anstreben der Einhaltung dieser Ordnung ist Redlichkeit möglich

Was ist nun mit dem Kind von 7 Tagen?

BESITZT es diese Eigenschaften?
muss es sie ÜBERWINDEN oder ERKENNEN?

Der ORT DES LEBENS ist der Ort der FREI ist von Widerspruch
wo weder
Furchtlosigkeit noch Lauterkeit, noch Wissenstrieb noch Beharrlichkeit
noch Freigiebigkeit noch Enthaltsamkeit noch Opfer noch Buße noch Redlichkeit

auch nur IRGENDEINE FORM von BEDEUTUNG haben

was BEZEICHNET nun diese Eigenschaften?
Was sagen sie aus?

Sie zeigen an das ein WEG begangen wurde

das eine REIBUNG, eine Bewegung stattgefunden hat, die gemäß eines Prozesses eben diese ERSCHEINUNGEN im AUSSEN zum Vorschein brachten.

Ich sagte einmal:
Ein Opfer das kein Opfer ist, ist kein Opfer

Solange dér Vorstellung oder dem Widerstand oder dem Gegensatz
eine BEDEUTUNG zugemessen wird
SCHEINT es so, als wäre der, der den Weg begangen hat "mehr"
als der der den Weg NOCH NICHT begangen hat

es ist nicht so

2
Und Unschuld

welche BEDEUTUNG hat Unschuld, wenn die Schuld nicht erfahren wurde?

Güte?
Freundlichkeit?
Wahrhaftigkeit?
Leutseligkeit?
Menschenliebe?
Milde? ohne Strenge oder Härte?
Ernst(haftigkeit) ohne Oberflächlichkeit
wenn es nicht NOT_WENDIG wäre den WILLEN einzusetzen?,
Schamhaftigkeit ohne Schamlosigkeit?(Scham im Sinne von Schande
das VERSTEHEN/Erkennen das Schande Leid erzeugt und das Vermeiden des Leides im anderen indem man Schamlosigkeit überwindet/vermeidet)

und Festigkeit ohne Wankelmut?
welche Bedeutung hätte Beständigkeit wenn es nicht auch die Unbeständigkeit gäbe und sie ERFAHRBAR wäre?

3
Kraft ohne Schwäche
Langmut ohne Ungeduld (und die Erfahrung der zerstörerischen Wirkung von eben dieser)
Würde ohne die Erfahrung der Erniedrigung/Entwürdigung,
Mäßigkeit ohne Maßlosigkeit?
Ausdauer ohne Aufgabe
Demut ohne Prahlsucht?

Ardschuna (dies)
sind Zeichen göttlicher Geburt
dies halte fest oh Bharata.


Ja die GEBURT eines NEUEN BEWUSSTSEINS

das Kind im Alter von sieben Tagen hat dies alles nicht und doch hat es das alles bereits

der der den Widerstand ÜBERWUNDEN hat, hat dies alles NICHT MEHR und er hat GLEICHSAM das alles neu!

..viele Erste werden Letzte sein und sie werden ein Einziger werden."

der Kreis schließt sich indem der ANFANGSPUNKT neu und BEWUSST durchschritten wird

All diese (hier als "dämonisch" bezeichneten Eigenschaften) schaffen den Gegensatz der SICHTBAR werden läßt
was all diese göttlichen Eigenschaften oder das Logos BEDEUTEN.
Ohne den Gegensatz und die Erfahrung dieses Gegensatzes bliebe DAS WORT bedeutungslos

(57): Jesus sagte: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Menschen, der einen Samen hatte. Sein Feind kam während der Nacht säte Unkraut unter den guten Samen. Der Mann ließ sie das Unkraut nicht ausreißen. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Er sagte zu ihnen: 'Auf daß ihr nicht hingeht, das Unkraut auszureißen, und den Weizen mit ihm ausreißt. Denn am Tag des Schnittes werden die Unkrautpflanzen offenbar werden, sie werden ausgerissen und verbrannt werden'. "

Dieser Gegensatz REIBT sich an der Ordnung, dem Logos

ganz ohne zutun
von selbst
denn das ordnende Prinzip(Logos) ist IMMER mit der Schöpfung verbunden

"zu töten ist leicht, lebendig zu machen unmöglich"

dies wir dann zur ERFAHRUNG
 
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