Cannabis in Deutschland bald frei verkäuflich...

Mein Bruder war drogensüchtig, hat sehr viel gekifft und alles mögliche genommen außer Heroin, vor allem aber gekifft. Ich hab gesehen, was das angerichtet hat bei ihm und bei seinen Angehörigen, also auch mir.
Ich bin dagegen, daß Cannabis außerhalb der medizinischen Anwendung freigegeben wird.

Ich kenne mich eher mit Zigaretten aus und würde jedem empfehlen, damit vorsichtig zu sein. Die Langzeitwirkung ist unbeschreiblich auf den Organismus.
Ganz besonders in jungen Jahren sind die Menschen gefährdet überhaupt süchtig zu werden. Daher würde ich Menschen unter 25 Jahren keine einzige Droge zugänglich machen, wozu ich Alkohol und Zigaretten mit zähle.
Erst muss der Mensch geistig sich entwickeln, um abwägen zu können, was er sich mit Drogen antut.

Über CBD habe ich aber sehr viel Gutes bzgl. geistige Gesundheit gelesen. Soll angeblich sogar Schizophrenie heilen. Um das so sagen zu können, wären Langzeitstudien gut.

Alles, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen. Welche diese sein können, kann nur eine Langzeitstudie hinreichend belegen. Sonst heisst es hinterher: 5 Minuten Spaß und 30 Jahre Elend.
 
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Das stimmt. Das Gras ist über die Jahre hinweg übelst schlecht geworden.

Vor 20 Jahren ist man noch zu seinem Türken des vertrauens nach Hause gegangen und hat da gutes Haschisch gekommen. Sehr mild, sehr locker flockig.

Das meiste Zeug heute (Gras) drückt dich einfach nur weg, nebelt alles zu, macht herzrasen, fressattacken.

Natürlich kommts drauf an, wo du es holst. Das Gras oder Haschisch in holländichen Coffeeshops ist hochwertig und gut verträglich. Vom Zeug was man auf der Strasse bekommt, lässt man lieber die Finger.

Da fällt mir ein: vor einigen Jahren bin ich mal durch Österreich gefahren und hab einen Coffeeshop entdeckt. War das schlechteste Gras was ich jemals irgendwo gekauft habe :p
Ich denke man sollte es jedem frei überlassen welche Pflanzen er anbauen möchte und das ist es Schlussendlich auch eine Pflanze. Generell finde ich es absurd Pflanzen zu verbieten. Konsequenterweise müsste man dann auch verbieten trompetenblumen anzupflanzen oder stechapfel. Ich fände es auch nicht schlimm wenn sich jemand einen kokastrauch anbaut. Pflanzen gab und gibt es sie sind Teil der Schöpfung. Ein Problem sehe ich in synthetischen Drogen oder wie beim Kokain welches nichts mehr mit dem Geist der Pflanze zu tun hat sowie das heroin nichts mehr mit dem Geist des Mohns zu tun hat. Wenn eine Droge erst hergestellt werden muss finde ich sie bedenklich wenn eine Pflanze aber so wächst und man nur pflücken muss gibt es keinerlei rechthabe seitens der Menschen dieser Pflanze zu verbieten.
 
Nun, wer Leistung bringen will, wird gewiss nicht zum Joint greifen. Oder mal Abends eine Tüte rauchen zum runter kommen. Wie es eben Menschen gibt die sich Abends ihr Bier oder Wein gönnen.

Ich persönlich finde Alkohol total blöd. Kann meinetwegen abgeschafft werden :sneaky:



Ach komm. Alkohol muss überhaupt nicht verharmlost werden und sonderlich gut schmecken tut er auch nicht. Das ist eine Frage der Gewohnheit.

Meistens startet doch alle Gewohnheiten und Süchte in jungen Jahren. Und warum? Weil sie verboten sind, weil nicht genug aufgeklärt wurde, weil vllt das Elternhaus schief hängt. Es hat soviele Ursachen wie es Menschen gibt.

In der Tat sollten Suchtmittel weder verharmlost noch verteufelt werden. Ein offener und ehrlicher Umgang wäre viel wichtiger.

Alles hat irgendwo einen Sinn und Zweck.
Ich kann z.B. kein Alkohol trinken. Schmeckt mir einfach nicht.
Wenn ich aber schwer erkältet bin, könnte ich gleich 2 Gläser Rum auf einmal trinken.

Wenn man krank wird, können manche Alkoholsorten sehr gut gegen Erreger wirken.....aber nur dann, sonst würde ich die Finger von lassen.
 
Mein Bruder war drogensüchtig, hat sehr viel gekifft und alles mögliche genommen außer Heroin, vor allem aber gekifft. Ich hab gesehen, was das angerichtet hat bei ihm und bei seinen Angehörigen, also auch mir.
Ich bin dagegen, daß Cannabis außerhalb der medizinischen Anwendung freigegeben wird.
Ich kenne das ebenfalls aus meinem direkten Umfeld aus leidvoller Erfahrung und habe mich lange ebenso dagegen ausgesprochen.
Inzwischen sehe ich das nicht mehr so eng.
Wenn Cannabis legal zu erwerben ist, holt es die Leute ein stückweit aus der Illegalität heraus. Am Konsumverhalten wird sich nichts ändern.
 
Gut ist bei Legalisierung, wenn Lehrer die Jugendlichen in den Schulen darüber ausführlich aufklären, damit nicht wer denkt, es gäbe bei Drogen nur die glücklichen Momente bei Einnahme.
 
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Wie degenerativ die Welt in der wir leben ist, zeigt sich auch in diesem Thema deutlich. Einige in diesem Faden bezeichnen sich selbst als naturverbunden, sind es aber nur so lange, wie es "schön" und absolut "sicher" bleibt. Die Natur ist es aber nicht!

Sicher sind "Drogen" gefährlich und ja, eine Sucht und die gesundheitlichen Schäden fatal. Aber einfach mal überlegen, warum es überhaupt soweit kommt, ist anscheinend unwichtig.?! Es wird nämlich trotzdem konsumiert, mit oder ohne Verbot. Und auch ohne Verantwortung. Der Punkt ist, wenn es legal wäre, und der Markt + Substanzen kontrolliert würde, dann wäre es auch etwas sicherer für die Konsumenten. Denn all der Dreck, der da beigemischt wird, ist oft genauso gefährlich. Manche Diskotheken betreiben eigene Labore. Dort werden Substanzen geprüft, die an entsprechenden Abenden im Umlauf sind. Nur um sicher zu stellen, dass sich dort niemand einer Überdosis ausliefern muss.

Das ist die eine Seite der Medaille, wenn auch eine sehr sehr traurige. Die andere ist, das die sogenannte Drogen Prävention für den Arsch ist. Aber so etwas von!

Mir geht auch nicht in den Kopf, wie eine Pflanze als illegal erklärt werden kann und unbedingt aus den Gärten verschwinden muss, weil sie ja derart böse ist, gefährlich wohl auch... Nichts ist gefährlich, solange man damit verantwortungsvoll und respektvoll umgeht. Nicht ich als Mensch habe das recht zu bestimmen, wo was zu wachsen hat und warum. Es gibt Dinge die sind mächtiger als das. Und wer damit nicht umgehen kann, soll es halt einfach lassen. All diese Pflanzen gehören eigentlich schon fast zum kulturellen Erbe. Sie bringen Heilung und Finsternis, gleichermaßen. Wohl dem, der das erkennt!

Und beschäftigt man sich mit diesen Pflanzen und ihren Potential, dann gehört man automatisch in diese Schublade, nicht wahr @Hatari ? Stigmatisierung nennt man dann das.

Das es 100prozentig so ist, das man dann zugedröhnt sein muss ist dann natürlich auch logisch.

Das man aber auch Aspekte kennt, die anders sein können, ist natürlich völlig egal. Das man die entsprechende Pflanze aufwachsen sehen möchte, ihr Verhalten beobachten und alles was damit einher geht, ist dann auch egal. Manchmal reicht das dann auch schon.

Und wirkt, nachhaltig!
 
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