Jo, dein Bruder ist eben nicht mit sich selbst und seiner Umwelt klar gekommen und wollte nur flüchten.
Da sehe ich ja die Gefahr:
Warum kifft jemand?
Wohl nicht, weil ihm - wie z.B. einem mäßiger Alkoholtrinker sein Achterl, sein Bier oder sein Cocktail gut schmeckt - auch die Joint schmeckt,
sondern, weil er sich zudröhnen will und kennt er mal das Gefühl will er mehr davon.
Ich kannte einen Mann, der hat von Jugend auf gekifft, ist nie mit seinem Leben zurecht gekommen, obwohl er eine gute Startbasis hatte,
hat dann auch alles konsumiert, was es so gibt ( Alk, Zig, Cannabis) , konnte nie sein Studium fertig machen, keinen Beruf ausüben,
hat sich mit 42 Jahren dann das Leben genommen.
Ein paar Frauen kannte ich, welche regelmäßig Cannabis konsumierten:
Eine hatte einen ganz ruhigen Job im öffentlichem Dienst wo keine besondere Leistung erforderlich war und ein normales Leben geführt war,
die andere war in Frührente mit MS, die eine - ein junges Mädel - wurde schwer psychotisch,
Mein Sohn hat als junger Student mit seinen Freunden Schisha geraucht - weiß nicht was da drin war - aber er hat manchmal komisch gerochen,
hat dann wohl aufgehört - ist sehr erfolgreich geworden.
Es ist halt wohl schwerer, wenn man bekifft ist, in unserer Leistungsgesellschaft mit zuhalten.