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Jea-International
Guest
Cannabiskonsum ist durchaus mit einigen psychiatrischen Störungen assoziiert.
Klinische Studien stellen dennoch, wie jene anderen auch, keine Kausalitäten dar, sondern Korrelationen.
Der Gebrauch von Cannabisprodukten korreliert nach dem aktuellen Wissensstand positiv mit dem Auftreten von einigen psychiatrischen Krankheitsbildern; und zwar besonders mit jenen aus dem schizophrenen Formenkreis.
Dies bedeutet nicht, dass Kiffen zwangsläufig zu einer der besagten Erkrankungen führt, sondern primär, dass (paranoide/hebephrene/simplex etc.) Schizophrene und Cannabiskonsum im Vergleich zu Nicht-Betroffenen Gruppe gehäuft parallel auftritt.
Zu den genaueren Herleitungen gibt es nur Annahmen, sodass genetisch prädisponierte Menschen (schizophrene Blutsverwandte) wie auch jene mit einer eher höheren Vulnerabilität empfohlen wird auf den Konsum zu verzichten. Es kann aber genauso gut sein, dass Leute, die zu einer paranoiden Schizophrenie neigen, eher Charaktermerkmale besitzen, die den Konsum von Cannabis begünstigen oder eher in solchen Kreisen verkehren.
Hier geht's eher um die Frage nach der Henne und dem Ei.
Die Mehrheit der Psychiater stuft den Konsum von (psychotropen) Cannabisprodukten wie auch einiger anderer psychoaktiven Substanzen, besonders von jenen, die stark dopaminerg wirken (Amphetamine, Kokain), dem Ethos der Medizin folgend, als krankheitsfördernd ein, bis ein gegenteiliger Effekt bewiesen werden kann und die Studien somit falsifiziert würden.
Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Definitiv.
Leider sind Entzüge selten erfolgreich, wenn nicht nach der Wurzel gegriffen wird - ergo bei Schwerstabhängigen, die eher psychisch abhängig sind.
Ich habe mich auch ein wenig darüber informiert.
Die Wirkung von THC in Cannabis soll die Psyche bei manchen etwas labil machen, CBD hingegen soll genau das Gegenteil bewirken, also sogar Schizophrenie heilen können. Leider konnte man bisher schwer an diese Substanzen herankommen, um selber zu schauen, was sie tatsächlich bewirken. Vielleicht hatten da Chemiker, die dran kamen, eher Glück.
Heute gibt es den Zugang zu CBD, nur leider ist diese Substanz extrem teuer.