Brandanschlag - Stromausfall in Berlin

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Man kann aus modernen Autos kaum Benzin absaugen,
weil spezielle Rückschlagventile und Siebe im Einfüllsystem den Zugang blockieren, um Diebstahl, Verdunstung und Unfälle zu verhindern; der Schlauch bleibt hängen oder wird durch eine Klappe blockiert, was das Absaugen mit dem Mund oder einfachen Methoden fast unmöglich macht und gefährlich ist.

  • Rückschlagventile: Diese Ventile lassen Kraftstoff nur hinein, verhindern aber ein Herausfließen, selbst bei einem Überschlag.
  • Einfüllsiebe: Kleine Siebe und Schutzvorrichtungen verhindern, dass Fremdkörper oder auch ein zu dünner Schlauch in den Tank gelangen.
  • Geruchsschutz (EVAP-System): Moderne Tanks sind Teil eines geschlossenen Systems zur Emissionskontrolle, das den Zugang erschwert.
Sicherheitsrisiken:
  • Vergiftungsgefahr: Benzin ist hochgiftig; das Absaugen mit dem Mund (Siphon-Prinzip) ist extrem gefährlich und kann lebensbedrohlich sein.
  • Umweltschäden: Es besteht eine hohe Gefahr, dass Benzin unkontrolliert ausläuft.
 
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Man kann aus modernen Autos kaum Benzin absaugen,
weil spezielle Rückschlagventile und Siebe im Einfüllsystem den Zugang blockieren, um Diebstahl, Verdunstung und Unfälle zu verhindern; der Schlauch bleibt hängen oder wird durch eine Klappe blockiert, was das Absaugen mit dem Mund oder einfachen Methoden fast unmöglich macht und gefährlich ist.

  • Rückschlagventile: Diese Ventile lassen Kraftstoff nur hinein, verhindern aber ein Herausfließen, selbst bei einem Überschlag.
  • Einfüllsiebe: Kleine Siebe und Schutzvorrichtungen verhindern, dass Fremdkörper oder auch ein zu dünner Schlauch in den Tank gelangen.
  • Geruchsschutz (EVAP-System): Moderne Tanks sind Teil eines geschlossenen Systems zur Emissionskontrolle, das den Zugang erschwert.
Sicherheitsrisiken:
  • Vergiftungsgefahr: Benzin ist hochgiftig; das Absaugen mit dem Mund (Siphon-Prinzip) ist extrem gefährlich und kann lebensbedrohlich sein.
  • Umweltschäden: Es besteht eine hohe Gefahr, dass Benzin unkontrolliert ausläuft.

ich frage mich dann warum es aktuell dann soviel Möglichkeiten zu Abpumpen aufgezeigt werden

ein abschließbarer Tankdeckel ist so ein schutz, bei manchen neuwagen sind diese Bereiche (Tankdiebstahlschutz ) extra Pakete, wenn man sie dann mitbestellt hat.

aber ja Tankdeckel ist schnell abgemacht und Siebe schnell entnommen beim eigenen Auto.
 
meine Frage ist eine andere:

was lernen wir aus dem Berliner Blackout?

 
ich frage mich dann warum es aktuell dann soviel Möglichkeiten zu Abpumpen aufgezeigt werden

ein abschließbarer Tankdeckel ist so ein schutz, bei manchen neuwagen sind diese Bereiche (Tankdiebstahlschutz ) extra Pakete, wenn man sie dann mitbestellt hat.

aber ja Tankdeckel ist schnell abgemacht und Siebe schnell entnommen beim eigenen Auto.
Kurz: Ja, technisch geht das – aber es ist heute deutlich schwieriger und rechtlich heikel.

Technisch

Bei modernen Autos ist Benzin nicht mehr einfach abpumpbar, weil:

  • Rückschlagventile / Diebstahlschutz im Tankstutzen
  • enge, verwinkelte Einfüllrohre
  • oft Kunststofftanks ohne freien Zugang
➡️ Mit einem Schlauch „wie früher“ klappt das bei den meisten Fahrzeugen nicht mehr.

Möglichkeiten, die theoretisch funktionieren:


  • Über die Kraftstoffleitung (nur mit Fachwissen & Werkzeug)
  • Über die Tankpumpe / Serviceöffnung (meist unter Rückbank)
  • Mit Absaugpumpe + passendem Adapter bei älteren Fahrzeugen

Sicherheit​

Benzin ist:

  • hochentzündlich
  • gesundheitsschädlich beim Einatmen
  • umweltschädlich bei Verschütten
Schon ein Funke reicht. In Garage oder Keller extrem gefährlich.

Rechtlich (wichtig)​

  • Eigenes Fahrzeug: erlaubt, aber Haftung bei Umweltschäden
  • Fremdes Fahrzeug: Diebstahl (§ 242 StGB), auch „nur abpumpen“
  • Auf öffentlichem Grund kann es zusätzlich Ordnungswidrigkeiten geben

Praxis-Empfehlung​

Wenn es einen legitimen Grund gibt (z. B. falscher Kraftstoff getankt):

  • Pannendienst / Werkstatt rufen
  • Die haben explosionsgeschützte Pumpen und Auffangsysteme
 
So, ich gebe jetzt nochmal meinen Senf dazu.
Es geht hier nicht nur um den erfolgten Anschlag, sondern darum, dass es auch in Zukunft welche geben könnte.
Nein, wir sind nicht in Sibirien und auch nicht in der Ukraine. Die Menschen dort tun mir entsetzlich leid, das brauche ich nicht zu sagen.
Aber wir leben nunmal hier, und auch hier haben die Leute gelitten bei den eisigen Temperaturen.
Mein Vater kommt derzeit gerade nicht mehr auf die Beine, der Blackout hat ihm den Rest gegeben. Erst hatte er einen Schlaganfall, da hat er noch Glück gehabt, dass nicht gravierender Schäden zurückgeblieben sind. Dann kam noch eine schwere Grippe oder Covid hinterher. Letzteres hatte ich auch gerade über 5 Wochen und ich mag mir nicht vorstellen wie es dann noch in einer eiskalten Bude gewesen wäre. Es ging mir auch so schon dreckig genug.
Zurück zu meinem Vater: von der Grippe noch nicht genesen, kam der Blackout und da ging nichts mehr, außer überwiegend unter Decken zu liegen.
Mit dem Effekt, dass er derzeit nicht mehr auf die Beine kommt. Dabei ist er ansonsten ein Bewegungsmensch.

Es gibt genügend Menschen die Krankheiten haben, wo Kälte äußerst kontraindiziert ist.
Auch hier werden die Häuser bei Minusgraden sehr kalt. Ich habe gelesen, dass bereits nach 3 Tagen ohne Heizung die äußere Häuserfassade die Umgebung der Außentemperatur angenommen hat.
So kam es auch, dass es Rohrbrüche gab, Fußbodenheizungen und Wärmepumpen kaputtgegangen sind. Wir leben nun mal nicht in Jurtezelten, wo wir uns eine Feuerstelle machen können.

Privat für Mehrfamilienhäuser Generatoren anzuschaffen geht nicht so einfach, da bin ich total bei @Felicia1
 
Zu schnell abgeschickt, also geht es hier weiter.
Wo sollte man das ganze Brennmaterial lagern, ohne dass es gefährlich wird?
Ein Auto und eine Garage hat auch nicht jeder.
Überhaupt wohnen viele Menschen heutzutage eher beengt, haben nicht mal mehr die gute alte Kammer, die es früher fast in jeder Wohnung gab.

Für mich ist die einzig wirklich gangbare Lösung, dass der Staat Geld in die Hand nimmt und Vorsorge trifft. Nach der Beendigung des kalten Krieges wurden viele Sachen aufgegeben, die früher vorhanden waren für den Katastrophenschutz.
Nun haben sich die Zeiten leider wieder geändert, und wir müssen umdenken, nicht relativieren. Ich nehme dieses Problem sehr ernst und bin immer noch ziemlich erschüttert, wie schnell es gehen kann, dass Teile einer Hauptstadt dermaßen einfach völlig lahmgelegt werden können.
Meine Mutter ist z.B auf ein Sauerstoffgerät angewiesen. Natürlich hätte ich sie zu mir geholt, wenn das bei ihr passiert wäre, aber was ist mit Leuten, die keine Angehörigen haben? Oder wenn mal die halbe Stadt lahmgelegt wird?

Für mich sieht es so aus, dass endlich mal mit dieser Verlotterungspolitik Schluss sein muss.
Es ist schon lange bekannt gewesen, dass wir in unserer Infrastruktur angreifbar sind. In einem hochtechnologisierten Land schon ein Unding.
Da fängt es also schonmal an.
Dann habe ich ein Interview eines Unternehmers gelesen, der Generatoren im großen Stil herstellt also nicht für Privathaushalte, sondern Krankenhäuser usw. Der hat z.B gesagt, dass man mit entsprechenden Geräten ganze Straßenzüge versorgen könnte.
Gut, vielleicht will er nur Geld machen, aber genau solche Möglichkeiten müssen geprüft werden.
Man darf es - wem auch immer - nicht dermaßen einfach machen, so etwas Vitales wie Stromzufuhr zu sabotieren.

Dass man darüberhinaus versucht für sich persönlich Vorsorge zu treffen, schließt das nicht aus. Das kann man aber eben auch nur bedingt tun.
 
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Ich sehe, ich stehe mit meinen Gedanken nicht alleine da:


Städtetag fordert Notfallreserve

"Als Konsequenz des Vorfalls fordert der Deutsche Städtetag nun von der Bundesregierung den Aufbau einer Stromnotfallreserve mit mobilen Kraftwerken zur Versorgung ganzer Stadtviertel.[...]"

"Für großflächige und mehrtägige Stromausfälle wie jetzt in Berlin müssen wir größer denken als bisher", sagte der Städtetags-Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt der Rheinischen Post. "Wir brauchen eine nationale Blackout-Reserve für solche Fälle." Einzelne Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime mit Notstrom-Aggregaten zu versorgen sei zwar wichtig, fügte er hinzu, "noch besser wäre, wenn wir mit mobilen Kraftwerken gleich ganze Quartiere mit Wärme und Strom versorgen könnten".
 
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