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Angebot an die Philosophen und Wissenschaftler: Dualismus versus Non-Dualismus

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von QIA S.O.L, 21. März 2007.

  1. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
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    Weder noch, Chrischi. Als ich das geschrieben habe, war lesen, sehen und schreiben Eins. Ruhe in Aktion. Gesehen und gelesen hatte ich dies hier:

    Die Form des Sprachgebrauchs ist uneinheitlich, aber nicht ihr Inhalt. Offenbar würde mir der Grund für diese sprachlichen Spielereien- sie dienen der Verschleierung. Und sind somit Werkzeuge der Angst.

    *schmunzel* Würde ich prüfen, so wäre ich es, die prüft. Ich hab' mich einfach bloss erinnert.

    Ohne Komma?
     
  2. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.768
    Das ist richtig- die Panik gibt es nicht. Und wo wir schon mal dabei sind- das Universum auch nicht. Und nu'?

    Ich weiss bereits, was der Geist ist. Du auch. Wir kennen bloss noch nicht seine allumfassende Grösse- das kommt noch. Als allerletztes, ganz recht.
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    Doch, das Universum. Das kann ich persönlich verifizieren. Wenn ich mich spüre, fühle ich das Universum und sehe es gleichzeitig, schmecke und rieche es. Das kann ich im hier und jetzt beweisen, daß es das gibt. Deshalb lachen ja auch alle, die da wohnen über die anderen. Aber nur, wenn sie unter sich sind. Ansonsten versuchen sie durchzudringen zu Personen, die das Besserwissen verlernt haben. Und den Unterschied nicht kennen.

    Ich weiß nicht, was der Geist ist und ich werde es auch nie wissen. Du denkst, Du weißt, was der Geist ist. Was da denkt und weiß ist nur so ein winziger Teil des Geistes, daß diese denkende Simi-Bewußtsein da das gar nicht erfassen kann. Das denkende Trixi-Maus-Bewußtsein auch nicht. In der Aussage, daß man nichts wissen kann, liegt kein Schwachsinn, Simi. In dieser Aussage liegt Wahrheit und ein System. Nur eben ein Höheres. Und das läßt sich nicht simulieren, nur leben. Mich hat das auch lange ausgetrixt im Glaubenwissen und der Idee von Bereicherung.

    :liebe1:
     
  4. Simi

    Simi Aktives Mitglied

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    Das brauchst du mir nicht beweisen, ich sehe es doch. :)

    Ja, das kenne ich. Ist aber beides nicht erfüllend. Wenn ich über andere lache, dann hab' ich so'ne kranke Verzweiflung in der Lache, weil mein Blick nicht einheitlich ist. Ich sehe andere- aber mich nicht in ihnen. Schritt drei fehlt- die Selbstbespiegelung, die würde es ja vereinheiltlichen. (haha, den lass' ich jetzt aber stehen, den Vertipper, der ist zu schön, lach) So bleibt's dual: ich- und der andere, den ich auslache. Wobei ich sagen darf: ich bin ja ehr der Tpy, der ausrastet. Mit Lachen ist da weniger. :D

    Dasselbe gilt, wenn ich zu Personen durchdringen will. Ja sicher, selber nicht offen, aber durchdringen wollen. Natürlich nicht zur Quelle, also zum Geist- nein, nein- durchdringen zum anderen. Dual: ich- und der, zu dem ich durchzudringen versuche. Hat das jemals geklappt, Christian? Also- bei mir nicht. Es ist wieder der fehlende 3. Schritt der Selbstbespiegelung.

    Ich mach' das so: konsequent die "Ich-Form" in Rede und Schreibe. Da kommen Sachen zustande- unglaublich.

    Das musst du ja auch nicht.
    Aber dieses sich-selbst-begrenzen, in dem man sagt: "das werde ich auch nie", das is' nicht schick, so von der Wortwahl her, echt nicht. Was ist denn mit: der Geist sein? Das Dasein als der Eine Geist. Denn was der Geist wirklich ist, kann man ja erst wissen, wenn man's selber IST. Alles andere ist Spekulation. Vorstellung. Aber wenn man's ist, dann weiss man's doch. Weil man es ist. Wissen = Dasein. Im Wissen sein. Nicht: das Wissen haben.

    Nein, ich denke das nicht, Christian- ich erfahre, was Geist ist. Ich bin dann Geist. Das denkende Ich-Bewusstsein ist Zuschauer des Geschehens. Manchmal schreibe ich aus diesem Zustand heraus, manchmal nicht. Wenn nicht, entsteht der Eindruck, dass mein denkendes Ich-Bewusstsein spricht. Das stimmt ja auch, der Eindruck ist ja richtig. Allerdings ist es ein erinnertes Erleben, was ich dann beschreibe. Nicht etwas, was ich mir erdacht hätte. Und ja, das sagte ich doch schon, ich kenne nur einen kleinen Teil des Geistes. Der allumfassende Geist ist mir noch nicht bewusst. Klar, ich hab' das Schöpfungswort gesprochen, aber das klärt ja immer noch nicht alle Fragen. Also- ich hab' noch welche. :clown:

    Aber das sag' ich doch, Christian. Natürlich kann man nichts wissen. Wozu auch? Es ist doch bereits alles geregelt, wozu brauch' ich Wissen? Das einzige Wissen, das man wissen kann ist, getragen zu sein. Vollkommen aufgehoben zu sein. In Ruhe und innerem Frieden mit sich und der Welt zu sein. Mit sich selbst im Reinen. Wer dieses Wissen besitzt, ist wahrlich weise. Und tatsächlich weiss er nix. Er weiss nämlich nicht, wohin Gott ihn morgen trägt. Und er will es auch gar nicht wissen, darin liegt ja seine Weisheit.

    Ja klar, ein höheres. Und simulieren is' nicht: entweder ich bin getragen- oder eben nicht. Glaubenwissen ist ja genau mein Thema. Astrologisch ablesbar- ich bin so gestrickt. Sonne in Zwillinge und Mond in Schütze, das ist mein Ich, lach. Was für ein Zwiespalt- dabei ist es dasselbe. Glauben IST Wissen. Aber nicht angehäuftes Wissen im Sinne von Bereicherung ist gemeint. Sondern wahres Wissen- Wissen, welches um die wahren Werte weiss.

    Und dennoch ist das nicht der Zustand von Allwissen, den ich meine. Den hab' ich mal erlebt und daher weiss ich *ggg, dass er existiert. Ich wusste alles. Der Zustand des Wissens war so allumfassend, dass ich wunderbarerweise keine Frage mehr hatte. Ich wollte aus Reflex eine formulieren- es ging nicht. Wer alles weiss, hat keine Frage mehr. Ich hab' auf Alles geschaut- und alles war klar- alles. Ich wusste auch, der Zustand wird nicht andauern- er wird vergehen. Deshalb der Reflex, zwecks Wissensbereicherung eine Frage zu stellen, um Wissen im Danach anzuhäufen. Es ging nicht- da war keine Frage. Das ist der von mir angestrebte Zustand. Vorher bin ich nicht zufrieden. :weihna1

    Ich werde alles wissen- und gleichzeitig nichts.

    :liebe1:
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    hi Simi!!

    jetzt komm ich endlich dazu. Meine Graphikkarte und mein Modem hatten sich verabschiedet. :clown: Aber jtzt bin ich da, schneller als je zuvor. Und trotzdem runtergetacktet in der Arbeitsfrequenz des Arbeitsspeichers, das müsste Dir doch behagen. :liebe1:
    ah ja doch klappt das. Ich denk mal das ist eine Frage des Empfindens und des Übens und auch des Sich-Trauens. Und der Situation.


    Mich da zu begrenzen in einem "ich werde nie"--- das klappt auch nur hier in diesem Einen Fall des Wissens darum, was der Geist sei. Nur hier ist das für mich so. Nur in diesem Einen Fall. Es gibt für mich sonst keine Grenze im Wissen. In seiner Anwendung sollte man aber sehr unterscheiden, ob sie von Nutzen ist. Und Geist zu definieren ist qualitativ unklug in einer Spezies, die einer geistigen ganzheitlichen Evolution in einer Natur unterliegt. :move1:

    Es ist schlichteweg unlogisch zu sagen, was der Geist ist. Der Geist kann immer nur abgeleitet werden aus Seele und Körper daher ja auch überall die Dreiheit. Der Geist "spricht".

    Hier schon. Und da drüben? ( : frag mal den luzi. Der erklärt es Dir, wie sich das verhält.

    Das ist unlogisch. Es kann immer nur ein vom Geist innerhalb einer Sprache definiertes und erforschtes "Teil" geben, das sich als etwas (Geist, Geschirrspülmaschine, Jupiter, Skorpion, Mensch etc.) definiert. Und von diesem Teil aus findet die Reise statt. Der Teil wird Geist nie erfassen und versprachlichen können. er wird Geist immer nur sprechen können als Teil seiner Art und so die Ganzheit ausdrücken können. Als einzelne Antenne für Gottes Wort. Auch im Denken. Schönheit scheint mir da ein Schlüssel.

    So ist das ja auch korrekt ausgedrückt. Aber zwischen Geist und Geist gibt es sog. "unfaßbare" Unterschiede. Der Geist ist der Tote und der Lebende hat auch Geist, die Lebewesen der Natur haben Geist, alles was in der Evolution wandelt hat Geist. Die Evolution selber ist Geist- so könnte ich mich von mir aus wenn ich seeeeeehr gnädig bin auf eine vergleichende Formulierung einlassen können, was denn Geist sei. "Evolution". Denn Geist ist eine gefüllte ANgelegenheit, mit einem Ich, wie Du richtig sagst. Jetzt ist aber die Frage: ich, Ich oder ICH? Oder ich, Ich oder ICH <--- guxdu. Sechs Möglichkeiten, die siebte Möglichkeit ist die Antwort und richtig: der Geist ist frei. Evolution ist ebenfalls frei.

    Dann bist Du- wie Du richtig schreibst, noch nicht das, was ich dann ICH oder ICH nennen würde. Du wärst dann Ich. Wie ein Gott. :clown: ICH hat drei Götter. I, C und H. Und die verurmelt man dann zu Chi und zu hic und schon ist man im Jetzt angekommen. Wo man dann jetzt ist, das ist dann das Hier. Und jetzt muß man nur noch die Augen aufmachen und hat Hier und Jetzt verbunden und man ist ein

    und :dontknow: ?


    och, hör auf. Nix ist geregelt. Tick, ein Kind verhungert. Tack, noch ein Kind verhungert. Tock, wieder eines. Tick. wieder eins. nennst Du das, "alles ist geregelt"? In meinem Hier und Jetzt ist nix geregelt. Weiß ja nicht, von welchem Planeten Du schreibst. (gibts vielleicht einen, der simi heißt? : )

    Schön und gut bis hierher. Sehr erstrebenswert. Aber: was macht der Weise jetzt mit seiner Lebenszeit? Hier so auf Tante Gaia, wo alles recht ungeordnet zugeht. Ich machte den Versuch und setzte mich auf einen Stein- allein mir wurde der Hintern kalt und ich mußte aufstehen. Da sah ich: ich hatte die ganze Zeit auf einem Steinpferd gehockt in Aachen vor dem Dom. Hatte vollkommen vergessen, daß ich Karl heisse. :confused:

    es muß ja auch was Sinnvolles geben. :foto:

    Glauben ist Wissen- das ist für mich im letzten Abschnitt die stärkste Aussage. Ich habe da jetzt keinerlei Wertung für, ich setz mir das vor die Augen.

    In mir erzeugt das keine Resonanz mehr. Das ist traurig aber wahr. Aber im historisch belegbaren Forums-Normfalle müßte doch eigentlich bald jemand erscheinen, der "Einspruch" erhebt. :clown:

    obwohl eine Resonanz hab ich gerade schon: wenn ich nichts wissen kann, worum geht es dann beim Formulieren von Wissen?

    LG,
    Trixi Maus
     
  6. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
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    Hi Christian :)

    Echt? Und dann gleich beides zusammen? Bei mir hatte sich vor 4 Wochen der Netzanschluss vom PC verabschiedet, 'pitsch' machte es- und aus war er. Immer mitten drin natürlich. Und die Jungs vom Service konnten den Fehler nicht finden, naja. Aber wieso haste denn jetzt ne runtergetacktete Arbeitsfrequenz des Arbeitsspeichers? Das eine hat doch mit dem anderen gar nix zu tun. Und wieso müsste mir das behagen? Versteh' ich nicht. :confused:

    Unmöglich. Will sagen- das kauf' ich nicht. Weil- ich sag's mal mit der "Matrix": "Es ist unmöglich, den Löffel zu verbiegen. Stell' dir stattdessen die Wahrheit vor." Neo: "Was ist die Wahrheit?" "Die Wahrheit ist: den Löffel gibt es nicht." Und deshalb kann das nicht klappen, das mit dem durchdringen zu anderen Personen.
    Weil die Wahrheit ist- die anderen gibt es nicht. Darum versteh' ich auch das hier nicht:
    Wenn das so unklug ist, dann frag' ich dich, warum du bei einer derartigen Definition so eifrig mitmischt. Und ausserdem- ich als Mitglied dieser Spezies unterliege doch derselben Evolution. Ach so- du meinst, deshalb wird sich, da ich selber dieser Evolution unterliege, auch der Begriff für mich noch weiter wandeln? Na- das denke ich doch, das ist doch klar. Das gilt aber doch für jeden Begriff, nicht nur für den Geist.

    Du sollst ja auch nicht einen einzelnen Satz aus dem Zusammenhang reissen. Hat schon mein Deutschlehrer immer gesagt. Nur im Zusammenhang zitieren. Erst alles zerlegen, aber dann von Ganzheit sprechen. Das ist nicht schön. :D

    Wobei- mit der einzelnen Antenne haste ja recht. Und deshalb hat auch nicht jeder Mensch einen Draht zu Schönheit. Der Schönheits-Sinn ist der Waage gegeben. By the way- so'n bisschen haste da auch von, Uranus in der Waage.

    Du schreibst: ich, Ich, ICH, ich Ich, ICH und dann --> freier Geist. Und ich wäre --> Ich <--.

    Ich versteh', was du meinst, aber darf ich da mal was ändern?
    Ich sehe das so:
    ich, Ich, ICH, ICH, Ich, ich und dann --> freier Geist. Ich bin --> Ich <--, ganz recht.

    Aber! Ich versteh' zwar, was du damit sagen willst, doch das verblasste ICH (oder ich in deiner Aufzählung), das steht ja an vierter Stelle. Und sooo blass isses ja da nun gerade nicht, im Gegenteil, gerade da isses am grössten.

    Jetzt dreh' ich erst mal richtig auf. :D Das ist ja kein Planet, wo ich lebe, Christian, das ist das Universum. Und im Universum gelten universale Gesetze- durch die ist alles geregelt. Meine Güte, was wirst du denn bloss dereinst sagen, wenn das gesamte Universum verschluckt wird? Tick, ein Universum verschluckt, Tack, noch eins, Tock, schon wieder eins. Und Tick- wieder eins geboren. Und Tack, noch'n Urknall. Und Tock, schon wieder einer. Leben = Tod, alles geregelt. Ich hab' übrigens heute schon wieder Milliarden und Abermilliarden von Universen vernichtet. Ich hab' nämlich ein paar Zigaretten geraucht.

    Ich hab' keine Ahnung, was der Weise tut, Christian. Ich bin nicht weise. Ich glaube allerdings, der tut nix. Also in dem Sinne, dass er sagen würde, er wäre es, der tut. Er würde sagen: ich bin Werkzeug. SEIN Werkzeug. ER tut durch mich.

    Ich kann dir nur sagen, was ich mache. Das, was mir Spass macht. Aus der Freude kommt der Handlungsimpuls. Macht es mir keinen Spass, dann hab' ich auch keine Lust, was zu tun. Dann tu' ich auch nix. Auf so'm Steinpferd zu hocken und sich nen kalten Hintern zu holen, das macht ja auch keinen Spass. Und deshalb ist das wohl auch nicht so sinnvoll. Weil- das, was mir Spass macht, das liegt ja automatisch auf der Linie meines Potenzials. Das zu entfalten, das ist ja der Spass. Und sinnvoll allemal, eben wegen dem Spass. :clown:

    Na- erstmal geht es um den Spass, wie gesagt. Also- bei mir ist das so- ich hab' Spass daran, zu formulieren. Ich les' mich gerne. Das ist mir ne echte Freude zu sehen, was mir da mal wieder so eingefallen ist. Wo das bloss immer herkommt. :clown:

    Und ausserdem geht's mir dabei um das Verinnerlichen. Wenn ich etwas geschaut habe, etwas Universales oder etwas Spezielles, dann ist das Bild ja zunächst mal nur in mir. Durch die Beschreibung stelle ich dieses Bild ausserhalb von mir dar. Dann kann ich's in Sprache erneut betrachten. Durch diese erneute und wiederholte Betrachtung verinnerlicht es sich. So wird es zu meiner Natur- ich mache mir zu eigen, was zunächst nur durch mich hindurchgeflossen ist.

    Das macht ein Musiker, sagen wir mal ein Gitarrist, auch. Der spielt so vor sich hin- es fällt ne Hammer-Melodie ein und er fetzt los und legt ein Solo hin. Das ist durch ihn hindurchgeflossen, er war Kanal. Wenn er nun das Glück hat, dies aufgenommen zu haben, dann wird er feststellen, dass er's nicht reproduzieren kann. Er wird sich wundern, wo er überhaupt die Griffe hergenommen hat. Um das Nachspielen zu können, muss er üben, üben, üben. Bis er es aus eigenem Können nachspielen kann. Dann steht er auf der Bühne und seine Finger bewegen sich wieder wie von selbst. Er erlebt denselben Rausch wie während des Einfalls, weil er verinnerlicht hat, was eingefallen ist.

    :liebe1:
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    HI Simi!

    Ich klinge jetzt mal wie eine spitze *Amanda*: ich werde auf Deine Einträge noch dezigiert eingehen.

    Aber das hier:
    Das bist also Du ja? :foto:


    Wie nennst denn Du dieses Wesen, das das so macht, wie Du das beschreibst. Ich nenne das ja Trixi Maus. Die macht das immer weiter- wer weiß wie lange. Die ist quasi meine Kreativitätsmaschine. Ein Perpetuum Mobile, ein Text in einem Laufrädchen.

    Soooo, aaaabääääär zu dem schönen Kram, den Du da oben in dem langen langen Post verzapfst :clown: , da kann ich mich itzum nicht mit befüsseln, aldiweil ich beruflich denken muß. Da muß ich ganzheitlich klug sein. Wenn ich mit Dir rede, muß ich immer so tun als ob irgendwas, weil Sterne sonstwo stehen. Damit Du mich auch erkennst. :weihna1

    Liebste- was mir so im Kopfe hängt und heraus will spontan: die Eigenschaften, die Du der Waage zuschreibst, die haben alle Menschen. Es ist ja nicht so, daß irgendeine einzige Eigenschaft festgelegt wäre durch die Sterne. Sie sind nur in die Wiege gelegt, die Du sehen kannst, wenn Du die Bahn, auf der der Ra fährt, mal umkehrst und das, was DU konvex betrachtest bisher ins Konkave umkehrst. (und jetzt bitte nicht Konklave hören, das ist was anderes, wenn auch das Gleiche in einer stofflicheren Dimension). Das Interesse des Lebens ist es doch, die Wesenseigenschaften, die feinstofflich durch die universalen Zusammenhänge festgestellt sind, auch wahrzunehmen und zu entwickeln und im universalen Gefüge OHNE Brille auf dem betrachtenden Gesicht dann aufzugehen. Und dabei kann man sich an allen möglichen Dingen orientieren und die sind immer nur für einen selber interessant. LASS MICH IN RUH mit Deinen Zuschreibungen, was mein Wesen sei und was nicht. Und ich liebe Dich trotzdem alle. Die Sterne sind nicht "Alles". Sagt der Vollmond gerade. Weil er mich betrachtet und lacht. :clown:

    also biss päter
     
  8. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Ach geh' Christian, so blöde kann man gar nicht sein. Du tust doch bloss so. Willst du mich verarschen- oder was?

    Ganz genau, meine Rede. Und diese Wesenseigenschaften, die sind im Horoskop symbolisch dargestellt.

    So ist es. Weil alle diese möglichen Dinge, für die einer sich interessiert, ihm auch in die Wiege gelegt sind. Der eine hat's mit Partnerschaften, der andere mit dem Beruf, wieder ein anderer mit Geld und noch wer mit der Gesundheit. Alles festgelegt. In die Wiege gelegt. Talente, aber auch bestimmte Ängste, die überwunden werden müssen, um die Talente entfalten zu können.

    ...wenn ich ins Horoskop schaue. Weil die Wiege das Horoskop IST. Kapiert!?!

    Nein. Alle Menschen sagen: dieses finde ich schön, jenes nicht usw, das bedeutet aber nicht, dass alle diese Menschen einen Schönheits-Sinn haben. Das ist genauso mit Sprache: alle Menschen sprechen- na gut, bis auf die, die stumm sind- aber nicht alle Menschen haben einen Sprach-Sinn. Ein Talent für Sprache. Oder: alle Menschen haben einen Körper, aber nicht alle Menschen haben einen Körper-Sinn.

    Ein Mensch mit entfaltetem Körper-Sinn zB, der kann sehen, wenn ich nur ein halbes Kilo zu- oder abgenommen habe, dem reicht ein Blick. Ein Mensch mit entfaltetem Schönheits-Sinn, der sieht überall, wohin er blickt, Harmonie. Wenn so jemand zB Mathematiker ist, dann wird er sagen, dass eine Gleichung schon allein deshalb richtig ist, weil sie harmonisch ist. Ausgewogen. Der ist ein Künstler, weil er überall diese Harmonie, diesen Gleichklang erfassen kann. Und alles, was er anfasst, wird diese Harmonie ausdrücken. Das ist mir nicht gegeben, ich hab' nix in der Waage.

    Wenn du also sagst...
    ... dann gilt das mit der Schönheit als Schlüssel für dich. Weil dir dieser Schönheits-Sinn in die Wiege gelegt ist. Mir nicht. Verstehste? Oder willste dich weiter blöd stellen? :D

    :kuss1:
     
  9. Reisender

    Reisender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.082
    Nehmen wir an, es sei so.
    Wo genau ist die Schnittstelle zwischen meinem Leben und der himmlischen Konstellation? Siehst Du kausale Zusammenhänge, oder siehst Du sie im Sinne der Jungschen Synchronizität?
    Welchen praktischen Wert hat das Alles?
    Ist die Entfaltung der Talente vom sozialen Umfeld abhängig?
     
  10. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
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    Hallo Reisender

    Ja- das ist doch mal ein Wort. :)

    Die Zusammenhänge sind synchron, nicht kausal. Die Schnittstelle, hm. Was hältst du denn davon, statt Schnittstelle Vereinigungsmenge zu sagen? Die Vereinigungsmenge ist der Geist Gottes, dem beides entspringt: die himmlische Konstellation und mein Wesen. Dieselbe göttliche Idee findet Ausdruck einerseits in einer bestimmten Sternenkonstellation in der Raumzeit und gleichzeitig in mir. Die Schnittstelle wäre dann mein Bewusstsein, welches diesen Zusammenhang erfassen kann- und damit auch den Geist.

    Du meinst Astrologie als solches? Der praktische Wert ist unbeschreiblich, wo soll ich da anfangen? Für mich war das der Einstieg ins Spirituelle, vorher war ich Atheist. Die Frage drängte sich ja geradezu auf: ich hatte mir mein Horoskop errechnet und gute Bücher gefunden, in denen ich dann die Deutungen gelesen habe, die meinen Konstellationen entsprachen. Ich hab' den Mund nicht mehr zugekriegt- da stand ich genauestens beschrieben. Und zwar mein komplettes Innenleben. Wie kann denn am Stand der Planeten mein Innenleben ablesbar sein? Da musste ein Zusammenhang bestehen, der nicht kausal war. Aber welcher? Ist das bei anderen Menschen auch so? Fragen über Fragen taten sich auf.

    Und dann natürlich die Selbstbeobachtung im Alltag. Bin ich wirklich so? Ich wollte es echt nicht glauben, manche Konstellationen waren ja nun wirklich nicht schmeichelhaft. Aber dann hab' ich mich doch dabei erwischt, es wurde mir bewusst- ich bin wirklich so. Selbsterkenntnis. In der Folge: Gotterkenntnis. Und so vertiefte sich durch Selbstbeobachtung das Bewusstsein immer mehr, ich erkannte den Zusammenhang zwischen dem, was mir durch den Kopf geht und dem, was im Aussen passiert. Ich kann noch kein Ende dieser Vertiefung absehen, es geht immer weiter und weiter.

    Nein, überhaupt nicht. Wenn man ein bisschen älter wird, dann weiss man auch so, was man ganz gut kann, aber das ist nicht die Entfaltung, die hier gemeint ist. Ich spreche hier von Talent, welches sich entfaltet bis zur Genialität, zur Meisterschaft. Jeder Mensch hat ein ganz bestimmtes Schicksal, das seine Erfüllung findet in dieser absoluten Entfaltung seiner Talente. Dann ist er so, wie Gott ihn gedacht hat- und das ist das höchste Glück, so sein zu dürfen.

    Ich versteh' aber, was du meinst. Es ist mir auch oft so vorgekommen, dass das soziale Umfeld mich hindert, so zu sein, wie ich bin. Motto: wenn ich nur könnte, wie ich will. Die anderen hindern einen nicht. Was hinderlich ist, ist das Anhängen an ihnen. Ich hatte Angst, alleine dazustehen, wenn ich bin, wie ich bin. Erst als mir bewusst wurde, dass ich innerlich sowieso alleine dastehe, konnte ich diese falsche Vorstellung von Miteinander loslassen. Paradoxerweise tat sich genau durch dieses Loslassen eine bis dahin nie gekannte Verbindung zu anderen Menschen auf- die Liebe. Wer sich vom sozialen Umfeld nicht hindern lässt zu sein, wer er ist, der lernt, sich selbst zu lieben. Und damit lernt er, was Liebe überhaupt ist.

    lg :)
     

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