Alles steht bereits fest!

Woher willst du wissen, dass deine Vermutung, oder dein angeeignetes Wissen, dein individuelles Bild der Wahrheit auch dieser entspricht, immer entsprechen muss? Erst recht bei jemandem anderen?

. Die Erfahrung eines Einzelnen ist für andere nicht erfahrbar. Auch nicht verbal transportierbar. Somit einzigartig und unvermittelbar.
Wer nicht als Muggle selbst erfahren hat, was Muggle erfahren hat, kann gar nicht wissen, was Muggle erfahren hat.
Womit der Dialog darüber letztlich immer absurd bleibt

Erleuchtung, was letzlich auch nur ein Deckmantel für eine Menge möglicher und durchaus nicht identer, durchaus verschiedenartiger Erfahrungen ist, kann nunmal anscheinend ziemlich unterschiedlich erfahren werden, und zu unterschiedlichen Resultaten führen. Also würde nicht einmal die eigene, selbsterlebte Erleuchtung als Parameter für die eines anderen herhalten können. Muggle ist nicht Buddha, Osho, Krishnamurti oder Tolle, oder wer immer. Sagt er ja auch nicht. Aber umgekehrt sind die auch nicht Muggle.

Muggle als Resultat eines solchen individuellen, oder eine Individualität beendenden Prozesses ist eben eine Möglichkeit. Natürlich gibt es auch andere, mit anderen Resultaten.

Und, Muggle scheint es damit doch gut zu gehen. Wozu also die Aufregung?
Oder schlägt da einfach bei einigen ein nichteingestandener Neid ganz dezent mit durch? Muss ja nicht sein, könnte aber, vielleicht...

Wieso der, ich nicht? Kann ja gar nicht sein, so was. Nein, wirklich nicht.
Eben, und deshalb muss daran was nicht stimmen.
Damit die eigene Welt wieder in Ordnung ist, und es bleibt.

Woher willst du wissen, dass deine Vermutung, oder dein angeeignetes Wissen, dein individuelles Bild der Wahrheit auch dieser entspricht, immer entsprechen muss? Erst recht bei jemandem anderen?

Es ist keine Vermutung mehr oder angeeignetes Wissen, erst recht auch kein Bild der Wahrheit, dieses kann es nicht geben, da die Wahrheit selbst ein dynamisches, ganzheitliches und lebendiges Wesen ist, das Sein und auch Gott. Die Wahrheit ist das was ist und das was es gibt.

Die Erfahrung eines Einzelnen ist für andere nicht erfahrbar. Auch nicht verbal transportierbar. Somit einzigartig und unvermittelbar.
Wer nicht als Muggle selbst erfahren hat, was Muggle erfahren hat, kann gar nicht wissen, was Muggle erfahren hat.
Womit der Dialog darüber letztlich immer absurd bleibt

Ja, heisst ja auch schon in der heiligen Schrift: Du sollst nicht begehren deines Nachbarn Haus, noch sein Hab und Gut...

Muggle behauptet von sich, die Illusion und eigentlich alles als Illusion durchschaut zu haben und nennt sich erleuchtet. Ich erfahre, dass es Illusion und Wahrheit gibt, nebeneinander und gleichzeitig. Ich kann sagen, die Wahrheit ist und die Illusion ist etwas, dass aus sich selbst keinen Bestand hat, aber uns verordnet ist als Dunkeltherapie, für uns also schon ist. Ich kann von mir allerdings auch nicht behaupten, dass ich erleuchtet bin. Ich kann nur erfahren, dass es eine Wahrheit gibt die sich in Vielerlei ausdrückt, dabei aber immer nur sich selbst und sonst nix transportiert. Und das kann ich bezeugen. Und ich bin sicher, jeder andere auch.

Muggle hatte eine Erfahrung, wie er beschrieb. Nun erkennt er wie er selbst sagt nichts als Nichts. Das ist Nihilismus, nur unmateriell bzw. ohne Materie. Mehr ist nicht passiert. Dem kann ich halt nur die Wahrheit gegenüberstellen. Und die ist unabhängig von meinen Erkenntnissen. Meine Erkenntnisse sind allerdings abhängig von ihr. So transportiert sich die Wahrheit selbst mit, in der Wahrheit, aber auch in der Lüge. Es gibt ja tatsächlich und erfahrbar nichts jenseits von ihr, ausser dem, was sie sich gegenübergestellt hat, und das bist Du, ein Mensch. :)
 
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Die Identität fällt nicht weg. Die ist für d-ich immer da. Oder ist sie schon weggefallen? Lyn?

Auch die Identifikation fällt nicht weg (war ja eine Zeit beliebt, als Ziel).
Das Zurücktreten von Identifikation, Identität etc. sind vorübergehende Zustände der Erleichterung. Die widerfahren einer Klofrau genauso wie einem Mönch. Passiert immer wieder mal.
Die Hofffnung des Esoterikers ist halt, dass das irgendwann BLeibt. Aber weil der Leib halt auch BLeibt, bleibt es nicht
dauerhaft. :-))​



Es gibt viele Erkenntnisse. Siehste ja - das Forum ist voll davon. Nur bringt es halt Jemandem etwas - und der braucht immer mehr davon. Keine Erkenntnis ist erkenntnis genug. gel​




..... und im drüber Nachdenken verstrickst dich bis zur Klappse




Die Identität fällt nicht weg. Die ist für d-ich immer da. Oder ist sie schon weggefallen? Lyn?

Auch die Identifikation fällt nicht weg (war ja eine Zeit beliebt, als Ziel).
Das Zurücktreten von Identifikation, Identität etc. sind vorübergehende Zustände der Erleichterung. Die widerfahren einer Klofrau genauso wie einem Mönch. Passiert immer wieder mal.
Die Hofffnung des Esoterikers ist halt, dass das irgendwann BLeibt. Aber weil der Leib halt auch BLeibt, bleibt es nicht
dauerhaft. :-))[/INDENT]

Na Schooko, schnell wieder alle Klarheiten beseitigt? *zungeraus...

Im moment der Erfahrung fällt die Identität weg. Sie ist sicherlich wieder da, aber eben neu, mit vielem Alten im Schlepptau und mit Wahrheit erhellt. Ganz so, wie Wahrheit will. Wir können mit gehen, unser Verstand muss sich beugen. *Wisse nichts, mein Kind.


Die Hofffnung des Esoterikers ist halt, dass das irgendwann BLeibt. Aber weil der Leib halt auch BLeibt, bleibt es nicht
dauerhaft. :-))


Das ist die Hoffnung derer, die das Sein und die Wahrheit nicht als lebendiges Wesen begreifen, der Materialisten. Ob sie sich nun Esos oder wie immer nennen, spielt keine Rolle. Es ist, was es ist, und zwar Gottlosigkeit.

Aber weil der Leib halt auch BLeibt, bleibt es nicht
dauerhaft. :-))[/

Das ist der Frust derer, die die Dinge gern anders hätten. Auch sie stehen mit diesem Frust nicht in Beziehung zu Gott, sondern mit der Welt, ihren Erkenntnissen daraus und dem, was sich alles daraus ergibt, ihren Erwartungen.

Das ist auch übrigens kein Vorwurf, an die eine Erwartungshaltung geknüpft ist, versteht sich. Es ist aber wie es ist, sagt die Wahrheit: Sie transportiert nur sich, sonst nix. Und sie offenbart sich dem, der in Beziehung mit ihr steht. Simpel, wie Jesus schon sagt, sie macht frei :D
 
Na Schooko, schnell wieder alle Klarheiten beseitigt? *zungeraus...

Im moment der Erfahrung fällt die Identität weg. Sie ist sicherlich wieder da, aber eben neu, mit vielem Alten im Schlepptau und mit Wahrheit erhellt. Ganz so, wie Wahrheit will. Wir können mit gehen, unser Verstand muss sich beugen. *Wisse nichts, mein Kind.





Das ist die Hoffnung derer, die das Sein und die Wahrheit nicht als lebendiges Wesen begreifen, der Materialisten. Ob sie sich nun Esos oder wie immer nennen, spielt keine Rolle. Es ist, was es ist, und zwar Gottlosigkeit.



Das ist der Frust derer, die die Dinge gern anders hätten. Auch sie stehen mit diesem Frust nicht in Beziehung zu Gott, sondern mit der Welt, ihren Erkenntnissen daraus und dem, was sich alles daraus ergibt, ihren Erwartungen.

Das ist auch übrigens kein Vorwurf, an die eine Erwartungshaltung geknüpft ist, versteht sich. Es ist aber wie es ist, sagt die Wahrheit: Sie transportiert nur sich, sonst nix. Und sie offenbart sich dem, der in Beziehung mit ihr steht. Simpel, wie Jesus schon sagt, sie macht frei :D

Gefällt mir, danke.

Lieben Gruss
Paulus
 
Es ist keine Vermutung mehr oder angeeignetes Wissen, erst recht auch kein Bild der Wahrheit, dieses kann es nicht geben, da die Wahrheit selbst ein dynamisches, ganzheitliches und lebendiges Wesen ist, das Sein und auch Gott. Die Wahrheit ist das was ist und das was es gibt.

Danke für die Antwort. Verstehe zwar immer noch nicht ganz, wie du das meinst, aber ein wenig sickert etwas zaghaft durch.
 
Muggle behauptet von sich, die Illusion und eigentlich alles als Illusion durchschaut zu haben und nennt sich erleuchtet.

Nein! Da ist keiner, der erleuchtet sein kann. Darum nenne ich mich nicht erleuchtet. Wenn du letze Nacht ...sagen wir, von einem Frosch geträumt hast und jetzt feststellst, dass es diesen Frosch gar nicht gibt, dann kannst du auch nicht sagen "Der Frosch ist grün und macht quak".

Muggle hatte eine Erfahrung, wie er beschrieb.

Welcher Muggle?

Du liest nur die Hälfte, kann das sein?
 
Aber es gibt keinen Ausgangspunkt für die Ursache der Ursache der Ursache der Ursache der Ursache der Ur........ .. .. für die Wirkung.

Das Sein ist auch keine Ursache, sondern ein Grund, der Grund allen was ist, das was allem was ist zu Grunde liegt. Unverursacht, Anfang und Ende. Prüfe es, wer will und darf :)
 
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Aber es gibt keinen Ausgangspunkt für die Ursache der Ursache der Ursache der Ursache der Ursache der Ur........ .. .. für die Wirkung.

Ich sprach nicht von Ursache und Wirkung, sondern von einem Prozess, der als Gesamtheit nicht Teil seiner Selbst sein kann.

Und wenn Gott der Traum, der Prozess ist, ist das, was du als Gott definierst, eben nicht ident mit der ersten Ursache. Die dann in dem Kontext eben nicht Gott ist. Dann wäre dieser Gott nicht der Schöpfer. Weshalb ich auch den Ansatz, Gott als Prozess zu sehen, in Frage stellte. Das Göttliche, das sich im Prozess mainfestiert, ist, kann ein Aspekt Gottes sein, von mir aus. Aber eben nicht Gott komplett. Nicht der Anfang.

Den du ja ohnehin bestreitest. Weil ja alles ein endloser Traum ist.
 
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