Alles läuft daneben!

Genau, sondern als Unfähigkeit des "theoretischen Sohnes", der mit einem vergleichbaren
Alter im Tierreich schon längst am Wegesrand im Dschungel liegen würde. Aber, wir sind
ja sozial, und damit machen wir das Sohnemännchen immer weiter unfähig zu leben.
Jedes "soziale Lebewesen" schubst das Kind irgendwann aus dem "Nest", weil
schon die nächste Brut ansteht. Das ist normal, und weder grausam
noch ungerecht. Es ist einfach nur Natur.

Vielleicht würde ich in kleinen Stammesgesellschaften besser funktionieren als wahrscheinlicher Asperger.
Darauf wetten wollte ich aber auch nicht. Wobei ich auch mal Bürge für die Wohnung war, und sie eigentlich meinem Bruder gehört. Aber bin ein pathologischer Einzelgänger, keine Frage.
 
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Wenn ein Mensch mit Mitte 20 noch bei seinen Eltern wohnt, ist er nicht zwangsläufig ein "Muttersöhnchen".

Nicht zwangsläufig. Für mich schwingt das im Text oben aber unausgesprochen mit.
Die junge Frau ist vernünftig, ist aktiv, er hat ganz andere Vorstellungen vom Leben,
wohnt noch zuhause. Sie steht auf eigenen Beinen und sucht ne gemeinsame Whng.

Ist er ebenfalls auf der Suche nach einer gemeinsamen Wohnung? Kein Wort darüber.
Sie haben "einige Probleme", sagt sie und hat den Anstand, nicht ins Detail zu gehen.
Das, worum es bei diesen Problemen geht, wird aber wohl von einiger Brisanz sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dazu kommt auch noch, dass mir ein anderer Mann nicht mehr aus dem Kopf geht. Wir kennen uns beiläufig, hin und wieder kurzes Schreiben.
Habt ihr eine Idee, wie ich meine Pechsträhne auflösen könnte? Soll ich es mit Karten legen versuchen? Was möchte das Universum mir zeigen?
Ok, sorry für das Abgleiten. Ich bin der Meinung, das dies alles für Dich zur Zeit
in Deinem Leben einfach zu viel ist. Es sind einfach zu viele Baustellen. Daher
wäre hier eine mögliche Priorisierung hilfreich. Mit irgendetwas anfangen,
und das dann aber auch sauber durchziehen. Nehmen wir den Job, die
"Probleme" mit Deinem Partner, dann noch "ein Anderer".
Wohnungssituation, etc., pp.. Das ist alles zu viel Input für
einen jungen Menschen. Da wäre die berühmte "Stressliste"
hilfreich. Greif Dir das schlimmste und arbeite das ab.
Was ist am vordringlichsten? Was würde Dir eine
Freiheit verschaffen, um den Rest zu wuppen?

Ohne eine gewisse Koordination verrennst Du Dich da sonst.
 
Was möchte das Universum mir zeigen?

Dass dieser Partner nicht der richtige ist, weil ihr beide absolut andere Vorstellungen von der Zukunft hat - du mit ihm dann auch selbst keine Zukunft hast und dann auch keine gemeinsame Wohnung für euch findest, weil du keine Wohnung für 2 brauchst, für Zweisamkeit..
In meiner Beziehung läuft es auch nicht wirklich gut, wir haben einige Probleme-wir haben beide absolut andere Vorstellungen von der Zukunft

Wäre er für dich der Richtige, könnte sich kein anderer Mann durch so kurzen Kontakt in deinen Kopf schleichen und dich irritieren..
Und dazu kommt auch noch, dass mir ein anderer Mann nicht mehr aus dem Kopf geht. Wir kennen uns beiläufig, hin und wieder kurzes Schreiben.

Ich möchte meinen Job wechseln, ich suche seit 6 Monaten und werde nicht fündig-Bewerbungsgespräche verlaufen negativ.
Das jetzt offensichtlich für dich noch nicht der richtige Zeitpunkt für einen Job-Wechsel ist.
 
Habt ihr eine Idee, wie ich meine Pechsträhne auflösen könnte? Soll ich es mit Karten legen versuchen?

Pech ist relativ, so wie vieles im Leben. Es wird auch Bereiche geben, die gut bei dir sind. Fokussiere dich darauf.

Zu deinem Problem punkto Arbeit.
Geh reflektierend an die Absagen ran. Stell dir die Frage, warum hat es bislang bei den Bewerbungen nicht geklappt, was kannst du daraus mitnehmen, um es zukünftig anders zu machen..
Da du hier das Thema Karten angesprochen hast, das wäre beispielsweise eine Frage an die Karten "was kann soll ich ändern, damit es klappt oder warum klappt es nicht". Aus meiner Sicht besser als die Frage rein auf Zukunft auszurichten à la"wann kommt der Wechsel".
 
Was möchte das Universum mir zeigen?

Naja, wenn Du in Ruhe nachdenkst, gibst Du Dir die Antworten ja selbst. Warum willst Du mit einem Partner zusammenziehen oder zusammenbleiben, wenn Du im Vorfeld schon weisst, dass Eure Vorstellungen der Zukunftsgestaltung komplett konträr sind? Da ist ein Scheitern der Beziehung doch vorprogrammiert.

Ich an Deiner Stelle würde erstmal keine neue Wohnung suchen und mich schon gar nicht an einen Partner binden, der gar nicht in Dein Leben zu passen scheint.

Dann spukt Dir noch ein anderer Mann in Deinen Gedanken herum... warte doch mal ab, vielleicht ist genau dieser Mann eher geeignet oder eben ein anderer. Du bist noch so jung, lass einfach mal auf Dich zukommen...

Was den Job angeht, wenn es Dir wichtig ist, dann such weiter, der Arbeitsmarkt ist derzeit so offen, dass es nicht soooo schwer sein wird, etwas Neues zu finden, auch wenn es nicht auf Anhieb klappt, auch da würde ich mir selbst keinen so großen Druck machen.
 
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