Aiwanger-Skandal (Er darf bleiben)

Die Vergangenheit holt einen eben doch immer ein.
Auch wenn es lange her ist, so spielt eben doch eine Rolle, wenn man dann später ein Politiker ist. (Es spielt dann nunmal auch keine Rolle, dass man es damals nicht wissen konnte)
Dann ist es aber wichtig sich dieser Vergangenheit auch zu stellen.
Sehe ich bei Aiwanger nicht.
Was ich sehe ist keine klare Abgrenzung, keine volle Distanzierung zu damals, sondern Ausflüchte in Erinnerungslücken und in die Opferhaltung(Rolle)
Wo er aber wieder typisch Politiker ist
"Entzieht sich meiner Kenntnisnahme" usw.
Man erkennt auch sofort, dass hinter den Antworten von Aiwanger ein Anwalt steht.
 
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Wohlltuend klare Worte: das Treiben des amtierenden Vize-Ministerpräsidenten Aiwanger benannt als das, was es ist, nämlich „rechtspopulistisches Verschwörungsgeraune“.

Der bayerische Vize-Ministerpräsident ist in seiner Amtszeit Repräsentant des Staates. Und er schwadroniert JETZT über „DiedaOben“ und „Wir holen uns die Demokratie zurück“.

Also, wer da nicht hellhörig wird.

 
Ich war echt geschockt und ich habe wahrscheinlich schon sehr viel Politikquatsch erlebt,die auch nicht als Sternstunden in die Geschichte eingehen.
Mit 15 ein antisemitisches Flugblatt, ganz gruselig.
Viel gruseliger ist aber die Lippenbekenntnis- Entschuldigung die darauf folgte um dann alsdrauf das zum Wahlkampfvorteil in Täter-Opfer-Umkehr zu platzieren.
Da wird mir einfach nur schlecht und die Jüdische Gemeinde könnte ich sehr gut verstehen
Ja, wie 2023 unverhohlen über die Shoa drüber gebügelt wird - da wird einem wirklich nur noch schlecht in D.
 
Deswegen ist das hier auch gerade so ganz genau dein Thread.

Verstehe… flood the zone with shit.
Ist halt genau ihr Ding.
Ich sag nur Lindemann.

Auch wenn ein bissl was dran ist an den Anschuldigungent ist eben der Aiwanger einer bösen Hetzjagd ausgesetzt, den sie verteidigen muss.
 
Das sich ein Politiker seiner Vergangenheit stellen muss, ist ja nicht neu.
Musste Joschka Fischer auch schon und stellte sich dem mit Bravour(wie ich finde)

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Da ist Aiwanger weit weit von entfernt
 
Zuletzt bearbeitet:
4:12 Min. 31.08.2023

HA Zitate - aus den letzten paar Monaten:

..."die schweigende grossen Mehrheit dieses Landes muss sich die Demokratie wieder zurückholen!" ..
(? wtf - lebt D in einer Diktatur? Ach was - das muss an mir vorüber gegangen sein = populistisches afd Sprech)

"Ich bin überzeugt, Bayern und D wären sicherer, wenn jeder anständige Mann und jede anständige Frau (Reihenfolge beachten!) ein Messer in der Tasche habe dürfte, und wir würden die Schwerkriminellen einsperren."

" eine starke afd ist ein startegisches Kalkül linker Kreise, um die Grünen in die Regierung zu bringen."
BitteWas?

"Wenn wir dafür sorgen, dass die guten Leute hier bleiben, brauchen wir nicht so viele andere ins Land lassen".

... "Politik muss wieder mehr auf die Stammtische hören und weniger auf ideologische Berater"


..... "wenn es mich nicht gäbe, wäre das Land noch polarisierter" .... * hüstel
 
Und er macht weiter - als wäre nichts geschehen.

...Söder entschied sich für Aiwanger und den für ihn einfachsten Weg, um an der Macht zu bleiben.
Doch ein Restrisiko bleibt.
Sein Vize mag in der alltäglichen Regierungsarbeit harmlos sein. Doch er bleibt eine „loose cannon“.
Eine auf dem Schiffsdeck unbefestigt herumrollende Kanone, deren Schüsse in jede Richtung losgehen können.
Aiwanger hat das schon ein paarmal bewiesen.
In der Coronapandemie trat er als Impfgegner auf, am Ende ließ er sich selbst impfen.
Zuletzt wollte sich der gewählte stellvertretende Ministerpräsident „die Demokratie zurückholen“.
So weit ist kein anderer demokratischer Politiker gegangen, um im AfD-Teich zu fischen.


Note: diese "loose cannon" wird Söder noch um die Ohren fliegen.
 
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