Aiwanger-Skandal (Er darf bleiben)

Hallo! Jemand zuhause? Was soll der kranke Müll, den du hier verbreitest???
Nicht zu fassen!
Krieg Dich mal wieder ein, Tommy.

Wenn man schon meint, man müsse dieses Dreckswerk mit eine Humorsorte in Verbindung bringen, dann doch wohl mit der Rubrik "So lacht der Nationalsozialist".
Ich habe hier nie behauptet, dass ich das Flugblatt witzig finde.

Du interpretierst ziemlichen Schmarrn in meine Worte rein.
 
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Niemand witzelte über die Shoa. Keiner.
Es war allen vielmehr zu Recht schlecht darüber.
Nein, nicht allen.
Eine Arbeitsbekannte meiner Tante wollte aus der Haut meiner Tante Lampenschirme machen, so wie es die Koch im KZ gemacht hat.
"Hier ist es so laut wie in einer Judenschule" wurde auch geäußert.
Ich kann mich auch noch an einen Werbespot erinnern, indem es um ein bayerisches Bier ging und da die "Hektik der Juden" als Negativbeispiel angeführt wurde.
Verschwand irgendwann wieder, aber, zumindest für meinen Geschmack, zu spät.
Und Judenwitze wurden auch von Idioten in Büros und Fabriken gerissen.
Im Bayern hörte ich, muss 1981 gewesen sein, wie zwei alte Säcke darüber schwadronierten, dass sie "Auschwitz wieder eröffnen" wollten.
 
Nein, nicht allen.
Eine Arbeitsbekannte meiner Tante wollte aus der Haut meiner Tante Lampenschirme machen, so wie es die Koch im KZ gemacht hat.
"Hier ist es so laut wie in einer Judenschule" wurde auch geäußert.
Ich kann mich auch noch an einen Werbespot erinnern, indem es um ein bayerisches Bier ging und da die "Hektik der Juden" als Negativbeispiel angeführt wurde.
Verschwand irgendwann wieder, aber, zumindest für meinen Geschmack, zu spät.
Und Judenwitze wurden auch von Idioten in Büros und Fabriken gerissen.
Im Bayern hörte ich, muss 1981 gewesen sein, wie zwei alte Säcke darüber schwadronierten, dass sie "Auschwitz wieder eröffnen" wollten.

ja das waren die 80er,
nicht nur in Bayern und nicht nur in Büros und Fabriken, nein auch in Schulen oder im Fernsehen und an höheren Stellen.
 
ja das waren die 80er,
nicht nur in Bayern und nicht nur in Büros und Fabriken, nein auch in Schulen oder im Fernsehen und an höheren Stellen.
50-er, 60-er und 70-er waren auch nicht besser und danach wurde auch fleißig weitergemacht.
Ich habe da manchen zusammengefaltet und dadurch sicher keine Freunde gewonnen.
Sie haben es dann halt gemacht, wenn ich nicht anwesend war.
Außerdem spricht sich so eine Einstellung rum und die werden dann vorsichtiger.
Ihre "Gesinnung" bleibt trotzdem bestehen.
 
Als ich das Flugblatt gelesen habe, dachte ich, es könnte noch sein, dass das übelste, rabenschwarze Satire ist.
Also das Gegenteil dessen, was man darin liest, sondern eine übertriebene (? naja) Darstellung nationalsozialistischer
Propaganda, nach dem Motto " So ein Flugblatt hätte es da geben können".
Nach dem Statement von Aiwanger aber glaube ich das nicht mehr...wenn es so wäre, hätte er das ja sagen können.
Geht gar nicht, auch Söder dazu geht gar nicht.
Wäre nicht das Statement seines Bruders, dem scheinbar echten Urheber des Pamphlet wichtiger?

Warum wird dem Politiker weiterhin vorgeworfen der Schriftsteller zu sein?

Weil es passt?

Es geht immerhin um den politischen Gegner.

Der Eindruck zwängt sich einem auf.
 
Im Bayern hörte ich, muss 1981 gewesen sein, wie zwei alte Säcke darüber schwadronierten, dass sie "Auschwitz wieder eröffnen" wollten.
In rechtsextremen Kreisen kursiert nach wie vor der Spruch, es wäre gut, dass die KZs so gut in Schuss gehalten würden, dann könne man sie beizeiten wieder in Betrieb nehmen.

"Rechte schmuggelten sich unter Besuchergruppen und warteten einen günstigen Moment ab, um Opferzahlen infrage zu stellen oder den Holocaust zu leugnen, sagte Knigge. Häufig werde das gefilmt - so profilierten sich die Täter im eigenen Umfeld. Äußerungen wie "wären die Lager noch in Betrieb, hätten wir kein Ausländerproblem" seien ein "ernst zu nehmendes Indiz, dass etwas wegbricht an Geschichtsbewusstsein, an mitmenschlicher Sensibilität und an politisch-demokratischer Orientierung", sagte Knigge der Zeitung. Er leitet die Gedenkstätte seit 1994."

 
Wäre nicht das Statement seines Bruders, dem scheinbar echten Urheber des Pamphlet wichtiger?

Warum wird dem Politiker weiterhin vorgeworfen der Schriftsteller zu sein?

Weil es passt?

Es geht immerhin um den politischen Gegner.

Der Eindruck zwängt sich einem auf.
Vielleicht war es es ja und heute wird, zwecks Schadensbegrenzung, der Bruder vorgeschoben.


Wer, was wann verfasst hat, damit werden sich, hoffentlich, die entsprechenden, offiziellen Stellen beschäftigen und zu einem Urteil kommen.
 
Vielleicht war es es ja und heute wird, zwecks Schadensbegrenzung, der Bruder vorgeschoben.
Das war auch mein erster Eindruck. Dennoch kann es auch sein dass er es tatsächlich war.

Aber das wird achselzuckend zur Kenntnis genommen.

Und dann weiter auf ihn (nicht den Bruder sondern den Politiker) eingedroschen.

Und parallel wundert man sich warum der Mensch zum Märtyrer hochstilisiert wird.
 
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Hallo! Jemand zuhause? Was soll der kranke Müll, den du hier verbreitest???
Nicht zu fassen!
Ich will dir nicht zu nahe treten aber darf man fragen wie alt du bist...so eine Reaktion auf ein ganz normales Argument hätte ich vielleicht mit 16.

Dass das Pamphlet geschmacklos ist, darin ist sich hier ja ohnehin jeder einig.

Der Rest ist Interpretation.

Was war die Motivation?
War es reine Provokation?
Oder war da mehr dahinter. Wenn zweites, war der Urheber ein Faschist, ein Neonazi oder ein Antisemit?

Man wird es vermutlich nie erfahren, aber es sollte legitim sein darüber seine Perspektiven auszutauschen wie Erwachsene.
 
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