Abtreiben?

Abtreibung?

  • Ja, jederzeit, egal aus welchen Gründen

    Stimmen: 177 30,5%
  • Nein, nur wenn die Mutter vergewaltigt wurde

    Stimmen: 150 25,9%
  • Nein, nur wenn ein schwerst behindertes Kind erwartet wird

    Stimmen: 195 33,6%
  • Nein, auf gar keinen Fall - egal unter welchen Bedingungen

    Stimmen: 160 27,6%

  • Umfrageteilnehmer
    580
Christoph schrieb:
Wenn dem so wäre, dann hätte es keine Wirkung auf die Frauen, die es machen. Dann hätte auch Mord keine Wirkung. Leider ist dem nicht so. Und das ist nicht ausgedacht, wie deine Theorie - es kommt aus der Praxis. Und es beweist sich immer wieder neu.

Und zudem: wenn man deiner Theorie folgt, dann darf man morden. Oder?

Christoph

nein christoph ...

das leben ist das höchste gut. und ich habe es so erfahren, das es so ist, weil das, was wir landläufig "gott" nennen, das leben selbst IST und wir selbst sind nichts anderes als "lebensenergie". dh. dann folglich, das wir mit jedem "töten" (und da gehören auch tiere, insekten und sogar pflanzen dazu) ein stück von uns selbst "töten" ... daher kommt auch diese todessehnsucht. nicht von dem toten kind, sondern wir selbst nehmen uns mit jedem tötungsakt ein stück leben ...
ich bin mir nicht sicher, aber ich vermute, das das leben selbst seinen tribut von uns fordert sozusagen für jede schöpfung, die wir zerstören ...

ich weiß nicht, ob du für sowas sinn hast, aber ich finde man kann diese "theorie" sehr schön bei den urvölkern beobachten. nimm die indianer zb. und denk an ihre zeremonien, an die art wie sie ein tier töten und ehren. oder selbst ihre art mit der natur umzugehen, mit holz usw.

achtung vor dem leben. das ist unsere höchste aufgabe. leben erhalten, leben pflegen und fürsorglich damit umgehen. menschen die bedenkenlos töten, verachten das leben und das ist die wirkung die sich dann zeigt.

das ist meine sicht. (auch praxiserprobt *grins*) und es widerspricht sich doch nicht, oder ? außer das ich eine andere meinung habe, was ungeborenes "leben" angeht. das leben beginnt nach meinem wissen erst in dem moment des ersten atemzuges. erst dann beginnt die dualität - die für das leben steht. das ein- und ausatmen. vorher war das wesen eins. mit der quelle und mit der mutter. also noch im ursprung - in der bedingungslosen liebe gottes/des lebens selbst.
 
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Christoph schrieb:
Jeder ist sein eigener Esel. Und wenn es jemand nicht sehen will, dann wird er bzw. wenn er sich so ausgemachte Ausreden zurecht gelegt hat, wie du, seine Kinder das ausbaden. damit hab ich dann ichts mehr zu tun. Ich hab drauf hingewiesen. Was jeder damit macht, ist seine bzw. ihre Sache.

Und eines noch: auch wenn ich derlei Theorien, wie du sie vertrittst, mit dem Blick auf die Wirkungen für ausgemachten und evtl. sogar schädlichen Schwachsinn halte, so werde ICH jenen, die so etwas vertreten nicht das Wort verbieten. Bis eben habe ich mich noch nicht einmal dazu geäußert. Ich habe einfach - wie hier bisher - einfach die nachprüfbare Erkenntnis neben die ausgedachte Meinung gestellt. Bislang fühlte ich mich nicht - wie andere hier - dazu aufgerufen, vor unsinnigen und aus meiner Sicht unnützen Ideen und Konstrukten zu warnen oder jemandem das Wort oder die Praxis zu verbieten.


aber das weiß ich doch, christoph :trost: das betonst du ja auch immer wieder und doch würdest du gerne, oder ??? uns am liebsten allen per einstweiliger verfügung das maul stopfen, damit wir nicht mehr an dinge rühren können, die du schon längst weißt, die dir aber angst machen. und ich verstehe deine argumentation nur zu gut. denn umgekehrt ist es doch ebenso ...

den auch ich empfinde es so, das du die dinge nicht siehst, obwohl du sie tagtäglich vor der nase hast. aber dich deshalb gleich einen esel schimpfen ?
wann immer du persönlich wirst, so wie da oben, sehe ich deine angst. deine angst vor dingen, die du dir nicht erklären kannst, aber in dir spürst, bzw. die du in jeder familienstellung, die du machst selbst erlebst. im endeffekt machst du deinen job und weißt gar nicht, was du eigentlich tust. du hinterfragst die ungereimtheiten noch nicht einmal aus angst, das du dann genau zu den erkenntnissen kommen könntest, die auch ich habe und dann wärst du genauso ein schwachsinniger wie ich ...

:D

erklär mir mal wie familienstellen funktioniert. warum wirkt es - wenn die mutter dem kind sagt:

"Mein liebes Kind, ich habe das Schwerste von dir gefordert und dir alles genommen, weil ich es leichter haben wollte. Und du hast mir das Äußerste gegeben - dein Leben."

wie können wildfremde menschen fühlen welche position sie ausfüllen. wie können sie für ihnen völlig fremde menschen reden, fühlen, denken.
du erlebst jeden tag ein wunder und das macht dir angst ...
das ist was ich sehe.
 
Ich habe gerade diese Zeilen von dir gelesen, und das hat mich doch ein wenig überrascht, dass du schreibst:
das ist meine sicht. (auch praxiserprobt *grins*) und es widerspricht sich doch nicht, oder ? außer das ich eine andere meinung habe, was ungeborenes "leben" angeht. das leben beginnt nach meinem wissen erst in dem moment des ersten atemzuges. erst dann beginnt die dualität - die für das leben steht. das ein- und ausatmen. vorher war das wesen eins. mit der quelle und mit der mutter. also noch im ursprung - in der bedingungslosen liebe gottes/des lebens selbst.

Ich wurde in einem anderen Leben auch mal abgetrieben, wie vermutlich viele Menschen, und was das für einen Schock im irdisch ungeborenen Menschen auslöst, ist kaum zu beschreiben. Für mich ist klar, dass die wesenhafte Verbindung eines Menschen mit der Empfängnis beginnt, und dieser Mensch ist vollwertig zu betrachten, wie jeder Geborene. Wer also Hand daran legt, dem muss klar sein, dass dies einen Menschen tötet. Aber ich wäre dagegen, eine Mutter zu bestrafen, weil dies eine Sache zwischen Mutter und Kind ist, und niemand die besonderen Umstände kennt, die beide in eine so unselige Handlung treibt. Ansonsten kann ich deinen Ausführungen durchaus zustimmen. Liebe Grüße von Alwin
 
hi

@mara

mit dem "arbeiten" habe ich gemeint, eine für mich sehr brauchbare form der bewußtwerdung zu verwenden. körperzentrierte herzensarbeit nennt sich das (von safi nidiaye) dabei geht es darum seine gefühle zu beobachten und ihnen das herz zu öffnen.
ich hab ja nicht umsonst heuer im sommer ein seminar bei ihr besucht. stell ich jetzt fest....
es geht nicht darum irgendetwas wegzumachen, sondern im gegenteil annehmen, zulassen, wahrnehmen, fühlen. nämlich den schmerz....

deine anwort war für mich recht inspirierend, mehr schon ein hinweis (der zufällig zur rechten zeit daherkam), ich nehm mir aus deinen zeilen das raus, was für mich im moment treffend ist...

ich habe schuldgefühle. mit sicherheit gut verdrängt, weil diese nicht angenehm sind. mir geht es darum diese gefühle nun zuzulassen, darunter liegen ein haufen anderer gefühle. die alle gefühlt werden möchten.


@christoph

teile deiner beiträge kann ich nachvollziehen, und damit gehe ich auch konform. sich der tat bewußt zu werden ohne beschönigung, hört sich für mich stimmig an. nur, gehört auch ein richtiger zeitpunkt dazu. mensch muß sich stellen wollen. die kraft haben sich zu stellen.

das gehört zu einem bewußtwerden dazu. nur finde ich es leichter zu verkraften, wenn das von einer anderen seite angegangen wird. nämlich über den schmerz der in mir lebt. mir den schmerz bewußt machen, ihn fühlen, alles was dazugehört wahrnehmen. dann kommt das sich "stellen" von selber, bzw ist es dies bereits.

über das wegschicken - töten muß ich noch nachdenken. ich weiß nicht, ob das bei mir zutrifft. ob es einfach eine beschönigung ist.

ich empfand das kind auf der materiellen ebene noch nicht lebendig. auch wenn das kleine herz schon geschlagen hat. ich sehe ein kind in diesem entwicklungsstadium noch mehr auf einer feinstofflichen ebene.

mehr kann ich jetzt gar nicht schreiben, weil ich wirklich nachspüren muß, was sich bei mir tut. und das kann ich schreibend nicht recht gut. da bin ich viel zu sehr kopfig unterwegs.

was mich allerdings an deinem beitrag ein wenig stört, ist die deine gewißheit, daß du weißt was sache ist. du magst bei vielen menschen recht haben, vielleicht sogar bei mir, das wird sich für mich noch zeigen, aber du erhebst scheinbar anspruch auf absolute richtigkeit, und den gibts nunmal nicht.


Und erst dann ist - vielleicht - der Zug in den Tod aufgelöst. Es braucht den Segen des getöteten Kindes - vor allem für spätere lebende Kinder. Und dann muss man auch das Kind endlich zu den Toten ziehen lassen und danach mitzählen als Mitglied der Familie, will man Lösung.

ich kann nicht davon ausgehen, das das für jede mutter zutrifft. manche menschen vermögen diese situation ganz anders zu lösen, wer weiß das schon. du????


dem Kind ins Auge zu sehen: "Mein liebes Kind, ich habe das Schwerste von dir gefordert und dir alles genommen, weil ich es leichter haben wollte. Und du hast mir das Äußerste gegeben - dein Leben." Erst wenn dem und dem Kind ins Auge geschaut ist, kann ein Leben vielleicht weiter gehen.

woher weißt du, daß dies für jede seele zutrifft die zu uns kommt. ich bin ganz sicher, daß manche kinder nur für ganz kurze zeit kommen. daß ein abgetriebenes kind auch sein karma erfüllt hat.

und der satz - weil ich es leichter haben wollte - was soll er heißen?
es gibt so viele gründe, nicht nur weil frau es leichter haben wollte. auch auf einen nenner gebracht, ist dies nicht der ultimative grund.

dies kommt mir vor wie ein rezept für einen kuchen. wenn du das und das und das nimmst, dann bekommst du einen wunderbar flaumigen zwetschkenkuchen.

so ein fach ist das aber nicht.... wir menschen sind keine genormten brotbackautomaten, wo man die zutaten reinschmeißt und derselbe kuchen kommt raus.


obwohl ich schon übereinstimm damit, daß man seine tat anerkennen und annehmen muß. aber jeder auf seine weise!

und ich bin davon überzeugt, daß ich nicht den segen des kindes brauche. meinen eigenen brauche ich. mein verzeihen, mein erbarmen.
die unsterbliche seele weiß alles......


so, jetzt aber wirklich schluß

gute nacht
menschin
 
alwin schrieb:
Ich habe gerade diese Zeilen von dir gelesen, und das hat mich doch ein wenig überrascht, dass du schreibst:
das ist meine sicht. (auch praxiserprobt *grins*) und es widerspricht sich doch nicht, oder ? außer das ich eine andere meinung habe, was ungeborenes "leben" angeht. das leben beginnt nach meinem wissen erst in dem moment des ersten atemzuges. erst dann beginnt die dualität - die für das leben steht. das ein- und ausatmen. vorher war das wesen eins. mit der quelle und mit der mutter. also noch im ursprung - in der bedingungslosen liebe gottes/des lebens selbst.

Ich wurde in einem anderen Leben auch mal abgetrieben, wie vermutlich viele Menschen, und was das für einen Schock im irdisch ungeborenen Menschen auslöst, ist kaum zu beschreiben. Für mich ist klar, dass die wesenhafte Verbindung eines Menschen mit der Empfängnis beginnt, und dieser Mensch ist vollwertig zu betrachten, wie jeder Geborene. Wer also Hand daran legt, dem muss klar sein, dass dies einen Menschen tötet. Aber ich wäre dagegen, eine Mutter zu bestrafen, weil dies eine Sache zwischen Mutter und Kind ist, und niemand die besonderen Umstände kennt, die beide in eine so unselige Handlung treibt. Ansonsten kann ich deinen Ausführungen durchaus zustimmen. Liebe Grüße von Alwin

hallo alwin ...

dann gibt es diesbezüglich verschiedene "erlebnisse" "erinnerungen". ich las in einem buch von einer rückführung in der beschrieben stand, wie die wesenheit immer nur kurz in dem zu schaffenden körper verweilte und sich als getrennt davon erlebte. sie war eins mit dem ursprung, bis sie sich endgültig in die materie begab und somit ihr bewußtsein "verlor" ...

ich habe keinerlei erfahrungen diesbezüglich, aber ich habe von je her mit meinem inneren gefühl gearbeitet und das stimmt dieser "erfahrung" zu. selbst ein neugeborenes ist noch nicht wirklich getrennt. es erlebt sich noch als eins und verwechselt die mutter mit der quelle, weil die erinnerung noch so frisch ist.

ich kann von daher - diesem "nur" glauben allerdings wie ich zugebe - nur annehmen, das eine seele noch in der liebe ist, solange sie noch hin und herwechseln kann zwischen materie und ursprung. wie kann da ein schmerz sein ? fühlen lichtwesen/engel schmerzen, leid ?

lieber alwin, ich halte deine erinnerung für sehr stark eingefärbt von deinem jetzigen seinszustand. das heißt du hast zurückgeblickt aber durch die augen des menschen, der du jetzt bist und als dieser hast du die abtreibung als eine zurückweisung empfunden. das verstehe ich und kann es auch fühlen. zurückblickend muss es sich so anfühlen. eine zurückweisung, ein nicht-gewollt-sein und das tut weh.
 
Menschin,
woher weißt du, daß dies für jede seele zutrifft die zu uns kommt. ich bin ganz sicher, daß manche kinder nur für ganz kurze zeit kommen. daß ein abgetriebenes kind auch sein karma erfüllt hat.

So eine Sicht hilft nur den eltern, die sich der Verantwortung nicht stellen wollen und es sich leicht machen wollen, die eine Rechtfertigung suchen und da wird dann auch gerne in die es-war-sein-Karma-Kiste gegriffen.

Abgetriebenes Kind - es war sein Karma.

Das verdreht die Zusammenhänge, 'manche Seele kommt nur für ganz kurze Zeit', dreht es um und führt einen kausal Zusammenhang her, den es nicht gibt. Da wäre nämlich die Wirkung (die Abtreibung) der Ursache (Entstehung dieses Lebens) gleichgesetzt.

Damit lässt sich alles rechtfertigen,
dann war Vergewaltigung eben ihr Schicksal
(und sie hat kein Recht sich darüber zu beschweren)
........


Die Abtreibung wird zu seinem Schicksal gemacht.

Und die Wirkung bleibt. Es wirkt sogar beim Arzt nach und bei dessen Kindern.
In einem Buch wird davon geschrieben. Die lebenden Kinder eines Arztes fühlten sich solidarisch mit den Kindern, die ihr Vater als Arzt bei seinen Patientinnen abgetrieben hat.

Wenn man jemandem das Leben nimmt, bleibt das nicht ohne Folgen.
Und Leben ist Leben, egal wie klein es noch ist, wir habe alle dort angefangen. Den Wert der ersten drei Monate (wo manche meinenn, 'da ist doch noch gar nichts, das ist nichts Lebendes'), erkennt man dann, wenn man überlegt, was WIR ohne die ersten 3 Monate wären.

Der Mutterbauch ist der gefährlichste Ort überhaupt.
100.000de Abbrüche im Jahr im Gegensatz zu ca. 7.000 tödlichen Verkehrsunfällen im Jahr.

Ich sehe halt wie Abtreibungen bei Mitgliedern in unserer Familie wirken....., die abgetriebenen Kinder waren alle traurig, sie waren da und doch nicht mehr da, und traurig. Erlösend war, wenn ihr Leid gesehen war, wenn sie betrauert waren und die Eltern die Verantwortung für die Abtreibung, die Tötung genommen haben.

Lieben Gruss Dagmar
 
Hallo Dagmar,
hallo ihr anderen,

Dagmar, danke für die Erklärung mit der Umdrehung der Zusammenhänge! Genau! Diese Verdrehung bzw. Umkehr wird hier oft und gerne zur ent-Schuldiugung verwendet. Aber wenn ich dann irgendwo sage, dass die Opfer wie die Täter den 3. Reiches auch eingebunden waren in Größeres, das ihre Handlungen, für die beide dennoch verantwortlich waren, unausweichlich machte, dann werde ich wieder virtuell gekreuzigt. Diesbezüglich wird mit zweierlei Maß gemessen.

Natürlich gibt es Leben, die dauern nur kurz - einige vielleicht nur wenige Minuten nach der Geburt und einige, die abgehen usw. Man kann an der Wirkung auf die anderen Familienmitglieder sehen, ob das Leben schon voll und erfüllt war oder ob es vor seiner Zeit beendet wurde.

Mara schrieb:
dann gibt es diesbezüglich verschiedene "erlebnisse" "erinnerungen". ich las in einem buch von einer rückführung in der beschrieben stand, wie die wesenheit immer nur kurz in dem zu schaffenden körper verweilte und sich als getrennt davon erlebte.

Hier werden ganz absurde Sachen als objektive "Erfahrungen" und "Beweise" angegeben. Es geht aber nur um Erfahrungen aus einem hypnotischen Verfahren. Und diese Erfahrungen beziehen sich einzig und allein darauf, was das Gehirn dessen, der sich in diesen suggestiven Prozess begibt, an Halluzinationen produziert. Dies als objektive Beweise zu nehmen, ist absolut unsinnig und unseriös. Es handelt sich zunächst einmal nur um Konstrukte des Gehirns - also Ausgedachtes. Das menschliche Unbewusste kann "reale" Erinnerungen von konstruierten nur sehr schwer unterscheiden. Dies ist ein Grund wieso Verfahren wie Time Line Therapy© bei der Veränderung subjektiven Erlebens so exorbitant wirkungsvoll sind. Subjektiv kann Rückführung daher für Lösung aus einschränkenden Mustern sehr wirkungsvoll sein - das will ich gar nicht in Abrede stellen, selbst wenn ich dem Verfahren kritisch gegenüber stehe. Die in dieser Arbeit "gemachten" Erfahrungen aber inhaltlich mit der äußeren Realität gleichzusetzen, führt zu neuen Wahnvorstellungen. Es ist also hier immer zu fragen: WER genau hat das gesagt aufgrund welcher konkreten und auch durch andere nachvollziehbaren Beweise?

Generalisierungen, wie...

Mara schrieb:
selbst ein neugeborenes ist noch nicht wirklich getrennt. es erlebt sich noch als eins und verwechselt die mutter mit der quelle, weil die erinnerung noch so frisch ist.


beziehen sich also auf Augedachtes und Fantasiertes. Oder hat jemand ein ungeborenes Kind schon gefragt (ich meine in der Außenwelt und nicht in seiner Fantasie)? Ich habe aber Stellvertreter, die in Kontakt mit dem systemischen Feld standen, befragt bzw. beobachtet. Das ist der Unterschied. Das Andere sind einzig Kommentare über persönliche Konstrukte und, wie sie selbst es ausdrückt:

Mara schrieb:
ich habe keinerlei erfahrungen diesbezüglich

Mara schrieb:
ich kann von daher - diesem "nur" glauben allerdings wie ich zugebe - nur annehmen


Hier wird "Glauben" mit der konkreten und von allen Anwesenden in dem betreffenden Moment nachvollziehbaren Erfahrung gleichgesetzt. Das ist aber Birnen mit Schrauben gleichsetzen. Da reden Geburts-Blinde vom Sehen und verlangen von den Sehenden, dass ihre Vorstellung vom Sehen als äußeres Sehen anerkannt werde. Absurd!

Ich komme mir hier manchmal vor, wie in jener ganz alltäglichen Situation, in der eine mir näher bekannte Frau in meiner Gegenwart meinte, sie sehe gerade "da in der Ecke ihre Mutter und die sterbe gerade". Sie meinte, ihre Mutter sei "real im Raum" - von mirnicht zu bestätigen - und war nicht davon abzubringen. Ich drängte sie, ihre Mutter doch anzurufen, doch sie weigerte sich (natürlich), dies zu tun, weil die Mutter doch da sei. Sie fing an mit der vermeintlichen Mutter zu reden usw. Ich hab sie dann am nächsten Tag gebeten, ihre Mutter anzurufen, da sie so sehr traurig über den vermeintlichenTod der Mutter war. Es stellte sich heraus, dass es der Mutter gut ging und sie nachweislich und auch von anderen bezeugt zu dem Zeitpunkt natürlich nicht im gleichen Raum anwesend, sondern woanders gewesen war.

Ganz schlimm, wenn auch konsequent, kommt mir nun vor, wenn andere, die "unpassende" solche "Erfahrungen" gemacht haben, hier belehrt werden, dass sie nicht die "richtige" (weil nicht das starre Glaubenssystem bestätigende) Erfahrung gemacht hätten und eine andere denn "richtig" sein müsse:

lieber alwin, ich halte deine erinnerung für sehr stark eingefärbt von deinem jetzigen seinszustand. das heißt du hast zurückgeblickt aber durch die augen des menschen, der du jetzt bist und als dieser hast du die abtreibung als eine zurückweisung empfunden. das verstehe ich und kann es auch fühlen. zurückblickend muss es sich so anfühlen. eine zurückweisung, ein nicht-gewollt-sein und das tut weh.


Die Behauptung: "ich kann (ganz aus der Ferne und besser als du) fühlen, wie es dir eigentlich geht", fußt einzig und allein auf der persönlichen Wahnvorstellung in diesem und anderen Fällen! Ich würde mir nicht anmaßen ohne direkte Wahrnehmung der Person oder ohne in deren Stellvertreterposition in einer Aufstellung zu stehen bzw. einen Stellverteter zu sehen und hören, etwas über deren "eigentliche" oder "wahre" Gefühle auszusagen. Und ich bin dennoch bekannt dafür, dass ich sehr treffsicher bin, wenn ich - z.B. in Coachingsituationen - "auf den Punkt" komme.

Mara schrieb:
den auch ich empfinde es so, das du die dinge nicht siehst, obwohl du sie tagtäglich vor der nase hast. aber dich deshalb gleich einen esel schimpfen ?
wann immer du persönlich wirst, so wie da oben, sehe ich deine angst. deine angst vor dingen, die du dir nicht erklären kannst, aber in dir spürst, bzw. die du in jeder familienstellung, die du machst selbst erlebst. im endeffekt machst du deinen job und weißt gar nicht, was du eigentlich tust. du hinterfragst die ungereimtheiten noch nicht einmal aus angst, das du dann genau zu den erkenntnissen kommen könntest, die auch ich habe und dann wärst du genauso ein schwachsinniger wie ich ...


Mara schrieb:
du erlebst jeden tag ein wunder und das macht dir angst ...
das ist was ich sehe.


Auf welcher fachkundigen Basis derartige "Psychoanalysen" dann fußen, brauche ich wohl nicht genauer zu erklären. Sie sind einzig und allein eine Fantasie bzw. Projektion derer, die sie anstellt.

Mein Job, liebe Mara, ist: ständig Ungereimtheiten zu hinterfragen. Aber das kann jemand, die sich mit Aufstellungsarbeit nicht auskennt, nicht wissen. Es sei dir also nachgesehen. Und Angst macht mir das in keinster Wiese, wenn ich arbeite. Aufsteller, die Angst haben vor dem, was sich zeigt, sollten die Finger davon lassen.

Mara schrieb:
erklär mir mal wie familienstellen funktioniert. warum wirkt es - wenn die mutter dem kind sagt:


Zitat:
"Mein liebes Kind, ich habe das Schwerste von dir gefordert und dir alles genommen, weil ich es leichter haben wollte. Und du hast mir das Äußerste gegeben - dein Leben."


wie können wildfremde menschen fühlen welche position sie ausfüllen. wie können sie für ihnen völlig fremde menschen reden, fühlen, denken.
Das "Warum" ist noch nicht hinreichend erforscht, als dass ich dir, liebe Mara, da eine schlüssige und wissenschaftlich saubere Erklärung geben könnte. Es gibt da Modelle von Sheldrake, Dürr und anderen, die das erklären könnten. Mahr spricht vom "systemischen Feld". Aber es ist hinreichend erforscht, DASS die Erfahrungen der Stellvertreter valide sind (s.a. Höppner, 2000). Mir reicht, dass es wirkt, wenn es in einer Aufstellung mehr oder weniger eine Lösung gibt. und auch wenn nicht, wirkt etwas. Auch diese Wirkungen sind bereits erforscht und nachgewiesen.

Und ich beziehe mich mit meiner Sicherheit auf meine eigenen in Aufstellungen gemachten Erfahrungen und v.a. Beobachtungen, liebe menschin. Und diese sind von allen Anwesenden nachvollziehbar gewesen. Zudem werden sie bestätigt durch die vielen ähnlichen Erfahrungen bzw. Beobachtungen anderer in Aufstellungen, so dass man mittlerweile von bestimmten Sachen als Fakt sprechen kann.

Ich meine hier nicht innerlich vorgestellte Erfahrungen aus der Fantasie, sondern konrete äussere Beobachtungen an Stellvertretern in Aufstellungen.

Wenn es einen ganz erheblichen und auch von außen beobachtbaren Unterschied in den automatischen und unbewussten Befindlichkeiten und Mikroverhaltensweisen der Stellverteter macht, wenn ein abgetriebenes Kind (ohne dass gesagt wird, dass es sich um dieses handelt) dazustellt, dann ist das für mich valide.

Und wenn nach der Integration so eines Kindes im realen, äußeren System nachgewiesene Wirkungen auch auf Unbeteiligte gibt, die bei der Aufstellung nicht dabei waren oder gar von ihr wissen, dann ist das für mich ebenfalls valide. Dann hat es vorher - vor der Lösung - auch eine Wirkung der Abtreibung bzw. Tötung auf die Familie gegeben, wenn sich diese in der Aufstellung gezeigt hat. Und die wird in der Aufstellung genau überprüft.

Da dies nun seit Jahren geschieht und genau dokumentiert ist (du kannst es z.B. in vielen Lehrvideos von Bert Hellinger, die einfach Live-Mitschnitte seiner Arbeit sind, nachvollziehen), kann man von bestimmten Regelmäßigkeiten als Gesetzmäßigkeiten ausgehen.

DAS ist die Basis, wenn ich mich so äußere, dass es dich, wie du sagst:

menschin schrieb:
...allerdings an deinem beitrag ein wenig stört, ist die deine gewißheit, daß du weißt was sache ist. du magst bei vielen menschen recht haben, vielleicht sogar bei mir, das wird sich für mich noch zeigen, aber du erhebst scheinbar anspruch auf absolute richtigkeit, und den gibts nunmal nicht.
Ich nehme diese Gewissheit aus Beobachtungen, die durch andere Anwesende unmittelbar und nicht gedanklich nachvollziehbar und teilbar sind. Aber selbstverständlich hast du Recht, dass man jeden Einzelfall untersuchen muss. Keine Frage. Genau das geschieht in der Aufstellungsarbeit!

und der satz - weil ich es leichter haben wollte - was soll er heißen?
Er soll heißen, dass, ungeachtet welche Einschränkungen ein Kind mit sich bringt, es eben Einschränkungen sind, die ein Kind uns auferlegt. Dies gilt zumal, wenn ein behindertes Kind erwartet wird. Und wenn dann dieses Kind getötet wird, so hat das sehr wohl eine Wirkung im System. Und die ist nachweisbar (s.o.). Ein behindertes Kind ist nicht komfortabel für die Eltern. Ebenso muss eine Mutter, deren Kind durch eine Vergewaltigung entstanden ist, sich diesem Fakt alleine stellen: das Leben hat diesen Weg gewählt, um durchzubrechen. Was kann bitte das Kind dafür? Und wenn die Mutter es angenehmer findet, nicht an die Umstände der Zeugung erinnert zu werden, dann ist das ein Bedürfnis, es leichter zu haben, wenn sie dieses Kind tötet.

Ich kenne eine Mutter, die hat sich für das Leben eines solchen Kindes entschieden und ist sogar dabei, ihren Frieden mit dem Vater des Kindes zu machen. DAS hat Größe! Das finde ich viel spiritueller, als so manche abtreibende Meditationsweltmeisterin und vermeintliche Geistreisende hier! So jemand, wie diese Mutter, dient dem Leben! Und das Schönste für das Kind: sie macht kein großes Aufhebens davon!

Bezüglich so entstandenen Kindern und ihren Eltern kann man aus den bisherigen Aufstellungserfahrungen mit Sicherheit sagen: sie blieben aneinander für immer gebunden- unabhängig ob das Kind lebt oder getötet wird. Die Tötung verstärkt noch die Bindung an den Vergewaltiger, so zumindest die mir bekannten und selbst gemachten Beobachtungen und Erfahrungen.

ich hatte Krebs in der Gebärmutter und wenn ich das Kind ausgetragen hätte wäre ich innerlich aufgerissen und verblutet,spätestens bei der Geburt wäre es für einen von beiden tötlich ausgegangen.
Auch hier hat das Kind sein Leben geopfert - bzw. es wurde von der Mutter geopfert - damit die Mutter leben kann. Und damit das danach geborene Kind leben konnte. Beide, Mutter und Geschwister des toten Kindes haben ihr Leben nun auf Kosten des Lebens dieses Kindes. Und das hat selbstverständlich Wirkungen.

So manche weitere Äußerungen, die ich hier lesen musste und die sich auf "berechtigte Gründe" für eine Abtreibung beziehen, lesen sich wie eine Liste von Gründen für die Euthanasie im 3. Reich. Was da nicht alles als "unwertes" Leben angesehen wird!

Auch die Vorstellungen, dass das Leben erst nach der Geburt eintrete, sind -zumindest mit dem Blick auf die Wirkungen - einfach absurd!

Abschließend und nur zur Klarheit noch einmal: ich bin nicht gegen Abtreibung. Aber ich bin auch nicht dafür. DerBlick auf die wirkungen darfnicht zur Basis einer allgemeinen gesetzgebung werden. Es hanbdelt sich um zwei völlig verschiedene Bereiche.

Und werde keine Mutter, die ein Kind getötet hat, deswegen verurteilen. Das steht mir gar nicht zu! Auch nehme ich keine moralische Position dazu ein. Ich bleibe mit meiner persönlichen Bewertung ob das "gut" oder "böse" ist, ganz neutral und beschränke mich auf den Blick auf die Wirkung.

Somit spreche ich von den Wirkungen, wie sie sich bisher zeigen. Und ich spreche davon, dass es sein kann, dass man wenn es einer Mutter, die sich für die Tötung ihres Kindes entschieden hat, u.U. ebenso nichts mehr tun kann, wie für eine Mörderin. Das muss sich jede klar machen, die vor so einer Entscheidung steht.

Christoph
 
Christoph schrieb:
Mein Job, liebe Mara, ist: ständig Ungereimtheiten zu hinterfragen. Aber das kann jemand, die sich mit Aufstellungsarbeit nicht auskennt, nicht wissen. Es sei dir also nachgesehen. Und Angst macht mir das in keinster Wiese, wenn ich arbeite. Aufsteller, die Angst haben vor dem, was sich zeigt, sollten die Finger davon lassen.

nein christoph...

auch therapeuten dürfen ängste und zweifel haben. nobody is perfect. ist das der grund, warum du die tür so panisch zuhälst ? glaubst du, du könntest danach nicht mehr als aufsteller arbeiten ?
hellinger hat den gleichen zugang wie ich. und ja. natürlich ist man dann angriffen ausgesetzt. genau von den leuten, denen es angst macht. die sich alles rational erklären müssen. dabei ändert sich das gar nicht. es bleibt erklärbar und auch nachweisbar. denn genauso wie du eine wirkung in deinen aufstellungen siehst, so sehe auch ich jeden tag die wirkung in meinem umfeld. nur das ich es mir erklären kann.

Das "Warum" ist noch nicht hinreichend erforscht, als dass ich dir, liebe Mara, da eine schlüssige und wissenschaftlich saubere Erklärung geben könnte. Es gibt da Modelle von Sheldrake, Dürr und anderen, die das erklären könnten. Mahr spricht vom "systemischen Feld". Aber es ist hinreichend erforscht, DASS die Erfahrungen der Stellvertreter valide sind (s.a. Höppner, 2000). Mir reicht, dass es wirkt, wenn es in einer Aufstellung mehr oder weniger eine Lösung gibt. und auch wenn nicht, wirkt etwas. Auch diese Wirkungen sind bereits erforscht und nachgewiesen.

ich wollte keine wissenschaftliche erklärung, christoph. ich möchte wissen, wie DU es dir erklärst. was sagt dein gefühl ? wie fühlt es sich für dich an, wenn du siehst, wie menschen über eine höhere ebene (als die des verstandes - ist es doch, oder ?) miteinander kommunizieren UND es auch noch wirkt ? ist es denn nicht GEISTIG, was da passiert ? SEELISCH ? und wenn ja - was ist geist und seele für dich ?

Wenn es einen ganz erheblichen und auch von außen beobachtbaren Unterschied in den automatischen und unbewussten Befindlichkeiten und Mikroverhaltensweisen der Stellverteter macht, wenn ein abgetriebenes Kind (ohne dass gesagt wird, dass es sich um dieses handelt) dazustellt, dann ist das für mich valide.
Und wenn nach der Integration so eines Kindes im realen, äußeren System nachgewiesene Wirkungen auch auf Unbeteiligte gibt, die bei der Aufstellung nicht dabei waren oder gar von ihr wissen, dann ist das für mich ebenfalls valide. Dann hat es vorher - vor der Lösung - auch eine Wirkung der Abtreibung bzw. Tötung auf die Familie gegeben, wenn sich diese in der Aufstellung gezeigt hat. Und die wird in der Aufstellung genau überprüft.

christoph, du hast ja recht. natürlich hat es eine wirkung. das bestreitet doch auch niemand und gerade an menschin kannst du es doch wunderbar sehen. JA ... es hat eine wirkung und eine fatale noch dazu und ja ... es entsteht eine todessehnsucht und ja - auch die nachfolgenden kinder übernehmen diese todessehnsucht. warum tun sie das ? warum hat es eine wirkung ?

Ich kenne eine Mutter, die hat sich für das Leben eines solchen Kindes entschieden und ist sogar dabei, ihren Frieden mit dem Vater des Kindes zu machen. DAS hat Größe! Das finde ich viel spiritueller, als so manche abtreibende Meditationsweltmeisterin und vermeintliche Geistreisende hier! So jemand, wie diese Mutter, dient dem Leben! Und das Schönste für das Kind: sie macht kein großes Aufhebens davon!

ja christoph. das ist wohl das endliche ziel, das uns vorschwebt. so sehr zu glauben, zu vertrauen, das wir alles annehmen können, was uns begegnet, was zu uns kommt. ich war auch lange so, bis ich feststellte, das ich mich dadurch unnahbar machte. wir sind alle menschen und wir haben alle fehler und erst als ich lernte meine fehler anzusehen und zu aktzeptieren habe ich die liebe kennengelernt. es hat was mit "mensch" sein zu tun. solche menschen, wie du sie da oben beschreibst gibt es immer wieder. nimm mutter theresa. sie sollen uns zeigen wozu menschen fähig sein können. als vorbild - wie jesus. aber er hat nie gesagt: seid wie ich, sondern er sagte: folgt meinem weg. damit ist gemeint, das wir versagen dürfen, wir dürfen fehlbar sein, wir sollen nur immer wieder den willen haben, zu werden, zu wachsen ... wir sollen nicht aufgeben ...

mehr nicht. alles andere empfinde ich als unmenschlich.

Auch hier hat das Kind sein Leben geopfert - bzw. es wurde von der Mutter geopfert - damit die Mutter leben kann. Und damit das danach geborene Kind leben konnte. Beide, Mutter und Geschwister des toten Kindes haben ihr Leben nun auf Kosten des Lebens dieses Kindes. Und das hat selbstverständlich Wirkungen.

ja solange wie nicht gesehen wird, das das kind sich freiwillig in diese position gebracht hat, aus einer höheren liebe heraus. was glaubst du denn meint hellinger damit wenn er die menschen sagen läßt: "ich habe es aus liebe getan"?

So manche weitere Äußerungen, die ich hier lesen musste und die sich auf "berechtigte Gründe" für eine Abtreibung beziehen, lesen sich wie eine Liste von Gründen für die Euthanasie im 3. Reich. Was da nicht alles als "unwertes" Leben angesehen wird!

die eltern entscheiden sich nicht für eine abtreibung weil das kind als "unwert" empfunden wird, sondern weil SIE SELBST sich der situation nicht gewachsen fühlen, wie auch immer ...

Auch die Vorstellungen, dass das Leben erst nach der Geburt eintrete, sind -zumindest mit dem Blick auf die Wirkungen - einfach absurd!

es ändert nichts an der wirkung, weil die wirkung nicht von dem kind ausgeht, sondern von den lebenden. die lebenden zeigen die wirkung, nicht das abgetriebene embryo.

Und werde keine Mutter, die ein Kind getötet hat, deswegen verurteilen. Das steht mir gar nicht zu! Auch nehme ich keine moralische Position dazu ein. Ich bleibe mit meiner persönlichen Bewertung ob das "gut" oder "böse" ist, ganz neutral und beschränke mich auf den Blick auf die Wirkung.

das ist nicht die wahrheit.

Somit spreche ich von den Wirkungen, wie sie sich bisher zeigen. Und ich spreche davon, dass es sein kann, dass man wenn es einer Mutter, die sich für die Tötung ihres Kindes entschieden hat, u.U. ebenso nichts mehr tun kann, wie für eine Mörderin. Das muss sich jede klar machen, die vor so einer Entscheidung steht.

aus meiner sicht und erfahrung ( :D ) möchte ich diese aussage gerne relativieren. die familienaufstellung mag nichts mehr tun können. andere schon. es reicht ein mensch der liebt und annimmt und da ist und begleitet und dann kann auch dieser frau geholfen werden und auch dem vater, der machtlos daneben stehen mußte und hilflos zurückblieb.
 
@ Mara
Liebe Mara,

ich glaube, eine weiter gehende erkenntnistheoretische Erörterung führt hier viel zu weit und ist dann endgültig off topic und hilft weder menschin noch sonstwie weiter.

Ich hab im Moment auch keine Zeit, genau auf deinen Beitrag einzugehen und werde das, so bald ich Zeit habe in einem extra Thread gerne tun.

Sei aber gewiss: ich bin mir durchaus bewusst, dass ich Fehler habe und vielleicht habe ich auch gelgentlich Angst - aber die ganz woanders, als du es meinst. Und natprlich habe ich meine Grenzen, wie jeder. ihc bin einganz normaler Mann und Coach bzw. Aufsteller. Im UNterschied zu anderen hier, halte ich mich weder für erleuchtet noch rede ich mit engeln oder anderen Gestalten. Auch halte ich mich nicht für allmächtig, wie andere hier und Wolken kann ich auch nicht schubsen. Auch Magier bin ich nicht.

Gruß
Christoph
 
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Christoph schrieb:
@ Mara
Liebe Mara,

ich glaube, eine weiter gehende erkenntnistheoretische Erörterung führt hier viel zu weit und ist dann endgültig off topic und hilft weder menschin noch sonstwie weiter.

Ich hab im Moment auch keine Zeit, genau auf deinen Beitrag einzugehen und werde das, so bald ich Zeit habe in einem extra Thread gerne tun.

Sei aber gewiss: ich bin mir durchaus bewusst, dass ich Fehler habe und vielleicht habe ich auch gelgentlich Angst - aber die ganz woanders, als du es meinst. Und natprlich habe ich meine Grenzen, wie jeder. ihc bin einganz normaler Mann und Coach bzw. Aufsteller. Im UNterschied zu anderen hier, halte ich mich weder für erleuchtet noch rede ich mit engeln oder anderen Gestalten. Auch halte ich mich nicht für allmächtig, wie andere hier und Wolken kann ich auch nicht schubsen. Auch Magier bin ich nicht.

Gruß
Christoph


du, sei nicht traurig :trost: ... das macht hier garnichts. esoteriker sind sehr tolerante menschen ... wir können alles annehmen, was uns begegnet. um hier posten zu dürfen muss man nicht erleuchtet sein und auch ein nachweis als ausgebildeter und promovierter magier ist nicht nötig. :) (stimmt doch, walter, oder prüfst du die qualifikation beim anmelden ?)

wenn du magst und wieder zeit hast, freu ich mich auf einen neuen thread und wir können uns dann da gerne weiter austauschen. du hast recht, das geht hier zu sehr off-topic.

menschin ist aber glaub ich zufrieden und hilft sich schon selbst.
 
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