1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Zu spät oder nicht zu spät

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von LoneWolf, 21. Mai 2014.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Was auch immer die Quelle dieses Textes ist, er offenbart mir eine tiefe Wahrheit über mich selbst und ermöglicht mir, mich in aller Kürze selbst zu erkennen.

    Der "Fehler" (ich will es mal so nennen) schlich sich ein, bereits in der Kindheit, in Form zwiespältiger Gedanken, die die Seele zerfetzten und zog sich wie ein roter Faden durchs Leben. Diese Gedanken wurden zu Worten zwischen Wahrheit und Lüge und diesen Worten folgten ebenso selbstlose, rücksichtsvolle wie auch zutiefst ich-süchtige und skrupellose Handlungen. Aus diesen Handlungen wurden gute und schlechte Gewohnheiten und aus diesen Gewohnheiten bildete und festigte sich im Laufe der Zeit ein in sich zerrissener, zyklisch schwankender, äußerst flexibler Charakter. Dieser geht nun - wie sollte es anders sein - seinem mehr oder weniger ungewissen Schicksal entgegen.

    Ja, meine Lieben, das bin ich, unverblümt und hemmungslos wie man mich kennt. Und ich bin noch immer naiv genug zu denken, es wäre nie zu spät auf seine Gedanken zu achten und so an seinem Charakter zuarbeiten.

    Was meint das Forum? Irre ich mich oder habe ich recht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2014
  2. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Ich zweifle nicht daran, dass es nie zu spät ist auf die gedanken zu achten, aber ich frage mich manchmal, ob es noch Sinn macht, wenn man ein gewisses alter erreicht hat? Wie soll aus einem zerrissenen, hochgradig flexiblen Charakter jemals ein anderer werden. Ich bin in 54 Jahren so geworden wie ich heute bin. Wenn ich auf einmal fest und stabil und nur noch hilfreich, edel und gut und überhaupt nicht mehr selbstsüchtig wäre, das wäre dann doch gar nicht mehr ich. Das wäre ein Anderer und ich wäre vermutlich tot.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2014
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Vielleicht hab ich einfach nur ein wenig Angst vor meinem Schicksal und will meine arme Seele vor der ewigen Verdammnis retten.

    Bitte spendet mir wer ein bisserl Trost :brav:
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Wahrlich, ich stehe an einem Abgrund und versuche beharrlich, seinem verschlingenden Blick auszuweichen.
    Ich habe nicht viel zusammengebracht in diesem Leben, eigentlich nix, aber ich habe mich selbst schon ziemlich gut erkannt.
    Und das ist bisweilen ein Horrortrip.

    Ein Mensch wie ich darf sich nicht wundern, wenn er streckenweise mit Depressionen zu raufen hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2014
  5. Damour

    Damour Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2010
    Beiträge:
    3.751
    Ort:
    Himmel aka Hölle aka Planet Erde
    Vielleicht wäre dieses "Sterben" deine Befreiung. Du klammerst so sehr an deinem Leid, du beharrst so sehr auf deine Eigenschaften. Die loslassen zu können und hinein zu schreiten in den "Tod" könnte dich neu hervorbringen, neu gebären.

    Oder du bleibst eben so, wie du bist, weil du s kennst, weil's dich nicht erschreckt und auch nicht überraschen kann. Das ist dir selbst überlassen. Wird schon gut sein, wie es auch immer kommen mag.

    Dinge passieren uns allen, wir sind so unbewusst, vieles passiert so unbewusst. Wir glauben zu wissen, was wann uns wo zu dem gemacht hat, was wir sind und ebendies ist viel zu wenig wahr.
    Sich dem zu stellen, bedeutet eine tiefe Reise ins Unbewusstsein, vllt so wie Buddha es tat. Dieser Weg ist aber wenigen beschert.

    Aber gehen, atmen, beobachten, einfach nur SEIN und fließen lassen kann auch einer geschundenen Seele vllt ein wenig helfen.
     
  6. wren

    wren Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2004
    Beiträge:
    2.586
    Ort:
    Schweiz
    Werbung:
    Ich bin absolut nicht scharf auf deinen Abgrund

    obwohl

    hierin fiele es mir sogar noch leicht, dein und mein zu vernachlässigen

    ein Fortschritt?

    :D
     
  7. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    es ist nie zu spät
    du bist der ...sei froh...der du bist
    dafür haste ein ganzes leben gebraucht
    für diesen heutigen tag
    und stellst dir jetzt diese frage
    sei einfach stolz auf dich
    und du hast doch schon oft gesagt bekommen
    wie sehr man deine tiefen gedanken voller selbstironie mag
    ich kann jetzt nicht sagen
    #weiter so
    weil ich ja nicht möchte,dass de leidest
    niemand kann das so gut wie du
    ja es ist nie zu spät
     
  8. wren

    wren Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2004
    Beiträge:
    2.586
    Ort:
    Schweiz
    äh
    ich distanzier mich sofort wieder von diesem Thread

    wenn das so ein Beweihräucherungsevent ist

    zuviel Schleim hat mir mal den Knöchel gebrochen

    sei gewarnt
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Stolz, ja, da bin ich dabei, den richtigen Umgang damit zu lernen.

    Ich habe unlängst wo anders mein eigenes Denken in kürze zitiert und davon bin ich ziemlich überzeugt:

    Stolz braucht Selbstkritik - Arroganz braucht nichts.

    Von der Arroganz wähnte ich mich weitgehend frei, doch heute wurde ich eines besseren belehrt.
    Das Schicksal spielte mir einen kurzen Videoclip zu, in dem ich im alkoholschwangeren Selbstgespräch aufgenommen wurde.

    Obszön, arrogant, abscheulich, ein Idiot, der sich einbildet, der Nabel der Welt zu sein. Das ist meine durchaus berechtigte Selbstbeurteilung dieser Momentaufnahme.

    Aber ich trage es mit Fassung, schließlich hab ich ja auch noch ein paar andere Qualitäten, an denen ich mich festhalten kann. Nothaltegriffe sozusagen. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2014
  10. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    Werbung:
    ja der abgrund der gedankenbeobachtung kann tief sein #er endet in der leere reinen seins
    alle schleimbeutel treten da zutage
    um durchs innere licht erlöst zu werden
    und auch knochenbrüche sind nicht selten
    welten brechen ein
    alle aus schleim
    lass es sein...:D
    nachher wirst noch ein anderer sein und erkennst dich gar nicht wieder
    psssst mal eben #bleib wie de bist :D
    es ändert sich vielleicht gooor nix
    nur du magst dich selbst einfach ein wenig mehr
    das ist alles...
    wenn du es denn nicht jetzt schon tust
    was?
    dich ein wenig mögen!
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen