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Worte verändern

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von LynnCarme, 30. Juni 2016.

  1. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2014
    Beiträge:
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    deutschsprachig
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    Hallo zusammen!

    Worte verändern - das ist mein Titel, denn ich beobachte mich manchmal, wie ich Sätze ausprobiere, die ich davor nie gesagt habe, nur um zu sehen, ob sie etwas in mir auslösen und sich womöglich daraus Fragestellungen und Erkenntnisse ergeben.

    Deshalb würde ich vorschlagen, dass z. B. jemand, der öfter davon spricht "nicht mehr leben bzw. sterben zu wollen", einfach mal den Satz ausprobiert: "Ich will leben".

    Oder wenn jemand oft Angst hat, einmal gut hörbar den Satz ausspricht: "Ich bin mächtig und schaffe das."

    Versucht es mal selbst! Daraus ergeben sich erstaunliche Aha-Erlebnisse! :)

    So einfach es ist, so gut funktioniert es!
     
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  2. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2013
    Beiträge:
    2.548
    Ort:
    .
    hm, ich überlege................:rolleyes:
     
  3. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
    Mir passiert es im Moment, dass solche Sätze spontan herauspurzeln. Ich wiederhole sie dann, um sie kennenzulernen.
     
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  4. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2014
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    4.332
    Ort:
    deutschsprachig
    Ich geb mal ein weniger ernstes Beispiel, das aber auch einen Effekt hatte: Eine über 80-jährige Frau mit guten Manieren fühlte sich einmal so mies, dass sie ein Wort verwendete, das sie sonst bei anderen kritisierte, nämlich Scheizze. - Und es half ihr. - Tja, so kann eine bewusst geänderte Wortwahl wirken, die so gar nicht zu einem passt. Manchmal braucht es diesen sprachlichen Ausbruch oder einen Perspektivenwechsel durch eine Wortwahl, welche sich außerhalb der eigenen üblichen Sprache befindet.

    Ich hörte mir z. B. oft an, wie andere mir Suizidgedanken beichteten. Ich hatte nie solche Gedanken und ließ nie andere besorgt sein um mich. Man war gewohnt, dass ich stark bin, und irgendwann wurde es auch erwartet. Deshalb sagte ich einmal für mich (obwohl es nicht zutraf): "Ich habe Selbstmordgedanken." Es fühlte sich an, als dürfte ich auch mal schwach sein und es beglückte mich, weil ich den Satz aussprach, den ich mir mein Leben lang verbot und was auch von mir erwartet wurde.
     
  5. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
    Ehrlich gesagt, mag ich manchmal auch gerne solche Ausbrüche.
    Ich finde es befreiend. Mein Lieblingswort ist "Sackratte".
    Zuerst bin ich wütend und schimpfe und dann muss ich lachen.

    Wütend war ich auch über meine jammernde Mutter. Nach einem Telefonat wiederholte ich immer wieder ihren Jammersatz, in verschiedenen Tonlagen. Dann kam das Lachen. Die Wut war weg.
     
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  6. Thaisen

    Thaisen Mitglied

    Registriert seit:
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    Lol, ja ok, ich teste mal :).

    ICH BIN GOOOTTTT

    lol, immer wenn ich das sage muss ich herzhaft Lachen. Mein Ego würde das nie zulassen das zu sagen, ich mag's einfach nicht zu denken ich wäre Gott. Und es hat Spaß gemacht und Tat gut, ich glaube ich bin sogar Rot geworden *g*. Gute Idee von dir, finde ich echt gut. Mir fielen noch was anderes ein was ich auch gleich aussprach, laut. Und schöne Gefühle, ich möchte bestimmte Dinge am liebsten schreien :).

    Ich mag gerne Ars**loc* (zensiere mich mal selber :) )

    LG vom Thaisen
     
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  7. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2014
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    deutschsprachig
    Gute Methode, muss ich mir merken! :D

    Ich hörte vor kurzem die Nachbarin schimpfen gegenüber ihrer Enkelin, die auch öfter bei uns ist. Die 5-Jährige war gerade eifrig damit beschäftigt, etwas mutwillig kaputtzumachen. Ich konnte die Nachbarin verstehen. Am Ende stieß die Nachbarin auf einmal klagend einen Satz hervor, der mich zum Lachen brachte, weil ich diese Situation selbst gut kenne, wenn Kinder bockig sind und die Erwachsenenwelt bestrafen, und zwar Folgendes: "Nun bin ich die Böse und vorher war ich noch lieb!"

    Ich hab sonst nicht viel Kontakt zu dieser Nachbarin, aber darin fand ich mich nun eindeutig wieder. Es löste einen Aha-Effekt aus in mir. :p
     
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  8. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
    Mir ist es auch schon so ähnlich passiert.
    Ich habe den Satz, den die Person sagte, so gemocht, dass sich auch meine Einstellung zu ihr geändert hat. Dauerhaft.

    Darüber staune ich jetzt doch.

    So ein kleiner Satz.
     
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  9. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2014
    Beiträge:
    4.332
    Ort:
    deutschsprachig
    Danke! :)
     
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  10. Thaisen

    Thaisen Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2016
    Beiträge:
    84
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    Ein Tip habe ich auch noch, den ich gerne mitteilen würde. Ich weiß nicht wies bei euch ist, aber ich habe Dinge/Worte die mich sehr verletzen. Die ich selbst nie zu anderen sagen würde, weil sie mich selbst so sehr verletzen würden. Naja, ich bin aufgewachsen mit dem Spruch: "Was du nicht bei dir willst, mach auch nicht bei anderen".

    Was aber unheimlich befreiend für mich ist diese Dinge mal auszusprechen.. nur als Beispiel, wenn man z.B. dick ist und ein Problem damit hat ist es unheimlich befreiend mal: "Du fetter Sack" zu sagen, natürlich zu imaginären anderen NICHT zu sich selbst. Nicht das die Frauen jetzt denken ich bin Dick *g*, ich bin Athletisch gebaut (lol) :).

    Wie ist das bei euch so, wenn ihr es testet?

    LG vom Thaisen
     
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