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großer traum zerplatzt, was läuft mit mir falsch?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von lafleur, 18. März 2014.

  1. lafleur

    lafleur Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2014
    Beiträge:
    1
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    hallo liebe foris!
    ich war lange nicht mehr aktiv und habe in letzter zeit wieder ein bisschen still und heimlich mitgelesen... nun wäre ich selbst froh über eure meinungen, denn ich bin gerade unglaublich frustriert :(

    ich hatte mich für einen studienplatz in frankreich (über erasmus) beworben, und gestern erfahren, dass ich ihn nicht bekomme. das klingt nicht so dramatisch, aber ist der auslöser dafür, dass ich jetzt den sinn meines studiums, meines lebens und meine arbeit an mir selbst in den letzten jahren in frage stelle.

    ich habe nun lange zeit zugesehen, wie freunde und bekannte chancen und möglichkeiten geboten bekommen, meine "aufgabe" war immer nur, alles wunderbar zu finden und mich mit ihnen zu freuen. seit einiger zeit habe ich beschlossen: so etwas steht auch mir zu und es liegt sehr wohl im bereich des möglichen. wenn diese dinge mir nicht zufallen, dann hole ich sie mir eben. es wird zeit, die chancen des lebens zu nutzen!
    ich kann mein französisch-studium nicht, oder nur sehr unzufriedenstellend abschließen, wenn ich nicht davor längere zeit in frankreich verbringe. außerdem tut mir das land einfach gut. dort zu sein, ist wie balsam für meine seele, und den könnte ich gut gebrauchen.

    dementsprechend positiv bin ich an die sache herangegangen, habe voller motivation meine bewerbung vorbereitet, bin seit monaten gedanklich bereits in frankreich und habe mich darauf gefreut - ich war zuversichtlich, dass es klappt, habe kaum einen gedanken an eine mögliche absage verschwendet, war aber auch nicht darauf verbissen. ich war überzeugt davon, dass nach sovielen harten und teils verzweifelten jahren, in denen ich meine kindheit aufgearbeitet und mich mit familienproblematiken auseinandergesetzt habe, ich es nun verdient hätte, auch einmal freudvolle herausforderungen vorgesetzt zu bekommen. oft lese ich, wie wundersam sich plötzlich dinge ergeben und türen öffnen, sobald menschen beginnen, an sich selbst zu arbeiten. bei mir öffnet sich die tür aber anscheinend nicht einmal dann, wenn ich anklopfe (entschuldigt, wenn das trotzig klingt). so, nun frage ich mich, was hier nicht geklappt haben könnte. wenn ich bereit bin für eine neue erfahrung, sollte sich diese dann nicht auch ergeben?

    ich habe in meiner verzweiflung eine beraterin von einem dieser portale angerufen (war keine gute idee...) und sie meinte, dass, obwohl ich positiv denke und fühle, mein unbewusstes mangeldenken noch immer stärker wäre. ich habe wirklich in mangel gelebt und tue das immer noch, allerdings hatte ich ja beschlossen, dies so weit wie möglich zu verändern, affirmationen zur fülle aufgesagt usw. wo bleibt denn die kraft der vorstellung und des positiven denkens? ich war im glauben, dass man dadurch auch sein unbewusstes bzw. das was man aussendet verändern kann. was hätte ich anders machen sollen? die dame meinte, ich muss mich selbst mehr lieben, um dieses mangeldenken aufzulösen. nun, ich kenne menschen, die ebenso an ihrem selbstbewusstsein arbeiten müssen, die aber dennoch solche chancen geboten bekommen. bei mir werden die ansprüche wohl besonders hoch gelegt.
    ich müsse weiter an mir und an meiner beziehung zu den eltern arbeiten, und das würde ich ja im ausland nicht tun. ja, kann man sich davon nicht mal eine auszeit gönnen? es ist ja nicht so, dass mir die probleme nicht bewusst wären. ich hatte allerdings gedacht, dass ich auf einem guten weg bin.
    meine seele hätte das halt nicht vorgesehen, es sei nicht das, was sie braucht. mein gefühl sagt genau das umgekehrte, es zieht mich richtig dorthin, es schreit in mir nach veränderung und ich kann nicht verstehen, warum sich absolut nichts tut. sende ich die "falsche" energie aus?
    meine enttäuschung und mein momentaner pessimismus sei ausdruck davon, was auch davor unbewusst in mir war und weshalb es nicht geklappt hat; ich solle mich freuen, dass ich das nun weiß und daran arbeiten kann. ich denke, solche gefühle sind in dem moment normal.

    meine mutter, ene pessimistische, das leben eher ablehnende person, sagt sie wäre an den wochenenden sehr einsam, wenn ich weggehe, und sie klammert sich energetisch sehr an mich (mir tut eher distanz gut). kann es sein, dass diese energie mich so beeinflusst, dass es mit versuchen, mich räumlich zu lösen, nicht klappt? ich habe doch keine verantwortung für sie.

    ich hatte mir tatsächlich gedacht, nicht mehr in der warteliste des lebens zu stehen. es ist so, als würde mir klargemacht werden, dass ich mir das bloß nicht einbilden soll. ich fühle mich wie am abstellgleis. ich habe so hart gearbeitet, um wenigstens ein stück weit im leben anzukommen. das ist für mich wie ein schlag ins gesicht, wie ein hinweis, dass ich noch lange nicht so weit bin. und das ist leider sehr frustrierend. wenn meine seele irgendwann doch so weit ist, andere erfahrungen zu machen außer die arbeit an mir selbst, dann ist es zu spät. hätte die geistige welt hier nicht eine "ausnahme" machen können?

    freue mich über eure gedanken dazu... :)
     
  2. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.457
    Welche gründe wurden dir für die absage vorgelegt?

    Plätze belegt?
    Fehlende qualifikationen?
    etc?

    Wenn dir frankreich so gut tut dann pack dich zusammen, such dir dort nen job und bewirb dich von dort aus nochmal.
    Manchmal muß man umwege gehen um das zu erreichen, das man will.

    Manche dinge muß man öfter auf verschiedenen wegen probieren.
    Oft genug habe ich von einer stelle eine absage und von anderer stelle (manchmal ein paar tage, manchmal ein paar wochen später) ein zusage erhalten.
    Es ist die power und der wille der nach dem wunsch kommt, etwas umzusetzen das einem gewiss ist, das es das richtige für einen ist.
    Man kann immer einen weg finden dies zu erreichen.
    Such nach anderen möglichkeiten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2014
  3. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.078
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Vielleicht ist das genau der Sinn...nichts geschieht einfach so...vielleicht braucht dein Leben jetzt eine Kurskorrektur...überlege doch mal,ob dieses Studium dein innigster Wunsch war, oder ob du indirekt Erwartungen erfüllen wolltest...


    Frankreich bietet so viel mehr als nur Elite-Studienplätze...dir geht das Land durch diese Absage nicht verloren. Du könntest zB auf Biobauernhöfen arbeiten, in Behinderteneinrichtungen ect...

    Die Welt / Frankreich steht dir offen!
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.873
    Ort:
    An der Nordsee
    Du hast da ein paar eigenartige Formulierungen ..... :D

    Was hat dich so fest glauben lassen, dass ausgerechnet du ein Stipendium für Frankreich bekommst? Was hat dich, im Gegensatz zu allen anderen Bewerbern, so einzigartig gemacht, dass du nicht für möglich gehalten hast, aus dem Auswahlverfahren rauszufallen? Wieso hattest du keine Alternative parat, für den Fall dass es doch nicht klappen könnte?

    Ich hab bisschen ein Problem mit deiner Opferhaltung, das kann aber altersbedingt sein, denn du bist sicher noch recht jung.

    Nimm dein Leben in die Hand, von selbst passiert nichts, und "verdient" haben es alle anderen ganz genauso wie du.

    Soll es Frankreich sein? Dann such dir eine Au Pair Stelle und versuch dein Glück nochmal vor Ort. Geh notfalls jobben um dein Studium zu finanzieren, alles ist möglich.

    Wieviele Jahre stehst du denn jetzt schon in "der Warteliste des Lebens" und wie genau muss ich mir das vorstellen?

    Meine Tochter wollte Amerikanistik und Politologie studieren, hat aber keinen Studienplatz für Politologie bekommen. Hatte erst ein anders Fach, fand's einfach nur doof und hat sich dann als Flugbegleiterin bei LH beworben.

    Inzwischen ist sie verheiratet lebt in den USA und studiert an der "Hawaii Pacific University" Politik. Über einen Umweg ist die nun doch da hin gekommen, wo sie ursprünglich hin wollte ....

    Du solltest einfach lernen das ganze Leben etwas positiver zu sehen, es richtet sich nicht gegen dich. Heute gibt es unendlich viele Wege und Möglichkeiten um an sein Ziel zu kommen, man muss nur aktiv werden.

    R.
     
  5. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.271
    wie sah denn Deine Bewerbung aus.?
    Wenn Du dort so Deutsch schreibst wie hier im Forum, kriegst Du nicht mal ne Stelle im Supermarkt.

    ja, das kann sogar sehr gut sein, aus unbewusster Solidarität oder so....
    Wenn es nicht klappt, dann weil etwas anderes vorgesehen ist, vielleicht erstmal ein Deutschkurs, resp. Schreibkurs, weil Reden kannst Du ja..?!
     
  6. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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  7. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

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    5.081
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    Bikini Bottom

    Mit dem falschen Fuß aufgestanden?
    Ich leite aus dem Eingangspost definitiv keine Unfähigkeit ab, sich orthographisch korrekt auszudrücken. Oder ist die Tatsache, dass sie sich nicht um Antworten "beworben" hat, ein Kriterium für eine solche Annahme?
     
  8. Venja

    Venja Guest

    lafleur

    Hallo Lafleur:)

    Dein unterbewusstes Programm lautet: Ich habe es nicht verdient, ich werde leer ausgehen, ich bin es nicht wert, ich muss hart arbeiten, bis ich mal ein bisschen Erfolg habe. Ich bin ein Verlierer, der nichts abkriegt. Ich hasse das und werde aggressiv und will endlich das haben, was ich will, mir doch egal, was dann Negatives passiert. Ich bin übermäßig verantwortlich für andere Menschen. Ich bin eine graue Maus. Usw.

    Damit kreierst Du dir die Situation.
     
  9. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    9.790
    Und du hast dich nur bei dem einen Institut beworben, nicht bei anderen Organisationen die solche Studienangebote haben (zB auch in Belgien, französisch Canada oÄ)

    Was hast du denn nun realistisch für Alternativen wenn du diese Möglichkeit nicht hast?

    Was ist überhaupt deine berufliche Perspektive mit dem Studium? Was willst du damit mal machen?

    Evtl könntest du ja was anderes zusätzlich studieren das interessante berufliche Perspektiven eröffnet, zB Tourismusmanagement.


    Für mich hört sich das was du schreibst ziemlich depressiv an.
     
  10. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.271
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    nee, war nicht böse gemeint, aber jemand sollte es ihr schon sagen, wer macht denn so viele Schreibfehler, damit bekommt man heutzutage nunmal keine Stelle.
     
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