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Philosophie und das Wort Meditation.

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Lutz, 9. Juni 2007.

  1. Lutz

    Lutz Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2006
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Nähe Frankfurt am Main
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    Hallo an alle !

    Unter dem Begriff Meditation kann man wahrscheinlich sehr viel verstehen.

    Für mich gibt es da einen sehr wesentlichen Punkt und der ist die Gedankenleere.
    Wenn ich in die Gedankenleere gehe, dann stellt sich sehr schnell ein Zustand der
    Tiefenentspannung ein. Dieser Zustand ist auch reine Übungssachen, aus dem
    autogenen Training heraus und später aus vielen gehörten Hypnose CD´s.
    ( Ich mache das aus dieser Gewohnheit heraus liegend
    und wenn ich einschlafe, dann ist es auch gut. )

    Die Hypnose ist auch nur Mittel zum Zweck und zwar ist die Hypnose dieser
    tiefenentspannte gedankenleere Zustand, wo man eben für Affirmationen und
    für Suggestionen offen ist. Damit habe ich mich lange Zeit befasst und später
    ein Buch gelesen über das Hier und Jetzt.

    Dabei ist mir klar geworden, das mit diesen Affirmationen und Suggestionen
    sich bestimmt viel machen läßt, denn die Basis von dem was wir erleben sind
    unsere Gedanken aber eine wirkliche Heilung und tiefe innere Reinigung von
    innen heraus, geht so denke ich heute, nur mit der Gedankenleere.

    Denn, kennt Ihr Film Bleep ? ( Bleep.de )
    Dort wird schön dargestellt, wie sich alte Gedankenprogramme durch nicht benutzen
    einfach auflösen und die Gedankenleere ist genau dieses nicht benutzen. Ich denke ca.
    nur 119 Atemzug lange Phase der Gedankenleere, versetzt uns in einen sensiblen
    aufnahmefähigen dauerhaften Zustand wie ein Kleinkind, allerdings mit dem
    Hintergrundwissen, was wir nun schon mal haben.

    Denn das Wissen bleibt erhalten aber die so genannten Blockaden,
    Selbstbeschränkungen, selbstverkleinerden, wissensbegrenzenden,
    alle diese negativ Erfahrungen, die wir früher und damals sicher zu Recht
    gespeichert haben, bleiben nur als Wissen erhalten aber nicht als Ursachen,
    nicht als Ursachenmuster für das weitere Leben, denn wir stehen dann zum Beispiel
    mit einem höheren Bewußtsein als Beobachter darüber.

    Diese höhere Bewußtseinsebene, die müssen wir uns selber mit unseren Gedanken
    erzeugen, verursachen, einfach in dem wir uns selbst beobachten, unsere Gedanken
    unsere Gefühle und um so öfter wir aus dieser Beobachterrolle uns beobachten, diese
    Rolle spielen, alles hinterfragen um so mehr wird durch die Kraft der Gedanken diese
    Rolle immer realer und immer bewußter.

    Dafür wird das alte ICH Bewußtsein mit seinen alten oft unbewußten Programmen,
    immer kleiner und in seiner ursächlichen Wirkung immer weniger.

    Diese neue Bewußtseinsebene lebt durch diese Beobachterrolle im Hier und im Jetzt,
    sie stellt die Frage nach dem warum und sie nimmt durch das hinterfragen von außen
    keine aufgedrängte Rolle an, die sie nicht selbst ganz bewußt annehmen will.

    Diese meine höhere Bewußseinsebene weiß, das in uns alles Wissen ist, denn ich habe
    es schon erlebt. Es weiß das es in uns allen Menschen nur Liebe gibt, denn ich habe es schon
    gefühlt und erlebt. Es weiß das es eigentlich nur Gesundheit gibt und nur Wohlergehen und alles
    was nicht so ist oder war, sind und waren Aufgaben zum lernen, zum lösen oder sogar um
    gezwungen sein, den Kontakt zu den inneren Ebenen zu suchen.

    Aus diesem Wissen heraus ergeben sich viele neue Gesetzmäßigkeiten,
    die weit entfernt sind vom " alltäglichen " , " normal " denkenden Menschen " .

    Zum Beispiel gilt der Satz von Hermes Trismegistos
    " Wie oben so unten und wie unten so oben und das auf allen Ebenen. "

    Das heißt es sind alles nur Spiegelbilder von einander. Das was wir im außen erleben,
    sind nur die Spiegelbilder unserer inneren Gedankenwelt. Und wirklich ändern kann man
    nur die Gedanken, somit die Erwartungen, somit die ursächliche Wirkung unserer inneren
    Gedankenprogramme. Ein dazu ergänzender Weg ist wie oben beschrieben die Gedankenleere.

    Oder noch besser ausgedrückt ist dieser " Kleinkind Zustand " , ein gedankenleerer,
    urteilsfreier Beobachtungszustand. ( könnt Ihr Euch daran erinnern ? )

    So in etwa sind die Dinge wie ich sie sehe, erlebe, denke und erwarte.
    Was mich in diese Richtung zu denken von Anfang an fasziniert hat war,
    das ich selber Einfluß habe auf die Dinge, die ich erleben und letzlich noch
    schlimmer oder auch besser, das ich diese Dinge die ich erlebe, mit meinen
    Gedanken verursache. ( ohne dabei in der Vergangenheit rumzubohren !!! )

    Da muß man sich erst einmal reindenken, es steck also eine ganz andere Denkweise und
    auch eine ganz andere Philosophie hinter dem Wort Meditation und auch hinter dem Wort
    Gedankenleere.

    Erst mit dieser anderen Philosophie ergibt sich für mich ein Zusammenhang für den Sinn
    und für den Zweck der Meditation. Und gerade dieser sich daraus ergebende für mich logische
    Zusammenhang, ist für mich wiederum der Beweis das der Weg, in diese Richtung zu denken
    richtig ist.

    Falls Ihr das nachvollziehen könnt, dann viel Erfolg beim umdenken, beim suchen
    und beim finden. Falls nicht, dann ist das auch in Ordnung, denn alles kommt zu seiner
    Zeit und alles hat seinen Sinn. Denn schon die Tatsache das Ihr in diesem Forum diese Zeilen
    gefunden und gelesen habt, zeigt das Ihr in diese Richtung bewußt oder auch unbewußt sucht,
    denkt oder irgend etwas erwartet.

    Schönes Wochenende, Gruß Lutz !
     
  2. nattydread

    nattydread Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2007
    Beiträge:
    306
    Ort:
    WIEN
    du hast dieses feeling sehr schön in worte gefasst, hätt das nie und nimmer geschafft, danke:blume:
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Nun, der Philosoph staunt erst einmal über das Wort und nimmt es mit in seine Tonne:

    Medi

    Tat

    Ion.


    ---
    was für eine bewegende Tat ist da wohl gemeint, die mich medi macht, fragt sich da die Tonne. Und der Philosoph steigt aus und lebt sein Leben, ein sehr bewegendes. Ohne Philosophie, aber zum in die Tonne hauen. ( :
     
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