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Wissenschaft und Heilpraktiken

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Energeia, 29. Mai 2006.

  1. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

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    Milchstraße
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    Hallo,

    mich würde eure Meinung und eure Wissen zum Thema "Wissenschaft und unterschiedliche Heilpraktiken ( Homöopathie, Kinesiologie, Akupunktur, Bioenergetik, Atemtherapie, etc. sowie Systemische Familientherapie, NL, Autogenes Training, Hypnose, etc. ) interessieren.

    Liebe Grüße :liebe1:
    E.
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
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    Milchstraße
    Was mich hier am meisten fasziniert, das ist die Tatsache, dass der Meridian-Verlauf schon vor mehreren tausend Jahren auf Karten aufgezeichnet wurde - und zwar mit Hilfer der Methode der "Introspektion". Und dass es tatsächlich tausende Jahre gedauert hat, bis wir in der Gegenwart mit einer wissenschaftlichen Methode nun "intersubjektiv" nachvollziehbar diese Meridian-Verläufe nachweisen können.

    Liebe Grüße :liebe1:
    Energeia
     
  3. Joseph

    Joseph Mitglied

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    Beiträge:
    110
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    München
    Hat das einen Grund, daß die Schulmedizin und Psychologie in der Liste der Heilpraktiken fehlt ?

    Wenn ja, dann beinhaltet die Frage ja die Aussage, daß es hier eine Grenze zwischen "Wissenschaft" und "Heilpraktik" gibt.

    Die ist aber glaube ich sehr flatterhaft und von der hat jede Gesellschaft zu jeder Zeit eine andere Vorstellung und sogar die einzelnen Menschen werden hier unterschiedliche Grenzen ziehen.

    Die einzig offizielle könnte nur die sein, was die Kasse zahlt und was nicht und wofür man studieren muß und wofür nicht.

    Da das aber von den einzelnen Lobbies abhängt, die auf die Gesetzgebung Einfluß ausüben, ist das ja eigentlich eine politische Frage.

    jm2c.
     
  4. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Milchstraße
    Nein, überhaupt nicht. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Liebe Grüße :liebe1:
    E.
     
  5. Joseph

    Joseph Mitglied

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    München
    Dann möchte ich (aus gegebenem Anlaß) die Psychoanalyse als Beispiel nehmen:

    Da war es so, daß die Wissenschaft ihr anfangs sehr skeptisch gegenüberstand, es als Zauberkunststückchen belächelt hat, ihr Wirkung und Wissenschaftlichkeit abgesprochen hat.
    Später geriet sie dann in die politischen Wirren und wurde von der Wissenschaft difamiert.
    Als sie das auch überstand war sie geduldetes Stiefkind und wurde von der Wissenschaft ignoriert.
    In den 68ern erlebte sie einen Aufschwung und wurde von der Wissenschaft hofiert und in höchsten Tönen gelobt.
    In den 80ern erlitt sie wieder einen Einbruch und galt der Wissenschaft plötzlich als alt und verstaubt.

    Ähnliches Auf und Ab gibt es z.B. ganz aktuell bei der Akupunktur und gab es bei der Homöopathie.
    ("Akupunktur ist ein Jahrtausende altes Heilverfahren, das muß logischerweise richtig sein."
    "Akupunktur ist schon tausende von Jahren alt, das ist doch logischerweise total veraltet.")

    Bei Zahnmedizin und Hygiene passierte das gleiche vor längerer Zeit.
    Davor hat noch der Scherenschleifer die Zähne gezogen.

    Bei der Stammzellenforschung und der Sterbehilfe steht uns das vielleicht
    noch bevor.

    Die Einstellung der Wissenschaft den Heilkünsten gegenüber scheint mir also eher eine Art Mode oder Zeitgeist zu sein.

    Gruß.
     
  6. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
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    Ja, das fasziniert mich auch. Ist aber auch nachvollziehbar. Die Menschen vor mehreren tausend Jahren hatten noch eine viel empfindlichere Wahrnehmung des Chi, Ki, Prana usw., was alles das gleiche ist. Besonders sensible Menschen haben dankenswerterweise diese Karten erstellt.

    Was verstehst Du unter "intersubjektiv" ?

    Die Entwicklung nach Einführung der "Wissenschaft" hat leider zu einer Desensibilisierung gegenüber diesen "methodologisch" nicht nachweisbaren Energien geführt.

    Hast Du eine Quelle bezüglich dieser Studie mit dem Isotop Technetium 99 ?
    Das würde mich mal interessieren, wie das gemacht wurde.

    LG A.
     
  7. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    @Akwaba,

    Das kann ich auch sehr gut verstehen. Das, was ich so aussergewönlich finde, das ist, dass es so lange gedauert hat, bis es wissenschaftlich nachgewiesen wurde - ich meine den soziolkulturellen Prozess der Entwicklung und Etablierung der Technik über die Jahrtausende.

    Der Begriff "intersubjektiv nachvollziehbar" wird in der Wissenschaftstheorie recht einheitlich gebraucht. Während ich meine phänomenale Introspektion mit niemanden teilen kann, so hat die Wissenschaft das Selbstverständnis, auf methodisch kontrollierte Weise Erkenntnisse zu gewinnen, die im Prinzip von jedem hinreichend Sachkundigen in prinzipiell allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar sind.
    Das Erkenntnisobjekt ist in der Wissenschaft also intersubjektiv beobachtbar ("Jeder kann die grüne Lampe leuchten sehen"). Während das Erkenntnisobjekt der Introspektion nicht intersubjektiv nachvollziehbar ist ("Ich kann meine Chakren in mir fühlen").

    Es gibt einige englische und französische Links dazu im Netz.

    @Joseph

    Lieber Joseph, auch wenn wir die Geschichte, die soziokulturelle Evolution - oder den "Weltgeist", wie Hegel ihn nennt - wie einen Film durch unser Wissen vor uns sehen können, so sind wir durch unsere Existenz dennoch auf das Hier und Jetzt, den Zeitgeist als die sinnhafte Lebenswelt verwiesen, der uns diese zu aller erst als "Geschichte" vermittelt.

    Niemand hat irgendwie bezweifelt, dass dem nicht so wäre. Und genau, weil es die Frage des Zeitgeistes ist, deshalb stellen wir hier diese Frage.



    Liebe Grüße :liebe1:
    E.
     
  8. LeBaron

    LeBaron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
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    2.903
    Ort:
    Rheinland
    Hallo Energeia,

    wie schön, dass du so fasziniert bist. Aber leider sind
    deine Fakten gar keine, es sind einfach Behauptungen.

    1) Meridiane wurden vor mehreren tausend Jahren
    auf Karten aufgezeichnet

    2) Die Methode zur Entdeckung dieser Meridiane
    war Introspektion

    3) Die Wissenschaft hat die Existenz von Meridianen
    nachgewiesen.

    Dazu lässt sich folgendes sagen:

    Ad 1) Falsch.
    Das Denkmodell der Meridiane ist mit einem Alter
    von „nur“ etwa 1500 Jahren deutlich jünger als die
    sonstige traditionelle Literatur zur Akupunktur.
    Vorher wurden zwar einzelne Punkte und ihre
    Wirkungen beschrieben, aber die Zusammenfassung
    zu Organkreisen fand erst recht spät statt.

    Quelle: Wikipedia

    Ad 2) Höchst zweifelhaft.
    Da die ollen Chinesen nicht dumm waren, haben
    sie nicht "Introspektion", sondern Beobachtung der
    Natur als Basis ihrer Theorien verwendet.

    Bitte um Belege!

    Ad 3) Falsch.
    Es gibt nicht den mindesten wissenschaftlichen Nachweis
    von Meridianen, noch von anderen vor-wissenschaftlichen,
    auf Aberglauben und Magie basierenden Konzepten
    der TCM.

    Schau, dass du unheimlich gern möchtest, dass etwas wahr
    ist, hat nicht das mindeste damit zu tun, ob es tatsächlich
    wahr ist.

    Wir hatten diese ganze Diskussion ja schon im Thread
    "Esoterik - eingeschränkte Sichtweise", wo du deine
    eingeschränkte Sichtweise lang und breit vorgetragen
    hast. Muss das nochmal sein, damit du dich gut fühlst?

    Gruss LB

     
  9. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

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    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    Lieber Baron,

    Da Du immer wieder den Anspruch auf Logik und Beweisbarkeit erhebst und dann auch noch so zuverlässige und anspruchsvolle Quellen, wie die wikipedia anführst, würde ich Dir gerne folgendes Buch empfehlen. :liebe1:

    Chasing the Dragon's Tail
    von Yoshio Manaka, Kazuko Itaya, Stephen Birch​

    Manaka (bereits tot) hat in Japan an einer Uni Medizin unterrichtet und in seiner Freizeit bzw. zu Studienzwecken eigentlich sein ganzes Leben damit verbracht, Fakten und "Beweise" für die TCM zu finden (zu messen?). Für mich ist der Kerl ein Wissender und ich brauche sicher noch ein paar Jahre bis ich den Kerl verstehe. Er hat auch ein paar nette Innovationen,... im Bereich TCM erarbeiten können.

    g*

    :banane:
     
  10. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
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    3.288
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    Hallo LeBaron,

    Also lass uns lieber solche pesönlichen Aussagen vermeiden. Ich werde nicht sagen, was ich von deiner Kompetenz persönlich halte.

    Du nennste 3 Punkte:


    Und Du bringst 3 Argumente:

    Zum ersten:
    Ich habe gesagt, und Du zitierst das auch sehr schön, dass die Meridiane auf Karten gezeichnet wurden. Du versuchst dem zu begegnen, indem Du auf das das Alter des "Denkmodells der Meridiane" verweist.
    Nun, dir müsste klar sein, dass hier überhaupt kein Widerspruch besteht. Du verwechselt Theorie und Praxis.

    zum zweiten:
    Hast Du irgend welche Beweise für deine Behauptung ?
    Und schon wieder verwechselt Du "Praxis" mit "Theorie".
    Übrigens hat "Introspektion" nichts mit Dummheit zu tun.
    Dir scheint irgendwie nicht klar zu sein, dass auch in der Gegenwart,
    die Introspektion eine wichtige Methode ist, allerdings wird sie in der gegenwärtigen Hirnforschung mit der Beobachterperspektive gekoppelt.

    zum dritten:
    Das ist dein Privatglaube. Es gibt viele Links im Netz (PDF-Dateien), wo diese Experimente auf 30-40 Seiten beschrieben werden.

    Dein gesamter Beitrag bestehst aus persönlichen Annahmen und Affektivität.

    Liebe Grüße :liebe1:
    e.

    @Hotei
    Ich glaube nicht, dass LeBaron wirklich viel Ahnung von Logik bzw. er sich jemals mit Gödel oder mehrwertiger Logik, Wissenschaftstheorie oder ähnlichen formalen Wissenschaften intensiver beschäftigt hat.

    Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind.
    (B. Russell)
    (Quelle: LeBarons Profil)
     
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