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Wie man Alpträume für immer los wird

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Werner, 12. März 2010.

  1. Werner

    Werner Guest

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    Man kann wiederkehrende Alpträume für das ganze Leben auflösen. Das ist eine alte tibetische Methode. Dabei macht man folgendes:

    Man nimmt sich am besten eine Blume. Es geht auch mit den Händen, Castaneda zum Beispiel beschreibt es mit den Händen, aber ich sage gleich, warum das nicht gut ist. Also, man geht abends zu Bett und hat nur noch die Nachttischlampe an, und hat, sagen wir mal, die Rose in einer kleinen Vase, denn es soll ja etwas Schönes sein. Dann, wenn das Licht noch an ist, nimmt man die Rose in beide Hände, und schaut - eine ganz intensive, direkte, optische Wahrnehmung dieser Rose. Worum es geht ist, optisch diese Blume wahrzunehmen. Dann sagt man zehn mal: "Du wirst heute Nacht in meinem Traum erscheinen." Also nicht so gleichgültig herunterleiern, 10 mal bla-bla-bla-erscheinen, sondern GANZ BEWUSST 10 mal diesen Satz sagen während der optischen Wahrnehmung dieser Rose, muß nicht mehr sein. Dann steckt man die Rose in die Vase, macht das Licht aus, schläft und träumt.

    Wenn man das intensiv macht, das muß man natürlich üben, wie alles, am besten in Traumseminaren, dann passiert folgendes: Der Alptraum kommt wieder, und auf einmal ist am Bildrand unten... pling!... ist die Rose drin, und es wird aus dem Erlebnischarakter, der einem ja Angst macht, diese schreckliche Angst vor Terrorträumen, wird Kino. Man kann immer noch Traumanalyse machen, allerdings der Erlebnischarakter ist weg, die Bilder sind die gleichen, nur dieser Schreck und all das Zeug ist weg.

    Warum es nicht gut ist mit den Händen, - nun, wenn die Hände nahe kommen, erschrickt man immer, selbst wenn man weiß, dass es die eigenen sind. Also nachts Hände die nahe kommen, das kann ich nicht empfehlen. Lieber etwas Schönes, wie eine Rose. Manche schaffen es schon nach kurzer Zeit, andere brauchen Monate, aber es funktioniert, und man ist für sein Leben seine Terrorträume los.

    Viel Erfolg allen Betroffenen
     
  2. Frequenz

    Frequenz Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2010
    Beiträge:
    273
    Ort:
    Da wo es bunt ist im Bgld, i am from Austria!
    Das ist schön, aber wiederkehrende Alpträume wird man auch los wenn man weiss was der Traum bedeutet, komischerweise kommen diese Träume dann nie wieder.

    Werner hast du es selbst schon probiert?
    Erzähl mal.

    Ich habe die Traumanalyse selbst schon bei meinen Träumen oft getestet mit Erfolg, gut Träume zeigen sich oft verwirrend, und Alpträume hat man trotzdem, aber nicht mehr die gleichen.
    Wenn der Traum korrekt gedetet wird träumt man ihn nicht mehr.;)
     
  3. hoizhex

    hoizhex Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2009
    Beiträge:
    419
    Ort:
    Wien
    vorausgesetzt, man unternimmt dann auch die notwendigen Schritte. Denn die Traumdeutung ist leider nur eine Möglichkeit, Unbewusstes bewusst zu machen.

    Es stellt sich auch die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, die Träume zu "manipulieren", wenngleich die Absicht natürlich eine gute ist!

    Herzliche Grüße
    hoizhex
     
  4. muluc

    muluc Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2009
    Beiträge:
    539
    Ort:
    Am Lande, Österreich
    Hallo,

    Träume geben ja Rückmeldungen über den Seelenzustand. Je mehr Bewusstheit man erlangt, umso weniger ist es erforderlich, über den Traum Dinge aufzuarbeiten.
    Das Leben bringt immer wieder neue Herausforderungen und oft auch Krisen, die ja auch der Entwicklung dienen. Ein Albtraum ist ein dringendes Signal, dass wir mit der Verarbeitung der aktuellen Lebenssituation nicht wirklich zurecht kommen, dass wir sozusagen gefühlsmäßig "im roten Bereich sind".
    Vergleichbar, wie wenn im Auto oder im Flugzeug ein Warnsignal am Amaturenbrett aufleuchtet. Ich würde dieses Warnsignal im Auto auch nicht ausbauen (die Frage wäre hier auch: wie weit man dann damit noch kommt) sondern lieber weiter die Möglichkeit haben, hinzusehen, für den Fall dass doch einmal was aufleuchtet. Dass ich weiß, aha, da ist noch etwas hier, was einer dringenden Heilung bzw. Transformation bedarf.

    Liebe Grüße,

    Muluc
     
  5. Asia

    Asia Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2009
    Beiträge:
    701
    Ort:
    NRW

    ...eine sehr schöne Erklärung :).....lg Asia
     
  6. Werner

    Werner Guest

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    Hallo frequenz,

    Nein, ich selbst habe keine Erfahrungen mit der von mir hier geposteten Methode, aber dafür meine Frau. Sie litt eine zeitlang unter sehr schlimmen Alpträumen. Als wir dann vor einigen Jahren von dieser Methode hörten, dachten wir, das kann man auch selbst machen, ohne die Hilfe eines Psychologen zu benötigen.

    Meine Frau hat allerdings ein paar Wochen gebraucht, bis sich dieser "Kino"-Effekt einstellte. Ich erinnere mich noch gut daran, wie begeistert und überrascht sie war, als sie mir nach dem Aufwachen erzählte, dass so etwas tatsächlich funktioniert. Wenn ich mich recht erinnere hat sie etwa ein Vierteljahr gebraucht, bis diese Alpträume dann überhaupt nicht mehr stattfanden. Bis heute. :)

    Im Zusammenhang mit TRAUMDEUTUNG ist mir aufgefallen:

    Warum bedürfen Träume überhaupt einer Deutung?
    Warum macht man sich die Mühe, ein Szenario zu träumen, dass hinterher erst gedeutet werden will? Anfangs dachte ich, es ist so eine Art kosmisches Quiz, das sich ein ausserirdischer Spaßvogel hat einfallen lassen, um uns Menschen auch nachts zu unterhalten. :)

    Es soll immer noch Menschen geben, die glauben, dass Träume einem irgendwie "geschehen", dass sie einem "passieren" und man selbst irgendwie hineingerät, dass etwas Seltsames, Magisches oder was weiß ich dafür verantwortlich ist, dass es überhaupt zu so etwas wie Träumen kommt. Ich gehöre nicht zu diesen Anhängern.

    In meinem Thread Was sind Träume? habe ich versucht, es zu erklären.
     
  7. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Hm, könntest Du mir bitte Deine Vorstellung der Funktionalität von Träumen darlegen? Nach meinem Wissen handelt es sich bei den Träumen nämlich um Botschaften aus dem eigenen Unbewussten, die im Wachzustand von der Ich-Zensur in unbewusste Bereiche der Psyche verdrängt, abgespalten werden. Des Nachts ist jene Ich-Zensur während des Schlafens reduziert, aber nicht vollkommen deaktiviert, so dass die ins Unbewusste verschobenen Konflikte, Emotionen, Wünsche und Traumata zwar nicht direkt, aber immerhin als Traumsymbolismen ins Bewusstsein des Träumers dringen. Die jeweiligen Symbole entnimmt das Unbewusste dem Alltag und kleidet die verschiedenen verdrängten Wünsche, Konflikte, Bindungen in Traumsymbole, die Parallelen zum Konfliktmaterial aufweisen: So kann ein angstvoll erlebtes Atomkraftwerk im Traum zum Beispiel für das eigene Energiepotential stehen, dessen Einsatz im Leben gefürchtet wird. Die alles durchdringende und die eigenen Zellen zum Negativen verändernde Radioaktivität des Kernkraftwerkes mag für identitätszerstörende Grenzüberschreitungen der Eltern, des Partners oder anderer Menschen stehen, wenn man die hierzu gehörenden Emotionen am Tag nicht zulässt und sich nicht wehrt. Die Explosion eines Atomkraftwerkes spricht für eine gewaltige Aggressivität des Träumers, die im Alltag unterdrückt und nicht ausgelebt wird, weil er beispielsweise sozialen Konflikten aus dem Weg geht, sich nicht hinreichend abgrenzt oder mangelhaft für sich sorgt. Auch Aggressionen bezüglich in der Kindheit missbrauchender Eltern, die noch nicht bewältigt wurde, können für Albträume in der Nacht sorgen. Sie verschwinden, sobald man sich mit seinen Träumen auseinandersetzt und ihren Handlungsanweisungen folgt. So wird das unbewusste Konfliktmaterial aufgelöst und muss nicht mehr in den Träumen erscheinen, da es in die bewussten Regionen der Psyche integriert und verarbeitet wurde.

    Seine Träume bewusst beeinflussen zu wollen mit Hilfe spiritueller Techniken halte ich für abwehrbedingtes Handeln. Anstatt sich mit den warnenden, aufzeigenden Botschaften des eigenen Selbst konstruktiv auseinanderzusetzen, möchte man vor ihnen fliehen, indem man sie manipuliert. Man ergreift vor sich selbst die Flucht, indem man die Wahrheit seiner Träume abwehren möchte aus Angst, Schuldgefühlen oder Trauer.
     
  8. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    4.552
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    Berlin - Charlottenburg
    Sehe ich auch so, dass sie aus dem Un(ter)bewußten bzw. Seele herkommen und aufgearbeitet werden wollen.

    Leicht dahingesagt.
    Wenn ich z.B. an meine Träume denke, wird eher selten eine konkrete Lösung gleich im Traum mitgeliefert, sondern meißt das tatsächlich Problem dargestellt (als Spiegel d. Seele usw.) Schön wärs ja, wenn er gleich Lösungen mitliefert.
    Wo ist dann die Handlungsanweisung, der ich folgen kann?
     
  9. Frequenz

    Frequenz Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2010
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    Da wo es bunt ist im Bgld, i am from Austria!
    hoizhex, bei mir funktioniert es immer ohne etwas zu manipulieren so wie beschrieben.
    Außerdem bewahrheiten sich die meisten Träume nicht nur Präkognitive auch andere, später fast bis ins kleinste Detail.
    Ich habe schon viel in Rätseln geträumt, und bis Heute hat sich fast alles bewahrheitet, mit wenigen Unterschieden.
    Vor Jahren habe ich geträumt das Schienen Richtung Osten führen, dort ist jetzt eine Autobahn.
    Oder das Menschen zu Fuss die Strasse ins Einkaufszentrum gehen, und jetzt tun sie es.
    Also das sind die Rätselhaften Träume die sich bewahrheiten, bei Präkognitiven Träumen, bewahrheitet sich ja dann eher alles bis ins kleinste Detail, das ist der Unterschied.
    Aber wer weiss wie Träume gedeutet und richtig analysiert werden, ohne diese Kitschtraumbücher, wer die Symbole deuten kann, der weiss das Träume sicher keine Schäume sind.
     
  10. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

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    Ich beschäftige mich seit ich 12 bin mit meinen Träumen und habe erlebt, dass sich die Traumwelt verändert, je bewusster man sich seiner selbst wird. Die Träume werden deutlicher, klarer und konfliktbezogener.

    Um seine Träume und deren Aussage richtig zu verstehen, ist es vor allem für Anfänger wichtig, dass sie sich an eine mit der Traumanalyse vertraute Person mit hinreichend Erfahrungen wenden. Der Träumer, der sich erstmals aufrichtig mit seinen Träumen befasst, tendiert nämlich zumeist dazu, seine eigenen Träume aufgrund von mangelnder Erfahrung, Abwehr und Schuldgefühlen inkorrekt zu interpretieren. Somit versteht er natürlich auch die Handlungsanweisung seiner Träume nicht.

    Es muss auch immer ein Bezug zwischen der Lebenssituation und den Träumen des Träumers hergestellt werden. Das Traumsymbol des erotisierten Vampirs heißt bei dem Triebhaften zum Beispiel, dass er seine Hypersexualität zügeln sollte, bei dem Schüchternen, dass er sich der sexuellen Erfahrung hingeben sollte. Manchmal steht der Blut saugende Vampir dagegen auch für einen symbiotischen Elternteil, der den Betroffenen über emotionale Bindungsmechanismen seiner Lebenskraft und -motivation beraubt und die Lebensperspektive dadurch verdunkelt und blockiert. Träume bäumen sich hiergegen auf, indem sie Dir Hinweise über jene Konflikte erteilen. Hilfreich ist auch, wissenschaftlich fundierte Bücher zur Traumanalyse zu erwerben.
     
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