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Wenn man alle hoffnung verlohren hat?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Philosophos, 20. März 2010.

  1. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2010
    Beiträge:
    426
    Ort:
    Hamburg
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    Was kann man tun wenn ein Schicksalsschlag nach dem anderen kommt und man alle Hoffnung verlohren hat?
    Ich glaube Gott wollte wieder kontackt zu mir suchen. Gestern war einer der schlimmsten Tage obwohl die letzte Zeit ohnehin schon schrecklig war.
    Doch dann lernte ich einen Menschen kennen der hatte ein völlig reines Herz ein Ägypter er war Moslem. Hätte nie gedacht, ich glaub das war ein Zeichen.

    Was kann man tun wenn man wirklich Hilfe braucht und nicht mehr weiter weiß wie man mit seinem Leben klarkommen soll?
    Wird Gott mir helfen? Es gibt sonst niemanden mehr an den ich mich noch wenden könnte..
     
  2. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Ich weiß nicht, was Gott mit Dir vor hat.
    Aber in welcher Situation Du immer auch bist;

    Auch das geht vorüber
     
  3. maria45

    maria45 Guest

    geh zum Hartz4-Amt. Die sorgen auch dafür, dass du wieder krankenversichert bist. Und dann geh zum Arzt.
     
  4. johsa

    johsa Guest

    natürlich hilft er Dir, Du mußt ihn nur darum bitten
    das hast Du ganz richtig erkannt, und doch fragst Du zuerst uns (das Forum) ... aber das ist in etwa so, wie wenn Du den Dachdeckerlehrling fragst, ob der Dachdecker Dir wohl Dein Dach decken könnte
     
  5. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Wenn man alle Hoffnungen verloren hat, dann hat man Depressionen.

    Es kommt drauf an, bei was du konkret Hilfe haben willst. Nenne mal ein paar konkrete Ziele, gegen/für was du Hilfe benötigst, dann kann man sehen, wie du da hinkommen kannst.
     
  6. kosima

    kosima Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    754
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo
    Ich weiss nicht was du für Schwierigkeiten hast.Doch auch ich war vor ca 2 Jahren an einem Punkt an dem alles aussichtslos war.Wirklich alles.Ich hatte auch alles verloren.Es war eine harte Zeit ich wusste nicht wie es gehen soll,
    hatte keine Hoffnung mehr.
    Es gibt Menschen die dich begleiten können egal in welcher Situation du bist.
    Denn Menschen habe ich gebraucht ,machen musste ich es alleine.
    Heute ist mein Leben anders als vorher,wertvoller sinnvoller bewusster.
    Trau dich zu schreiben.

    Namaste Kosima:umarmen::umarmen:
     
  7. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    einfach mal ein lied..
     
  8. IZABELLA

    IZABELLA Guest

    Hallo Philosophos,

    Alles zu verlieren (materielles und Hoffnung), dient dazu, das Ego sterben zu lassen. Es kann mitunter passieren, dass du dich getrennt von Liebe fühlst- dies dient wiederum dazu, zu erkennen was Liebe ist, denn meist, wenn du dich davon getrennt gefühlt hast, kannst du sie erst "wieder erkennen"- du siehst sie im Anderen, den mit dem reinen Herzen, der davon nicht getrennt ist- dadurch erkennst du deine Trennung.

    Sieh es vllt. so: Dein Weg ist ein anderer- du weißt noch nicht welcher- dazu mußt du erst alles Alte loslassen......ist eine Möglichkeit.

    Oder du machst eine Art Brainstorming: Betrachte dich als irgendeinen Mann, den du kennst, der du aber nicht bist. Schreib dir auf, was dieser Mann in dieser Situation, deiner Ansicht nach tun sollte, oder nicht tun sollte, wie er, deiner Ansicht nach, sich in diese Lage gebracht hat und was für ihn hilfreich wäre um aus dieser Lage wieder rauszukommen. Wichtig sind dabei auch Ängste und Unsicherheiten. Kannst auch ruhig sehr kreative und utopische Dinge zur Lösung aufschreiben und mitunter wirst du feststellen, dass Einiges davon gar nicht so utopisch ist. Auch nur eine Möglichkeit.

    Dann kann es sein, dass es darum geht, dass du Hilfe annimmst- geh hin und hol dir Hilfe.

    LG:trost:

    Iza.
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
    Da gibt es auch noch ein paar andere Ansätze, die sehr hilfreich sind.

    Etwa das Verständnis, es gibt kein ständiges Glück, keinen Gral.
    Sondern es ist diese innere Einstellung zum Leben und dessen Rhythmus.
    Ist doch ganz klar, bin ich unten und total am Boden, kann es doch nur mehr besser werden.
    Oder anderseits, jemand von dem ich materiellen und geistigen Beistand bekomme,
    nun ja der hat vielleicht ein Übergewicht auf einem bestimmten Gebiet,
    aber die eine oder andere Schwäche hat er sicher auch, obwohl er davon gar nichts sagen möchte,
    und auch keine Bearbeitung oder Einordnung durch ihn erfolgt.

    Für gewöhnlich flechtet nun der Erzählende – also ich – die eine oder andere eigene Erfahrung in die Diskussion mit ein. Weil wir hier aber in einem religiösen Forum sind begnüge ich mich damit einige Vertreter von großen Religionen auf die Schaufel zu nehmen.

    Ein Moses zum Beispiel, der hat einige ganz passable Taten vollbracht aus seiner Sicht, aber auch nicht so vortreffliche waren darunter. Nun war es ein stilles Gesetz vom AT bis NT, dass man nicht gleich in eine Hölle kommt nach dem Tod, sondern so eine Art von Läuterung durchmacht, das hat den Vorteil die gesellschaftlich menschlichen als gut bewerteten Charakterzüge verbleiben, während die ungünstigen historischen Persönlichkeitswerte „gewaschen und gereinigt“ werden. Freilich sei eine solche jenseitige Seele nicht mehr so wie einst, aber dafür geeignet für „höhere Aufgaben“.

    Rasch ein Sprung zum Nazaräner. Hier haben wir das Muster, wenn ich sofort alles perfekt so mache wie es gehört, bedarf es keiner Verbesserung wie etwa bei Daniel beschrieben, und die eigene Persönlichkeit – siehe da – die kann sofort 1 zu 1 ins Jenseits übernommen werden. So die praktizierte Idee.

    In Wirklichkeit ist es so, dass sich der Mensch und die gesamte Menschheit weiterentwickelt, und dabei fallen alte Verhalten unter die Kritik.

    Etwa bei Mohammed, eine wahre Begebenheit an der Grenze des Lebens, ein übergeordnet empfundenes Element beim Scannen des Lebensweges führt das weitere Verhalten in eine bestimmte Richtung. Das wurde einst so qualifizier: „Gott ist schnell im Abrechnen“.
    Ist so nicht mehr haltbar. Enthält aber doch eine Portion Wahrheit und eigene Erfahrung.

    Oder beim historischen Nazaräner verhält es sich nicht anders.
    „Wer meine Worte vernimmt und sich danach verhält der wird den Tod nicht schmecken.“
    Im Umkehrschluss wird daraus:
    „Der diese Worte befolgt wird das Leben kosten, das Leben spüren.“
    Kann also einen Aspekt sein ins Diesseits und ins Jenseits.
    Auf das Schmecken und Genießen passt aber auch sehr gut die Redewendung:
    „Vom Traubensaft der Rebe werde ich nicht mehr kosten bis ich wiederkomme.“
    Sieht aus als wäre das Genießen der Speise und des Trankes eine reine weltliche Angelegenheit.
    Eine recht giftige Variante die hier verwendet wurde, denn sehr wohl kann der leibliche Genuss in ein Jenseits mitgenommen werden.
    Also ein Hinweis auf eine Wahrheit aus einer Vision des Nazaräners selbst,
    während der Text an und für sich nur für ein Ereignis in der Zukunft diente.

    Als gefährlich sehe ich eine solche Tatsache, dass eine Berauschung ins Jenseits mitgenommen werden kann vor allem für die Weinwirtschaft, usw.
    Man stelle sich vor: einmal besoffen, und dann nur mehr berauscht ohne schädliche Nebenwirkungen.
    Das ist das Aus für den Alkoholkonsum!

    Aber Du hast bestimmt schon bemerkt worauf ich hinaus will.
    Welche Möglichkeiten mit solchen mitgenommenen Werten offen stehen,
    wenn der Mensch aus sich heraus lebt, aus seiner Seele heraus gestaltet.



    und ein :weihna1
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
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    Wie kann man sich das nun praktisch vorstellen?

    In einer Gemeinschaft, die auf eine Arterhaltung ausgerichtet ist, tritt das Interesse des Einzelnen zurück, und allgemeines kommt in den Vordergrund. Eine solche Gemeinschaft wird auch so, sie agiert nicht mehr in der bekannten Vertretung von Einzelinteressen, sondern ist bedacht auf dieses gemeinschaftliche Verhalten.

    Das werden wir aus unserem Verständnis wohl immer als mütterlich und weiblich bezeichnen wollen.
    So gesehen könnte man sich auf ein Prozedere vorbereiten bei dem man wörtlich „zum Tode geliebt wird“.

    Die Übernahme eines solchen Verhaltens.
    Können wir auch praktisch schon beim Verhalten der Mädchen beobachten, wenn die ältere bereits in die Schule geht und mit den Stiften fleißig zu schreiben und zeichnen beginnt, dann wird die jüngere im Kindergarten auch bald nach den Griffeln greifen und versuchen es der älteren Schwester nachzumachen.

    Also gerade so wie wir es in den Riten der Meditation oder der Gebete bei den Gläubigen feststellen können, angelehnt an jene Erfahrungen von denen die es eigentlich wissen müssen wie das Jenseits des Menschen funktioniert. Beginnt man also rechtzeitig mit dem Läuterungsprozess – am besten wahrscheinlich für Verfehlungen die noch gar nicht begangen wurden – dann kann daraus ein Entwicklungsvorsprung in einem solchen Jenseits erwartet werden.

    Allgemein gesprochen hat das einen beschützenden und bewahrenden Charakter – keine Frage. Hier wird im sachlichen Verhalten nur eine Art von Verteidigung zur Geltung kommen. Während die Form des Angriffes nur so weit Verwendung finden dürfte, wie es heißt dass Angriff eigentlich die beste Form der Verteidigung sein sollte.

    Oder die jeweils beteiligten seelischen Elemente noch nicht einen solchen höheren Entwicklungsgrad erreicht haben.

    Aber, am Ende und in der Not der gesamten Art ist dann doch eine solche Aggression festzustellen, die sich jedoch nicht nach außen wendet, sondern zu einer inneren „Erneuerung“ und eine höhere Entwicklung erfordert als es die Ebene ist, auf die ein solches Produkt aufgesetzt werden soll, von innen heraus.

    Dieser Keim ist also vorhanden, und die Frage ist auch hier berechtigt,
    was eher gewesen, das Huhn oder das Ei?

    Dagegen sprechen entgegen gesetzte Theorien davon, es handelt sich nur um eine ständige Steigerung einer linearen Entwicklung, die allein in ihrer Ausdehnung und Verbreitung den Bestand der Art erlaubt und absichert.

    Zu erkennen was hier Wahrheit ist, bleibt Dir selbst überlassen.

    In einer der beiden Varianten ist kein Platz für Hoffnungslosigkeit,
    in der anderen schon.




    und ein :weihna2
     
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