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Noch Hoffnung?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Kanon, 7. Oktober 2006.

  1. Kanon

    Kanon Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    83
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    Hallo ihr Lieben,

    Ich würde gern eure Meinung hören zu dem was in meinem Leben alles schief ging und wie ihr versuchen würdet, damit um zu gehen.
    Wenn das so weiter geht, schaff ich das nämlich alles nicht mehr, da ich keine Hoffnung mehr habe.

    Mein Leben ist ein trümmerfeld. In den letzten zwei Jahren ging alles schief und in dem letzten halben Jahr brach alles zusammen. Ich bin eigentlich kein schwacher Mensch, ich versuche immer die kleinigkeiten zu sehen, mich mit dem zufireden zu geben, was ich hab.

    Nur ich habe allmälich nichts mehr, niemanden, keiner der mich noch versteht, niemand der mir helfen kann. Meine Uroma verstab vor einem Jahr, sie war der wichtigste Teil aus meiner Familie, vor zwei Monaten verstab mein Freund bei einem Autounfall, er hat mich immer aufgefangen und war für mich der Mittelpunkt meines Lebens. Meine Eltern verstehen mich, leider, nicht. Unsere Haustiere, sind auch alle innerhalb der letzten drei Monate verstorben, mein Herz schmerzt so. Ich bekomm keine Pause mehr. Wie soll ich bloß weiter machen?

    Im letzten halben jahr, habe ich auch viele sogenannte "Freunde" verloren, die ich dachte zu kennen, nur weil ich einmal keine Zeit hatte und was für die schule machen musste...ich hab mir dann auch gesagt, dass das keine richtigen Freunde sind, wenn die nicht verstehen, dass ich was wichtiges tun muss.ich habe nur niemanden mehr. Meine Uroma, die immer einen Rat hatte, unsere Haustiere, die mit dem treuen blick sagten, das sie einen lieb haben, mein Freund der für mich mein Leben war...

    Ich soll jetzt auch noch Leistungen in der Schule bringen (letztes Jahr). Ich weiß nicht mehr wie, wie soll das gehn? Ich habe auch den ehrgeiz verloren, da noch was für zu tun. Wozu auch? Ich will das Leben auch nicht mehr...hier ist nichts mehr, was ich liebe, was mir was bedeutet... und ich weiß auch nicht, wie da jemals wieder was draus werden soll.

    Ich habe Angst vor dem morgen, vor dem tag. Ich habe angst davor, dass noch mehr schlimmes passiert.. gibt es irgendwas was ich tun kann?
    Ich bin eigentlich niemand der aufgibt, nur ich weiß nicht mehr weiter. Ich will auch eigentlich nicht aufgeben, weil mein Freund das nicht gewollt hätte...Habt ihr einen Rat?
    Ich weiß niemanden mehr, den ich sonst um Rat fragen sollte.

    Meint ihr das ich noch hoffen sollte, das es besser wird, immer wenn ich dachte, dass es schlimmer nicht mehr geht, wurde es schlimmer. ich habe angst, dass das so weiter geht!

    Freue mich über jede Antwort und jeden Rat.

    Liebe Grüße
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Wie alt bist du?

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Kanon,

    Es wird wieder besser werden. So sicher wie das Amen in der Kirche. So sicher, dass ich meinen letzten Cent darauf verwetten würde. Gib`nicht die Hoffnung auf.
    Manchmal kommt es im Leben hammerhart und manchmal dauern diese Phasen auch ziemlich lange, so wie bei Dir. Solche gewaltigen Schläge, wie Du sie nun erlitten hast, sind nicht einfach zu verdauen. Da ist tiefster Schmerz. Der will ersteinmal bewältigt werden. Aber dann, dann wird wieder Licht am Horizont. Hab`Vertrauen!
    Ich will dir eigentlich nicht raten, dieses oder jenes zu tun. Aber wenn du Dich momentan wirklich so entsetzlich einsam fühlst und Tiere so magst, wie wäre dann ein tierischer Begleiter? Nicht als Ersatz für Deine alten Freunde, sondern als etwas neues, lichtbringendes in Deinem Leben. Wie alt bist du denn?

    Katarina :)
     
  4. Kanon

    Kanon Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    83
    Ich bin noch sehr jung, erst 18 jahre alt. Ich habe immer wieder gehofft und es kam jedesmal schlimmer, sowas zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Ich bin niemand der gerne aufgibt. Nur ich habe angst, dass das jetzt für immer, also meine Zeit hier auf der Erde, so weiter geht...

    Vielen Dank euch
    Kanon
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
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    11.870
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    Wien
    Liebe Kanon,

    es ist zur Zeit offenabr überall der Fall, das rundherum die Leute wegsterben, Alter egal. Ich erlebe es auch. Furchtbar. Deine Trauer heilt die Zeit. Abgedroschen, alt aber wahr.

    Zu deinen sogenannten verlorenen Freunden: Wären sie welche, hättest du sie noch. Das waren Zweckgemeinschaften. Sei froh, dass du diesen Ballast lost bist!

    Vermutlich gibt es kaum Eltern, die ihre Kinder in deinem Alter wirklich verstehen. Das ist auch nicht wichtig, solange sie dich lieben und dich akzeptieren wie du bist.

    Konzentrier dich so weit möglich auf die Schule. Wenn du später auf die Uni gehst oder arbeiten lernst du neue Menschen kennen und dein Leben ändert sich ohne großes Zutun deinerseits.

    Mach deine alltäglichen Routinen, die aber konsequent. Das ist wichtig um über diese heillose Zeit hinüber zu kommen.

    Schicke dir viel Licht und Liebe!
    Indigomädchen
     
  6. liquidor

    liquidor Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2005
    Beiträge:
    86
    Ort:
    berlin
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    hi kanon
    also ich möchte dir auch sagen einfach aus meinem mitgefühl und verständnis für dich und dem was du beschreibst
    das es mit 100 prozentiger sicherheit wieder tage momente und zeiten geben wird die wieder schöner lichter und freudiger sein werden als die die du gerade
    in diesen jungen jahren erleben musst
    gibt es im moment irgendeine person die dir ein wenig halt geben kann bei der du einfach ab und zu sein kannst was wenigstens ein wenig kraft zum durchhalten gibt ?
    mich würde interessieren wie du mit all diesem schmerz in deinem herzen umgehst (sprich weinst du ? kannst du weinen ? )
    und wie ist es in dieser schwierigen phase mit professioneller hilfe ?
    ich finde du solltest eigentlich damit nicht völlig alleine gelassen werden sondern jemanden haben ein gegenüber der dir zuhört der dich vertsteht wo du die trauer zeigen kannst usw.
    mitfühlende gedanken für dich und ganz viel kraft
    liquidor
     
  7. Kanon

    Kanon Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    83
    Hallo liquidor,

    Ich habe vor zwei Monaten, als das meinem Freund zu gestoßen ist, fast zwei Wochen geweint. In der ersten Woche habe ich nicht viel mit bekommen. Naja und nach zwei Wochen meinten meine Eltern ich sollte nicht immer weinen, das bringt niemanden wieder. Wenn das so weiter geht muss ich wohl zum Psychologen, war ihre Reaktion. (Ich glaube das sie überfordert mit mir sind, bin ja selber mit mir überfordert.) Jetzt weine ich nur noch zwischen durch, wenn alles wieder hoch kommt und das auch nicht vor meinen Eltern.

    Wie das in meinem Herzen aussieht, ist ein zwiespalt. Ich vermisse alle, da mir die Personen am wichtigsten waren, jedoch versuch ich mich damit zu trösten, dass sie jetzt in einer anderen Welt sind, wo es ihnen besser geht. (Habe bevor man mich anrief, das er gestorben ist, gewusst das er tod ist. Er ist in das Licht gegangen,er war noch kurz bei mir.)
    Leider ändert es nichts an der Leere, die sich da drinne eingenistet hat, die bekomm ich auch nicht mehr weg, ein unerwünschter dauergast.

    Wenns mir schlecht geht, schau ich in dieses Forum, hier sind soviele Menschen, die Rat wissen und ich fühl mich nicht mehr allein gelassen.

    Ich hoff, das ich deine Frage beantworten konnte.

    Liebe Grüße
    Kanon
     
  8. liquidor

    liquidor Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2005
    Beiträge:
    86
    Ort:
    berlin
    immerhin gehst du hier hin damit es dir besser gehen kann das find ich gut
    das ist doch schonmal was:blume:

    mir fallen noch zwei ideen ein ich sag sie einfach mal ok?!

    zum einen gibt es sogenannte selbsthilfe-gruppen für menschen die einen partner oder nahestehenden verwandten verloren haben und sich durch regelmässige treffen die so gut wie in jeder stadt stattfinden sich treffen und austauschen und stützen können einfach mal googlen nach selbsthilfe gruppen
    in deiner stadt

    zum zweiten falls du länger das gefühl hast echt nicht damit klar zu kommen schau doch mal ob es professionelle hilfe für dich geben kann
    sprich eine unterstützende psychotherapeutische hilfe für dich um möglichkeiten werkzeuge etc zu verfügung gestellt zu bekommen um einfach besser einfacher und weniger verzweifelnd damit umgehen zu können

    aber wie ich sehen kann bist du ja schon dabei dir hier hilfe zu holen das ist doch schon mal super man
    :)
     
  9. Kanon

    Kanon Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    83
    ich hab keine Ideen mehr, bin mit meinem Latein am Ende, deswegen bin ich hier hin geraten. Eine Art hilfe, ja. Ich bin niemand der gern aufgibt, wie ich bereits sagte und suche Rat. Jeder Rat ist kostbar und ich bin dankbar dafür.

    Somit vielen Dank an euch, liquidor, Katarina und Indigomädchen.

    Ich werde sehen, ob ich das hinbekomme, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, nur wenn so viel schief geht, verlässt einen irgendwann die Hoffnung und bei mir ist es zu einer angst geworden das es nie mehr besser wird.

    Gruß
    Kanon
     
  10. liquidor

    liquidor Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2005
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    86
    Ort:
    berlin
    Werbung:
    www.selbsthilfenetz.de

    da is schonmal ein link für die selbsthilfegruppen

    www.psychotherapeuten-liste.de

    und hie rnoch einen für die evtl. andere art von hilfe

    noch ne frage
    was bräuchtest du denn im moment am dringensten
    ist das formulierbar für dich ?
     
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