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Welches Evangelium lest ihr am Liebsten?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von FIST, 11. September 2006.

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Welches Evangelium lest ihr am liebsten?

  1. Matthäus

    3 Stimme(n)
    21,4%
  2. Markus

    2 Stimme(n)
    14,3%
  3. Lukas

    1 Stimme(n)
    7,1%
  4. Johannes

    8 Stimme(n)
    57,1%
  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Alechem

    Welches ist "euer" Evangelium? welches spricht euch am meisten an?

    Zu beginn, auch als ich noch ein kleiner "Antichrist" war hat es mir Johannes angetan mit seiner Esoterik und seiner anlehnung an Hermes Trismegistos, auch seine Sprache hat mir immer gefallen...
    ich ging dann sozusagen von hinten nach vorn, also als Nächstes Lukas... bei Lukas gefällt mir die sehr Menschliche Darstellung, vorallem von Jesus, man kann ihn schon fast sehen, er ist sehr Menschlich

    Mit Markus und Mathäus hat ich immer so meine Liebe mühe, aber ich hab sie überwunden und hab mich auch darin eingelesen, und heute gefällt mir der Schnörkellose Markus am liebsten... kein grosses drumherum, keine grosse Geschichte sondern einfach eine Sammlung von gegebenheiten, ohne grossen Anspruch auf Deutung (wie bei Johannes) oder grossartige Erklährungen (wie Mathäus und Lukas), sondern einfach der Versucht festzuhalten, was geschehen ist...

    welches Evangelium spricht euch am meisten an?

    mfg

    FIST
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    Keines

    was aber nicht heisst, dass ich nicht an gott glaube, denn das tu ich, aber ich glaube nicht an die bibel und diese ganzen schriften.
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Sitanka

    nu, gäbs Gott nur in der Bibel, dann würd ich nicht an ihn glauben... Allerdings glaub ich das viele Bücher in der Bibel von Gott inspirierte Menschen geschrieben wurde (aber nicht alle, z.b. kann ich auf dei Chronik und die Makkabäer sehr gut verzichten) und die Bibel, wie auch die Weisheitsbücher anderer Religionen und Kulturen dazu beitragen können, ein tieferes Verständniss von Mensc und Gott zu erlangen...

    was bei der Bibel interessant ist, vorallem hier in Europa : es ist fast unmöglich sie Vorurteilslos zu lesen, wir sind zu sehr von unserer Geschichte geprägt als dass wir die Bibel so lesen könnten wie wir z.b. das Tao de King lesen oder die Geschichten der Nativen Amerikaner hören können...
    wir kennen zwar die meisten Geschichten der Bibel, aber meist kennen wir auch komische Interpretationen dazu und diese Interpretationen sind in uns so tief verankert, das wir sie in der Bibel auch so lesen...

    mein Lieblingbeispiel hierzu ist ja Adam und Eva... die übliche Deutung ist ja dass die Frau alle Schuld trägt und der Mann das unschuldige opfer ist... aber das seht ja so nicht in der Bibel... im Grunde ist das nur die Vortsetzung von Adams Ursünde, nämlich das der Schuld abschieben...
    ähnliches mit dem Turmbau zu Babel.... in der Bibel steht nichts davon, dass Gott sauer ist auf die Menschen, nichts von Anmassung oder so, ganz im Gegenteil... es wirt so, als ob Gott stolz währe auf die Menschen...

    mfg by FIST
     
  4. Sitanka

    Sitanka Guest

    wobei es ja viele veschiedene formen der bibel gibt, ich hab eine zuhause, wo ganz klar drin steht, das eva die schuldige ist und als strafe dafür werden alle frauen an dieser stelle mit schmerzen bestraft wenn sie ein kind gebären.
    so steht es bei mir wortwörtlich drin, ich dachte mir zieht es die socken aus vor lauter schreck :stickout2

    tja anhand dessen kann man sehen, dass eben auch nur menschen die bibel geschrieben und auch menschen sie falsch gelesen haben oder verstehen. man kann in alles was hineininterpretieren, was ein anderer vielleicht ganz anders gemeint und dargestellt hat.
     
  5. Gandalf27

    Gandalf27 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    418
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    77694 Kehl am Rhein
    Ich denke, die Bibel lesen bedeutet nicht unbedingt an sie glauben zu müssen. Rein philosophisch betrachtet hat auch sie keinen begrenzten Bereich, sondern erklärt eher - einfach ausgedrückt - die alttestamentarische Lebensweise in Verbindung mit einem abrahamitischen Hausgott unter Berücksichtigung seines Aufstiegs zum Gottführer des jüdischen Volkes.

    Das neue Testament ist für mich am interessantesten im Zusammenhang mit der Definition der synoptischen Evangelien und der Frage nach der Zweiquellentheorie. Zweifellos wurden Jesus`Sprache, seine Denkweise und deren philosophische Ansätze durch die Evangelien in keinster Weise gewürdigt.

    Grüßle
    Gandalf der Graue
     
  6. Default

    Default Mitglied

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    Das Licht schien in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen (Ev. Joh. 1,5)

    finde ich stark, daher stimme ich für Johannes. Und auch wegen der Offenbarung natürlich, die ist ja auch von Johannes. Muß ein total abgedrehter Freak gewesen sein. :clown:

    freundliche Grüße
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Default

    hm, dass Evangelum von Johannes hat nicht den gleichen Autor wie die Offenbarung... wer das Evangelium wirklich geschrieben hat, weis man nicht so genau und vorallem beim Johannes ist man ziemlich am streiten ob es das älteste oder das jüngste ist... die Offenbarung stammt ganz klar von Johannes von Pathmos (Griechenland) und wurde um das Jahr 200 nach Christus geschrieben.

    mfg

    FIST
     
  8. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

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    Niederösterreich
    Den Sportteil (Offenbarung) habe ich auch am liebsten.
    Aber es ist schon lange her, das ich dieses Buch in der Hand hatte.
    Sonntags lese ich immer einen Auszug in der Zeitung.
    Die Interpretation von Kardinal Schönborn finde ich aber nicht sehr gelungen.

    LG
    v
    Olga
     
  9. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
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    Niederösterreich
    Nachtrag:
    von wem die Geschichten geschrieben sind habe ich nur oberflächlich gelesen, war mir nie so wichtig.
    Ihnen wird ja der Löwe, der Stier, der Adler und der Menschenähnliche zugeordnet. Habe das aber immer als Reportagen empfunden.

    Sorry Fist mein Posting war hier wohl unpassend
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    ne Olga

    schon ok, ich hab genug humor um zu wissen, dass Gott das Universum im Lachen erfunden hat *gg*

    hm, die Offenbarung... ich weis nicht, ich hab ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu ihr... zum einen ist sie sicher interessant und verdammt inspirireren, sie regt zum denken an, sie schreckt ab,lockt an, sie ist grandios... aber ich finde sie das Unchristichste Buch in der ganzen Bibel... ich glaube nicht das ihr autor ein wirklichicher Christ war, dafür sind die Bilder zu Heidnisch, das "Intro" zu Magisch (man lese mal die Sieben Briefe vorallem die letzen Sätze - das sind Magische einweihungen) und zu bluttrieffend, zu hass erfüllt... ich mag sie kaum noch lesen...

    anders mit dem Evangelium von Johannes - auch dass hat eine nicht christliche Tendenz drinnen, aber die passt mehr zu meiner Vorstellung der magie, nämlich zum Hermes Trismegistus (die Smaragtafal findet man darin wort wörtlich, bis auf kleine änderungen, die aber auch durch übersetzungen entstanden sein konnten) - uund hat wie mein tarot 21 Kapitel die auch mehr oder weniger der Tarot aufteilung folgen... DASS find ich interesant, aber da die Geschichte so sehr von den Synopitkern abweicht muss ich einfach demokratisch vorgehen und die Synoptiker als mehr Tatsachenbezogen anschauen... aber trotzdem ist Johannes (der Evangelist) tief Christliche, und in keinem Evangeliu wird die Liebe mehr betont als bei ihm, keiner hat mehr die Einheitslehre drinnen, bei keiner ist der Geist so zentral wie bei ihm... er hat mir viel gegeben, ich liebe ihn (obwohl ein zwei stellen weichen von schreibstil so sehr vom Text ab, dass sie nur eingeschoben sein können, vorallem die erklähungen, was der Heilige Geist so tun sollte) - aber wo ist in der Apokalypse die Liebe?????????

    es gibt in der Bibel ein paar bücher die ich beim Besten willen nicht als Gottinspiriert anschauen kann, dass ist die chronik, die Makabeäer, die Apostelgeschichte (obwohl der Autor identisch ist mit dem durchaus heiligen Lukasevangelium, aber warscheinlich hat er die geschichten einfach übernommen, wie er auch zugibt) und eben die Apokalypse... wobei die Apokalypse wie gesagt, immerhin sehr inspirierend ist und den Geist ziemlich zum denken Anregt, weil sie voller Bilder ist, die gedeutet werden wollen

    mfg

    FIST
     
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