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Vom Sendungsbewusstsein

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von DiVINE, 22. November 2008.

  1. DiVINE

    DiVINE Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2004
    Beiträge:
    160
    Ort:
    Hamburg/Schleswig-Holstein
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    Vor einiger Zeit begegnete mir auf einem Markt eine Promoterin für eine jene Firmen, die Strom auf natürliche Weise gewinnen und verkaufen – etwas, das mich sehr interessiert, seitdem in einigen Channeln über die Ressourcen Wasser und ähnliche Quellen gesprochen wird. Als sie mir versicherte, dass die Preisdifferenz nicht sooo erheblich sei, entschied ich, dieses Angebot zu prüfen und dann evtl. zu wechseln. Weil für diese Frau meine sofortige Entscheidung schlicht und einfach Provision bedeute, ich ein Rücktrittsrecht habe, sie mir den genauen Verbrauchspreis eruieren würde, um ihn mir dann sehr gern telefonisch mitzuteilen, unterschrieb ich dort und freute mich.
    Ein paar Tage später rief sie an, ich konnte den Jahresverbrauch nicht so schnell ermitteln, sagte ihr alles sei OK, ich würde mit dem Untenehmen direkt weitersprechen.
    Soweit, so gut.
    Nachdem ich vom vorherigen Anbieter die erforderliche Information bekommen hatte, erfuhr ich den neuen monatlichen Betrag und ab 1.11.2008 bekam ich Strom aus natürlicher Quelle.

    Weil mir Angebot, Idee der Nutzung der natürlichen Ressourcen so gut gefiel und ich diese Freude, die Möglichkeit mit anderen teilen wollte, fragte ich nach, ob es OK sei, einen Link zu setzen, in meinem Forum. Die Antwort verblüffte mich: „Da müssen Sie sich bei unserer Frau xyz bewerben, kann ja nicht jeder einfach mal eben so mit uns werben, das prüft die ganz genau“. Wie bitte? – Nachvollziehen konnte ich das zwar nicht, aber OK, dann eben nicht, wenn man nicht will, dass man beworben wird, einfach weil der Neukunde sich freut ….
    Wieder ein paar Tage später ruft mich jemand an, fragt, ob alles OK sei, ich erwähne das mit der Werbung, er zeigt sich interessiert, will das klären, weil: „Das geht ja gar nicht, Entschuldigung“ … seitdem ist wieder Ruhe, nichts geschieht, bis ….. - ich eine Mahnung bekomme, es sei nicht möglich, von dem von mir angegebenen Konto bei der xy Bank das Geld abzubuchen, ich solle das Geld bis zum … überweisen. Ein Blick genügt, und es ist klar warum nicht, man hat die BLZ einfach falsch übernommen. Also schreibe ich eine Email, mache darauf aufmerksam und bekunde meinen Unmut darüber, dass selbst dieses einfache Detail nicht erkannt wird, behoben und mittels BLZ Buch oder online korrigiert?!
    Denn so ganz langsam schwillt mir der Kamm. Ich bin über 30 Jahre in der Dienstleistung gewesen, coache noch heute auch in diesem Genre und hab so viel Unprofessionalität und Ignoranz noch nicht erlebt.
    Die Antwort topt die 1. beiden Schreiben, ich bin jetzt richtig sauer und entscheide, das muss die Geschäftsleitung erfahren, wer so arbeitet, kann nicht Geld verdienen und Kunden langfristig halten … ich rufe an, lande in der Zentrale und bekomme auf meine Frage nach der Emailanschrift der Geschäftführung die Antwort: „Tut mir leid, es ist mir verboten, die rauszugeben“. Ich ringe um Fassung – atme tief durch – frage nach der Durchwahl, möchte einen Entscheider sprechen, keine Chance …. Stattdessen werde ich mit einer Teamleiterin verbunden, der ich kurz und präzise erkläre, warum ich sauer bin, was ich geklärt haben will, wie sehr ein solches Verhalten dem Unternehmen schade usw. – da höre ich als ich fertig bin die Frage: „Und wie lautet jetzt ihre Kundenummer, damit ich mal eben die BLZ eintragen kann?“ – mir ist wirklich nichts mehr eingefallen, ich habe diese Frau angeblafft und entnervt aufgelegt.
    Danach hab ich eine letzte Email geschrieben und gekündigt – die Antwort, man bedaure, dass ich dem Unternehmen in DEN TelefonateN keine Chance gegeben habe, die Dinge für mich so zu klären, wie ich es mir als Service doch wünsche ….
    Dazu fiel mir gar nichts mehr ein – aber es gärte in mir und wenn etwas gärt, dann bin schlicht und einfach ICH nicht geklärt, weil ich nämlich in Resonanz gehe mit etwas, das mir wenn ich balanciert bin, nicht passieren würde.

    OK, etwas hat mich also angetriggert, nur was?

    Ich stehe hinter der kleinen Mauer, atme bewusst, bin gaaaaanz ruhig *gg – keine wirklich hilfreiche Antwort – also OK, ich nehme auch Dich an, Du blinder Fleck, Du bist ein Teil von mir – nur, wenn ich Dich nicht sehe, erkenne, dann kann ich Dich auch nicht annehmen, akzeptieren, durchfühlen, loslassen….
    Ein paar Tage lange beschäftige ich mich nun schon damit, es fällt in die Zeit, wo auch andere Ereignisse eine ähnliche „Energie“ haben und ich will es für mich klären, nicht mit Druck, aber doch schon möglichst rasch, weil es mich belastet, mich auffordert, erkenne mich, tu etwas.
    Also ruf ich meinen besten Freund an und der sagt nach einer Weile des sich Anhörens und Hineinfühlens:
    „Ja, na klar: Sendungsbewusstsein“…..
    Pause ….
    In meinem Kopf: Was will er?
    Längere Pause ….
    In meinem Kopf: Das Wort hab ich doch schon mal gehört, im Psychologiestudium …
    Noch längere Pause ….
    In meinem Kopf: Da war doch mal was, mit rotem Ohr, grünem Ohr oder so
    Immer noch Ratlosigkeit, also entscheide ich mich ihn zu fragen: „Erklär’s mir bitte“.


    Tja, und als er fertig ist mit dem Erklären, hab ich meine Erleuchtung und Erleichterung und seitdem arbeite ich mit meinen neuesten Erkenntnissen auf allen Ebenen meines Seins, meint also Körper, Geist/Verstand, Seele und Gnost.

    Das ergab meine Recherche:
    Der Sendungsbewusste hat den Anspruch und das Gefühl der Verpflichtung, das von ihm selbst Erreichte, sein Wissen, seine Überzeugungen den anderen mitzuteilen, ob sie wollen oder nicht.
    Besonders kompliziert wird dies, wenn in die Botschaften des Absenders etwas interpretiert wird, insistiert, unterstellt - also nicht wahrgenommen wird, was gesagt, geschrieben wurde, sondern das, was der Empfänger meint gelesen, gehört zu haben, das ist oft selektiv und auf das derart Veränderte wird dann geantwortet.

    Die nachfolgenden Informationen sind „Futter für den Verstand“ und dienen gleichzeitig als Basis für den Austausch über das Sendungsbewusstsein, dessen Ausmaße erstaunlich sind.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sendungsbewusstsein

    Die Grundlagen der Kommunikation nach Schulz von Thun - „Die vier Seiten einer Nachricht“ ermöglichen einfach nachzuvollziehen, warum es so oft zu Missverständnissen kommen kann. (Sie gehören in die alte Energie, die Dualität, in der es Erwartungen gibt, Abhängigkeiten, usw., dass in der Neuen Energie miteinander umgehen, leben … anders ist, sein kann, ist ja bekannt.)
    Der Psychologe Friedemann Schulz von Thun hat eine Kommunikationstheorie entwickelt, wobei er neben dem Inhalts- und Beziehungsaspekt auch den Selbstkundgabe- und Appellaspekt berücksichtigt. http://www.schulz-von-thun.de/

    Sender & Empfänger
    Abb.1: Das Kommunikationsquadrat

    [​IMG]

    Schulz von Thun meint damit, dass jede Nachricht - ob verbal (durch das Wort) oder nonverbal (etwa durch Mimik oder Gestik) - alle in Abb.1 aufgeführten Seiten enthält.
    Die Sachebene (blau) gibt an, worüber der Sender informieren will, der Beziehungsaspekt
    (gelb) zeigt auf, welche Beziehung der Sender zum Empfänger hat.
    Die Selbstkundgabe (grün) beinhaltet, dass der Sender einer Nachricht immer auch etwas von sich selbst mitteilt, durch Selbstdarstellung (bewusst) oder durch Selbstenthüllung (unbewusst).
    Der Appellaspekt (rot) bedeutet, dass der Sender einen bestimmten Grund hat, wieso er etwas sagt, und somit den Empfänger veranlassen möchte, etwas Bestimmtes zu tun.
    Weiter nimmt jeder Empfänger eine Nachricht auf verschiedene Weise wahr.
    Schulz von Thun nennt dies „Das Modell der vier Ohren“.

    Sachohr Appellohr Selbstoffenbahrungsohr Beziehungsohr

    [​IMG]

    Mit dem Sachohr hört der Empfänger nur die sachliche Information.
    Das Selbstoffenbahrungsohr hört, aus welcher persönlichen Situation heraus jemand etwas sagt.
    Das Beziehungsohr hört nur die Anteile einer Nachricht, die über die zwischenmenschliche Ebene Auskunft geben.
    Das Appellohr nimmt wahr, was der Empfänger aufgrund der Mitteilung des Senders tun, denken oder fühlen soll.

    Im Idealfall ist der Mensch „auf jedem seiner vier Ohren“ gleich gut ausgebildet, um
    Störungen in der Kommunikation zu vermeiden.
    In der Realität der Dualität ist es jedoch oft so, dass die Ebenen unterschiedlich ausgebildet sind, d.h. ein Ohr hat eine ausgeprägtere Wahrnehmung und ist daher für bestimmte Sendungen empfänglicher, ein anderes unempfänglich, so entsteht selektives Hören, Wahrnehmen.
    Ist beispielsweise das Appellohr besonders stark ausgebildet, kann sich der Empfänger über den Erhalt der eigentlichen Sachinformation hinaus fälschlicherweise ständig gehetzt fühlen.

    Dieses Modell leitet dazu an, jede Botschaft unter wenigstens vier Gesichtspunkten zu interpretieren:

    - dem wörtlichen Gesagten
    - dem darin verpackten "Appell"
    - der darin verborgenen Selbstbeschreibung des Sprechenden
    - der darin enthaltenen Beschreibung der Beziehung zwischen dem Sprecher und dem Zuhörer

    Kommunikationsprobleme treten besonders gerne auf, wenn Sprecher auf einen anderen "Sendekanal" eingestellt sind (die Botschaft also "falsch" verpacken oder entschlüsseln).

    Beispiel:
    Der Beifahrer schreit laut "Da vorne ist rot".
    Diese Botschaft könnte der Fahrer als nüchterne Sachverhaltsbeschreibung deuten (was meist nicht der Fall ist).
    Er könnte den "Appell" heraushören, langsamer zu fahren bzw. zu bremsen.
    Er könnte mitfühlend heraushören, dass der Beifahrer Angst hat.
    Er könnte nachdenklich werden, weil aus dem Satz entnimmt, dass der andere ihn immer glaubt, bevormunden zu müssen.

    Wer z.B. müde und gereizt ist, hört in einer bestimmten Rangfolge zu:

    1 - was sagt der andere über mich? (Beziehung)
    2 – was will der andere von mir? (Appell)
    3 – Worum geht es denn überhaupt bei dem was er sagt? (Sach)
    4 - was erzählt der andere über sich? (Selbstoffenbarung)

    Überprüfen Sie, ob es sich bei den Beziehungsaussagen mehrheitlich um Du-bist-OK.-Botschaften oder eher um Du-bist-nicht-OK-Botschaften handelt.
    Nicht-OK-Botschaften sind Angriffe auf das Selbstwertgefühl des Empfängers, weil sie so verstanden werden und zu 99% nicht nachgefragt wird, sondern einfach angenommen, es sei negativ gemeint. Das Selbstwertgefühl wieder aufzubauen oder zu verteidigen, ist dann wichtiger, als auf den Inhalt oder auf die Selbstoffenbarung des anderen einzugehen.

    Die so entstehenden Selbstwert-Spiele (Ego- und Machtkampf) behindern die optimale Art zu kommunizieren. Wobei das Wissen hilfreich ist, dass jemand, der Sie (vermeintlich) mit Worten angreift, zumeist nicht Sie meint, sondern sich selbst.
    Darum fragen Sie sich: „Welches Problem hat er?“
    All das geschieht natürlich auch, wenn statt persönlich miteinander zu reden, ein Austausch via Email, Brief, Telefon, Messenger, Foren etc. stattfindet ….
    Denn dieses Sendungsbewusstsein zeigt sich in unglaublich vielen Fassetten, besonders in Foren, Chats etc. ist das oft zu sehen, ein wirkliches Phänomen.
    Jemand formuliert seine Botschaft, statt dass die Empfänger nachfragen, klären, wird von ihnen etwas in den Absender insistiert, unterstellt, so werden statt sachlich zu bleiben, die Ebenen gewechselt und es mischen sich alle Formen.

    Die viel benutzte „Projektion“, also sich im anderen spiegeln und ihm anzulasten, in ihm zu bekämpfen, was in mir ist, ist gegeben. Der andere wird als Leinwand benutzt, auf die man das projeziert, was man ihm vorwirft.
    Dabei wird oft gar nicht bemerkt, dass das, was man dort sieht, nicht mal im Ansatz Teil dessen ist, was der Absender formuliert hat, sondern die eigenen Aspekte.

    Soweit die Informationen aus der Dualität, also der alten Energie. Was kann ich jetzt mit all den Erkenntnissen anders machen?
    Im Rückblick zeigt meine Erfahrung mir ja: Irgendwann stand ich nicht mehr hinter meiner kleinen Mauer, sondern habe mit viel Energie versucht, denen zu zeigen, dass sie sich selbst schaden, dass es so einfach wäre, etwas zu verändern usw.
    Als das nicht half, man all das gar nicht haben wollte, nahm ich meine Hilflosigkeit war, die Enttäuschung darüber, dass man diese wertvollen Tipps gar nicht annahm, sie einfach ignorierte und zudem noch eine vollkommen andere Realität beschrieb als die, die ich hatte, und wurde richtig sauer.

    Jetzt weiß ich und werde es künftig auch so handhaben:
    Es ist ihr Unternehmen.
    Es ist ihre Art so zu arbeiten
    Es liegt bei ihnen, etwas zu verändern, oder auch nicht.
    Es ist ihr Problem, wenn sie Kunden wieder verlieren.
    Es ist nicht meins, es geht nicht um mich.

    Da hatte ich mich selbst ja mitten hineinmanövriert, in ihr Drama, das sie selbst gar nicht erkennen/sehen (wollen)…. :)

    In diesem Fall war also die Lösung:
    Loslassen, einen anderen Anbieter finden, neuen Vertrag abschließen, fertig.

    Zusätzlich bekam ich durch all das die Info: Die Sorge darüber, ganz ohne Storm zu sein, braucht man nicht zu haben, man würde vom örtlichen Anbieter versorgt, also nicht im Dunkeln sitzen.

    Heute mach ich es so: Ich erkenne etwas, atme bewusst, gehe hinter die Kleine Mauer, d.h. ich verändere meinen Fokus, den Blickwinken, lade vielleicht noch ein paar Engel ein, Meister, oder einen Menschen, dem ich vertraue.
    Kläre, was mir nicht gefällt, wähle Veränderung, schaue nach, fühle hinein, welche Möglichkeiten habe ich, damit ich mich wieder wohlfühle? Und dann tu ich etwas und zwar für mich.

    Es ist unglaublich, wie vielschichtig das Sendungsbewusstsein im Menschen, in mir wirkt(e) – zurzeit BIN ICH auf Forschungsreise in mir selbst und – entdecke die Möglichkeiten.

    © Johanna-Merete Creutzberg
    22. November 2008
     
  2. 5teve23

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    kommunikation hat nur 4 Seiten? :verwirrt:

    simon says! :lachen:
     

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