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Verhindert Wissenschaft unsere spirituelle Entwicklung?

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von starbiketour, 25. August 2006.

  1. starbiketour

    starbiketour Guest

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    Es wurde zwar schon viel ueber Wissenschaft und Spiritualitaet gepostet, doch
    Verhindert Wissenschaft unsere spirituelle Entwicklung?

    Die wissenschaftlich technische Entwicklung hat besonders in den letzten 50Jahren, ein unvorstellbar gigantisches Potential an nutzbaren Möglichkeiten geschaffen. Auch das Internet wäre ohne dies undenkbar.
    Dennoch kann ich nicht erkennen, dass mit diesem Potential unsere globalen Probleme auch nur annähernd gelöst werden könnten, im Gegenteil.

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, in wieweit die moderne westliche Wissenschaft eine spirituelle Entwicklung der Menschen verhindert?!

    Es geht hier NICHT darum, sich gegen die Wissenschaft auszusprechen, sondern einzig allein darum, negative Auswirkungen der Wissenschaft oder des wissenschaftlich technischen Fortschrittes zu betrachten.

    Wenn ich nicht gerade eine spirituelle, religiöse oder religionsfreie göttliche Anbindung als Basis meiner Erziehung und meiner Erfahrungen über unsere Welt hatte, baut sich mein gesamtes Verständnis der Welt und allem was mich umgibt, auf der Basis der Wissenschaft auf. Ich lerne, dass alles in Form des Daten- und Faktenwissens erfahrbar, erklärbar und begreifbar ist. Ich lerne, dass es nichts außerhalb dieser Sicht gibt. Noch extremer, ich lerne, dass es keine andere Wahrheit gibt, als dass, was mir Andere, z.B. Wissenschaftler als Wahrheit verkünden.
    Vorteil daran ist, dass ich nicht mehr selbst denken und keinerlei Verantwortung übernehmen brauche, da es ja die Erkenntnisse und Meinungen der Anderen sind.

    Nun stelle ich aber im Laufe meines Lebens fest, dass ich doch selbst denken, und für mich, und mein Tun, und für meine ganzes Leben selbst die Verantwortung übernehmen kann.
    Ich erfahre, dass Gefühle, wie Liebe, Trauer, Sorgen, glücklich sein usw. sich dieser wissenschaftlichen Erklärbarkeit entziehen. (Es geht hier nicht um die körperlichen Re – aktionen, z.B. in Form von ausgeschütteten Hormonen oder anderen Botenstoffen, sondern um das reine Gefühl, die Aktion !)

    Weiterhin kann ich erfahren, dass die Gedanken eine solch enorme energische Kraft entfalten können, dass ich über Heilkräfte, Hellsichtigkeit, Zeitreisen usw. usw. verfügen kann.

    Jetzt verliere ich vollkommen die Verbindung zur Wissenschaft, die mir erklärt, dass ich mir das alles nur einbilde, dass ich mich irren MUSS!!!!

    Einzige Begründung, warum ich mich entgegen meiner ureigensten, erlebten Erfahrung, die ich jeden Tag, jede Sekunde meines Lebens immer wieder reproduzieren kann, doch irren muß ist:

    Es paßt nicht in die Schublade „wissenschaftlich erklärbar“.

    Einzig, weil die Wissenschaftler es nicht erfassen können ist ausreichend, um aber auch alles zu ignorieren, ja sogar zu bekämpfen.

    Es ist für jeden offensichtlich, dass sich unsere globalen Probleme, die aktuell die gesamte menschliche Existenz bedrohen, sich in dem Maße beschleunigen, wie die Wissenschaft oder der wissenschaftlich technische Fortschritt voranschreitet. Je schneller der Fortschritt, um so stärker die Zerstörungsprozesse.

    Darum denke ich, dass unsere globalen Probleme nicht durch die Wissenschaft, sondern einzig auf der Bewußtseinsebene, also der spirituellen Ebene im Menschen gelöst werden können.

    Das würde bedeuten, dass die moderne westliche Wissenschaft oder der wissenschaftlich technische Fortschritt, mit allen Bereichen, von der Philosophie bis zur Mathematik, nicht nur unsere spirituelle Entwicklung verhindert, sondern das Haupthindernis zur Lösung unserer existentiellen menschlichen und globalen Probleme wäre???!!!


    Ich bin wieder sehr auf eure Gedanken gespannt.


    Liebe Grüße:liebe1:
    starbiketour
     
  2. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Kommt drauf an, was Du unter "spiritueller Entwicklung" verstehst.

    Sie könnten gelöst werden. Werden sie aber nicht. Das liegt aber nicht an der Wissenschaft, sondern an den Menschen.

    Es könnten schon längst 10 Milliarden Menschen auf der Welt ernährt werden. Es könnten die regenerativen Energiequellen (Solarenergie, Windkraft, Gezeitenkraft, nachwachsende anstelle fossiler Brennstoffe...) besser genutzt werden; es gibt da gute Konzepte.

    Wieso sollte sie?

    Als da wären?

    Wenn Du an die Wissenschaft glaubst, ohne auch nur zu versuchen sie zu verstehen, bist Du selber schuld. Selber Denken gehört immer dazu.

    Und wer verbietet Dir, selbst zu denken und zu fühlen? Kein Wissenschaftler wird Dich dran hindern, z.B. ein Bild, ein Musikstück, einen Stein, eine Blume schön zu finden. Niemand wird Dir Deine Gedanken und Gefühl absprechen.

    Ja, und? Über das macht "die Wissenschaft" keine Aussagen. Sie verbietet Dir ja wie gesagt nicht, ein Bild schön zu finden, einen Menschen symphatisch oder so.

    Zum einen: Ja, ich bin mir sicher, dass Du Dich irrst. Aber für Dich kannst Du ja ein Versuch unternehmen, dessen Ergebnis zwischen den beiden Hypothesen "Ich bilde mir das nur ein" und "Ich kann heilen, zeitreisen und hellsehen".

    Zum Beispiel mit dem Zeitreisen... bitte eine Dir bekannt Person ein Wort auf ein Blatt Papier zu schreiben und es Dir am nächsten Tag zu zeigen. Reise zurück, schreibe das Wort auf einen Zettel und zeige es der Person BEVOR sie Dir den Zettel gezeigt gehabt haben wird (Grammattik bei Zeitreisen ist blöd ;) ) Wenn das wiederholt klappt, melde das z.B. bei James Randi an, oder lass das von Wissenschaftlern genauer untersuchen... wenn es nicht klappt, ist es eindeutig Einbildung.

    Mache Experimente und sei bei denen Dir selbst gegenüber ehrlich (mache also Experimente, die Deine Hypothesen nicht stützen sollen, sondern sie auch widerlegen können). Mache diese Versuche am Besten mit Hilfe weiterer neutraler Menschen. Um die "Erklärbarkeit" kannst Du Dich danach kümmern.

    Wenn Du den Beweis erbringen kannst, der einer wissenschaftlichen Überprüfung standhält... Für eine Überprüfung gibt es strenge Methoden, und die gitb es nicht ohne Grund.

    Nein, dasfinde ich überhaupt nicht offensichtlich.

    Ja und Nein. Zur Lösund der Probleme ist Wissenschaft notwendig. Schön wäre, wenn z.B. die Nahrungsmittel auch wirklich überal verteilt würden. Aber für solche Konzepte ist die Wissenschaft notwendig. Ohne durchdachte Konzepte geht gar nichts.

    Nein, das heißt es nicht. Warum sollte es das heißen? Wenn Du die Wissenschaft "abstellst" würde die Nahrungsmittelproduktion wieder zurückgehen, und wir hätten nichts mehr zum verteilen. Energie gäbe es gar nicht mehr... kein Strom... woher auch? Zurück in die Steinzeit. Willst Du das? Glaubst Du, die Menschen damals waren glücklicher als heute?

    Viele Grüße
    Joey
     
  3. Himeros

    Himeros Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2006
    Beiträge:
    44
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    Steiermark
    Ich erlaube mir auch einen kurzen Gedanken dazu beizutragen:

    Meines Erachtens erscheint es nicht(!) als Zufall, dass renommierte Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen sich zunehmend auch mit esoterischen, transzendenten Inhalten auseinandersetzen, um weitere Antworten auf Fragen, die sich im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ergeben, zu finden ...

    Dies mag vielleicht auch damit zusammenhängen, dass der Zugang zu diesen Inhalten inzwischen breiter, offener und letztendlich auch gesellschaftsfähiger ist. Die meisten Menschen (ausser fanatisierte) haben inzwischen begriffen, dass Kriege nicht mit althergebrachten religiösen Inhalten begründet und schon gar nicht verhindert werden können; und dass der Raubbau an der Natur und deren Resourcen zum Großteil an der "Gottlosigkeit" des "Kapitals" liegt, wobei sich der einzelne Verbraucher/Konsument meistens ausserhalb dieser Gewissenlosigkeit sieht, indem er mit einem persönlichen "Bedürfnis" oder der Notwendigkeit zur Aufzucht seiner Nachkommenschaft in unserer (abendländischen) Konsumgesellschaft argumentiert.

    Es ist meiner Einschätzung nach auch die Tendenz zu vermehrt interdisziplinärer Kommunikation und Zusammenarbeit festzustellen. Sowohl innerhalb der Naturwissenschaften, als auch zwischen den Natur- und Geisteswissenschaften übergreifend, um Fragen zur Lösung zukünftiger Probleme, aber auch Fragen über unsere Herkunft und Entwicklung sinnvoll(er) erörtern zu können. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Zeitalter der strengen Säkularisierung in den Wissenschaften zur Erklärung der Welt vorbei, da einseitig gerichtete Dogmen sich offensichtlich nicht als zielführend erwiesen, obwohl es der Wirtschaft (als Financier der Wissenschaft) a la long sicher lieber wäre, wenn einfache(re) Konzepte richtungsweisende (monitäre und zivilisatorische) Erfolge zeitigen würden...
     
  4. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Das ist ja nicht die Frage, Joey. Es geht darum ob wir glücklicher waren oder werden. Sondern ob die Wissenschaft spirituelle Entwicklung verhindert.
    Darüber was Glück und die Defination von Glück ist eine andere Frage.
    Hat auch meines Wissens mit Glück in den Momenten des Erkennens zu tun.
    Die Wissenschaftler haben viel mehr mit Erkenntnissen zu tun. Diese treiben sie an weiter an, in ihre wissenschaftl. die Materie vorzudringen. Es liegt somit eine Wechselbeziehung im Erkennen und im Forschen der wissenschaftl. Seele vorliegen, dieses kann schon ein Glücksgefühl entstehen lassen.
    In spiritueller Hinsicht eher nicht. Da es mit Macht verbunden ist.

    Es gibt genug Wissenschaftler die spirituell sind, die andere Wege einschlagen dafür " Alternative Novelpreise" einstecken.
    Man hört sie, mimmt diese Wissenschaftler auch wahr, belächelnd. Aber mehr auch nicht...

    @ starbiketour

    Hast du es selbst erfahren? Übst du dich in diesen Dingen? Bist du sozusagen dein eigener Wissenschafler über deine eigene Existenz die so viel mehr ist als nur
    die Ausschüttung und Wirkung von Hormonen. Denn das wäre nur kausale Erklärung von Ursache und Wirkung unserer Existenz.


    Wenn wir nur Kausalitäten als Erklärung herannziehen, müssten wir uns irren.

    Das wäre eine Erklärung die nicht auf Macht aufgebaut ist. Darum für mich nachvolziehbar.
    Denke auch , dass die Menschheit den Umweg Wissenschaft gehen mußte.
    Irgenwann den Spagat von reiner wissenschaftl. Lehre aus nachweislich Messbaren, hinführend zu einer für die Umwelt erträglichen spirituell gefärbten, interdisziplinären Wissenschaften, eine Chance hat.
    Wo Macht und Geld keine Rolle mehr spielen. Das geht nur über eine Bewußtwerdung durch Bewußtseins-Entwicklung einer bestimmten Prozentzahl von Menschen, die das gesamte System zu kippen bringen.
    Wie Dominosteine, einmal angestossen, eine Kette im Gang bringt, die nicht mehr aufzuhalten ist. :)

    L.G.
    _______
    Ma
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    25.988
    Schalom Alechem

    ich bin nicht der Meinung, dass Wissenschaft spiritualität verhindert, im Gegenteil. Betrachte ich die hellsten Köpfe der Wissenschaft, so waren das ausschliesslich Spirituell orientierte Menschen (Angefangen bei den begründern der Modernen Wissenschaft, William von Okkham und Leonardo da Vinci), über den begründer des Materealistischen Weldbildes (Isaak Newton), zu Albert Einstein, C.G. Jung, aber auch Gregory Bateson oder Frijof Capra.

    Es ist ein Irrglaube, wenn man annimmt dass die Wissenschaft nur das als Gegeben annimmt, was sich beweisen lässt - gerade das Gegenteil ist der Fall... all jene Wissenschaftler die sich in die Geschichte ingeschrieben haben glaubten dass da noch was anderes ist als das was man schon kannte... sie haben das Unbekannte erforscht und sind im Unbekannten zu neuen Lösungen gekommen. Will die Wissenschaft etwas neues Erkennen muss sie ja den Bereich des schon gekannten verlassen und muss, mit Einstein, einen Bereich betretten in dem "einem jeder Boden weggezogen wird, auf dem man bauen könnte"

    Das wirkliche Problem der heutigen Wissenschaft ist ja nicht so sehr, dass sie sich nur an Fakten festhällt (denn vieles der heutigen Wissenschaft ist Spekulation und hochrechnung), sondern dass sie keine Ethische Verantwortung übernimmt (siee Atombombe). Sie verschliesst sich selber der Moral durch die Religion, was einigen Forschen, vorallem in der Waffenindustrie recht passend ist- sie erfinden ja nur die Waffen, gebrauchen tun sie ja dann die Militärs....
    Aber auch da gibt es gegenströhmngen welche für eine Ethische Wissenschaft plädieren, oft aus hoch spirituellen Gründen (Gaja Theorie)

    Ich denke wenn sich Wissenschaft und Religion ergänzen (wie der Vatikan im 19 Jahrhundert als Dogma festgestellt hat : Die wissenschaft steht dem Glauben nicht entgegen, sondern fördert die Erkenntniss des Werk Gottes), dann ist wahre Spiritualität möglich. Denn eine Spiritualität, die sich der Gegenwart und ihrer Möglichkeiten und Gefahren entzieht um einsam und Weltabgeschieden von einem Besseren Gestern zu träumen ist ja im Grunde nur Weltflucht. Um Wirklich Spirituell zu ein, muss man ja im Heute Leben und das Heute als Gegeben akzeptieren und von hier aus ausgehen. Hier ist unsere Grundlage, die wir nicht verläugnen können - und wollen wir Rezepte für eine Bessere Welt finden, so können wir ja auch nicht sagen : tun wir es wie die Kelten oder seien wir die wie Hebräer, denn beide Welten sind vergangenheit und können nicht mehr auferstehen - wir müssen die huetige Zeit und ihre Probleme lösen, mit Wissenschaft, mit Atombombe, mit Internet, mit All dem Zeugs das man uns verkauffen will...

    Hoffentlich bringt uns die Wissenschaft noch schöne Erkenntnisse über uns, die Welt, das Unversum, die Geschichte, und hoffentlich hat es genug Wissenschaftler die den Schneid haben zu sagen : "ich werde keine Forschung mehr veröffentlichen, und sei sie noch so weltbewegend, wenn sie in den Händen der Militärs schaden anrichten könnte." (<- ich weiss den Namen des Wissenschaftlers nicht mehr, war jedenfalls ein Mathematiker und Systemtheoretiker.

    mfg by FIST
     
  6. Himeros

    Himeros Mitglied

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    Ein gutes Antwortbeispiel für die Haltlosigkeit dieser Behauptung wäre zB auch Terence McKenna (!946-2000), ein Cyberspace-Erforscher, der der Meinung war, dass der Schamanismus einen Zugang zum "Geist" des Planeten eröffnet, wie auch das www in gewisser Weise einen "Geist des Planeten" durch dessen unbeschränkte Netzwerkstruktur, und damit die Internationalisierung jedweder Themen ermöglicht, entwickeln wird. McKennas ursprüngliches Interesse galt dem zentralasiatischen Schamanismus, besuchte und erforschte aber daraufhin weitere indigene schamanistisch gefärbte Kulturen. Er interessierte sich u.a auch besonders mit der Wirkung des Psilocybin (ein Halluzinogen der Schamanenpraxis) und der damit verbundenen Erschließung andersgearteter Realitäten ... In diesem Zusammenhang seien hier auch noch die Begriffe Technoheidentum und Digitalmagie anzuführen...
     
  7. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Dass es Wissenschaftler gibt, die religiös sind oder sich für Esoterik und Spiritualität interessieren, bestreite ich nicht und begrüße ich sogar (gehöre ich doch selbst dazu). Bei den Wissenschaftlichen Erkenntnissen ist aber eine gewisse Methodik erforderlich, die spirituelle Ereknntnisse soweit ich weiß bisher nicht erfüllen konnten.

    Glücklicherweise.

    Nicht unbedingt. Man kann auch sehr gut für eine umweltfreundliche Industrie plädieren mit rein wirtschaftlichen Argumenten. Man muss da nur an die Weitsicht appelieren.

    Wo siehst Du die einseitig gerichteten Dogmen in der Wissenschaft? Ich sehe die viel mehr in Religionen und Teilen der Esoterik.

    Nein, nicht ausschließlich. Zu jedem spirituel orientierten großen Wissenschaftler kann ich einen nennen, der Atheist oder Agnostiker war. Z.B. Kant, Richard Feynman, Steven Hawking ...

    Wissenschaftler sind sich aber im Klaren darüber, was bewiesen und was noch Spekulation ist. Zum Beweisen gibt es sehr strenge Richtlinien.

    Bis hierhin gefällt mir dieser Absatz gut.

    Hier kommt wieder die übliche Verschwörungstheorie, dass die Wissenschaft etwas "verkaufen" will, und von den Menschen gedankenlos anerkannt werden will. Das kommt aber oft von Menschen, die sich nicht die Mühe machen, mal zu versuchen die Wissenschaften zu verstehen und nachzuvollziehen. Die Ergebnisse, Erkenntnisse und Methodiken sind keine Geheimnisse.

    Fast jede Forschung kann in den Händen der Militärs Schaden anrichten. Fast jede Erkenntnis lässt sich produktiv oder destruktiv einsetzen.

    Wenn ich z.B. den Mittelpunkt eines Fünfecks von 5 Städten berechne kann ich das tun, um ein gemeinsames Krankenhauses mit möglichst kurzen Anfahrtswegen dort zu errichten, oder an der Stelle eine Atombombe abwerfen, die in allen 5 Städten möglichst großen Schaden anrichtet.

    Viele Grüße
    Joey
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Joey

    Danke für deine Antworten, ich kann ihnen nur zustimmen... aber an einem Punkte hast du mich glaub ich, falsch verstanden... ich meinte nicht, dass die Wissenschaft uns etwas verkaufen will, sondern habe das "was man uns alles so verkaufen will" eher als einen Aspekt unserer Zeit, also den Kapitalismus ansich mit all den Klingeltönen, Waschmittel, computerprogramme, Niketurnschuehen, Coca Cola usw.
    Auch habe ich nichts mit Verschwörungstheorie am hut, ist sie doch auch nur etwas, was man uns verkaufen will, oder etwas, das wir gerne Kaufen - vorallem in der Wissenschaft währe ja eine solche absolut unmöglich... Zum einen gibt es ja zuviele Menschen die sich mit Wissenschaft beschäftigen, zu viele Köpfe mit zu verschiedenen Vorstellungen, Meinungen, Einsichten, Hoffungen und Wünsche, als dass alle am gleichen Strang ziehen würden. Und es mag zwar auch sehr reiche Arbeitsgeber geben (z.b. die Militärs, Simens, Microsoft, wer auch immer) die viele Wissenschaftler beschäftigen können und Forschungsinstitute Finanzieren, aber es gibt auch so und so viele Wissenschaftler welche es vorziehen lieber frei und ausgiebig zu forschen, als an Gutem Geld interessiert sind, oder aus Moralischen und ethischen Gründen nicht mit solchen Firmen zusammenarbeiten (wobei es oft gerade jene sind, welche wirklich bahnbrechende Erkenntnisse erlangen)

    hm, ja, fast jede Forschung kann Schaden anrichten...

    Schalom Hieremos

    Das Passt irgendwie zum Computer.. ich weiss nicht mehr, wie der Philosoph hiess, der die Idee eines Binären Codes hatte um Daten niederzu schreiben - jedenfalls interessierte er sich sehr Stark für Kabbala und I-Ging...

    hmm...

    mfg by FIST
     
  9. Klartext

    Klartext Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2005
    Beiträge:
    2.415
    Ich finde, dass Wissenschaft unsere spirituelle Entwicklung sogar fördern kann, weil sie immer mehr spirituelle Konzepte erklärbar und beweisbar macht. Damit finden auch sehr rationale Menschen einen Zugang zur Religio, und Esoteriker kommen imagemäßig aus der Ecke der weltfremden Spinner heraus. Allerdings hielte ich es für sinnvoll, wenn mehr spirituell Interessierte sich mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beschäftigten, um zu verstehen, was sie da eigentlich tun und warum ihr Tun funktioniert.
     
  10. groovehunter

    groovehunter Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    388
    Ort:
    Augsburg
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    arrrg... interessantes thema, terence mckeanna und internet etc. kann ich voll mitreden nur gaaar keine zeit!! Mal gucke wann ich dazukomm die tage mich zu beteiligen.
    Tuts fleißig diskutieren daweil!! hehe
    grüße
    flo
     
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