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Über in Serie mordende Frauen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von DUCKFACE, 12. Oktober 2013.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Im Folgenden erläutere ich meine persönliche Position zu Frauen, die zu seriellen Mörderinnen degenerierten.

    Wenn Frauen in Serie töten, fallen ihnen nach meiner Kenntnis zuvorderst alte, schwerkranke oder aber neugeborene Menschen zum Opfer. So gibt es das "Todesengelphänomen" in Krankenhäusern und Seniorenheimen. Hierbei verabreichen die Täterinnen ihren Opfern z. B. letale Überdosen spezieller Medikamente, mit der Intention, sie des Lebens zu berauben.

    Welche psychologischen Faktoren mögen diese Frauen zu jenen Taten motivieren? In Einzelfällen mögen eine pathologisch hyperaktive Empathie und ein übermäßig gesteigertes Mitgefühl mit den in manchen Fällen todkranken oder von Altersschwäche geplagten Menschen eine Rolle spielen. Ich persönlich glaube aber, dass diese Motivation eher eine Seltenheit darstellt.

    Naheliegender erscheint es mir, dass die in solchen Institutionen arbeitenden Täterinnen mit der täglichen Konfrontation mit schwerem Leid, quälender Krankheit und leidvollem Tod nicht zurechtkommen. Deren Unbewusstes entwickelt daher eine Strategie, um die durch diese permanenten Leid- und Todeserfahrungen evozierten Todesängste abzuwehren, indem diese Frauen selber die Herrscherinnen über das Leben und den Tod der ihrer Obhut anvertrauten Menschen werden. Indem sie die Alten und Kranken liquidieren, identifizieren sie sich mit der Allgewalt des Todes, sie nehmen in diesen Momenten seine Macht und Herrscherzüge an, sodass sie die Furcht vor dessen Schrecken und Unerbittlichkeit nicht mehr spüren müssen.

    Symbiotische Bindungsgewalten können einen Kinderwunsch vernebeln. Den regressiv an internalisierte Objekte fixierten Menschen ist es aufgrund mangelnder Autonomie, Infantilität und der Aktivität emotionaler Bindungsmechanismen oft nicht erlaubt, eigene Kinder in die Welt zu setzen. Das käme ja einen Loyalitätsbruch bezüglich der realen und/oder verinnerlichten Elternobjekte gleich. Gebiert eine symbiotisch extrem gebundene Frau nun doch ein Kind, können unmittelbar nach der Entbindung Schuldgefühle aktiv werden. Bei den Serientäterinnen mögen diese Schuldgefühle, die ihr die Geburt eines Kindes nicht gestatten, dazu führen, dass sie sich des Kindes entledigt. Kommen eine innere Unselbstständigkeit und eine infantile Charakterstruktur hinzu, so kann die Frau eine tiefe Überforderung hinsichtlich der Verantwortung und der neuen Situation mit dem Kind empfinden. Aus Schuldgefühl, Überforderung, Unsicherheit und Angst vor den überwältigend erscheinenden Aufgaben tötet die Frau das Kind vielleicht sogar im Affekt.

    Die Auflösung symbiotischer Bindungen erfordert ein gewisses Maß an Aggressivität. Die Geburt eines Kindes bedeutet, psychisch zu reifen, erwachsen zu werden, sich innerlich aus der Welt der Infantilität und dem elterlichen Machtkreis zu entfernen. Wenn die Frau es nicht schafft die für diesen Trennungsprozess notwendige Aggressivität gegen die familiäre Bindungsgewalt zu richten - z. B. aus Angst oder Schuldgefühl - halte ich es für möglich, dass diese Aggressionen umkanalisiert werden und sich gegen das eigene Kind wenden, das im Anschluss exekutiert wird, auch wenn es erfreulicherweise nur hochgradig selten zu einer solchen Eskalation kommt.

    Viele Grüße

    DUCKFACE
     
  2. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.105
    Ort:
    VGZ
    Echte Serienmoerderinnen


    Aileen Carol Wuornos (* 29. Februar 1956 in Rochester, Michigan als Aileen Carol Pittman; † 9. Oktober 2002 im Bradford County, Florida) war eine US-amerikanische Serienmörderin, die zwischen Dezember 1989 und November 1990 wahrscheinlich sieben Männer tötete.

    Sie gehoert zu den Frauen, die den Begriff Vergewaltigung benutzen, um nicht die Wahrheit zu sagen. Inzest mit dem Bruder als sie 14 war.
     
  3. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Eventuell projizierte sie einen sich auf die Männerwelt beziehenden Hass, der aus ihrer Vergangenheit mit grenzverletzenden Freiern und Anderen resultiert, auf die Männer, die sie später ermordete. Ob Habgier dabei auch eine Rolle spielte, vermag ich nicht zu sagen. Dieser Fall hat mich nie sonderlich interessiert.
     
  4. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Können serielle Mörder jemals erfolgreich mittels einer Psychotherapie behandelt werden? Ich hege da große Zweifel. Aus der kriminalpsychologischen Literatur ist mir nicht ein einziger Serienmörder bekannt, dessen psychische Dysfunktion einer psychotherapeutischen Behandlung zugänglich war. Verhaltenstherapeutische Ansätze scheinen mir hier ohnehin viel zu oberflächlich zu sein. Da reicht es eben nicht aus, relativ kleine Brötchen zu backen.

    In den USA werden bereits 88% - 89% der sexuellen Straftäter nach Abschluss ihrer Therapie rückfällig. Persönlichkeitsstörungen sind nicht selten schwierig zu behandeln. Oft sind die Psychotherapien solcher Krankheitsbilder langwierig. Insgesamt darf man die Therapiebarkeit serieller Mörder wohl in Frage stellen. Serienmörder scheinen des Öfteren an Persönlichkeitsstörungen zu leiden. Vor allem die extreme Variante der dissozialen Persönlichkeitsstörung trifft man in diesem Milieu häufig an.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Oktober 2013
  5. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien

    Woher nimmst du diese Zahlen ?

    UND !

    Du weisst schon das man in den USA bereits als sexueller Straftäter gilt
    wenn man als 19 jähriger mit einer14 jährigen zusammen ist ?! ( ich finde den altersunterschied krass und krank) aber selbst bei derartigen *delikten* gilt man bereits als sexueller Straftäter .
     
  6. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
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    Mal wieder eine Runde platte Verallgemeinerungen ohne jede Basis.


    Die Frage ist, wollten diese Straftäter überhaupt eine Therapie? Weil eine Therapie die nur gemacht wird um Straferleichterungen zu bekommen, die aber nicht explizit gewünscht ist wird nix bringen.

    Zweitens, bekommen Häftlinge in einem Knast auch eine GUTE und für ihn passende Therapie?

    Drittens, wer sagt daß eine Therapie die eine Rückfälligkeit nicht verhindern konnte (immerhin ist das eine schwere Störung) überhaupt keinen Nutzen hatte? Immerhin haben viele Süchtige die von Alkohol loskommen wollen auf dem Weg zur dauerhaften Trockenheit auch Rückfälle. Klar darf sowas bei Sexualstraftätern nicht passieren wegen der Folgen für die Opfer, was aber nicht bedeutet daß der Straftäter mit seiner Therapie keine Fortschritte gemacht hat. Es war halt evtl zu der Zeit nicht genug Fortschritt. Evtl wird so jemand auch nie "sicher genug" sein.
     
  7. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    16.902
    Da das Töten auch der eigenen Spezies keine Fehlleitung der Gene ist, sondern natürlich - auch wenn's weh tut, ist die von dir postulierte "Degeneration" vor allem im bewerten eines Fehlverhaltens im Rahmen gesellschaftlichen Moral zu suchen.

    Schon harter Tobak, wenn die hauchdünne Zivilisationsschicht aufbricht.
     
  8. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
    Abgesehen davon, dass ich nicht um die Authentizität der Angaben weiß, wird in dem Artikel nicht zwischen Gewalt- und Sexualverbrechen differenziert.

    Ich hab mit Interesse die unterschiedlichen Perspektiven, Herangehensweisen sowie die Unterschiede im Resultat gelesen.

    Ein, wie ich finde, wichtiger Hinweis:


    Etwa 60 000 Menschen sitzen hinter deutschen Gittern, davon rund 25 000 Gewalt- und Sexualstraftäter.

    Fast jeder wird irgendwann wieder in Freiheit gelangen; der Kreis der hochgefährlichen Sicherungsverwahrten, die mit dauerhafter Inhaftierung rechnen müssen, umfasst nur etwa 500.

    Wie wirksam potenzielle Opfer vor rückfälligen Tätern geschützt sind, bemisst sich daher nicht an der Frage, ob ein Straftäter wieder rauskommt, sondern wann - und vor allem: wie.

    Nur verwahrt oder wirksam therapiert.

    Denn wer eine Frau vergewaltigt oder ein Kind missbraucht, leidet zwar selten an einer Krankheit, aber häufig an einer Persönlichkeitsstörung.

    Diese wird im Gefängnis konserviert - und angereichert um ein paar Knastneurosen.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/...raftaetern-therapie-als-opferschutz-1.1376040
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2013
  9. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

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    Wien

    ich muss das revidieren bereits der Sex zwischen einer 17 jährigen und einem 18 jährigen zählt in 29 Bundesstaaten zu Missbrauch obwohl einvernehmlich .

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/u...traftaetern-verdammt-in-alle-ewigkeit-1.32920

    Vondaher halte ich die geposteten zahlen für nicht valid .
     
  10. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16.902
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    Mordenden Frauen und sexualisierte Gewalt bei den Amis??

    Coole Threadentwicklung.

    :clown: :D
     
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