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Transite oder Prog. fürs Schreiben (Buch)?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Iakchus, 1. April 2008.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo,

    was meint ihr, was ein günstiger Transit wäre, um ein Buch zu schreiben. Also Sachbuch, und andererseits Roman. Eigentlich will ich das nicht planen, denn sowas kommt in der Regel, wenn man auch bereit dafür ist, - aber ich phantasiere gern schon mal und mache mir meine Gedanken, ich bin jetzt in der Phase (mit 34), wo ich es mir auf lange Sicht nicht mehr erlauben kann, bloß von dem zu schwärmen, was ich mal tun möchte. :) Ein Roman ist natürlich schwierig, weil ich nicht grad der Prosaist bin. Ich würde es dann planen analog eines ausgeglügelten Drehbuchs (den Akzent der Arbeit auf die Handlung und Dramatik legen als wie auf den Umgang mit Worten). Wenn diese Handlung besteht, kann ich meine Vorstellungskraft (Bilder) wecken, was mir schon mal gelang. Also Sachbuch und Roman sind zwei verschiedene Taten, und bedürfen wohl jeweils andere "planetarische Hilfen", damit es auch eine erfolgreiche Aktion wird.

    Ich glaube natürlich, dass es dabei keine pauschalen Rezepte gibt, nach den Klischees: Jupiter in 3, Jupiter/Merkur und so ein Zeugs.

    Ich glaube, dass es da vielerlei geben könnte, was auch in Resonanz mit den eigenen Energien stehen muss (Radix).

    Saturn in 3 stelle ich mir vor, dass man damit gut ein Sachbuch schreiben kann, weil man Dinge strukturieren kann, aber wahrscheinlich eher, wenn das Material bereits gesammelt wurde bzw. das Wissen besteht. Ich habe diesen Transit ja gerade auf der 3. Hausspitze (placidus) und mein Wissen wird eher geprüft, als dass ich auf Formulierungen von bereits bestehendem Wissen käme. Aber das ist jetzt die Hausspitze, und mit Saturn ist das ein gewisser Druck, der vielleicht später in der Mitte des Hauses nachlassen wird. Da könnte also in den nächsten zwei Jahren vielleicht noch was draus werden.
    Saturn in 2 erlebte ich als günstig, um Wissen aufzusammeln, verschiedene Bücher durchzuarbeiten hinsichtlich zweckmässiger Informationen zu einem gegebenen Thema.

    Aber solche Saturn Transite hat man nur zwei, drei Mal im Leben, daher wird sicher auch ein Saturn in 4 (aus dem Unbewussten schöpfen und strukturieren) oder Saturn in 7 (Begegnung mit dem, was man tut, was man schreibt und was man in Szene setzt) oder sonstein Saturn Transit in Frage kommen.

    Nun, was wäre da noch? Chiron/Jupiter ist mir aufgefallen. Und Alterspunkte (AP) bzw. auch Rythmus genannt würde sicher in Frage kommen.

    Habt ihr Erfahrungen oder was würdet ihr meinen?

    Grüße
    Stefan
     
  2. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Hi Stefan :)

    Saturn in 3 auf der Spitze? Nö du, der ist längst wieder in 2. Daher auch das Gefühl, jetzt endlich mal Geld verdienen zu müssen. Und die Träume verwirklichen: Transit-Pluto in Opposition zu Saturn in 12, fast gradgenau. Endlich mal raus damit, an die Öffentlichkeit: Sonne-Transit durch 10. Aufgrund dieser Transitlage der thread.

    Du hast nix in 3 oder in Zwillinge- aber im Schützen. Was dem Zwilling seine Rede, ist dem Schützen seine Philosophie. Und das machste doch schon die ganze Zeit: frei philosophieren. Ich les' dich gerne. :)
    Ja gut, am Satzbau hapert's manchmal, aber da gibt's doch dann jemanden, der das redigiert. Was ich nicht verstanden habe: meinst du zwei Bücher? Oder zwei in eins? Nun spuck's schon aus: um was geht's da? :kuss1:
     
  3. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Stefan.

    Bevor du die Transite beäugst, schau lieber in die Radix. Nicht jedem ist es gegeben, überhaupt ein Buch (das sich verkauft) zu schreiben. Ich seh's an meinen Autoren, wie die sich plagen, damit irgendwas zur Welt kommt -- das grottenschlecht ist. Schreiben heißt nocheinmal schreiben... Das glaubt zwar keiner, der damit anfängt, aber so isses. Ein Buch musst du schreiben, und dann nocheinmal abschreiben, und dann wieder. So wird die Leistung Schritt für Schritt solider. Wie sagte Edison: 5% Inspiration, 95% Transpiration.

    Also brauchst du einen Initial-Transit, wo sich eine Idee manifestiert, die du sogar realisieren willst. Dann brauchst du einen Notizblock und einen Stift -- Recherche ist angesagt. Beim Sachbuch sowieso, beim Roman aber (zumeist) auch. Also eine Art Detektiv-Transit.
    Tja, und wenn der erste Grobabriss fertig ist, geht's um die Ausarbeitung, den "First Draft", wie man das so nennt. Wenn der fertig ist (nicht vorher), wird gelesen, werden Unklarheiten neu formuliert, Absätze und sogar Seiten umgestellt, um das Werk lesbarer zu machen. Dann wird neu geschrieben: "Second Draft". Das wiederholt man so lange, bis man zufrieden ist: "Final Draft". Und dann kommt die Reinschrift.
    Also viel Sitzfleisch, da braucht's die Kondition, durchzuhalten. Die meisten Autoren haben eine gute Idee, und das war's dann -- man unterschätzt die Zeit. Für etwa 40 Seiten profundes Sachbuch kannst du ein Quartal rechnen...
    Daneben musst du einen Verlag finden, der dich überhaupt veröffentlichen will. Eine Buchproduktion ist teuer -- und Buchhandlungen stellen sich einen unbekannten Anfänger nicht ins Schaufenster. Also ist die erste Auflage klein und bringt wenig Geld -- der typische Vertrag sagt: 10% vom Ladenverkaufspreis für die ersten 1000 Exemplare, dann 12%. Und 1000 Exemplare muss man erstmal verkaufen... Typisch sind eher 600-800 Exemplare eines Sachbuchs, VKP 35 Euro -> 2450 für den Autor für ein gutes halbes Jahr Arbeit. Dazu kommen Tantiemen von etwa 1500 im Jahr über 6 Jahre, gesamt also etwa 11.500,- innerhalb sechs Jahren. Also brauchst auch einen gut gestellten Saturn, der das Überleben mit nichts ermöglicht :)

    Hast du schon mal ein Drehbuch gelesen? Das ist nämlich exakt andersrum: Betonung ist auf dem Dialog, die Bilder und Einstellungen werden nur skizziert, damit der Regisseur und der DP sich entfalten können...


    In der Initialphase vielleicht -- aber dann braucht es bloss Hosenboden und Geduld, in beiden Fällen.

    Nun ja, ohne Merkur wird es mit Schreiben nichts werden. Es gibt natürlich alle möglichen Spielarten, aber Venus sollte mitspielen. Also ein paar klassische Klischees solltest du schon vorab erfüllen, bevor du dir den Traum erfüllst -- in der Praxis ist der Traum oft genug ein Alptraum, wenn der Lektor zum ersten Mal mit einem rot getünchten Manuskript zurück kommt...

    Legastheniker Aspekt... Ich würde mich da nicht drauf einspritzen.

    Wie kommst du auf die Idee, Wissen in III. zu vermuten? Wissen ist IX., III. ist die Kommunikation. Deswegen sehe ich eine "gebremste Kommunikation" (Saturn in III.) als eher hinderlich für Autoren.

    Nichts gegen Saturn, aber als Antrieb für irgendwas ist er nicht bekannt :) Saturn wird immer "nur" prüfen -- und wenn du als Autor lang genug dein Geschreibsel prüfst, wird es nie erscheinen. Saturn mit Mars kann gut sein, um den "Hosenboden-Effekt" (a.k.a. zähes Durcharbeiten) zu begünstigen.
    Zum Schreiben wirst du am Besten eine Muse anrufen, und da fällt Saturn wohl nicht drunter :)

    Also: fang' mal mit einer Idee an, mach einen ersten Abriss in der Art eines Inhaltsverzeichnis, und dann fang' mit der Recherche an. Nach meiner Erfahrung ist das die schönste Zeit -- man recherchiert sich fast wie in einen Rausch, aus dem man sich mühsam rausziehen muss. Also: Fahrplan festlegen -- großzügig, aber jedenfalls. Den kann man später immer noch verlängern, aber zuerst ist der Fahrplan einzuhalten.
    Aktuell blute ich gerade an einem Buch, das wir zwar vor einem Jahr beschlossen haben, an dem der Autor aber erst diesen Jänner zu arbeiten begonnen hat, und statt Ende Februar habe ich noch immer nicht alle Kapitel und Fotos am Tisch. Aber am 7. April ist der Termin für die Druckerei, weil am 24. April die große Präsentation mit Fernsehen und allem Schnick Schnack terminisiert und in allen Programmbüchern seit Februar veröffentlicht ist. So einen Zeitplan ersparst du dir -- und dem Verleger -- besser :)

    Viel Spaß...
     
  4. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi, Stefan!

    Kleiner Nachschlag:
    Laut Freiherr v. Klöckler ist deine Radix eher für Mathematiker, Physiker, Diebe und Betrüger symptomatisch, weniger für Dichter, Lehrer, Chirurgen oder Geistliche.
    Du hast einen Aspekt, der nach Klöckler häufiger als normal bei Dichtern festgestellt wurde: Sonne 120 Mars

    Weiters führt er für Dichter an: So Sextil Neptun, Venus Trigon Mars und Venus Sextil Jupiter. Vielleicht was für deine Transit-Suche?
    Deine beiden Venus Aspekte würden dich eher als Kunstmaler und Bildhauer prädestinieren...

    Gauquelin hat Saturn in XII. auffallend selten bei Dichtern festgestellt, dafür aber bei wissenschaftlichen Forschern und Ärzten häufiger.

    Also sieht's eher nach Sachbuch aus, wenn es nach der Statistik geht, und dort eventuell nach einem Forschungsprojekt im weitesten Sinn. Also weniger irgendwelche Bestandsaufnahmen oder Reiseberichte...

    Wie gesagt, nur ein schneller Blick in die Statistik, weil ich mich gerade erinnert habe, dass Ariadne genau die Auswertung eingebaut hat :)
     
  5. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

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    Achtern Diek
    Hi hi2u,:)

    saaaach mal: Biste Lektor oder so? (Könnte ja sein, dass man dich mal für einen Tipp anbaggern müßte):weihna1

    Hmmm, ich würde mich gern mal an einem Kinderbuch versuchen. Schade, dass "Das Sams" schon geschrieben wurde...:) Habe Juppi in 9 am MC (Zwilling), gar leider nie nix in 3 (Spitze fällt in den Skorpion). Mein Merkur hingegen steht im Trigon zum Mond....(Wassertrigon Fisch/Krebs). Das wäre schon mal ein Anfang.....

    Allein - mir würde es schon an der Diziplin ermangeln...
    Die Umsetzung wäre daher mehr als fraglich.....

    Tja, eine gute Selbsteinschätzung ist eben der erste Weg zum Nichtstun....:clown:




    LG
    Juppi
     
  6. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    Hi, Silke.

    Nicht wirklich, aber auch. Ich habe einen kleinen Verlag...

    Das ist (meiner Einschätzung nach) eine der schwierigsten Disziplinen -- aber glücklicherweise (wegen des meist geringen Umfangs) intuitiv besser zu lösen, als andere Sparten, wo man mehr Disziplin braucht...
    Aber es ist viel übles Zeug am Markt, am enttäuschtesten war ich von dem Buch von Paul McCartney -- sauteurer Druck, alles vom Feinsten, aber die holzige Übersetzung und die geschraubte Geschichte haben unsere Kids nicht vom Hocker gerissen.
    Ich glaube, wenn man etwas gerne macht, kommt die "Disziplin" eh von selbst -- vor allem bei Kurzprojekten. Aber wie gesagt, der Markt ist so überschwemmt, dass selten Hoffnung auf einträgliche Autorenschaft besteht. Das kann man als Hobby machen, und wenn's ein neuer Harry Potter wird, iss auch gut. Alte Regel: auf zehn Produktionen kommt eine, die die Kosten der anderen neun deckt... Das gilt auch für den Autor, nicht nur den Verlag.
     
  7. Majissa

    Majissa Mitglied

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    BY – Stadt-Land-Fluss
    Oooh :eek: ! Was für großzügige Verlage kennst Du denn? Für Erstlinge sind doch wohl eher 5–6% vom (Netto!-)Ladenpreis üblich …

    Also, reich wird man mit dem Bücherschreiben in der Regel nicht so schnell! Aber wenns nicht unbedingt nur ums Geldverdienen geht – es gibt ja inzwischen recht preiswerte Möglichkeiten, ein Buchprojekt selbst zu realisieren!

    Viel Glück
    Majissa
     
  8. paula marx

    paula marx Guest

    Da hast Du recht Majissa, Mr. Marx hat erst bei der zweiten Auflage eines von seinen Büchern besseren Vertrag bekommen. Das erste Buch verlegte er bei einem Verlag, bei dem er den Druckkostenbeitrag, damals 2000 DM, bezahlt hatte, Bedingungen für die dritte Auflage konnte er schon selbst bestimmen, der Verlag ging nämlich pleite und er übernahm die Rechte für sein Buch nach 5 Jahren.
    10-12 % kanns nur bei subventionierten Verlagen (Parteien z.B.), wo man kaum kaufmännisch denkt, sondern die Gelder umverteilt.
     
  9. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi, Majissa.

    Es gibt einen ziemlich standardisierten Autoren-Vertrag (->Google) und ich zahle das auch. Und es mag sein, dass in D die Sätze andere sind als in A. Trotzdem ist es im Gesamtbudget einer Produktion Pipifatz. Wenn der Verlag in D, das rund 10x so groß ist wie A, ein Buch auch 10x so oft verkauft, hat der Autor bei nominell 50% des Honorars de facto 5x mehr Einkommen. Also statt den obigen rund 2500 hier eben 12500 in D. Da ich aber in D nur Bestellungen ausliefere, aber aufgrund der speziell regionalen Themen kein aktives Marketing habe, ist mir das auch eher wurscht, wie sich deutsche Autoren vergüten lassen.

    Das mit Netto-VKP ist schon klar, weil die Mehrwertsteuer ja eine Nettoallphasenumsatzsteuer ist und daher, wenn der Autor keine UID hat, die MwSt. von mir abgeführt werden muss -- dann eben Netto-VKP ohne MwSt. Hat der Autor eine UID, Netto-VKP + MwSt. -> das sind dann 10% vom Ladenpreis.

    Letztlich muss man immer schauen, welche Leistungen der Autor und welche der Verlag erbringt -- aber ich fürchte, das Thema ist nicht sehr astrologisch, also...
     
  10. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Leuts,
    :)
    Super, - der Input hat ein paar Klicks bei mir verursacht.
    Tatsächlich, genau dieser Eindruck "mal raus zu gehen, mit dem, was ich mit Gewissheit sagen könnte", schwelt in mir und wird etwas deutlicher in letzter Zeit.
    Bezeichnend für diese philosophische Motivation ist letztes Jahr die Beschäftigung mit der Mythologie und der Überlegung gewesen, wie man die Geistesart der Menschen in der frühen griechischen Antike beschreiben könnte. Dazu ging ich ein dutzend Bücher durch, und bezog mich dann auch auf das mögliche Bewusstsein, dass die Frühmenschen der Zeit von vor 10.000 Jahren hatten, griff eine These eines ganzheitlichen Bewusstseins auf (ähnlich dem Traumbewusstsein) , woraus sich dann - innerhalb dieser These - auch die verschiedenen Hochkulturen herleiten lassen. Im Vordergrund steht für mich die Ansicht, dass das rationale Bewusstsein (seit anno 600 v. Chr.) diese ursprüngliche Nähe zu Symbolen und zum instinktiven Unbewussten verdrängt hat. Der Artikel steht bei mir online, hat aber eine derbe Schwülstigkeit, die ich ab und zu auch noch überarbeite . Aber dieses Thema beschäftigt mich schon seit zehn Jahren.

    Was ich sonst auf der Homepage habe, überarbeite ich auch noch ab und zu.
    Da habe ich einerseits schon das Sitzfleisch gespürt, das man sich bilden muss. :) Und andererseits, dass man nicht zu schnell fertig sein sollte. Also wie hi2u sagt, eigentlich drei mal schreiben bzw. immer wieder durchlesen.

    Ich hab mir gedacht, dass die Schreiberei, die ich jetzt (online) mache, eine Übung und Vorbereitung für die möglichen Bücher ist.

    Es gibt also ein mythologisches Thema (es ist im gewissen Sinne mehr mythologisch als anthropologisch), und dann die unzähligen astrologischen Themen, für die ich sicher noch ein starkes Interesse zu schreiben entwickeln werde.

    Ich hab mir ebenso gedacht, wenn ich zu einem Thema ein Buch veröffentlicht habe, werde ich das "Online-Angebot" vor allem als Erweiterung aber auch als kompakte Form des Buches präsentieren. Tiefgründigkeit ist dann also für die Bücher vorbehalten. Und es wäre sicher günstig, wenn ich online weitere Beispieldeutungen anbieten kann, während sich das Buch auf die Erklärungen und das eigentliche Wissen bezieht mit nur den notwendigsten Beispieldeutungen und so ähnlich.

    Über Astrologie zu schreiben halte ich im Moment (dieses Jahr auf jeden Fall) für ausgeschloßen, weil ich eben noch keinen richtigen Durchblick für die astrologische Anordnung habe, für die Astro-Logik, - mir fehlt nicht nur die Erfahrung, sondern auch etwas bessere Intuition und ein zumindest annäherndes Verständnis des Ganzen, damit ich zu einer Richtung für das zu schreibende Buch kommen kann, also dass sich eine besondere Tiefgründigkeit ergibt. Es soll ja was Eigenes sein, und nicht Gefasel.

    Ein letzter Hauch von fundamentaler (d.h. tragender) Tiefgründigkeit fehlt mir auch noch für den mythologischen Artikel, weshalb ich auch noch oft hadere, daran weiter zu arbeiten, bevor mir nicht genau klar ist, wie ich einige Lücken und Unvollständigkeiten beseitigen kann, ohne dass Schmarrn dabei heraus kommt (es ist die grundlegende Frage: was der Mythos wirklich für die Menschen der Antike bedeutete, welche Funktion er hatte usw.)

    Dabei will ich übrigens den üblichen Phantasien der akademischen Wissenschaft, eine alternative Sichtweise auf den Mythos hinzufügen.
    Schreiben will ich natürlich nicht für diese Wissenschaft der Universität, - nur bildet es irgendwie meine "Philosophie", nämlich das, was allgemein bereits angenommen wird, aufzugreifen, oder zumindest einen leichten Bezug auf die gängigen Anschauungen zu nehmen.
    Das würde all das, was ich zu dem mythologischen Thema mitteilen möchte, in einen umfassenderen Rahmen stellen, es würde dann nicht so in der Luft hängen. Ausserdem kotzt es mich ein bisschen an, wieviele merkwürdigen Ansichten sich als selbstverständlich etabliert haben...

    Der Satzbau, - das merke ich auch oft , ich bin da oft zu schludrig. Ich stelle mir oft den Handwerker vor, der am Text arbeitet, das richtige Wort sucht.
    Mir gelingt es aber eher, die richtigen Formulierungen für sachliche Informationen zu finden.

    Ich habe mal versucht ein bisschen Prosa zu schreiben, da fiel mir auf, dass das nicht wirklich mein Ding ist, einen Roman zu schreiben. Aber es gab hin und wieder reale Erlebnisse, wo ich ein interessantes Bild drin sah, das man erzählerisch rüber bringen könnte, manchmal so eine Art Witz oder Humor, doch dann fehlte mir die gewisse Pointe, die Darstellung mittels Worten und eines Bildes; also ohne dass man das, was da zu erzählen ist, platt und unoriginell in einen Satz als Aussage packt, sondern sich das im Ganzen ergibt.

    So siehts also eher nach einem oder mehrere Sachbücher aus. Ich sollte wirklich den Artikel über die Mythologie noch mal grundlegend überarbeiten. Mit dem Inhaltsverzeichnis anzufangen ist dann leicht, wenn bereits einiges Material besteht. Und ich glaub das ist wirklich ein guter Anfang für ein Buch überhaupt.
    Diesen Artikel möchte ich ja auch kompakter machen, und dann sehen, ob es für ein Buch reicht, oder doch nur eine Übung für ein Buch ist und einfach so auf die Homepage kommt.
    Ein möglicher Roman wird vielleicht sehr viel später man möglich werden.

    Gewiss, der Dialog ist natürlich wichtig. Aber ich meinte, dass die grundlegende Wichtigkeit eines Romans die Struktur ist, der Aufbau, die Handlung, und wenn man den hat, sollte sich (hoffentlich) alles weitere ergeben.

    Es gibt zum Beispiel in jedem Film ungefähr nach dem ersten Drittel einen Punkt, der den Film in eine neue Richtung lenkt, und die eigentliche Spannung erzeugt. Bis dahin ist alles nur Einleitung und Einführung, eine gewisse Atmosphäre. Selbst wenn der Film mit Action beginnt, kommt dann bald ein Ereignis, das den Film bzw. die Protagonisten in eine neue und komplexere Richtung führt.
    Also die eigentliche Geschichte ist die Idee, das , was sinnhaft im Film als "Botschaft" rüber kommt, die Quintessenz sozusagen (zB das Abenteuer einen Schatz zu finden, der sich am Ende als wertlos erweist, aber mittels der Suche entdeckt man etwas anderes usw.)...

    Ich hab mir auch mal gedacht, wo Simi es grad mal erwähnte (zwei in eins), ein Astro-Roman zu schreiben. Die Personen erhalten ein fiktives Radix, und ich lese mögliches Verhalten und Schicksal aus diesem Radix ab und verdichte so die Geschichte mit ein bisschen Lebhaftigkeit. Wenn es klappt, könnte man auf diese Weise auch ein bisschen Astrlogisches erfahrbar machen. :)

    Ja genau das habe ich mir gedacht.
    Zum Beispiel habe ich den Chiron im Transit über Jupiter gehabt, und ein Buch über Chiron bestellt, dann habe ich kurze Zeit später durch diesen Input angeregt einen Artikel über Chiron geschrieben, aber auch das muss noch erweitert werden (ich warte immer noch auf neue oder weitere Einsichten; was auch für die anderen Online Sachen gilt).

    Saturn in 12 habe ich auch schon mal in der Statistik so gefunden, und allgemein so mir gedacht, nämlich als für Forscher geeignet.


    Oh ja, das sollte ich mir merken, neben einer gewissen Verpflichtung gegenüber einer endgültig guten Schreibe. Muss man wirklich einen Mittelweg finden.
    Ich hab schon einige Astrologie Bücher gelesen, wo ich mir gedacht habe, das würde ich doch gerne besser machen. Aber wenn ich dann mein eigenes Zeug gemacht habe und lese, stelle ich fest, dass ich eher noch überarbeiten muss.

    hört sich gut an, aber allein davon zu leben ist sicherlich nicht drin.

    Die Kunst habe ich tatsächlich als erstes im Auge, um vielleicht dadurch soetwas wie Selbstständigkeit und Existenz zu erreichen. Nächstes Jahr im August wird im 7er Rythmus Jupiter direkt ausgelöst, da glaube ich ein bisschen das Kommende bezüglich der Malerei herauszuspüren.
    Aber vielleicht steht das auch in Bezug zum Schreiben... dann steht Pluto auch wieder in Opposition zu Saturn in 12, interessant.

    Viele Grüße
    Stefan
     
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