In einigen Völkern, beispielsweise bei den Chippewa und Sioux, werden in rituellen Zusammenhängen auch Hunde als Sacred Dogs bezeichnet. Dies gilt vor allem für das zeremonielle Töten und Essen eines Hundes, der innerhalb der entsprechenden Zeremonie zum Heiligen Hund werden. Ursprünglich wurden Hunde neben ihrer Funktion als Lasttier auch als lebende Lebensmittelration mitgeführt, sie wurden in der schamanischen Medizin als Heilmittel eingesetzt und dienten in Zeremonien als Kontakt zur Geisterwelt, beispielsweise beim jährlichen Sacred Dog Feast. Sie spielten in dieser Funktion eine wichtige Rolle bei Adoptionen und es galt als außerordentliche Ehre für einen Besucher Hundefleisch serviert zu bekommen.
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