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Tibet

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Esmeralda19678, 17. März 2008.

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    Hallo, alle zusammen!

    Ich habe mal eine Frage...kann man die Entwicklung einer Stadt oder eines Landes in einem Radix erkennen? Mich würde interessieren, ob die schlimmen Auseinandersetzungen in Tibet irgendwo erkennbar sind. Vielleicht im Radix des Dalai Lama?

    Liebe Grüße
    Susanna
     
  2. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Susanna.

    Man kann zu allem, zu dem ein Ort und ein Datum bekannt ist, ein Horoskop stellen. Bei Städten und Staaten ist das üblicherweise an eine Urkunde gebunden, bei Staaten wird üblicherweise das Datum das Inkrafttreten der Verfassung gewählt (was recht praktisch ist, weil da meist "gilt ab 0:00 Uhr am <datum>" im entsprechenden Gesetz steht) und als Ort die Hauptstadt.

    Die Auseinandersetzungen in Tibet sind allerdings eine schwierigere Sache, denn ich habe bisher noch kein Gründungsjahr oder eine Verfassung von Tibet gefunden. Da China ja Tibet als Teil seines Staatsgebiets betrachtet und zumindest eine Hälfte der Unruhen darstellt, sollte man über die chinesische Verfassung auch an die Sache herankommen können.

    Dass beim Dalai Lama etwas zu finden sein könnte, nehme ich an -- er ist ja nicht völlig unberührt -- aber für Details wird sein Horoskop wohl viel zu weit weg sein. Also steht zuerst Recherche an, um vielleicht doch ein brauchbares "Gründungsdatum" von Tibet aufzuspüren...

    Ansonsten: Stundenastrologie -- Frage stellen und auf Antwort hoffen :)
     
  3. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
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    Deutschland
    Hallo,

    vor einigen Wochen war ich aus Anlaß einer News-Meldung dazu getrieben, mir über das mögliche Mundanhoroskop eines der wichtigsten Länder Gedanken zu machen (politisch und kulturgeschichtlich, kulturell und sozial , wirtschaftlich und global, einfach aus jeder Hinsicht). Und daher startete ich eine Anfrage zu möglichen China-Horoskopen.

    Mundane Astrologie muss man übrigens etwas anders deuten, als wie Geburtsradixe. Der Mond steht zB klassischerweise mit Bezügen zum Volk, usw. Und nicht immer kann ein Staatshoroskop genügend Zeitqualität "verdichtet" aufzeigen. In der Regel sucht man sich durch Probieren das passende Horoskop, aber mittlerweile hat sich so bestätigt, dass rigorose Umformungen des staatlichen Selbstverständnisses ein deutliches Bild abgeben, aber alte Horoskope, die davor solche rigorose Umformungen aufgezeigt haben, deswegen nicht automatisch ungültig sind, sie auch noch etwas "verdichtet aufzeigen " können. EIn hochinteressantes Gebiet, da jede Phase eines Zyklus - und jeder Staat und jedes Land hat seinen Zyklus, Prozesse und Abschnitte, historische Zeitpunkte - etwas in einer anderen Perspektive zeigt. Nimmt man das deutsche Horoskop von 1949 zeigt dies etwas grundlegendes, staatliches, das reine Selbstverständnis, das Horoskop 1990 (Wiedervereinigung) zeigt glaube ich eher etwas kulturelles, aber das Selbstverständnis ist gleich geblieben. Die ehemalige DDR (also Ostdeurtschland) aber hat ihr "Horoskop" sozusagen verloren, weil das ehemalige DDR-Horoskop nicht kulturell geboren wurde, sondern aus staatlicher Hinsicht. Das WIedervereinigungshoroskop könnte allerdings auch etwas staatliches haben, also ein grössere Bedeutung, doch tendiere ich eigentlich eher zum 1949 Horoskop. Zuweilen und bis jetzt.

    Hier zu Tibet:

    http://www.astrologix.de/forum/ForumID45/935.html#9


    Und hier speziell zu China:
    http://www.astrologix.de/forum/ForumID45/932.html

    Ich würde es ähnlich wie hi2u betrachten, da kein anderes Horoskop für Tibet leider möglich ist (weil nicht bekannt), könnte man es aus der Sicht von China betrachten, weil China hier ja einen deutlichen Bezug hat, müsste man das auch im Radix erkennen können.

    Am deutlichsten in Bezug zum 1.10.1949 15:02 (CCT) Horoskop (mal auf Peking gesetzt): fällt eigentlich transit. Mars in Konj. mit Uranus auf. Uranus im Horoskop und China, vielleicht wieder die Befürchtung: es geht was verloren (Uranus im China Horoskop aus Sicht von China). Es passt, dass Uranus auch im 6. Haus steht, der systemische Zusammenhalt, das Bedürfnis nach "integrativ funktioneller Struktur". Wenn sich ein "Staat" (also eine Provinz ) losreisst und unabhängig werden will, dann ist das die Bedrohung dieser Struktur. Es scheint mir, China ist so ein ähnlicher Fall wie Russland und USA, wobei die ehemalige Sowjetunion anscheinend noch am besten die Auf-Trennung in viele Staaten durchziehen konnte, während China gross bleiben will.

    Weil Uranus auch für den revolutionären Willen (FREIHEIT!) steht, ist das auch eine Bestätigung dieses Horoskops (als Staatshoroskop), denn es passt: Mars ist die Aktion und Initiative, die wir sowohl von den Demonstranten erleben als auch von chinesischer Seite.

    Es gibt aber auch eine These, dass man sich das Horoskop des Herrschers anschaut, um sich Gedanken über das Land zu machen, das er reagiert. Grundsätzlich. Daher wäre also der Dalai Lama auch ein mögliches Horoskop. 6.7.1935 12.00 LMT habe ich , in Taktser (Tibet) /Angabe aus Meridian

    Ich finde es traurig, aber auch schade, dass TIBET kein eigenständiger Staat ist. Es sollte so sein, weil die Kultur des Tibets ja fast schon vatikanische Ausmaße hat, das ist ein Land, an das man immer denkt mit dem Attribut Mysthik und asiatische Urreligion. Vielleicht etwas reiner, als wie in manchen chinesischen Klöstern, wo die Tradition nur noch strukturell aufrecht erhalten wird. Aber in Tibet meine ich, lebt die Tradition.

    LG
    Stefan
     
  4. Danke für die Links...den Horoskopaufstellung nach, wird es dann wohl eskalieren und auch andauern.

    Es ist wirklich unglaublich wie ein so bedeutender Staat wie Tibet nicht frei ist. Manchmal fragt man sich echt in welchen Zeitalter wir leben. Auf der einen Seite so emanzipiert und technologisch auf dem höchsten Stand und dann wieder so radikal und altbacken wie eh und je!

    Wollen wir mal hoffen, dass sich Tibet durchsetzen wird und vielleicht mit Verbündeten rechnen kann.

    LG
    Susanna
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hallo,

    Tibet wurde einst militärisch erobert. Ich kann es nicht fassen, dass man das toleriert hat und noch tut, aus Sicht der sogenannten Staatengemeinschaft. Überhaupt gibt es kaum eine Linie der Chinapolitik. Einerseits bestätig der deutsche Aussenminister vor kurzem den Anspruch Chinas auf Tibet (erkennt also Chinas Souveränitätsanspruch über Tibet an), und andererseits wird vor kurzem der Dalai Lama in Deutschland empfangen, was die Chinesen ungeheurlich aufregt (und man wusste das). Aber es wäre ja noch schöner, wenn man den Menschen, der doch sehr entschieden gegen Gewalt ist und für Frieden und Verständnis, nicht in sein eigenes Land einladen dürfte! Ich empfand das damals als ziemlich kindischen Reflex der Chinesen, das zu verurteilen, als sei der Dalai Lama ein Terrorist. Für die Chinesen, ist er es wohl .

    Mittlerweile bin ich aber zur Ansicht gelangt, dass der Dalai Lama vielleicht gar nicht sooo repräsentativ für den Staat Tibet ist. Er ist das religiöse Oberhaupt, aber nicht das politische. Die Exiltibeter sind oft radikaler als er. Ein Horoskopvergleich könnte vielleicht eher das persönliche Schicksal oder Erleben zeigen...

    Interessant zu lesende Hintergründe von der Tagesschau:
    http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll60.html

    Und noch mal zu Tibet: Der Wiki Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Chinesische_Okkupation


    LG
    Stefan
     
  6. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    Hi.

    Wann, 1950? Und was war davor?

    Die Diskussion lässt sich abkürzen: einfach nix mehr kaufen, wo "Made in China" draufsteht und gut iss.
     
  7. Ich fänd die Boykottierung der Olympischen Spiele noch besser. Ich glaube, gegen China muss man einfach härtere Zeichen setzen.

    Ja, für China ist der Dalai Lama. Laut Kölner Stadt-Anzeiger sehen sie in ihm den Unruhestifter, der manipuliert und aufhetzt. DER DALAI LAMA...unglaublich. Die Chinesen denken wirklich, der Rest der Welt lässt sich genauso einlullen wie die Leute im eigenen Land. Das Paradoxe ist ja, dass viele Chinesen auch Buddhisten sind. Wie kann man dann die Vertreibung des Oberhauptes tolerieren? Vielleicht wird Tibet ja bei den diesjährigen Ostermärschen thematisiert. Wäre schon mal ein Anfang!
     
  8. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi, Esmeralda.

    "Besser" wäre es wohl, langfristig den Geldhahn abzudrehen, und das ist nunmal die Konsumverweigerung. Das brächte auch ein paar Arbeitsplätze zurück -- kostet aber mehr, denn was (noch) nicht in China gefertigt wird, kostet eben. Und manches kann man überhaupt nicht mehr umgehen, denn viele Halbfertigprodukte oder Hilfsstoffe kommen aus China, ohne dass das beim Endprodukt "Made in Germany" klar wäre.

    Die Olympiade -- das ist den Chinesen doch so was von wurscht, denen geht's doch nur darum, möglichst viele Medaillen durch Kinder des Reichs zu erringen. Je weniger Konkurrenz dabei stört, desto besser. In Zukunft steht bei keiner Rangliste, wer nicht mitgemacht hat...
     
  9. Da hast du auch wieder Recht! Naja, irgendwie will man helfen und weiss nicht wie. So oft kaufe ich ja nun keine "Made in China" Produkte. Aber ich nehme natürlich auch nicht an den Olympischen Spielen teil. ;))))
     
  10. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Leuts,

    ich denke, da hätten die vorher drauf kommen können . In Diktakturen vergibt man, gemäß der olympischen Charta , keine Spiele! Weil diese politisiert werden.
    Ich denke, man möchte aus Sicht des Westens es so gern haben, dass man China als Bruder und Partner gewinnt, daher dann diese Vergabe von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen als Aktion der gemeinsamen Werte. Gute Idee, aber dahinter steckt glaube ich doch insgesamt sehr viel Utopistenschwarm, es zeigt sich jedenfalls, dass China ein Klotz ist, ein schlafender Riese, der ab und zu erwacht und bluttriefende Fetzen bleiben übrig. Das Massaker am Tianmen Platz habe ich noch gut in Erinnerung, und das hätten die Olympier auch haben sollen.

    Ob Boykott oder nicht, finde für und wider. Leid (Das wider) täte es mir um die Sportler.

    LG
    Stefan
     

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