1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

"Suchtform": Der Blick in die Zukunft

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von rosim, 2. Oktober 2005.

  1. rosim

    rosim Guest

    Werbung:
    Hallo !

    1. Warum entsteht diese Form der "Sucht" ?

    2. Was können die Folgen sein ?

    3. Wie kommt man wieder davon los ?

    4. Wie sieht Ihr das ?

    :winken5: ...rosim
     
  2. rosim

    rosim Guest

    ...nachfragend
     
  3. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Hallo rosim!
    Die Frage ist sehr gut, und ich hatte mir selber schon mal die Frage gestellt.
    Ich glaube, es gibt verschiedene Arten, wie man süchtig wird.

    Man möchte das Leben voll in der Hand haben, und auf alles vorbereitet sein.

    Man ist schwach, und man kann keine eigene Entscheidungen treffen

    und vieles mehr.

    Die Folge ist wie jede Sucht: man wird abhängig.
    Man muss es erst einmal als Sucht erkennen und dann Stärke entwickeln um davon loszukommen.
    Bin schon selber auf andere Meinungen gespannt

    Maritza
     
  4. rosim

    rosim Guest

    ...erst einmal Danke, ich dachte schon, mein Thread würde hier niemanden interessieren.

    Ich halte Deine Sichtweise für richtig.

    Liebe Grüße ! ...rosim
     
  5. Nithaiah

    Nithaiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    5.049
    Hallo zusammen,

    Nönö, keine Sorge, ich finde das Thema sogar sehr interessant (vor allem auch brandaktuell), bin nur etwas zu müde heute. :sleep3:


    Ich finde maritzas Sichtweise auch richtig.

    Für heute möchte ich mal noch eines zufügen:
    Sicher nicht von ungefähr stehen Partnerfragen ganz weit oben auf der "Wunschliste" und bergen ein besonders großes Suchtpotential in sich.
    Die Einsamkeit nimmt generell zu, viele möchten einen Partner haben.
    Ist dann ein potentieller Partner in Sicht, will man natürlich wissen, wie die Sache ausgeht.
    Läuft die Sache nicht so gut, möchte man sich nicht damit abfinden und fragt eben immer weiter nach, ob nicht doch etwas daraus wird.

    Ganz findige Kartenleger prophezeien oft grundsätzlich nur gutes.
    Wenn die Realität aber nicht mit dem "gesehenen" übereinstimmt, kann es zur Manie werden, immer wieder nachschauen zu lassen und sei es nur, um den Schmerz nicht spüren zu müssen, dass nichts daraus zu werden scheint.
    Hat andersrum dann ein Kartenleger etwas schlechtes gesehen, werden eben andere befragt, bis man das hört, was man hören möchte.
    Da kann ein regelrechter Teufelskreis daraus werden.
    Wie bei allen Süchten sind natürlich labile Menschen besonders gefährdet.
    Es gibt ja auch andere, die durchaus damit umgehen können.

    Ich denke auch, dass die derzeit so modernen Hotlines besonders gefährlich sind.
    Es ist etwas völlig anderes, einen Termin auszumachen, zu dem man dann geht, vielleicht ein bis zweimal im Jahr, oder seltener.

    Oder mal eben nur zum Telefon zu greifen braucht, wenn es emotional brennt.
    Das kann echt zur Falle werden.

    Die effektivste, aber auch schmerzhafteste Methode, davon loszukommen, ist sicherlich noch immer diese:
    Einen Haufen Geld ausgegeben zu haben - und nichts dafür bekommen zu haben - außer einen Haufen Falschprognosen.

    Das kuriert zwangsläufig...


    Liebe Grüße, Nithaiah
     
  6. Farah

    Farah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2004
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Zürich
    Werbung:
    Hi!

    1. Ich denke, bei den meisten Formen von Sucht steht am Anfang Angst vor dem Leben. In diesem Fall ist es wohl die Angst davor, überrascht zu werden, die Kontrolle zu verlieren. Vor allem aber wohl die Angst vor Unglück. Man hofft, dass man nur gutes über seine eigene Zukunft zu hören bekommt. Das schechte will man in der Regel gar nicht wissen. So entsteht die Sucht. Jedesmal die Hoffnung, nun was gutes zu hören. Und gleichzeitug treibt einen die Angst, sonst die Kontolle zu verlieren.

    2. Die Folgen sind wohl, dass man gerade dadurch jegliche Kontrolle über das Leben veliert. Ausgerchnet durch den Blick in die Zukunft bekommt man wohl mit jedem Mal mehr das Gefühl, dem Schicksal hilflos ausgeliefert zu sein. Das Ergebnis: Man wird plötzlich unselbstständig. Auf einmal muss man jede Woche wissen: Was passiert? Wird es eine gute Woche? Wie wird diese und jene Situation ausgehen? usw. Am Ende lebt man nicht mehr. Das verrückte dabei ist, dass sich theoretisch gar nichts verändert hat, nur die eigene Wahrnehmung.

    3. Das ist wohl ein harter Brocken. Erst mal, wie bei anderen Süchten, durch Entzug. Gleichzeitig wieder selbstständig werden, wieder das Vertrauen gewinnen, dass uns nicht mehr oder weniger passiert, wenn wir die Zukunft nicht kennen.
    Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass das ohne professionelle Hilfe nicht geht. Und dann heisst es natürlich vor allem: Hände weg von esoterischen Praktiken, die irgendwie mit Zukunftsblick zu tun haben!!

    4. Der Blick in die Zukunft ist meiner Meinung nach eine Sucht in die man nur allzu schnell hineinrutschen kann, wenn man a) labil oder einfach in einer schwierigen Phase ist und nicht weiss, wo ein und aus und b) sich in diesem Fall verstärkt zu Wahrsagerei zu ähnlichem hingezogen fühlt, weil man hofft, dadurch wieder einen Halt zu finden. Das passiert so schnell! Wenn man nur mal bedenkt, wie viele Menschen nicht mehr ohne ihr Horoskop sein können... Das ist natürlich noch nicht schlimm, aber ich würde sagen, schon mal eine Vorstufe zu der Sucht, von der wir hier sprechen.

    Was meinst du dazu, rosim? Du stellst nur Fragen - Was denkst du ;) ?Irgendwelche Erfahrungen gemacht?

    Alles Liebe,
    Farah :katze:
     
  7. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Ja es kann eine Form von Sucht werden, wenn man in einer schwierigen Situation steckt oder jeden Mut verloren hat, wenn man nicht wahrhaben will, was offensichtlich ist, wenn man an einem Wendepunkt steht.

    Man schaut jeden Tag in die Zukunft und geht nicht aus dem Haus bevor man darauf ne Karte gezogen hat. In der Astrologie nimmt man nen Datum und errechnet das Horoskop für irgendwas und malt sich die düsteren Geschehnisse daraufhin aus oder man erstellt es für sich und weil es so schlecht ist, bleibt man zuhause. Man krass überspitzt. :D

    Irgendwann kommt dann der Punkt, wo das einfach nur langweilig wird. Zumindest beim Kartenlegen, vergeht das eigentlich fast wie von allein und nimmt normale Ausmaße an.

    Alles Liebe
    romy
     
  8. rosim

    rosim Guest

    Mich hat dieses Thema sehr interessiert, weil ich meine Erfahrungen gemacht habe und auch teil hatte und habe, an den Erfahrungen anderer Menschen, seitdem bin ich skeptischer geworden, aber nicht verschlossen diesem Thema gegenüber.

    ...was ich von Euren Meinungen halte, schaut mal ins Kontrollzentrum... :rolleyes:

    Liebe Grüße ! ...rosim
     
  9. wildlifesara

    wildlifesara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.100
    Ort:
    Da wo ich mich am wohlsten fühle, in mir! :o)
    Werbung:
    Hallo rosim,

    gute und interessante Fragen, vor allem hab ich mich auch schon oft gefragt wie man wegen jeder Kleinigkeit, die Karten, das Pendel oder ein Medium befragen muß.

    zu

    1. Das ist schwer zu sagen, es kann angehen mit einfach nur mal neugierig sein, was einem erzählt wird. Dann ist man so begeistert und will vielleicht eine Bestätigung von dem was einem gesagt wurde oder man war nicht zufrieden und fragt deshalb wo anders noch mal nach. Vielleicht ist ja sogar was eingetroffen und man will noch mehr wissen......oder man ist einfach allein und fühlt sich verstanden. Das es dem Berater aber mehr um das Geld geht und nicht um den Menschen selber, bekommt man meist nicht mit.
    (Es gibt aber bestimmt auch andere die wirklich helfen wollen, die möchte ich hier raus lassen.)

    2. Die Folgen können sein, das man unfähig wird auch nur die einfachsten und simpelsten Entscheidungen allein zu treffen und zu allem einen Berater aufsucht der einem ja nur das bestätigt was in diesem Fall der normale Menschenverstand eh gesagt hätte. Es kann aber auch sein das der Berater noch jemanden kennt der auch noch gut wäre bei diesem Problem zu helfen und so geht es dann immer weiter.....

    3. Entweder man kommt von selber darauf, das man seine Zukunft nur selber bestimmen kann, oder man ist pleite, oder man hat jemanden der einem die Augen öffnet.

    4. Ich sehe es so, es ist nichts dabei sich mal die Karten oder ähnliches legen zu lassen, dies alles mit einem gewissen Abstand macht und selber noch entscheiden kann was für einen selbst gut ist. Nicht nur nach dem lebt was einem gesagt wird.
    Letztens hatte mich eine Freundin ganz aufgeregt angerufen und gefragt ob man in den Karten sehen kann, wo sich jemand aufhält. Ich war erst mal entsetzt hab gefragt was los ist und nur geantwortet sie solle die Polizei einschalten, weil der jenige um den es ging sich sonst was antut.
    Das haben sie dann auch gemacht und es ist nichts schlimmeres weiter passiert. :guru:
    Aber es ist schon erschreckend, warum mache bevor sie mal logisch überlegen etwas übersinnliches befragen wollen.

    Liebe Grüße:kiss4:
    Sara
     

Diese Seite empfehlen