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Selbstkritik

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von beatfreak, 10. März 2010.

  1. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
    389
    Ort:
    Leipzig
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    Mir ist erst vor kurzen bewußt geworden, das ich mich ständig selbst kritisiere.
    Einerseits ist ja Selbstkritik gut um sich zu verändern. In einem übersteigerten Maß ist es wohl andererseits schädlich. So macht man sich ständig Vorwürfe etwas falsches gemacht zu haben doch ist dies nunmal Bestandteil des Lebens und eine ständige Lernaufgabe.
    Wie geht ihr mit Selbstkritik um, wie wandelt ihr diese um ?
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ich frage mich, wer mich darauf gebracht hat, mich selbst zu kritisieren.
    War es Mutter oder Vater? Oder sonst jemand?
    Warum bestrafe ich mich selbst?
    Warum liebe ich mich nicht bedingungslos?


    So ungefähr würde ich es analysieren :)
     
  3. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    ,,Einerseits ist ja Selbstkritik gut um sich zu verändern"

    nein. erkennen und dann konsequent sein. die konsequenz stellt einen weg dar. sich an der kritik aufzuhängen verhindert, dass man den geht.
     
  4. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
    Der Satz ist mir auch gleich ins Auge gesprungen. :)

    Selbstkritik verhindert jede Veränderung. Veränderung sollte dahingehen, sich so zu akzeptieren, wie man ist und wie man sich gerade fühlt. Kritik bewirkt das genaue Gegenteil. Da hat sich das Ego ne gute Strategie zurechtgelegt, um sich selber aufrechtzuerhalten.
     
  5. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Ja. Mehr kann man eh nicht machen.
    Dann hört man die Stimme der Mama, wie sie kritisiert (man hat es übernommen), dann hört man vielleicht den Papa wie er schimpft (man macht es jetzt mit sich selbst)...

    Und irgendwann kritisiert man sich nicht mehr so dafür dass man sich selbst kritisiert. Gel Annie
    Und man muss es nicht mehr zwanghaft verändern/verbessern. Gel zwiIIing.


    Aber man versucht es doch
    weiterhin.
    :))
     
  6. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
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    hi

    ,,Und irgendwann kritisiert man sich nicht mehr so dafür dass man sich selbst kritisiert."
    doch'n guter schritt...

    ,,Und man muss es nicht mehr zwanghaft verändern/verbessern."
    richtig. und genau daher hat man überhaupt die möglichkeit wirklich
    zu verändern... wenn zwanghaftigkeit ausbleibt ist die möglichkeit des wollens gegeben.

    selbstgeißelung führt nicht weit, macht höchstens krank.

    gel...ja, ein niedrigviskoses..:D

    hat (ohne klugscheißern zu wollen) auch nicht unbedingt mit versuchen zu tun, weil es ehr eine frage der konsequenz ist. man richtet sich aus (wollen) und geht den weg (konsequenz). wenn man geht ist das wollen gar nicht mehr so da, sondern eben auf dem weg sein. daher ist versuchen dann kein wort, dass ich persönlich passend finde.

    wenn man eine prüfung schreibt (weg) ist das ziel (wollen) nicht bestandteil der wahrnehmung. das finde ich ein vergleichbares beispiel.
     
  7. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    ah nochwas:

    mir fiel auf:

    Dann hört man die Stimme der Mama, wie sie kritisiert (man hat es übernommen), dann hört man vielleicht den Papa wie er schimpft (man macht es jetzt mit sich selbst)...

    das ist die fast klassische Über-Ich darstellung. ich finde, das muss so nicht sein. ich will jetzt gar nicht schon wieder groß mit sozialisation und dem ganzen blabla anfangen, aber das ist etwas, dem man zustimmen kann, oder auch nicht.

    man hält ich an die üblichen konventionen (über-ich) oder man ersetzt sie je nach erkennen durch eigene...

    die frage ist doch, warum hat man diese konentionen übernommen, und wenn das klar ist ist die frage, ob sie einem gerecht werden - ob man ihnen noch zustimmt oder eben nicht.

    soweit meine sichtweise..
     
  8. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    das ist keine '''Überichdarstellung''' (warum sollte man dieses Wort wählen, für ein simples Hörprogramm) - sondern du hörst immer klarer die Botschaften von damals, wie sie gesprochen wurden, wie du sie aufgenommen hast - und der Pullover dröselt sich langsam auf

    es gibt ja keine 'eigenen'; es sind immer wieder fremdprogramme
    Aber du hast recht, man kann sie austauschen
    wenn man kann. (Was oft nicht der Fall ist - denn sonst würde man viel lebhafter austauschen austauschen. Nicht wahr.)

    die Frage ist - und das betone ich - NICHT, warum man diese Konventionen übernommen hat. Denn man hat sich das nicht ausgewählt. Die Umgebung hat geformt (und formt noch).

    ZwiIIing, dein Weg ist gut, wenn man Zeit und Freude am Weg hat. Denn dann, je länger je besser. Der kurze direkte Weg erkennt: In - Out.
    Die Botschaften waren da - du hast sie übernommen (wie Du sie verstanden hast, was wichtig sein kann, weil sich das Verstandene oft von der Botschaft gravierend unterscheidet) weil du ein Schwamm bist der alles aus der Umgebung aufsaugt (IN) - jetzt drücken sie sich aus (OUT).



    noch was @zwiIIing, wenn du antwortest, dann bitte präzise (dein vorvoriger Beitrag ist wie Kraut und Rüben - da schreibst du wild deine Assoziationen. Das ist ok, wenn dir an keinem Gespräch gelegen ist.)
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Wenn da einer rumkritisiert an mir, dann muss da einer sein, der`s besser weiß, als ich es kann.
    Soll er doch reden bis er schwarz wird oder kommen und statt mir auf der Lebensbühne stehen um es besser zu machen.
    Ich hab nur meine Rolle zu Ende zu spielen, in dem Stegreifstück und weiß nicht das geringste über den Schluss und bin auch angewiesen auf die Stimme des Regisseurs, der dann und wann von hinter der Bühne nach vorne bellt, sonst renn ich voll an mir selber vorbei.

    Obs ein Happy End wird oder nicht, das zeigt dir dann das Licht.
     
  10. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
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    okay, ist auch nicht so wichtig. ich lese am wochenende nochmal nach - bin aber recht sicher. ansonsten google mal sozialisation nach freud...

    ..weil man annimmt, dass es kein simples hörprogramm ist. also ich jedenfalls.
    oder wir reden aneinander vorbei. möglich. schon gar kein hörprogramm. man hört die stimme der eltern nicht wirklich (ich nicht) sondern etwas kontrolliert den direkten impuls.. zensiert das Out.

    habe ich so bisher nicht gesehen. die bezeichnung ,,eigen" wähle ich in diesem zusammenhang für etwas, was bewusst (und) akzeptiert ist, im gegensatz zu unbewussten. (eigen - ,,oder man ersetzt sie je nach erkennen durch eigene...")

    ja.

    warum solte es nicht die frage sein...? man hat gewählt, nur war die alternative nicht berauschend. ja die umgebung formt.

    wir sind, finde ich, weit offtopic, dennoch:
    ich erkenne:
    In->Ich->Out
    (schreibst du selber auch:
    das ich ist das entscheidende. zum ich gehören die programme, die z.b. zu dieser selbstkritiktendenz führen. entscheidend, in meinen Augen, ist aber das erkennen, dass diese programme nicht immer Teil des ich waren, sondern sie sind von außen reingekommen (IN). daher richtig: man kann sie austauschen - nein, besser: sie sind austauschbar. in wie weit das möglich ist ist individuell, und hängt davon ab, wie tief sie sitzen.

    =======
    ja danke. hoffe diese form ist für dich zugänglicher. in meinen augen war die information da (IN) was du daraus erkennst(Ich) und ausgibst(Out) steht auf einem anderen Blatt.

    =======

    ich möchte noch betonen, dass das nicht bedeutet, dass man sich ständig so vielen mustern wie möglich bewusst sein soll, oder ähnliches.

    wir alle haben lesen gelernt. dennoch lesen wir am flüssigten (das gel, falls diese assoziation dich störte) wenn wir nicht auf jeden buchstaben einzeln bewusst achten.

    ===============

    Nachtrag: die in/out sache ist weit offtopic, nicht nur im thema sondern auch im gesundheitsunterforum. wenn du möchtest wäre ein anderer thread vllt. besser wegen der übersicht...?
     

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