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Rückführung vs. Nahtoderfahrung

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Bincy, 5. Dezember 2011.

  1. Bincy

    Bincy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2011
    Beiträge:
    12
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    Schließen sich die beiden nicht gegenseitig aus? Wie kann ich schon mal gelebt haben wenn man doch ein anderes leben nach dem tod hat? was stimmt denn jetzt?
     
  2. Elinerle

    Elinerle Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2011
    Beiträge:
    37
    ??? Aber es gibt doch mehrere Leben, nicht nur 2, also vorher, vorvorher, vorvorvorher, nachher, nachnachher........ Oder verstehe ich deine Frage nicht?
    Elinerle
     
  3. KalEl

    KalEl Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    359
    Ort:
    Eberswalde
    Meinem Verständnis nach ist das so, dass man so viele Leben im Laufe seines Lebens erleben kann, wie man innerhalb des irdischen Lebens Träume im Schlaf erlebt. Nur muss man in dieser Hinsicht davon ausgehen, dass die seelische Existenz ewig ist und nicht zeitlich begrenzt, wie ein irdisches Leben. Die Endlichkeit des jeweils eigenen irdischen Lebens ist dabei aber kein Zeichen von Unvollkommenheit der Schöpfung, sondern im Gegenteil eine Möglichkeit, einerseits auch wieder im himmlischen Dasein erleben zu können, wieso man das eigentlich "durchmacht" und auch die Chance vielleicht begangene Fehler in einem nächsten Leben vermeiden zu können.

    Nahtoderfahrungen sind eine besondere Segnung. Solche Menschen sind echt zu beneiden, denn sie können erleben, wie es ist, wenn man kurz davor steht, das irdische Dasein zu verlassen. Sie verlieren so die Angst vor dem Tod, weil sie erfahren, dass es nichts erschreckendes dabei gibt. Aber der Drang, die eigenen damit verbundenen Erlebnisse vermitteln zu wollen ist durchaus verständlich, denn sie suchen einerseits nach Bestätigung durch andere mit ähnlichen Erlebnissen und wünschen sich andererseits kaum etwas sehnlicheres, als anderen ebenfalls die Furcht vor dem Tod zu lindern.
     
  4. charmed

    charmed Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    30
    Ort:
    Bern, Nähe Solothurn
    Ich Inteperetiere das so, Wenn ein Mensch stirbt kommt seine Seele in ein Zwischenreich wo er/sie sich mit anderen Seelen trifft und kann so lange bleiben unendlich bis er wieder geboren wird in ein neues Leben.:)
    charmed
     
  5. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
    Nun, ohne die Weiterexistenz der Seele nach dem menschlichen Tod wird Reinkarnation erst möglich.

    Schließlich braucht es ja die Seele für die Reinkarnation.

    Aus meiner Sicht:

    Seele wird erschaffen. Existiert auf der spirituellen Ebene (ist das, was man bei einer Nahtoderfahrung sieht)
    Seele beschließt zu inkarnieren. Dazu bleibt sie auf der spirituellen Ebene, schafft aber eine dauerhafte Verbindung zum Bewusstsein des Menschen, in dem sie inkarniert. Die Seele ist also in beiden Ebenen gleichzeitig.
    Der Mensch stirbt. Die Verbindung löst sich.
    Und immer so weiter.

    crossfire
     
  6. HST1988

    HST1988 Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2012
    Beiträge:
    257
    Ort:
    Aachen
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    Das ist doch eher eine logische Schlussfolgerung. Du kommst aus diesem Leben, gehst ins Jenseits, analysierst dein Leben, nimmst die Lektionen mit und fängst dann an, dein neues Leben zu planen, bevor du dich dann da rein stürzt. Ist ja nicht so, dass man bei der Reinkarnation sofort im Moment des Todes in einen anderen Körper gebeamt wird.
     
  7. KalEl

    KalEl Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    359
    Ort:
    Eberswalde
    In beidem zusammengenommen sehe ich verborgen die Wahrheit, die sich jedoch nicht unbedingt auf die Frage Rückführung vs. Nahtoderfahrung bezieht. Der Kern der Existenz eines jeden Bewusstseins ist nicht die irdische Existenz, sondern die, aus welcher ein Wesen kommt, wenn es (normalerweise durch Geburt) in das irdische Dasein eintritt, und in welche es zurückkehrt, wenn es (normalerweise durch irdisch-physischen Tod) das irdische Dasein wieder verlässt. Während dieses Bewusstsein in der ewigen Existenz alle Kenntnis einer göttlichen Wahrheit und Moral hat, wobei dieses Wissen durch die damit verbundene Konsequenz der Verantwortung eine unbelastete charakterliche Entwicklung praktisch ausschließt, hat man in einem irdischen Dasein die Möglichkeit aus der Freiheit des Glaubens heraus (an Botschaften wie auch an die Erkenntnis und Weisheit von Anderen) seinen Charakter durch moralische Werte und Wahrheiten zu entwickeln, welche auch in der Ewigkeit sowohl die eigenen Erfahrungen als auch den eigenen Charakter prägen. Die Entscheidungsfreiheit, hat man im irdischen ebenso wie im ewigen Dasein inne, aber hier hat man Freiheit durch den Glauben (womit nicht unbedingt religiöser Glaube gemeint ist, sondern der, welcher aus der Akzeptanz von Wahrheiten, Werten, Botschaften herrührt, und welcher durch begrenzte eigene Erkenntnis gestärkt wird), während im ewigen Dasein die Konsequenz des Wissens die Entwicklung des Charakters gewaltig ausbremst. Dadurch wird in der Ewigkeit die weitere charakterliche Entwicklung nicht unmöglich, wie zum Beispiel die Stärkung bereits entwickelter Charaktereigenschaften, aber die Entwicklung neuer Charaktereigenschaften ist in der Ewigkeit (aufgrund des Wissens um Konsequenzen bei Fehlverhalten gegen göttliche Moral und Wahrheit) umso schwieriger.

    Das (irdische) Leben mag (im Vergleich zur ewigen Existenz) ein Traum sein (und das Bewusstsein jedes Wesens erfährt in der Ewigkeit seiner Existenz unzählig viele dieser irdischen Leben), aber nichts desto trotz ist jeder dieser Träume, jedes dieser irdischen Leben unschätzbar wichtig für das betreffende Bewusstsein und seine charakterliche und geistige Entwicklung (so viel zum Lied aus Star Trek 5 zu welchem Spock sagte: "Das Leben ist kein Traum. Der Text ist Blödsinn."). Daher sollte man immer bedacht sein, das Beste daraus zu machen, um seinen Charakter möglichst positiv zu entwickeln, denn nur durch Liebe kann man sich entsprechend dieser göttlichen Moral möglichst optimal entwickeln, und es anderen gestatten, die Möglichkeiten ihres Lebens ebenso zu nutzen.

    Liebe Grüße
    KalEl
     
  8. purpurrot

    purpurrot Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2012
    Beiträge:
    17
    KalEl -Zitat: „Der Kern der Existenz eines jeden Bewusstseins ist nicht die irdische Existenz, sondern die, aus welcher ein Wesen kommt, wenn es (normalerweise durch Geburt)“…..

    Hallo KalEl,

    Ich habe deinen Text ganz gelesen und finde den Gedankenansatz sehr interessant.

    Aber ich habe eine Frage zu einem ganz anderen Thema im o. g. Satz. Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, wie du das meinst, dass das Wesen „normalerweise durch Geburt“ in das irdische Leben eintritt. Wie ordnest du dann die Zeit im Mutterleib ein? Als nicht irdisch existent? Das habe ich schon öfters so gehört und mich immer gewundert.
    Es wäre wirklich sehr nett, wenn du mir das mal erläutern würdest.

    Liebe Grüße
     
  9. martin.m

    martin.m Mitglied

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    Aus meiner Erfahrung: Alles was wir mit unserem Verstand als hintereinander wahrnehmen, geschieht in der Tat gleichzeitig.
    Das ist schwer vorstellbar, aber dennoch: Überall in diesem Universum, oben und unten, links und rechts,
    im makrokosmischen so wie auch im mikrokosmischen Bereich, auf allen Ebenen der Schöpfung, in allen Erscheinungsformen, sind die gleichen Gesetze gültig.
    Alle Vorgänge und alle Veränderungen auf allen Ebenen geschehen gleichzeitig.
    Raum und Zeit und ALLES was sich darin befindet existiert nur im unserem bipolaren Bewusstsein.

    Liebe Grüße
    Martin
     
  10. KalEl

    KalEl Mitglied

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    Ist Dir eine Geburt ohne vorherige Schwangerschaft bekannt? Mir nicht. Wenn ich also schreibe, "wenn es (normalerweise durch Geburt) ins irdische Leben eintritt" dann meine ich damit, dass das bewusste Erleben und somit der eigentliche Eintritt des Bewusstseins mit der Geburt frühestens eintritt und die Geburt normalerweise für den betreffenden Körper des Wesens normal ist. Natürlich gilt für den Körper auch die Schwangerschaft dazu, die Zeugung, der Eisprung, die Bildung der Eizelle, die Bildung der entscheidenden Samenzelle und vieles andere mehr, was prinzipiell zu der Frage führt, "ob das Ei oder die Henne vorher da war" (bevor dahingehend nun wieder eine Frage kommt, sei erwähnt, dass es nur ein Gleichnis zum Prinzip ist).

    Wo ich geschrieben habe, "normalerweise durch Geburt" bzw. "normalerweise durch irdisch-physischen Tod", gibt es nach meinem Verständnis auch Ausnahmefälle.
    Beispielsweise in Bezug auf den Tod für die Rückkehr ins ewige Dasein gibt es auch die Alternative der Entrückung, auch Aufstieg oder im Englischen Aszension genannt.
    Auch ist es möglich, dass himmlische Wesen direkt in ihrer himmlischen Form ins irdische Dasein gelangen können, meist um eine kurze Mission zu erfüllen, wie zum Beispiel als Gabriel sowohl Maria (der späteren Mutter Jesu Christi, vor seiner Zeugung) erschien, oder den Hirten nach der Geburt Christi, der aber auch Joseph (dem Mann Marias) im Traum erschien, um seine Bedenken zur Treue Marias zu beruhigen. Ebenso wie ein Engel in himmlischer Form in der irdischen Existenz erscheinen kann, kann er diese nach Erfüllung seiner Mission ebenso direkt auch wieder verlassen, denn für die Basis seiner himmlischen Existenz sind die Gesetze irdischer Existenz nicht mehr bindend (selbiges würde eigentlich auch für das Bewusstsein irdisch-physischer Wesen gelten, denn auch deren Bewusstsein hat seine Grundlage der Existenz im himmlischen Dasein, aber das allgemeine Weltbild prägt das Verständnis eines Wesens schon Anfang an, wodurch auch die geistige Einschränkung erklärt wird).

    Liebe Grüße
    KalEl
     
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