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Religion??

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Violetta, 17. Juni 2002.

  1. John Olford

    John Olford Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2002
    Beiträge:
    594
    Ort:
    Augsburg-Land, Bayern
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    Kvatar,

    Lies bitte deine eigene Worte.

    Gruße, John
     
  2. Isis

    Isis Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2002
    Beiträge:
    1.003
    Ort:
    Saarland
    Hallo Kvatar,

    Du sagst:
    Aus absolut zuverlässiger Quelle darf ich Dir mitteilen: die Saat ist bereits aufgegangen. Und wer sät schon in einem Kornfeld Korn, oder giesst einen Teich? Oder versucht Vögeln das fliegen beizubringen? Wer trocknet schon Sandkörner in der Sahara ab? Wer würde einen Rasen schrubben und grün streichen, einen duftenden Waldboden saugen? Wer erklärt den Spinnen, wie sie ihre 8 Beine zu benutzen haben? Wessen Aufgabe ist es, die Fische vorm Ertrinken zu bewahren, wer sorgt dafür, dass die Sonne scheint? Wer lehrt der Katze das Miauen, wer lehrt die Schnecke Geduld? Wer sagt den Würmern, sie das sie ruhig sein sollen, wer erklärt dem Baum, wie er zu wachsen hat und wer sagt dem Pärchen, das es sich lieben soll ? ;)


    Habe ich etwas anders gesagt?

    Alles Liebe
    Isis

    PS. Aber was ist mit dem neuen Computer?
     
  3. alwin

    alwin Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2002
    Beiträge:
    580
    Ort:
    Berlin und anderswo
    Nachdem ich mir das so durchgelesen habe, muss ich sagen,
    dass es soviele Religionen wie Meinungen gibt. Jeder huldigt
    nämlich seiner eigenen Meinung, soweit er diese Frei zum
    Ausdruck bringt und das ist doch das ursprüngliche
    Selbstverständnis alter Religionen. Wer sich dann zu der
    Meinung eines anderen bekennt, der ist in dem Sinne
    gläubig. Das Fragmentarische Angebot von Kvatar ist
    dabei genauso richtig wie alle anderen Angebote.
    Jeder Mensch steht auf seiner Erkenntnisstufe in seiner
    eigenen Wahrheit und ich erkenne diese vollkommen an,
    selbst wenn mir manche Handlungen und Ansichten anderer
    nicht gefallen. Das Problem der Religionen scheint mir
    nur deshalb ein Problem zu sein, weil diese in der Vergangenheit
    von der jeweiligen Staatsmacht vereinnahmt wurden,
    und damit viel Unheil angerichtet wurde. Das hat doch in
    jedem Menschen einen Nachklang erhalten, weil viele von
    uns in vergangenen Erdenleben dadurch geschädigt wurden.
    Diese Schädigungen leben auch heute in uns fort und
    erzeugen diese innere Antipathie gegen Religion und Kirche.

    Alwin
     
  4. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Die Antipathie gegen Religion und Kirche rührt daher, dass sie niemand mehr wirklich will: das Angebot der Institution Kirche erscheint fadenscheinig; die Menschen haben inzwischen die geeignete Bildung, um die Mechanismen rund um die Entstehungsgeschichte der Religionen zu verstehen und kritisch zu bewerten.

    Mit dem Bewusstsein der geschichtlichen Begebenheiten, der "Allianz von Thron und Altar" (zur Verknechtung des gemeinen Volkes), der Machtzentrale Kirche (in der nur Adlige Posten innerhalb der Kirche einnehmen konnten), den Umständen der Evangeliumniederschriften viele Jahre nach Christi Tod nagen an der Glaubwürdigkeit und der Brauchbarkeit der Säulen nicht nur des Christentums, sondern auch an denen des Hinuismus, Islams etc..


    Die Menschen sträuben sich gegen eine verbohrt-weltfremde Sichtweise und dogmatische Erz-Konservative, denen das Vertrauensfundament durch die Konfrontation mit modernen Erkenntnissen aus allen Bereichen (Wissenschaft, Evolution, Astronomie, Historik ... ) längst abhanden gekommen ist.


    "Ich glaube an Gott", sagt der eine. "Aber wissen tust du Nichts", kontert der andere.


    Die Menschen sind in der hiesigen Zeit von allen bedrohlichen Lebensnöten befreit, und so nehmen sie sich die Freiheit, sich das "Angebot" der verschiedenen Religionen zu beäugen - und quasi "religiöse Mobilität" zu zeigen. "Misstraut den Autoritäten" ist das Schlagwort eines modernen Bewusstseins, dass selbst entscheidet statt auf hierarchische Ordnungen zu achten und sich allgemeinsozialen Standards unterzuordnen.


    Nach Jahren der spirituellen Stagnation sind die Menschen wieder auf der Suche - und das ist gut so ! ;) Raus aus der Kirche - und Rein in das Abenteuer Mensch-Sein !!! :)


    Aber: was wollen, wonach suchen wir?
    Im Grunde wollen wir nur eines: glücklich sein. Wir wollen wissen, wie die Dinge sind. Und wir wollen es nicht von einem anderen hören, wir wollen es SELBST erleben, SELBST erkennen !!


    Die Menschen wollen nur eins: glücklich sein und Leid vermeiden.


    Wenn sie eines Tages ihr hochgestecktes Ziel erreicht haben werden - was werden sie wohl gefunden haben?
     
  5. alwin

    alwin Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2002
    Beiträge:
    580
    Ort:
    Berlin und anderswo
    Wenn du Deine Ausführungen auf Europa beziehst,
    dann mag das ja im Kern stimmen, aber leider leben
    auf unserem Planeten noch 6 Milliarden Menschen
    mehr als wir, denen eine Selbstbestimmung zumeist
    verweigert wird, durch welche Umstände auch immer.
    Frage doch mal eine Araberin oder Afrikanerin, was diese
    über Selbstbestimmung weiss oder auch nur empfindet.
    Du solltest öfter verreisen !
    Gruss Alwin
     
  6. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Werbung:

    Ich nehme Dein Angebot dankend an. :)



    Vielen Dank,
    Kvatar


    P.S.: Scheint, als würde Dir meine Antwort nicht passen. Liegt wohl daran, dass Du Deine eigene Frage schon wieder vergessen hast, darum ist sie hier nochmal: Diese Schädigungen leben auch heute in uns fort und erzeugen diese innere Antipathie gegen Religion und Kirche.

    ..stets zu Diensten... :p
     
  7. alwin

    alwin Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2002
    Beiträge:
    580
    Ort:
    Berlin und anderswo
    Vielen Dank !

    Und ich wiederhole mich gerne nochmal, indem ich sage:
    Was kann das Christentum für die Ablehnung der Menschen
    heute, was vor der Vereinnahmung durch eine Staatsmacht
    wie den Römern in freier Selbstbestimmung der damaligen
    Menschen erkannt und praktiziert wurde.
    Das trotz Christenverfolgung ! Wir dagegen in unserer
    Zeit haben doch nichts Gleichwertiges zu bieten und rennen
    wie die Karnikel auf der Flucht nur dem Geld hinterher,
    mit ein paar mutigen Ausnahmen.

    Alwin
     
  8. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
    Und immer wieder stelle ich fest: es wird permanent Religion mit Kirche gleichgesetzt!
    Dagegen wehre ich mich. Religion ist das, was Du meintest KVATAR, SELBST ERKENNEN.
    Religion ist das, was der Mensch nur mit sich selbst erleben kann. Dass die Kirche sich daraus entwickelte und ein Dogma daraus machte, ist unser aller Unglück.

    Mir wurde mal zum Vorwurf gemacht, ich würde mir aus allen Religionen nur das Beste raussuchen.
    So wird man missverstanden. Ich habe nur meine eigene Religion entwickelt, eine Religion, die sich von keiner Kirche gängeln lässt.
    Ob man an einen Gott, an viele Götter oder Geister glaubt, oder an garnichts glaubt, ist völlig irrelevant. Auch der Atheist ist ein gläubiger Ungläubiger. Jeder muss sein eigenes Heil suchen. Wie er das macht, bleibt ihm allein vorbehalten.
    Religion ist die Suche nach der eigenen Identität, Spiritualität, dem Ich. Dabei kann mir keine Kirche mit ihren Märchen helfen.

    Gruß Dawn
     
  9. Angel

    Angel Guest

    Also zum Thema Christentum ist das Buch "Geheimgesellschaften"
    von Jan van Helsing interessant.Ich habe früher mich extrem über den Papst aufgeregt der ja Jesus verkörpern soll und im Privatjet und roten Teppich daherkommt. Aber er bringt (für meinen Geschmack auf zu heuchlerische Art und Weise )die Menschen dazu glücklich zu sein und Liebe zu empfinden. Es entsteht ein kollektives Bewußtseinsdenken das sicher nicht schlecht ist. Aber ich verfasse gerne meine eigenen Texte wenn ich mit Gott kommuniziere. Ich habe mich mit dem Koran dem Buddhismus der kath. Kirche etc. befaßt,(von jedem nur etwas)
    sodaß ich mir meine kleine Weltreligion zusammengebastelt habe. Ich sehe in der Natur und in jedem Lebewesen was göttliches. Es bringt nichts das irgendwo nur zu lesen. Es ist viel schöner es zu erleben. Gott zu definieren finde ich unnötig denn er ist alles was ist. Einfach alles. Und I LOVE (HIM):daisy: :daisy:
     
  10. John Olford

    John Olford Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2002
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    594
    Ort:
    Augsburg-Land, Bayern
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    Hi Angel,

    and She loves you too!

    Liebe Grüße, John ;)
     
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