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Pentagrammmagie

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von HexeSamira, 28. August 2005.

  1. HexeSamira

    HexeSamira Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. März 2004
    Beiträge:
    28
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    Hallo,

    könnt ihr mir ein paar Hinweise geben, wie man Pentagramme magisch anwendet - für welche Zwecke und auf welche Weise?
    Das einzige was mir bekannt ist, dass gegen den Uhrzeigersinn gezogene Pentagramme beschwörend sind, mit dem Uhrzeigersinn gezogene Pentagramme dafür bannend / als Schutz. Ich habe sie auch als Bestandteile eines Schutzkreises verwendet.
    Für was kann man sie noch verwenden? Auf welche Weise? Man verbindet mit dem Pentagramm Luft, Feuer, Wasser, Erde und den Geist. Welche Wirkung haben diese Elemente bei der Anwendung des Pentagrammes? Für welchen Zweck ist es wann sinnvoll bei einem bestimmten Element anzufangen das Pentagramm zu ziehen? Für was habt ihr bereits Pentagramme verwendet? Wie kann man mit einem Pentagramm vorhandene Energien in eine bestimmte Richtung lenken?
    Ich weiß es sind etwas zu viele Fragen, aber vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

    LG.,
    Samira.
     
  2. SilentShadow

    SilentShadow Mitglied

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    22. August 2005
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    Unna (NRW, BRD)
    Das Pentagramm

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    Das Pentagramm ist der in einer geschlossenen, fünfmal im Winkel von 36° gleichlang abknickenden Linie gezeichnete fünfspitzige Stern mit einem Fünfeck in seiner Mitte. Weitere Volksnamen dieses Symbols sind Fünfstern, Drudenfuß, Trudenfuß, Drudenkreuz, Alpfuß, Alpkreuz, Nornenstapfe, Hexenstern und Maarfuß. In Magierkreisen wird es manchmal auch als Pentangulum, Pentakel, signum sanitatis oder signum Pythagoricum genannt, und in der Heraldik wird es als Pentalpha (fünfmal der griechische Buchstabe Alpha) bezeichnet.

    Das Pentagramm ist nicht mit dem Pentagon zu verwechseln, welches lediglich ein Fünfeck ist. Das Pentagon findet man im Inneren des Pentagramms wieder und kann es auch um die Spitzen des Sterns zeichnen.

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    Die Elemente im Pentagramm

    Die Symbolik des Pentagramms bezieht sich auf die fünf Elemente und erinnert gleichzeitig an die Form des menschlichen Körpers. Als Sinnbild für den Menschen selbst (Kopf, Arme und Beine jeweils in einem Ausläufer) spricht es sowohl den Gedanken der materiellen wie auch der immateriellen Kreativität an und lehrt, daß das letztere vor der ersteren zu geschehen hat, wenn etwas dabei herauskommen soll.

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    Darüber hinaus nennt es alle Dinge, die zur Erschaffung materieller Erscheinungsformen notwendig sind, nämlich die rationelle Kraft der Luft, die transformatorische Kraft Feuer, die Schöpferkraft des Wassers, die Tatkraft zur Materialisation der Erde und die bewußte Kraft des fünften Elements, dem Geist. Zugleich weist es aber auch auf das Gleichgewicht und den Gegensatz sowie das Zusammenwirken der fünf Elemente hin.

    Jedem Ausläufer des Pentagramms ist ein Element zugeordnet. Da der Geist jedoch sprichwörtlich über die Materie gestellt wird, stellt sich die Frage, warum eben jenes fünfte Element ein äußerer Teil des Sterns ist und sich nicht in der Mitte befindet. Das liegt zum einen daran, daß "Geist über Materie" ein sehr subjektiver Satz ist. In Wahrheit sind alle Elemente gleichwertig, denn nichts geht, wenn eines fehlt, dann ist auch kein Leben möglich.

    Zum anderen entstammt das Pentagramm der mittelalterlichen europäischen Kultur, die mitnichten das Universum, sondern sich selbst als im Zentrum aller Dinge stehend zu sehen pflegte, und der Mensch - das Ich - ist das Zentrum und die Summe der fünf Elemente, aus denen er besteht. Auch ein Magier hat ein solches egozentrisches Weltbild, mit sich selbst im Zentrum seines individuellen Erfahrungsraumes.

    Für die Anordnung der Elemente im Pentagramm gibt es verschiedene Auffassungen. Diejenige, der ich folge, ist folgendermaßen festgelegt und begründet. Zunächst einmal stellt man sich den Menschen im Pentagramm wie das eigene Spiegelbild oder den eigenen Schatten vor, wenn man vor seinem unteren Ende steht. Schließlich soll es den Magier ja selbst wiedergeben. Im Gegensatz zur berühmten Zeichnung des Menschen im Pentagramm, reflektiert es dadurch aber das Hinein, nicht das Hinaus. Der Mensch würde also bäuchlings auf einem Ritualpentagramm liegen, nicht auf dem Rücken wie bei der Zeichnung. Somit entspricht der rechte obere Zacken auch dem rechten Arm des Magiers und nicht dem linken.

    Das Element Geist wird dem Kopf des Menschen zugeordnet und kommt an die Spitze. Es ist wichtig, aber nicht wichtiger oder höher gestellt als die anderen Elemente, auch wenn der Mensch es subjektiv so empfinden mag. Man unterteilt die Elemente ja in aktive und passive, wobei der Geist beides ist, denn er ist aktiv wenn man wach ist und passiv (aber nicht weniger eifrig) wenn man schläft.

    Nun liegt es nahe, die aktiven Elemente den Händen (Armen) zuzuordnen. Das Feuer entspringt dem Herzen und befindet sich daher links oben. Die Kraft der Luft ist die rechte Hand, die den der Luft zugeordneten Ritualdolch führt (Linkshänder haben trotzdem rechts die Luft) und dort befindet sich auch der größere der beiden Lungenflügel zum Atmen. Deshalb ist die Luft rechts oben anzusiedeln.

    Die passiven Elemente sind materiell schwer und gehören auch aus anderen Gründen nach unten. Die Erde ist links unten, das Bein (meist das Sprungbein), das am meisten mit der Erde verbunden ist und den Magier "erdet". Außerdem muß die Erde als gegenteiliges Element der Luft dieser gegenüber (genau gegenüber ist in einem Pentagramm ja nicht möglich) liegen und nicht nebenan. Bleibt für das Wasser noch der Platz rechts unten, dem Feuer als dessen opponierendes Element gegenüberliegend.

    All diese Interaktionen bündeln ihre Energie und machen so die Einzigartigkeit des Pentagramms wie auch des Menschen aus. Die Linienführung des Pentagramms weist auf die Unendlichkeit hin, gleich des Zyklus von Tod und Wiedergeburt allen Seins. Dies drückt auch der Umschließende Kreis aus, der ein weiterer Ergänzungspart des Pentagramms ist. Alles zusammen stellt ein universelles Symbol dar.

    Sowie der Kreis unendlich und neutral ist, trägt das Pentagramm immer eine nach oben (Stern) und eine nach unten (Fünfeck) weisende Spitze in sich. Der Schwerpunkt liegt zwar immer dort, wo die Sternspitze hinzeigt, aber durch das umgekehrte Fünfeck im inneren entsteht ein Zweig der Ausgleichung.

    Eine nach oben weisende Spitze verstärkt den positiven Aspekt, nach unten betont sie den negativen Aspekt. Wegen all dem weist ein nach oben gestelltes Pentagramm einen enormen Schutzwert auf, vielleicht den Höchsten aller Symbole, denn das Pentagramm ist in jedem Menschen vorhanden und stellt dessen Essenz dar.

    Die Geschichte des Pentagramms

    Der Ursprung dieses bekannten Zeichens und Symbols verliert sich im Altertum, aber es kommt in fast allen Frühkulturen der Erde vor. Möglicherweise hielt man die versteinerten, fünfstrahlig symmetrischen Kalkskelette bestimmter Stachelhäuter (Seeigel, Seestern), die man im Boden fand, für magisch, da deren Aufbau ungewöhnlich ist. Man hat fossile Seeigel schon in der Bronzezeit als magische Grabbeigaben verwendet. Die ältesten dargestellten Pentagramme, die man bei Ausgrabungen fand, werden auf 2000 v.u.Z. datiert. Im alten Babylon schon war dieses Zeichen der Göttin Ishtar, die der Aphrodite bzw. Venus entspricht, zugeordnet.

    Es wurde häufig auf antiken griechischen Münzen dargestellt und erhielt eine hohe Bedeutung auch bei den verschiedenen gnostischen Münzen und Sekten, deren heilige Zahl die fünf war, da auch sie die fünf Elemente kannten (Licht, Luft, Wind Feuer und Wasser). Bei den jüdischen und insbesondere christlichen Gnostikern der Spätantike, wie etwa den Bogumilen, war das Pentagramm ein Symbol für die fünf Elemente der Griechen, aus denen für sie die Welt bestand. Auf alten Grabsteinen in Kroatien, wo viele Bogumilen begraben liegen, befindet sich recht häufig ein Pentagramm als Relief.

    Ebenfalls im antiken Griechenland verwendete Pythagoras das Pentagramm als Symbol für Gesundheit (signum sanitatis). Seine Anhänger trugen es als Erkennungszeichen, deshalb wird es heute noch signum pythagoricum (lat.: Zeichen der Pythagoräer) genannt. Die Pythagoräer nannten es Pentalpha (durch 5 Alpha-Zeichen gebildet), verwendeten es als Zeichen für Gesundheit an Leib und Seele und setzten es daher gern an den Beginn ihrer Briefe.

    Auf den "Abraxas"-Amuletten trat dieser Fünfstern ebenfalls häufig auf, genauso wie später in der magischen Literatur des Abendlandes. Im Mittelalter wurde es bei Zauberformeln gebraucht und sollte seine Herrschaft über die Elementargeister ausüben. Es wurde sogar von einigen Kreuzrittern als Zeichen getragen. Gigantische Fünfsterne sind in Frankreich zu finden. In der Gegend von Rennes-le-Château liegen zwei gedachte Pentagramme mit einer Achsenlänge von jeweils genau vier Meilen, deren Eckpunkte Templerburgen bilden. Das aufrecht stehende Pentagramm war für die Alchemisten des Mittelalters das Symbol des Menschen (wird weiter unten erklärt).

    Drudenfuß wurde das Pentagramm genannt, weil man sich seiner zur Abwehr von Hexen und Druden bediente. Druden (auch Druten oder Truden) sind im alten deutschen Volksglauben böse weibliche Nachtgeister, die Alpträume bescheren, vereinzelt auch gute, schöne Geister im Gefolge der Göttin Holda bzw. Perchta. Dieser Glaube ist am meisten verbreitet in Bayern, Tirol und Siebenbürgen. Noch heute gebraucht der Aberglaube dieses Zeichen, um Geister und böse Hexen von Viehställen, Türschwellen, Wiegen, Ställen Betten usw. abzuhalten. Als dämonenbannendes Zeichen tritt das Pentagramm daher oft in Holz geschnitzt auf alten Türbalken, Türschwellen und Almtüren auf.

    Auch Goethes Dr. Faust beschwört Mephisto, indem er ein Pentagramm als Abwehrzauber und zur Bannung der Elementargeister benutzt. Häufig war es auch das Abzeichen geheimer Gesellschaften. Das Pentagramm findet man in alten Kirchen (z.B. im Dom von Paderborn, wo im hinteren Fenster zwischen den zwei Mittelfenstern ein Pentagramm fest verankert ist, oder gar am Westfenster der Westminsterabtei in London), auf alten Grabsteinen, im Gebälk alter Häuser, eingeritzt in Stein oder Felswänden, als Schmuck oder auch Kunstgegenstand.

    Die Ortschaft Knielingen bei Karlsruhe trägt ein Pentagramm im Wappen, und die ringsum liegenden Kirchen in Eggenstein, Kleinsteinbach, Bismarckstein, St. Wendelin und Büchelberg sind im präzisen Muster eines Fünfsterns angeordnet.

    Lange Zeit galt das Pentagramm als Schutzsymbol, erst die christliche Kirche späterer Zeit verunglimpfte es als Satansstern und tut dies bis heute, obwohl es in der frühchristlichen Ikonographie als ein Zeichen für die fünf Wunden Christi war. Die Gründe dafür werden wohl ewig im Dunkel der Geschichte verborgen bleiben, aber vielleicht wollte sie dieses auch heidnische Symbol, welches tief in den Köpfen der Menschen verwurzelt war, verbannen.

    Das Pentagramm spielt heute praktisch in allen magischen Bereichen der westlichen Welt ein Rolle. So ist es z.B. in der Wicca-Tradition das zentrale Symbol. Es dient als Erkennungszeichen Eingeweihter und wird gern als Ohrring, Anhänger oder Brosche getragen. In Marokko trägt sogar die Fluglinie "Royal Air Marokko" das Pentagramm in Ihrem Firmenlogo.

    Der Fünfstern dominiert sogar die Flaggen von Weltmächten, nämlich der USA und der ehemaligen UdSSR. Kurioserweise sieht sich die USA als Verteidiger des Christentums und die ehemalige UdSSR hat sich davon distanziert. Dennoch verwenden beide ein eigentlich magisches und von christlicher Seite umstrittenes Symbol.

    Als Zeichen für Magie, die Elemente und das Leben und auch als Schutzzeichen, wurde und wird es Magiern und Hexen, aber auch vom einfachen Volk, schon seit langer Zeit verwendet.
     
  3. SilentShadow

    SilentShadow Mitglied

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    Die Bedeutung des Pentagramms

    Das Pentagramm symbolisiert die Magie, die Elemente und den Menschen. Für die Magie steht es als bekanntestes magisches Zeichen und wird daher gern bei der magischen Arbeit benutzt und von magisch aktiven Leuten in irgendeiner Form getragen. Allerdings wird es wohl überwiegend der Mode folgend von Leuten getragen, die von Magie gar keine Ahnung haben, daher muß ein Träger eines Pentagramms noch lange kein Magier oder Hexe sein.

    Das Pentagramm symbolisiert die Balance der fünf Elemente (Erde, Luft, Wasser, Feuer und Geist), wobei eben jede Spitze für ein Element steht. So steht es für das Gleichgewicht allen Seins und ist daher auch ein überliefertes Zeichen, welches böse Kräfte fernhalten und böse Geister binden soll. Über die Zuordnung der Elemente zu den einzelnen Spitzen gibt es mehrere Auffassungen, meine persönliche wird auf der Seite über die Elemente dargelegt.

    Da der in einem Zug gezeichnete Fünfstern weder Anfang noch Ende hat, übernimmt er die Bedeutung, Macht und Vollkommenheit des Kreises. Wie der Kreis besitzt er die Kraft, böse Mächte und Elementargeister zu binden, daher symbolisiert er auch das Glück.

    Ein natürliches Pentagramm findet man im Apfel. Wenn man ihn der Breite nach teilt, bildet das Kerngehäuse einen Fünfstern. Warum hat wohl der Apfel in der christlichen Vorstellung vom Paradies als Frucht vom Baum der Erkenntnis eine so wichtige Rolle gespielt? Apfel und Pentagramm sind beide Symbole der Venus. Während die Venus in acht Jahren einmal durch den Tierkreis wandert, bildet sie fünf Konjunktionen mit der Sonne und zeichnet so einen natürlichen Fünfstern an den Himmel.

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    Natürliche Pentagramme finden sich weiterhin an fünfblättrigen Pflanzen, wie der Lilie oder dem Weinstock. Die 5 gilt als ein formbestimmendes Prinzip der organisch belebten Natur. Will man beispielsweise eine Rosenblüte, die ebenfalls fünf Blätter hat, geometrisch ideal konstruieren, so geht man vom Fünfstern aus. Auch Spinnennetze und Schneckengehäuse weisen neben der Spiralstruktur, die des Pentagramms auf.

    In allen esoterischen Traditionen hat das Pentagramm Bedeutung. Bei den Freimaurern ist es vor allem das Symbol der menschlichen Vernunft, des logischen Denkens und des Wahrheit suchenden Geistes. Es verkörpert also die Fähigkeit zur Erkenntnis. Der Mensch ist von sich aus erkenntnisfähig, besitzt ein selbstreflexives Bewußtsein und kann somit sein Handeln überdenken, in Frage stellen und verändern. Der Mensch ist sich seiner selbst bewußt.

    Ein Tier ist dagegen ganz und gar ein Tier. Es verstellt sich nicht, verbirgt nichts von sich selbst und will sich nicht verändern. Es gibt nämlich noch die andere Seite des menschlichen Bewußtseins, nämlich zu lügen, zu täuschen und sein Innerstes, sein eigentliches Wesen, verbergen. Dies ist sogar eher die Regel als die Ausnahme. Dies ist typisch menschlich und die Schattenseite des erkennenden Verstandes. Man nennt es auch Persona, die Maske. Dies symbolisiert das auf dm Kopf stehende Pentagramm und wurde somit ein altes Sinnbild schwarzer Magie.

    Das aufrecht stehende Pentagramm ist das Symbol des Menschen. Berühmt ist beispielsweise die Zeichnung des Magiers Agrippa von Nettesheim aus dem Jahr 1565 (rechts abgebildet). Hier steht der Mensch breitbeinig und mit ausgestreckten Armen im Pentagramm, in vier Strahlen die Gliedmaßen, der fünfte umschließt den Kopf. Umgeben ist der Stern von astrologischen Planetensymbolen.

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    Dies steht einmal für den Menschen (bzw. den Magier) selbst, aber es steht auch für Schutz, denn in dieser Haltung stellt sich jemand schützend z.B. vor seine Familie. So kann man auch in einen Pentagramm diese Geste als Zeichen des Schutzes wiederfinden.

    Weitere Parallelen zwischen der Symbolik des Pentagramms und des Menschen bilden z.B. die fünf Sinne und die Hand mit ihren fünf Fingern. Der gegenläufige Daumen, der anders ist als die vier Finger, steht dabei wie das Element Geist den die vier materiellen Elemente symbolisierenden Fingern gegenüber. Auch stehen die vier Gliedmaßen des Menschen im Pentagramm für die materiellen Elemente, während der Kopf den diese beherrschenden Geist symbolisiert.

    In der sogenannten "schwarzen Magie" symbolisiert das umgedrehte Pentagramm den Sieg der Materie über den Geist, Deshalb wird hier kein Mensch hineingestellt, sondern der Kopf eines Ziegenbocks. Auch dies muß nicht unbedingt ein Symbol für den Teufel sein, es kann genausogut ein Zeichen des gehörnten Gottes der Heiden oder des Baphomets der Templer sein, welche absolut nichts mit dem Teufelsgedanken zu tun haben. So wie man glaubt, daß das Pentagramm aufgerichtet böse Geister bannt, glaubt man, daß es auf die Spitze gestellt ein Symbol ist, welches böse Kräfte freisetzen und böse Geister anlocken kann. Diese "bösen Geister" sind aber nur Reflexionen der Schattenseite der eigenen Psyche.

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    Im Ritual kommt es auch noch auf die Zeichenrichtung an. Wird es so gezogen, daß der horizontale Balken von links nach rechts gezeichnet wird, wirkt das Pentagramm bannend, wird es in umgekehrter Richtung gezeichnet, so wirkt es anrufend. als Schutzsymbol verwendet man daher die bannende Variante.

    Zusammengefaßt kann man sagen, daß das Pentagramm Sinnbild für Magie, die Elemente und den Menschen selbst ist. Es soll den Magier daran erinnern, daß er wie diese ist und mit ihnen eine Einheit bildet.

    Richtigstellung für das Pentagramm

    Wer ein Pentagramm offen als Zeichen für Magie oder auch nur als Schmuck trägt, bekommt im Alltag nur zu häufig zu spüren, daß das Pentagramm heute eines der am meisten mißverstandenen Symbole darstellt.

    Das Pentagramm ist ein Schutzsymbol und kein Zeichen des Bösen. Wer es als ein solches benutzt, hat schlicht keine Ahnung. Um allen Mißverständnissen vorzubeugen, sei noch einmal deutlich gemacht, daß das Pentagramm kein satanisches Symbol ist, denn es existierte bereits lange vor der Entstehung des Christentums und der Erfindung der Teufelsfigur.

    Auch ein auf den Kopf gestelltes Pentagramm wird nicht automatisch zum satanischen Symbol, ebensowenig wie das umgedrehte Kreuz, welches ja auch ein Zeichen für Petrus ist. Ein Symbol ist nichts anderes als ein Zeichen oder Bild. Erst die Ansicht über das Bild seitens des Betrachters und sein Glaube interpretieren eine bestimmte Bedeutung hinein.

    Quelle: Die Dunkle Dimension
     
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  4. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

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    dazu vielleicht noch was von der kirche in hannover *gg*

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    wie man sieht - ein pentagram am kirchturm. wenn man genau guckt - das originalpentagramm auf der kirche steht sogar auf der spitze.

    nun, zur eigentlichen frage - wie verwendet man pentagrame, wann und warum.
    zum rufen, zum bannen, zum bestätigen, zum bekräftigen, zum bündeln von energien, etc. ...
    alles mögliche eben, da es auf die intention ankommt, die man hat bei der verwendung.
    so ist es mit fast allen symbolen und auch techniken im magischen bereich. wichtig ist, das die sache für dich, für dein unbewußtes, nachvollziehbar ist.
    beispiel verbrennen: verbrennen von gegenständen, beschrifteten papieren, etc. wird für verschiedenes genutzt. entweder um es als wunsch mit dem rauch zu den göttInnen (universum, alles was ist - je nach glaubenslage) zu schicken. oder um es als rauch quasi ins noch unerfüllte zu schicken, damit es sich verwirklichen kann. oder auch, um etwas aufzulösen, es quasi wieder ins nicht-materielle zurückzugeben.
    also werden völlig verschiedene wirkungen bei der gleichen technik erzielt. funktionieren tun jedoch alle, denn die hauptsache ist die eigene intention, der sogenannte "wille". ich persönlich nenne das "persönliche kraft" die da reingelegt wird.
    somit ist immer die art der verwendung von symbolen und techniken nur eingeschränkt von der persönlichen kreativität. und so ist das auch mit dem pentagram.
     

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