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«Nicht ich, sondern der Christus in mir»

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Seal144, 20. März 2019.

  1. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

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    Vielleicht ist uns Märtyrertum lieber als Kommunikation?

    Ich habe zum Beispiel viele, viele Schüler in Österreich, die gar nichts von Sozial Media und Sozialen Vhristus wissen wollen...
     
  2. Seal144

    Seal144 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2018
    Beiträge:
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    Ort:
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    Wie bitte?
    leider versteh ich nichts liebe Ente:clown:
     
  3. ABvonZ

    ABvonZ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    868
    Und worin unterscheidet es sich von Menschen, die Kirchenchristen sind, die sich gar nicht Christen nennen, anderen Religionen angehörig sind oder Atheisten? Die haben also nicht dies "Erlebnis des Christus" wie du. oder wie soll das verstanden werden?
     
  4. Seal144

    Seal144 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2018
    Beiträge:
    2.670
    Ort:
    Skydancer
    Die intuitive Erfahrung des Bewusstseins ist die Ebene der ‹Kosmischen Jungfrau Sophia›, die als ‹Heiliger Geist›, vom göttlichen Standpunkt aus, das zweite Angesicht der Trinität bildet. Von Rudolf Steiner wird diese Ebene als ‹Geistselbst› bezeichnet.


    ‹Weib› ist der edelste Name, den man der Seele zulegen kann, und ist viel edler als ‹Jungfrau›. Dass der Mensch Gott in sich empfängt, das ist gut, und in dieser Empfänglichkeit ist er Jungfrau. Dass aber Gott fruchtbar in ihm werde, das ist besser; denn Fruchtbarwerden der Gabe, das allein ist Dankbarkeit für die Gabe, und da ist der Geist Weib in der wieder gebärenden Dankbarkeit, wo er Jesum wiedergebiert in Gottes väterliches Herz.»

    Meister Eckhart


    «Du erkennst dein eigenes wahres Anlitz im Spiegel des Kosmos selbst: Deine Identität ist wahrhaftig das Weltall, und du bist nicht mehr Teil dieses Stroms, du bist dieser Strom in einem Weltall, das sich nicht um dich, sondern in dir entfaltet. Es gibt hier kein endgültiges Ganzes mehr, nur einen endlosen Prozess, und du bist die Öffnung, die Lichtung oder die reine Leerheit, in der sich der ganze Prozess entfaltet – endlos, wunderbar, unaufhörlich, leicht. Das ganze Spiel ist ausgelöscht, dieser Alptraum der Evolution, und du bist genau da, wo du vor Beginn dieser Show warst. Im Schock der plötzlichen Erkenntnis des ganz Offensichtlichen siehst du dein eigenes ursprüngliches Antlitz, das Antlitz, das du vor dem Urknall hattest, das Antlitz der äußersten Leerheit, die als die ganze Schöpfung lächelt und als der ganze Kosmos singt – und all dies ist in diesem Urerkennen ausgelöscht, und es bleibt nichts zurück als das Lächeln und die Spiegelung des Mondes auf einem stillen Teich, tief in einer kristallklaren Nacht.»

    Ken Wilber


    Ken Wilber glaubt, dass jeder Mensch, Erleuchtung erfahren kann. Im Gegensatz dazu ist eine Annäherung an die nächsthöhere Ebene des Christus unmittelbar mit einer grundlegenden Umwandlung des Menschen verbunden. Erst auf dieser Ebene erschließt sich der Sinn des Werdens. Ken Wilber sieht die Schöpfung als Ergebnis eines sich langweilenden Gottes, der die polare Welt von Leid und Glück hervorbringt, die wir zu zu überwinden haben, um Gott zu finden.


    Die Rosenkreuzerweisheit kommt dagegen dem Mysterium der Menschwerdung des Göttlichen viel näher, indem sie mit einer erweiterten Sichtweise die Evolution der Erde betrachtet. In ihr lebt die Schaung, dass, wenn der ‹Göttliche Punkt› in seiner Ausatmung
    die größte ‹Gottesferne› erreicht hat, ‹Er› als ‹Ich› wiederum im Umraum aufleuchtet. So betrachtet die Rosenkreuzerweisheit das göttliche Licht, wie es auf dem
    Weg der Involution in seiner größten Verdichtung, im Menschensohn Jesus, für alle Menschen als das Christus-Ich aufleuchtet. So erst kann der Erlösungsprozess der Erde, deren Verwandlung zu einer neuen Sonne und deren Rückführung in dem Evolutionsprozess zum Göttlichen hin, eingeleitet werden.

    Wie ich es sehe, ist im Vergleich zu den christlichen Mystikern, Ken Wilber bei weitem noch nicht am zweiten Tor des Herzens angelangt.

    Aus den Herzenskräften heraus haben wir aber die Möglichkeit, die frei von jeder Glaubensrichtung, den gemeinsamen Boden zu erkennen auf dem eine gleichberechtigte Begegnung stattfinden kann.

    Die reinen kindlichen Seelenkräfte, die uns aus dem Wiederfinden der kosmischen Sophia erwachsen, entsteht die „schauende Erkenntnis“ als Ausdruck der „gestaltenden Mitte“, in der wir die Sonne in uns wiederfinden.



    „Und je mehr wir fortschreiten in der zukünftigen Menschheitsentwickelung, desto mehr werden die Religionen sich vereinigen, wie der Buddha und der Christus selber sich in unseren Herzen vereinigen."

    Rudolf Steiner
     
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  5. Vanadey

    Vanadey Guest

    Ich kann es nicht alleine aus der Anthroposophie heraus erklären. Das wäre mir zu einseitig. Denn ein Buch lesen kann mittlerweile fast jeder.
    Und auch derjenige, der nicht lesen kann, kann das Ichbin wahrnehmen, wenn er bereit dazu ist. Mit Intellektualität oder auch ohne.
    Der Verstand ist sicherlich das Werkzeug, um zu begreifen, dass es sich bei jedem selber um die eigene Individualität handelt.
    So kann ich selbst entscheiden, ob ich Anthroposophie lesen möchte oder nicht. ;)
    So braucht der Verstand um tatkräftig arbeiten zu können, den Willen dazu die Verbindung herzustellen. Nehmen wir jetzt den Schlüssel vom Boden hinauf und schließen dieses Türschloss auf. Dieses können wir ebend nur alleine, ohne anderes zutun. Dafür muss ich kein Buch lesen.
     
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  6. Seal144

    Seal144 Sehr aktives Mitglied

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    liebe Sani

    es geht über den Verstand hinaus

    Bei einem Sonnenaufgang geht es nicht darum, ein imaginatives Bild zu verehren, sondern sich von der darin offenbarenden Qualität durchdringen zu lassen. Auf den höheren Ebenen der Seelenentwicklung wirken andere Gesetzmäßigkeiten als die der Logik und des philosophischen Denkens.

    Durch das Überwinden der polaren Vorstellungen von Innen und Außen und die sich dadurch entfaltende Seelenfähigkeit der Hingabe beginnen sich die Qualitäten der Christuswesenheit und deren Bedeutung für die Evolution der Erde zu offenbaren, die uns vom

    „Schauen“ des ICH um das 20. Lebensjahr
    zum Wesen des ICH-BIN im Licht führen.

    "Wenn du die blaue Blume auf dem Berg findest, sagt Novalis, „so pflücke sie und überlass dich dann demütig der himmlischen Führung.“
    Diese vollzogene Hingabe leitet den Beginn einer neuen Ebene der inneren Entwicklung ein, in der der Mensch das innere Licht erkennt und so an dem die Welt durchfließenden Willen teilzuhaben beginnt. Diesen Bewusstseinszustand beschreibt Novalis mit folgenden Worten: „Wir sind mit nichts, als mit der Erhaltung einer heiligen und geheimnisvollen Flamme beschäftigt“.

    Es gilt sich diesem Strom des göttlichen Willens zu öffnen. Aber dazu bedarf es sich ganz zu entleeren, zur Schale werden für den Heiligen Gral.
     
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  7. ABvonZ

    ABvonZ Sehr aktives Mitglied

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    868
    Ist aber hier das Thema!
    Bist du sicher? Woher nimmst du diese Sicherheit?
    Hier handelt es sich nicht um irgendwelche Bücher, sondern um jene, in denen Anthroposophisches steht. Nicht jeder versteht Anthroposophisches, nicht weil es derart intellektuelle Kapriolen schlägt, um andere damit zu "erschlagen" und "willig" zu machen, sondern weil es konsequent esoterisch ist.


    Hauptsache, ihr habt beide ein Wort, mit dessen Hilfe ihr beide versucht, euch gegenseitig zu bestätigen. Damit drückt ihr euch, redet euch heraus, um damit sich nicht der Herausforderung stellen zu müssen; damit nicht herauskommt, eure Hausaufgaben nicht gemacht zu haben.

    So etwas kommt dann als krönender Schlusssatz dabei heraus:
    Denn gegen den (angeblichen) "göttlichen Willen" darf sich ja niemand erlauben, dagegen etwas kritisch einzuwenden, um so andere mundtot zu machen. Tatsächlich ist es aber so, dass ihr beide lediglich wie seelentote Automaten reagiert, um nicht zugeben zu müssen, sich esoterische Grundlagen nicht angeeignet zu haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2019
  8. Seal144

    Seal144 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2018
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    2.670
    Ort:
    Skydancer
    hallo Zett

    da scheint wohl ein Missverstaendnis vorzuliegen
    es handelt sich hier NICHT um einen thread der Anthroposophie. Ich bezog mich bisher auf die Mystiker und Rosenkreuzer, auf Ken Wilber und unter anderem auch Rudolf Steiner.
    Es geht mir um die Entwicklung eines Weges zu dem Christus Ich und dieses Christus Ich gehoert keiner Konfession an. Nur Anthroposophie, nur Christentum
    das waere fuer mich zu begrenzend.

    Ich denke, dass du so auch sicher kein Interesse mehr an mneinem thread haben wirst. Und ich ebensowenig an deinen weiteren Komentaren!
     
  9. Jea-International

    Jea-International Sehr aktives Mitglied

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    2.947
    Wenn etwas Wahrheit ist, dann wirkt es auch, wenn man nie zuvor davon gehört hat.
    Wenn etwas wirkt, nachdem man davon gehört hat, dann hat nur die Information gewirkt, die man inhaliert hat. Geht der Gedanke irgendwann verloren, so geht auch die Wirkung verloren, so ist Suggestion von aussen.
     
    sikrit68, Vanadey, Montauk und 2 anderen gefällt das.
  10. Vicky69

    Vicky69 Sehr aktives Mitglied

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    27. Juni 2011
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    Das "IchBin" ist jenseits jeglicher Entwicklung ...

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