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Magie - nichts als Machtausüben

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Labradorit, 13. Dezember 2003.

  1. Labradorit

    Labradorit Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2003
    Beiträge:
    22
    Ort:
    Norddeutschland
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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mich relativ lange mit Magie auseinander gesetzt - bis eine Beraterin meiner Mutter (sie ist schon ein wenig weiter auf ihrem weg) zu mir sagte, dass der Umgang mit Magie für Leute in meinem Alter (zarte 14) noch zu gefährlich sei, da die Kräfte mich noch zu leicht für ihre Zwecke benutzen können. Ich versprach ihr also, die gesamte Sache mit der Magie zu lassen. Anfangs war das sehr schwer für mich, weil ich mir praktisch eine eigene Welt aufgebaut hatte (ich hatte schon genau überlegt welche richtung von Magie und so; vor allen Dingen weil ich mit vielen Menschen nicht klarkomme), aber dann gings. Ich hatte trotzdem noch meine eigene spirituelle Welt; irgendwann bekam ich dann von Gott einen Traum. An den Traum selbst kann ich mich nicht mehr erinnern - nur an eine einzige Sache; ich stand an einem Abgrund und blickte lange herunter.
    Naja, als ich aufwachte auf jeden Fall wusste ich mit einem Mal alles genau; Magie ist nichts anderes als ein Mittel an die Macht zu kommen, andere(s) zu beherrschen. Es geht nicht wirklich darum spirituell zu sein und Gott näher zu kommen, oder ihn zu ehren; es geht um den eigenen Vorteil - und was viele nicht wissen, wenn man zum Beispiel ein Loch in die Dimensionen schlägt um woanders hin zu reisen, stirbt alles was sich an der dortigen Stelle befindet!

    Mit diesem Beitrag möchte ich niemanden ärgern, der von der Magie sehr begeistert ist, ich möchte nur darauf hinweisen, dass Magie nicht gleich Spiritualität ist und dass viele sich von Magie beherrschen lassen, wenn sie selbst beherrschen wollen.


    Licht und Liebe, Labradorit
     
  2. Thomas Voegeli

    Thomas Voegeli Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2003
    Beiträge:
    457
    Ort:
    mitten im Kuchen von Berlin
    Wie Du weisst, lieber Labradorit, bin ich nicht die wissend - göttliche Instanz, und doch muss ich Dir ganz entschieden widersprechen.
    Magie ist Ausübung von Macht. Richtig.

    Da sind wir aber in Deutschland und in der Schweiz, wo alle immer Macht mit Machtmissbrauch gleichzusetzten geneigt sind.

    Machtausübung ist nicht zwangsläufig Missbrauch!

    Wenn ich in den Garten geh und mit der Schaufel ein Loch mache, ist das Ausübung von Macht. ist es Machtmissbrauch?

    Wenn ich ein Zweijähriges vom offenen Fenster zurückreisse, ist das Ausübung von Macht. Ist es Machtmissbrauch?

    Wenn Du Deinen Blumen einen freundlichen Gedanken schickst, wachsen sie schöner. Das ist Ausübung von Macht, ist es Machtmissbrauch?

    Aber VOLLE KANNE pflichte ich Dir bei, wenn es darum geht, zu PRUEFEN, ob wir Macht fruchtbar oder missbräuchlich ausüben.

    Ich hab da meine eigenen Definitionen, wo der Machtmissbrauch anfängt, will sie jetzt aber nicht professoral rausposaunen, das Andere ist schon indoktrinär genug.

    Das einfache Bild vom Messer möcht ich doch noch anfügen: Du kannst damit eine Orange schälen oder einen Menschen damit umbringen.

    Wodurch definiert sich der Missbrauch??

    Superthema, Labradorit!

    Thomas
     
  3. FordPrefect

    FordPrefect Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2003
    Beiträge:
    49
    Ort:
    beteigeuze, dritter planet links aus richtung alph
    liebe(s) all:

    zunächst mal gratulation, labradorit, zu diesem beitrag. gebe dir in allen punkten recht, da mein machtverständnis im voegelischen sinne (klasse wortungetüm, oder) genauso falsch ist wie deines:

    @ thomas voegeli: habe schon einige deiner beiträge hier mit vergnügen gelesen - so auch diesen, nur:

    sei nicht so streng mit uns: Labradorit führt doch genau aus, um was es ihr geht und was sie stört: "andere(s) zu beherrschen ... es geht um den eigenen vorteil..."

    danke für deine transparentmachung des machtbegriffes an sich :cool: - ehrlich, aber lautet die these nicht:

    jede magie ist schlechte magie - auch die sog. weisse. da es immer auf manipulation hinaus läuft!

    grüsse von der beteigeuze

    :winken5:
     
  4. Thomas Voegeli

    Thomas Voegeli Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2003
    Beiträge:
    457
    Ort:
    mitten im Kuchen von Berlin
    Liebe(r?) Beteigeuze,

    mit Beklemmung lese ich, dass ich streng wirke. Ist nicht meine Absicht, aber wenn es so wirkt, na, dann muss ich damit leben.

    In der Sache selbst komm ich nochmal mit "nein".

    Es ist eine Verkennung der Magie, welche der gutgemeinten Warnung zugrunde liegt, wonach jede Magie, auch weisse Magie, manipulativ sei.

    Magie ist nicht etwas grundsätzlich Anderes als jeder gewöhnliche Gedanke. Magie ist bloss eine heute noch unübliche VERDICHTUNG von Gedanken.

    Jeder Gedanke, sage ich Dir, hat Wirkung. wenn Du denkst, der Nachbar sei ein Held, oder wenn Du denkst, der Nachbar sei ein Arsch, so hat das einen Einfluss auf ihn, auf Dich, auf Euch, auf Alle, das kannst du drehen und wenden wie du willst.

    Magie ist schlicht und ergreifend die Steigerung einfacher Gedanken, statt dass der Nachbar ein bisschen heldischer oder ein bisschen arschiger sich fühlen tut, fühlt er sich, so Du Magie anwendest, sehr viel heldischer oder sehr viel arschiger.

    Magie ist, im Vergleich zu einem einfachen Gedanken, je nach Technik und Können, wie eine Atombombe im Vergleich zu einem Knallfrosch.

    Was ich sagen will: Wir leben in einer magischen Welt, ob wir ds nun wollen oder nicht. Jeden Tag üben wir Magie aus, ob wir das nun wollen oder nicht. Durch unsere Gedanken nämlich.

    Das, was heute gemeinhin als Magie bezeichnet wird, ist Technik, Gedanken in Reinheit zu schaffen, sie zu bündeln und verstärkt auf ein Ziel zu schicken.

    Also ist Labradoriths Themenwahl wichtig schon, doch geht es nicht um die Frage, ob MAGIE gut oder schlecht ist, sondern es geht um die Frage, wie wir - GANZ ALLGEMEIN, unsere Gedanken führen, zu fruchtbaren oder zu zerstörerischen Zwecken.

    In Liebe,

    Euer Thomas
     
  5. FordPrefect

    FordPrefect Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2003
    Beiträge:
    49
    Ort:
    beteigeuze, dritter planet links aus richtung alph
    mein lieber - wenn so viel vertraulichkeit gestattet ist :winken5:

    @1: sorry, dass ich dir beklemmungen verursacht habe - gelobe besserung beim gebrauch des ironiemodus...

    @2: von meiner eigenen unwissenheit in diesen dingen ausgehend bestreite ich, dass "heute gemeinhin" magie so bezeichnet wird, wie du es mit einem - ungern gestehe ich's - wissensvorsprung sicher zu recht beschreibst!

    GEMEINHIN wird heute als magie das bezeichnet, was labradorit beschrieben hat...

    ansonsten sind wir vollkommen überein - besonders was die macht der gedanken betrifft - habe das allerdings bisher auch immer (nur) so bezeichnet und nicht als magie - mein fehler(?).

    DANKE für das heftige bild mit dem knallfrosch und der atombombe - hab mir das nie so deutlich gemacht - aber hast du vielleicht was positives in der richtung (mir fällt heut nacht so recht nichts mehr ein) - vielleicht morgen?

    weggeschmissen hab' ich mich bei den heldenhaft-arschigen nachbarn... äh... woher kennst du meine nachbarn :eek:

    ziehe mich jetzt auf die dunkle seite des mondes zurück und grüble - :D :D :alien:
     
  6. Luquonda

    Luquonda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2002
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Twistenbostel / Zeven
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    Ja, Thomas...wie nun prüft man das?

    Welche bemessungsgrundlage nimmt man, was für andere nützlich oder schädlich ist?

    Natürlich wirkt die Macht der gedanken immer....aber können wir beurteilen , wie wir sie bündeln und formen, um eben nicht zu manipulieren?

    Magie....und auch das einsetzen der gedanken wird sehr oft zum eigenen Nutzen...naja, fast immer hätt ich beinahe gesagt....genutzt....um selbst mit jemandem mit einer Situation oder was auch immer besser klarzukommen.

    Wie nun prüft man, ob Magie nicht manipulativ ist?

    Wenn denn schon gedanken manipulativ sind....muß man das durch das Bündeln derer noch verstärken?

    Wäre es nicht mehr ein Weg zu sich und dem göttlichen, die Gedanken so zu sortieren, daß sie unwichtig werden?
    Dass nicht die gedanken lenken? Und auch keine magie lenkt?

    alles liebe
    Luquonda
     
  7. Alex

    Alex Mitglied

    Registriert seit:
    28. August 2003
    Beiträge:
    471
    Ort:
    Am Bodensee
    Hallo an alle,


    zwischen gut und gut gemeint besteht ein deutlicher Unterschied.

    wie Luquonda bereits geschrieben hat, lenken die Gedanken die Magie.
    Man ist also auf die eigene Sicht der Dinge angewiesen.
    Alles was aus durch unsere Vorstellung auf dieser Ebene wirkt ist Manipulation. Wenn wir aus dieser Sicht zum Guten hin wirken wollen, kann dies auch ganz schön daneben gehen.

    Meiner Meinung nach:
    Sollte das Ich bei jeder Art von Energiearbeit zurücktreten und zuschauen und unterstüzen.

    Noch was:

    Wer zwischen weißer und schwarzer Magie unterscheitet trennt und werte und ist schon reingefallen, Magie ist Magie.
    Viele welche von sich behaupten weiße Magie zu praktizieren tun dies um sich von der bösen schwarzen Magie zu distanzieren.
    Oft habe ich erlebt, wie die eigene unerlösten Emotionen solcher "Weißmagier" ins unbewusste verdammt werden und aus diesem (auch bei der Energiearbeit) wirken.


    Magie ist Manipulation, wer meint manipulieren zu müssen soll es tun.


    Alles Gute

    Alex
     
  8. FordPrefect

    FordPrefect Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2003
    Beiträge:
    49
    Ort:
    beteigeuze, dritter planet links aus richtung alph
    lieber alex:

    herzliche zustimmung zu allen deinen worten (war das nicht schon mal - alles so riesig hier in dem forum...)

    nur:
    ist aus einer position der stärke heraus geschrieben und gedacht. ich kenne aber auch die andere, die schwache seite. und deshalb - wg. der opfer deren, die meinen manipulieren zu müssen - mein apell:

    magie-ausüber: denkt nach --- und kehrt um (wenn und so lange es noch geht)


    :beer3: :beer3:
     
  9. Thomas Voegeli

    Thomas Voegeli Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2003
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    457
    Ort:
    mitten im Kuchen von Berlin
    ja, wir müssen lernen, unsere gedanken zu steuern, sie nicht vom ego steuern zu lassen.

    ich gebe hier nun mal, um zügig weiterzukommen, drei thesen.

    Erste These:

    Alles, was wir tun, tun wir für uns selbst. Es gibt keine Handlung, die selbstlos ist. Auch Mutter Theresa hat jede Einzelne ihrer Taten, wenn man genau hinsieht, für sich selbst getan.

    Das hat nichts mit Selsbstsucht zu tun, sondern e ist ein unumgängliches Naturgesetz. Alle grossartigen Helfer müssen lernen, dass es so ist, sonst haben sie ein Problem mit ihrem Ego.

    Zweite These:

    Machtmissbrauch geschieht dann, wenn der, der in irgend einer Form mit Energie behandelt wird, mit dieser Behandlung in irgend einer Art in Disharmonie steht.
    Vielleicht kannst Du Dir selber Beispiele ausmalen, liebe(r) Liquonda.

    Dritte These:

    Wenn denn Dein Herze beim Hexen lacht, dann tust du Fruchtbares. Fühlst Du Druck in irgend einer Form, bist Du mit Sicherheit Uebergriffig.

    Wahrnehmung, Wahrnehmung, Wahrnehmung ist gefragt.

    Dein Thomas
     
  10. Thomas Voegeli

    Thomas Voegeli Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2003
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    457
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    mitten im Kuchen von Berlin
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    Lieber Alex, wer wollte denn bestreiten, dass Magie Manipulation sei? Ich denke, da rennst Du offene Türen ein.

    Ich frage Dich jetzt persönlich (nochmal): Wie kannst Du Dein normales, tägliches Leben. vollgespickt mit manipulativen Taten Deinerseits, wertend trennen von dem, was Du unter Magie verstehst? Wenn Du Deinen Mitarbeiter morgens fröhlich begrüssest, wenn Du ihn mürrisch begrüssest, wenn Du ihn anlachst, wenn Du ihn anknurrst, was ist das Anderes als Manipulation? hm?

    Wir leben in einer Welt der magischen Verbindung untereinander. Wir können gar nicht anders als uns gegenseitig zu beeinflussen.

    Daher ist die Themenwahl von Labradorit so wichtig, denn aus dieser Einsicht heraus folgt zwingend die Frage nach Verantwortung, folgt zwingend die Frage nach der feinen Trennlinie zwischen macht ausüben und Macht missbrauchend ausüben.

    Es ist manchmal schwierig zu unterscheiden.

    Gewahrsamkeit üben!

    Dein Thomas
     
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