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Leben wir erst "wirklich" nach dem "Tod"?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Terrageist, 29. April 2020.

  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    2.945
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    Eine Glaubensfrage, oder auch tiefes Wissen, Überzeugung oder eine Vorstellung.

    Leben wir hier und jetzt, gerade im Augenblick? Oder leben wir erst wirklich in einer Art geistigem Reich mit Ewigkeits- oder Unsterblichkeitscharakter?

    Es könnte ein Trost sein für den einen oder anderen, wenn er denkt, dass er seine Toten wiedersehen wird, oder dass er selbst dann auch noch ein anderes Leben führen wird.
    Andererseits kann es aber auch eine Art Irreführung, ein Trugschluss und auch eine Entschuldigung dafür sein, Vieles hinzunehmen, denn das hier ist ja auch nicht das wirkliche Leben.
     
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  2. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    20.722
    Ort:
    Dein Aufmerksamkeitsfokus
    Du hast das schön zusammengefasst.

    Man kann die Dinge auf morgen aufschieben, auf nächste Woche, auf nächstes Jahr - oder auf die Zeit nach dem Tod.
    Ich würde sagen, das ist der maximale prokrastinäre Wahnsinn.
    Prokrastination ist übrigens eine pathologische Störung.

    Wenn es jedoch nur eine einfache Glaubensfrage wie die um das Paradies ist, oder der Trost, Angehörige wiedersehen zu können - dann ist es harmlos.
     
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  3. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.346
    Ort:
    Phönixland

    Im Hier und Jetzt sind wir physisch schon, dass wir es auch geistig sind, das muss erst bewusst werden.
    Ich sehe keine Trennung zwischen dem, was man Jenseits nennt und dem Diesseits, sondern nur verschiedene Wahrnehmungen.
    Ob wir hier "wirklich" leben oder nicht, ist also keine absolute Sache oder ein entweder-oder; es ist eine Frage der Achtsamkeit dafür.

    Das, was nicht geboren wird und nicht stirbt, ist da, ob wir in einer menschlichen Hülle sind oder nicht.

    Wer sich zu Lebzeiten nicht damit beschäftigt und keinen "Moment des Gewahrseins und der Stille" erlebt hat - wie es etwa von Eckhart Tolle beschrieben wird - der lebt quasi mit geschlossenen Augen, oder mit, wie andre Schriftgelehrte es ausdrücken, als lebender Toter.

    Die Illusion, dass es nur die physische Ebene gibt und nichts sonst, muss "sterben" im Sinne von aufgegeben werden, losgelassen werden.

    Dies kann natürlich zu Lebzeiten des physischen Körpers geschehen. Doch wer zu Lebzeiten des physischen Körpers keinen Moment daran denkt und sich dem nicht öffnet, der erfährt dann, wenn er keinen physischen Körper mehr hat, mit seinem Bewußtsein einen großen Schreck: Ach, mich gibt es noch? Wie kann das sein?
    Alles, was sich im Bewußtsein befindet, wird als Projektionsfläche für die "Realität" die dann ein Verstorbener wahrnimmt, verwendet.

    Ob wir wirklich leben und wie unsere Wirklichkeit aussieht - das ist also letztlich eine Entscheidung, die wir selbst fällen, dies gilt für alle Handlungen, so ist meine Erfahrung.

    lg
    eva
     
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  4. Wanadis

    Wanadis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2019
    Beiträge:
    2.850
    Es kommt immer darauf an wie man lebt, nicht wo, der ewige Ort ist das Bewusstsein und je bewusster jemand wird, desto freier ist er.
     
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  5. MorningSun

    MorningSun Guest

    Ist das Bewusstsein nicht unendlich. Du selbst bist doch das Leben, und nun in einem Körper, der lebendige
    Erfahrungen macht. Nur ist es nicht bewusst, weil vergessen, wer du bist. Jeder nach seiner Art und Gedanken. Nach dem "Tod" gehst du in dein ursprüngliches
    Bewusstsein zurück, bis du wiedergeboren wirst. Deswegen ist es wichtig, im Hier und Jetzt aufzuwachen,
    wer und was du wirklich bist. Reines Bewusstsein.
     
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  6. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2019
    Beiträge:
    1.073
    Ort:
    Kampuchea, Aural
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    Eines Leben ist immer wirk-lich, dem vergangenen und gegenwärtigen Wirken entsprechend. Was wirkt (handelt, Kamma tut) nährt dieses und nächte Existenzen, oder den achtfache Pfad wirkend, Ungebundenheit, ende vom Wirk-lich: echt.

    Seines Wirklichkeit ist frei wählbar:

    Hier grämt er sich.
    Er grämt sich danach.
    In beiden Welten
    grämt sich der Übeltäter.
    Er grämt sich, er ist bekümmert,
    wenn er das Schlechte
    seiner Taten sieht.

    Hier freut er sich.
    Er freut sich danach.
    In beiden Welten
    freut sich der inneren Reichtum Schaffende.
    Er freut sich, ist glücklich,
    wenn er das Makellose
    seiner Taten sieht.

    Hier quält er sich.</a>
    Er quält sich danach.
    In beiden Welten
    quält sich der Übeltäter.
    Er quält sich mit dem Gedanken:
    Ich habe falsch gehandelt.'
    Nachdem er zu einem schlechten Ziel gelangt ist,
    wird er noch mehr
    gequält.

    Hier ist er glücklich.</a>
    Er ist danach glücklich.
    In beiden Welten
    ist der inneren Reichtum Schaffende glücklich.
    Er ist glücklich bei dem Gedanken:
    Ich habe inneren Reichtum geschaffen.'
    Nachdem er zu einem guten Ziel gelangt ist,
    ist sein Glück
    noch größer.
    Die zehn guten und schlechten Taten, Handlungen, Wirken, zu Wirklichkeiten stets führen, doch nur die geschickten am Pfad führen zu wahrlich Wahr, dem Todlosen, Nibbana:

    Das Heilsame (geschickte, gute Ver-wirken) und das Unheilsame (Ungeschickte, schlechte, für Wirklichkeiten wirkend)

    3. "Wenn, Freunde, ein nobler Schüler das Unheilsame versteht, die Wurzel des Unheilsamen, das Heilsame, und die Wurzel des Heilsamen, in dieser Weise ist einer mit rechter Sicht, dessen Sicht geradlinig ist, einer der perfekte Zuversicht in das Dhamma hat, und in diesem wahren Dhamma angekommen ist.

    4. "Und was, Freunde, ist das Unheilsame, was ist die Wurzel des Unheilsamen, was ist das Heilsame, was ist die Wurzel des Heilsamen? Lebende Wesen töten, ist unheilsam; zu nehmen, was nicht gegeben ist, ist unheilsam; Fehlverhalten in Sinnesvergnügen, ist unheilsam; unwahre Sprache, ist unheilsam; arglistige Sprache, ist unheilsam; grobe Sprache, ist unheilsam; Tratsch ist unheilsam; Begehrlichkeit ist unheilsam; Übelwollen ist unheilsam; falsche Sicht, ist unheilsam. Dieses wird das Unheilsame genannt.

    5. "Und was ist die Wurzel des Unheilsamen? Gier ist die Wurzel des Unheilsamen; Haß ist die Wurzel des Unheilsamen; Verwirrung ist die Wurzel des Unheilsamen. Dieses wird die Wurzel des Unheilsamen genannt.

    6. "Und was ist das Heilsame? Enthaltung vom Töten lebender Wesen, ist heilsam; Enthalten vom Nehmen, was nicht gegeben ist, ist heilsam; Enthaltung vom Fehlverhalten in Sinnesvergnügen, ist heilsam; Enthalten von unwahrer Sprache, ist heilsam; Enthalten von arglistige Sprache, ist heilsam; Enthalten von grobe Sprache, ist heilsam; Enthalten von Tratsch ist heilsam; Nichtbegehrlichkeit ist heilsam; Nichtübelwollen ist heilsam; rechte Sicht, ist heilsam. Dieses wird das Heilsame genannt.

    7. "Und was ist die Wurzel des Heilsamen? Nichtgier, ist die Wurzel des Heilsamen; Nichthaß, ist die Wurzel des Heilsamen; Nichtverwirrung ist die Wurzel des Heilsamen. Dieses wird die Wurzel des Heilsamen genannt.

    8. "Wenn ein nobler Schüler so das Unheilsame verstanden hat, die Wurzel des Unheilsamen, das Heilsame, und die Wurzel des Heilsamen, verwirft er gänzlich die zugrundeliegende Neigung von Lust, er hebt die zugrundeliegende Neigung von Ablehnung auf, er rottet die zugrundeliegende Neigung zur Sicht und Dünkel 'ich bin' aus, und mit dem Verwerfen von Unwissenheit und dem Aufkommen von Wissen, macht er Hier und Jetzt, dem Leiden ein Ende. Auch in dieser Weise ist einer mit rechter Sicht, dessen Sicht geradlinig ist, einer der perfekte Zuversicht in das Dhamma hat, und in diesem wahren Dhamma angekommen ist."...

    Sammaditthi Sutta: Die Lehrrede über Rechte Ansicht
    Mag dieses für den einen oder anderen Gutes "be"-wirken vermögen und zu guten Wirklichkeiten und darüber hinaus leiten.

    Tod ist nur ein Punkt auf einem Kreis, für Wirkende (noch immer Kamma tuend (persönliches Handeln).
     
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  7. Alpträumer

    Alpträumer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2020
    Beiträge:
    679
    Das Bewusstsein kann viele Formen annehmen.
    Auch wenn das Bewusstsein der Ort ist an dem wir kommen wenn wir sterben so ist das Leben hier ein wichtiger Schritt dahin so ein Bewusstsein zu erschaffen.
    Weil wir uns hier quasi ganz aussen befinden. Wirken unsere Gedanken auf alles was in uns ist.
    So haben wir im Leben die Möglichkeit ein geeignetes Bewusstsein zu erschaffen. Was wahrscheinlich nur dann wirklich funktionieren kann wenn das Bewusstsein schon im Leben erwacht.
    Währe man jetzt tot, hätte man zwar noch ein Bewusstsein, aber man würde sich innerhalb dessen befinden. Was wieder heisst, dass alles was ausserhalb von uns ist auf uns eine Wirkung hat.
    Deswegen ist dein Bewusstsein im Prinzip das was du bist, nach dem Tode. Bei manchen ist da nichts, dann ist auch nach dem tot nichts. Man wird einfach wiedergeboren und schläft vermitlich so lange bis der Moment ist. Man ist dann nur eine weitere Gestalt in irgendwelchen Träumen solange bis das Bewusstsein bereit ist für eine Reinkarnation. Manche sind nie bereit, die bleiben dann sehr lange im Traum bis sie sich auflösen und ein komplett neues Bewusstsein erschaffen, in einem komplett neuem leben, in dem währe es keine Wiedergeburt sondern ein kompletter Neuanfang. Im Prinzip strebt das Bewusstsein dahin zu erwachen, wenn es nicht funktioniert kann ein komplett neuer Versuch gestartet werden.
    Irgendwann erwacht das Bewusstsein und ab da beginnt eine wahre Reise die niemals enden soll und im Tode sehr lange bis ewig weiter geht.
    Wie lange es im Tod weiter geht hängt davon ab wie groß das Bewusstsein schon ist.
    Nachdem es erwacht wird es viele Leben, leben bis es wieder erwacht. Und diese Summer aller Leben macht dann die Größe des Bewusstseins aus. In jedem leben wird das Ziel sein zu erwachen und am Bewusstsein weiter zu feilen zu vergrößern. Und dann im letzten Leben erst erwacht man als Gesamtheit. Solange man nicht als Gesamtheit im Leben erwacht, wird man quasi vergessen nachdem man gestorben ist. Weil dann der Prozess bei jedem natürlich beginnt. Nach dem Leben wird jeder die Summe all seiner Leben weil das erwachen und erinnern an alle Erfahrungen auf ihn zukommt. Das ist das erste was jeder macht nach dem Leben. Erwachen und die Summe seiner Teile werden. Danach steht fest wie lange derjenige im Prinzip seine Ruhe hat vom Leben. Wenn jemand 600 Jahre Zeit hat und dann wieder leben muss heisst das nicht dass er 600 Jahre später leben wird. Es kann auch früher sein oder zur selben Zeit. Es kann durchaus sein das man quasi sich selbst trifft im Leben.
     
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  8. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    2.945
    Da mag wohl was dran sein. :)
     
  9. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    2.945
    Hallo @Alpträumer ,

    wenn ich dich richtig verstehe, unterscheidest du quasi zwischen einem "sich innerhalb des / seines Bewusstseins" befinden, und einem "außerhalb davon" bzw. "ist" man dann gewissermaßen sein / das Bewusstsein.
    In etwa kann ich es nachvollziehen.
    Ich denke allerdings, dass da für "Bewusstsein", also den Begriff, verschiedene Aussagen oder Benennungen stattfinden.
    Für mich bezeichne ich "Bewusstsein" als "Wach-Sein". Also Wissen, Wahrnehmung usw.. , von einem selbst ausgehend.
    Aus dem "Traum" herausgehend, bzw. sich als Träumer zu erkennen, würde dann bedeuten, eine Art "Stufe" aufzusteigen
    und gewissermaßen das "Ganze" aus einer höheren zusammenfassenden Sicht zu betrachten.
     
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  10. Alpträumer

    Alpträumer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    679
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    Das geht dahin dass ich erklären soll was für mich Bewusstsein bedeutet.
    Aber genau das ist die schwerste Antwort.
    Ich weiss was für mich Bewusstsein bedeutet aber es so zu erklären dass du es genauso verstehst wie ich es sehe, das ist das schwere.
    Jeder fragt sich, was ist das Bewusstsein.
    Ich kann dir sagen wie es ist. Aber nicht was es ist. Weil es ist für jeden etwas anderes ist.
    Wir alle leben und das dank unsres Bewusstseins. Ohne Bewusstsein = kein leben.
    Aber die selbe Gleichung kann man auch anders benennnen.
    Ohne Traum = kein Bewusstsein
    Ohne Gefühle = kein Bewusstsein
    Also Bewusstsein+ fühlen+ träumen = leben
    Jetzt braucht das Bewusstsein also mindestens einen Traum und ein Gefühl um Leben hervorbringen zu können.
    Der Traum wirkt wie eine Art Kraftwerk dass Energie erzeugt. Man stelle sich vor der Traum ist eine Welt wie unsre. Genau gleich. Und alle darin befindlichen Menschen haben ein Bewusstsein, in deinem Traum. Und all diese Bewusstseine erzeugen dein Leben. Ohne all diese Bewusstseine in deinem Traum hätte dein Bewusstsein nicht die Power um Leben hervorbringen zu können.
    Und was eng verknüpft ist mit unseren Träumen ist der Astralkörper. Er ist auch ein Teil des Körpers. Dieser Astralkörper ist es was sich langsam abbaut nachdem man stirbt. Er beinhaltet alle Gefühle und Traumas die man verarbeitet hat oder auch nicht. Während dem Leben baut der Astralkörper Gefühlswelten auf. Die sind auch Teil deines Bewusstseins und am Ende der Kette sind die großen Meister die in jedem von uns schlummern. Das Unterbewusstsein wiederum ist da um dich von all dem abzuschotten. Es ist viel älter als du und überwacht diesen Prozess in gewissen Maße. Dank dem Unterbewusstsein haben wir tatsächlich im Leben unsere Ruhe von all den Dingen. Wenn wir kein Unterbewusstsein hätten wäre das Gehirn quasi von den Fähigkeiten des Egos abhängig. Was schlecht wäre, denn das Ego weiss am wenigsten über die inneren Vorgänge.
    Das Bewusstsein ist meiner Meinung nach nicht nur ein „Ich bin mir bewusst“ es ist ein ganzer Cosmos der in einem Bewusstsein beheimatet ist.
    Die Größe Orientiert sich am alter. Und viele sind älter als man zählen könnte. Alter als sie es sich jemals erahnt hätten. Wir beginnen nur zu oft von neu. Weil es so schwer ist. Das Ziel zu erwachen ist zu schwer.
     
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