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kinder-big-brother

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Lucia, 5. Februar 2009.

  1. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.706
    Ort:
    Berlin
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    hab ich gerade in einem anderen forum gefunden ...
    und zeigt natürlich ganz krass auf, wie wenig an sozialisierung kinder heutzutage lernen.
    auch wenn diese gschrappn sich furchtbar aufführen, auch darunter leiden, klarerweise, sind es die eltern, die sie dazu gemacht haben.
    grauslich.

    lucia
     
  2. sage

    sage Guest

    Am schlimmsten finde ich, daß sie den Bälgern auch noch Tiere zum Quälen zur Verfügung stellen.
    Ansonsten erfahren sie mal, wie toll es ohne Regeln und Eltern tatsächlich ist.
    Vielleicht begreift dann der eine oder andere endlich, wie gut es ihm tatsächlich geht.
    Und die Erwachsenen lernen mal, daß Kinder nicht liebe Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft sind, ohne daß sie dazu angeleitet werden.


    Sage
     
  3. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Kennt Ihr das Buch "Herr der Fliegen" von William Golding?

    Ist zwar nur Fiktion, aber dort wird eindrücklich beschrieben, was passiert, wenn Kinder alleine in der Wildnis sind. Ich fand es damals spannend, hätte aber niemals gewollt, dass so etwas Realität wird.
     
  4. Physikus

    Physikus Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2008
    Beiträge:
    273
    Ich finde dieses Experiment sehr gut. Ich verurteile lediglich das Format der Veröffentlichung.

    Ich denke es zeigt sehr gut auf, dass grade die für "unschuldig" gehaltenen Kinder in Wahrheit viel mehr über die Einfacheit des Menschen offenbaren.
    Auch die Verantwortung für das gehabe voll auf die Eltern zu schieben ist denke ich nicht richtig. Viel eher ist nahezulegen, dass der Mensch nicht die, von ihm selbst gewünschten und als gut befundenen, Züge von natur aus innehat. Die Annahme, dass hauptsächlich die Gesellschaft und die Eltern, als einer Institution der selbigen, den Menschen zum "Bösen" werden lässt ist gefährlich falsch. Eine Einflussnahme ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.

    Der Mensch ist von seiner Natur aus nicht in "gut" und "böse" zu unterteilen.
    Nur hat er wohl von seiner Natur aus mehr Züge, die wir als "böse" betiteln.

    Ich kenne es.

    Ich meine aber, dass die Aussage nicht nur auf "Kinder" zu deuten ist.
    Die Kinder sind in dieser Ansicht eher als Symbol für die Unschuldigen zu verstehen, die eigentlich in diesem Paradies in dem sie stranden alle Optionen offen haben um ein glückliches Leben zu führen. Bezeichnend ist, dass es richtig brutal wird.
    Es deutet so viel mehr an, dass der Mensch eine natürliches Streben zum "Verninchten" (Freud würde sagen >Kanatos<) hat, egal wie unvorbelastet und unschuldig er vom Grunde auf schient.

    Ich sehe in dem Inhalt ein pessimistisches Weltbild, dass jede dauerhaft friedlichen Vorstellungen von Freiheit, Demokratie und Kommunismus verneint.
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.732
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    ja, lucia,

    die internet ist grauslich... aber du muss nicht "sörfen".........kannst stat dessen auch mit dein hund spazieren gehen...gell


    shimon,der alte
     
  6. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.706
    Ort:
    Berlin
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    wie heißts so schön .... "alter schützt vor torheit nicht".
    halte dich doch einfach mit deinen persönlichen animositäten zurück shimon.... ich denke, du hast genug jahre am buckel, um sowas gelernt zu haben.

    lucia
     
  7. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    auf der Erde
    Hallo,

    ja, da kann man sich wieder mal so richtig schön aufregen. Diese Kinder, diese Jugend. Wow wie schlimm!

    Wisst ihr, jeder kann gut reden. Habt eigene Kinder, betreut fremde Kinder/Jugendliche oder tut sonstige sozialen Dienste. Wenn es euch nicht passt, was da gezeigt wird und ihr denkt, so sieht es überwiegend in Deutschland aus, dann haltet nicht still und tobt angewurzelt auf der Erde rum, sondern bewegt euren Geist und schaut in die Familien, die sozialen Einrichtungen ... erlebt Menschen vor Ort!

    Das ist Praxis der Extraklasse. Da kann man dann das Erlebte Objektive mit dem Nicht-Erlebten (Fernsehen,Presse, usw.) Gezeigten vergleichen. Sich ein Gesamtbild machen und zufrieden sein.

    Denn zu sowas wird es nicht kommen. Das sind extrem Situationen. Kein Kindergarten, keine Schule, kein Internat beherbergt Kinder/Jugendliche und überlässt sie sich selbst. :D

    Wozu hat der Mensch wohl so eine lange Kindheit und dann noch diese Jugend? Er lernt, und selbst als Alter, nie aus!

    Gruß Tarja

    P. S.: Entschuldigt bitte das "ihr", aber ich wollte mal was anderes als "man" schreiben! Wer mit "ihr" nicht gemeint ist, weiß es schon im Voraus. ;)
     
  8. Triss

    Triss Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    22
    Nein, dass tun nur einige Eltern selbst, aber das reicht schon ....
     
  9. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    auf der Erde
    Hi,

    ja, das ist leider Realität. Dennoch. Die Eltern sind nicht allein mit den Kindern. Spätestens bei Schulpflichtigkeit wird der Nachwuchs "eingezogen" und in gewisser Weise pädagogisch betreut.
    Manche Eltern nehmen sich wenig Zeit für ihr Kind, andere übertreiben total, wieder andere versuchen sich im Mittelmaß und alle tun das, was ihnen möglich oder wichtig erscheint.

    Aber deshalb geht nicht gleich eine ganze Generation zu Grunde. Es gibt auch die Kinder, die gut versorgt und betreut werden und dennoch Rotzlöffel bleiben. Deshalb sollte man als Eltern vieles als Selbstverständlich ansehen und nicht im Voraus auf Dankbarkeit pochen!
    ;)

    Ich, z. B., sobald ich im sozialen Bereich "losgelassen" werde, sorge dafür, dass die Kids/Jugendlichen individuell betreut werden. Man sollte sie da abholen, wo sie sich befinden und dann Stück für Stück weiter arbeiten. Sie erleben also nicht nur die Eltern, sondern auch andere Erwachsene. Und ein kluges Kind erkennt den Unterschied. Es fühlt den Unterschied und wird auch ein "guter" Mensch.
    Stecke man sie doch nicht in Schubladen, sondern ermögliche man ihnen die Veränderung in jeder Hinsicht!


    Gruß Tarja
     
  10. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
    Ort:
    Bayern
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    Mich würde interessieren ob es sich bei einem solchen Experiment mit Blagen vor 30-50 Jahren auch so entwickelt hätte.

    ciao, :blume: Delphinium
     

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