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Kann heilen schädlich für den Heiler sein?

Dieses Thema im Forum "Reiki" wurde erstellt von eleven, 27. Oktober 2007.

  1. eleven

    eleven Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2007
    Beiträge:
    65
    Ort:
    1220 Wien
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    Hello,

    vor einigen Jahren war ich in einem Esoterikgeschäft weil ich mir ein Steinchen kaufen wollte (wurde dann eine blaue Korallenkette)

    Ich unterhielt mich mit dem Verkäufer und erzählte ihm (damals 17 Jahre alt) ich würde mich sehr für Esoterik interessieren und gerne in diesem Bereich beruflich tätig sein. zB Reiki...

    Da meinte dieser: "Mädchen lass die Finger davon viele die Reiki praktizieren sind selbst geschwächt durch diese Arbeit weil sie damit nicht richtig umgehen können. Ich solle zuerst einmal meine eigenen Blockaden lösen."

    Hm...das hat mir damals zu denken gegeben und seither habe ich deshalb immer einen Bogen um das Thema gemacht. Vorallem weil ich sehr dünnhäutig bin und negative Energien sehr gerne an mir haften bleiben.

    Ich möchte aber, unter anderem da für mich persönlich Heiler aller Art eine besondere Faszination ausstrahlen,(auch in Computerspielen immer mit Leidenschaft den Heiler gespielt;) ) gerne eine Einweihung 1.Grades bekommen, natürlich aber vorher diesen Punkt klären.

    Wäre lieb wenn ihr erfahrenen Reikipraktizierenden mir da eure Meinung veratet.

    DANKE und LG
    :liebe1:
     
  2. Hallo eleven,

    Reiki dient in erster Linie dazu um sich selbst zu heilen.

    Dass man auch andere Menschen dabei unterstützen kann die Energien wieder in den rechten Fluß zu bringen ist ein schöner "Nebeneffekt" ;-)

    Bei Reiki werden die Selbstheilungskräfte aktiviert.
    Derjenige der Reiki bei anderen anwendet ist Bote für die Lebensenergie die dabei übertragen wird, mehr nicht. Der eigentliche Heilprozess geht immer von jedem selbst aus.

    Leider ist das heute sehr häufig der Fall, weil einige Reikianer ihr "Helfersyndrom" in dieser Tätigkeit ausleben.

    Wenn man Reiki bei anderen Menschen anwendet sollte man das immer als Energieaustausch sehen.
    Man kann sich mit Geld (Geld ist auch eine Energieform) ausgleichen lassen oder auf andere Weise.

    Angst musst du vor Reiki wirklich nicht haben ;-)

    Wenn du einen guten Reikilehrer findest, wird der dir mit Sicherheit alles wichtige vermitteln.
    Einige Dinge kann dir niemand lehren, dass kannst du nur selbst erfahren, aber das ist ja überall so.

    Gruß Elvira
     
  3. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    Hallo eleven

    Das hat er nicht schlecht gesagt, und er hat auch recht. Erst den einser Grad und viel an sich arbeiten, bevor du den zweiten Grad machst und an Menschen arbeitest. Ich arbeite viel mit Reiki, weihe auch ein. Bin fit wie ein Turnschuh, seit zwei Jahren nicht mehr krank noch nicht mal eine Erkältung.

    Auch wenn du kein Reiki machst, schützen schützen schützen. Ich spüre schon wenn mein Mann schlecht nach Hause kommt.

    lg Pia
     
  4. Reiki Welt

    Reiki Welt Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2007
    Beiträge:
    68
    Hallo Eleven,

    grundsätzlich gilt für Reiki: Die Reiki-gebende Person ist "nur" Kanal - gibt also die Energie nur weiter, ohne die eigene Energie anzugreifen. Während des direkten Gebens berühren sich die beiden Auren, so dass die gebende Person unter Umständen die gleichen Symptome wie die empfangende Person haben kann - je nachdem, wie sensitiv sie ausgeprägt ist. Sobald das Geben beendet wird und die Auren wieder "getrennt" werden, vergeht dieses Symptomspiegeln.

    Aber: Wer sich nicht bewusst ist, Kanal zu sein, ist anfällig für einen Energieaustausch... (Ebenso habe ich festgestellt, dass dies auch eine selbsterfüllende Prophezeiung ist: Wer davon ausgeht, eigene Energie abzugeben und die andere Energie anzunehmen, dann wird das auch geschehen. Was will ich damit sagen? Die eigenen Gedanken spielen eine große Rolle!)


    Meine Meinung: Es ist grundsätzlich hilfreich, erst mal die eigenen "Baustellen" zu klären, um dann anderen zu helfen. Aber oft kann man auch durch das Helfen sich selbst helfen. Ich finde es wichtig, ein gesundes Selbstvertrauen zu haben und sich bewusst zu sein, dass das Leben ein dauernder Prozess des Lernens ist - immer wieder kommen "Baustellen" auf einen zu.

    Wäre das nicht eine gute Gelegenheit, um daran zu arbeiten? Schritt für Schritt lernen, dass es diese Energien zwar gibt - aber dass man auch die Möglichkeit hat, mit diesen Energien umzugehen und sie wieder gehen lassen kann...

    Ähm, ich möchte dir nun nicht zu nahe treten, aber bei diesem Abschnitt frage ich mich, ob du der Nächstenliebe wegen mit Reiki arbeiten möchtest, oder ob dich damit aufwerten möchtest?

    Zum Abschluss möchte ich dir noch sagen, dass Reiki ein Weg ist - Reiki wird gelebt. Nicht nur zu einem bestimmten Zeitraum erlernt und dann ist gut...

    Reiki kann das Leben zum Positiven hin verändern - das heißt aber nicht, dass von da an alles rosarot und himmelblau ist.

    Reiki ist eine weitere Möglichkeit zu leben.


    Liebe Grüße von Astrid
     
  5. Reiki Welt

    Reiki Welt Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2007
    Beiträge:
    68
    Hallo Zadorra,

    warum erst ab dem zweiten Grad mit anderen Menschen arbeiten?

    Und warum schützen? Was ist daran schlimm zu spüren, wenn der Mann schlecht gelaunt nach Hause kommt? Das ist doch SEINE Energie und nicht deine...

    Oder hab ich da was falsch verstanden?


    Liebe Grüße von Astrid
     
  6. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    Liebe Astrid

    Du schreibst selbst, sie soll ihre Baustellen schließen, und das sagte ich auch damit. Auch mit dem ersten Grad habe ich schon an Menschen gearbeitet, und das empfehle ich auch meinen Schülern.

    Wenn ich nicht weiß was mich wibelig macht, kann ich mich doch schützen? Oder muss ich leiden nur weil Mann schlechte Laune hat.

    Eine Aura eines Menschen ist ca. 10 Meter im Durchmass. Wenn du im Wartezimmer neben einem Patienten sitzt, bist du schon in seiner Aura. Schutz ist nicht schlecht, oder ?

    lg Pia
     
  7. Reiki Welt

    Reiki Welt Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2007
    Beiträge:
    68

    Hallo Pia,

    mir hat damals schon geholfen, zu wissen, dass es nicht meine Energie ist, die ich da spüre.

    Gut, mir hat man am Anfang auch geraten, schützen, wo es nur geht - nur das war mir zuviel. Der Gedanke, mich schützen zu müssen, hat eine Angst aufgebaut. Daher reicht mir das Bewusstsein, dass es eine fremde Energie ist und nicht meine.


    Liebe Grüße von Astrid
     
  8. eleven

    eleven Mitglied

    Registriert seit:
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    1220 Wien
    Hi Astrid,

    zu deiner Antwort auf mein Computerspiele-Heiler Textchen:

    Habe jetzt falsch zitiert aber das hast du geschrieben "Ähm, ich möchte dir nun nicht zu nahe treten, aber bei diesem Abschnitt frage ich mich, ob du der Nächstenliebe wegen mit Reiki arbeiten möchtest, oder ob dich damit aufwerten möchtest?"

    Wenn ich es mir jetzt nochmal durchlese erkenne ich erst wie falsch das verstanden werden kann :escape:
    Ich habe einfach ein unendliches Glücksgefühl gehabt meinen Mitspielern Energie zu geben und sie zu heilen ohne mich als Held zu fühlen. Und das wollt ich euch einfach erzählen ohne ein Realitätsfremder Computerjunkie zu sein :stickout2 weil das ist ja nicht meine Hauptmotivation *g*

    Ich glaube nicht dass ich mich aufwerte zumindest nicht persönlich...energetisch glaub ich schon und das wär schön.
    Ich wäre glücklich Menschen zu helfen möchte aber eben keinen Schaden anrichten..Scharlatane gibt es leider genug.

    :liebe1:
     
  9. Liebe Astrid und liebe Pia,

    Birichtigt mich wenn ich mich irre, aber meines Wissens nach ist es doch so dass jeder Reikianer bei den Fremdanwendungen gelehrt bekommt sich zuerst mit einem Gebet mit der Reikienergie anzubinden und seine pers. Helfer und Begleiter um Schutz, Führung und Heilung zu bitten.
    Desweiteren wird gerade in der westlichen Art Reiki zu praktizieren ein Schutzkreis um den Klienten und um sich selbst gezogen bevor man mit der Reikigabe beginnt.
    Manche Reikianer machen sich auch Schutzarmbänder an die Handgelenke.
    Die Aura wird meines Wissens nach mit der Absicht, sie für die Reikienergie zu öffnen, geöffnet, ganz gleich wie weit oder eng sie ist (das ist nämlich sehr unterschiedlich).

    Wenn man Symptome bekommt die denen des Klienten ähneln ist das in aller Regel eine Resonanz die da entsteht.
    Sicher gibt es Menschen die die Symptome der anderen spüren, egal ob sie ähnliche Themen haben, aber das ist super selten. Ob man in dem Fall nun andere mit Reiki versorgen möchte oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Für den einen ist genau DAS der Weg für den anderen absolutes no go.

    Gruß Elvira
     
  10. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    Ich bitte jeden Tag um den grenzenlosen Schutz, um die grenzenlose Heilung, um die grenzenlose Liebe, mehr mache ich auch nicht. Die Aufregung ist weg, wenn der Mensch dann da ist. Ich setze den Schutz vorraus.

    mir auch.

    lg Pia
     
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