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Ist mein Kind ein Asperger???

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Pietzie, 10. März 2007.

  1. Pietzie

    Pietzie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2007
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Bei Bremen
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    Hallo ihr Lieben,
    bin neu hier in diesem Forum und.... naja, wie soll ich`s sagen????nur darauf gestoßen, weil ich Erkenntnisse suche, die meine Tochter betreffen.
    Sie hat mich letzte Woche angerufen und mir gesagt, das sie wahrscheinlich das Aspergersyndrom hat. (Aussage ihres Psychologen) Inzwischen weiß ich mehr darüber (dank Internet),
    kann sie aber so garnicht darin wiederfinden.
    Meine Frage lautet nun:
    Kann man das im Horoskop erkennen? Sie ist am 10.09.76, um 23:00Uhr in Bremen-Nord geboren.
    Ich beschäftige mich schon sehr lange mit der Astrologie, habe auch schon eine Abendschule besucht, fühle mich aber dennoch nicht in der Lage solch eine Krankheit im Radix zu erkennen.
    Wir suchen gemeinsam schon lange Klarheit, warum sie sich so anders fühlt.
    Sie weiß, das ich diesen Text schreibe und hofft mit mir auf Licht im Dunkeln
    Vielen vielen Dank im vorraus,
    liebe Grüße Pietzie
     
  2. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Hallo Pietzie :)

    Das Wort kannte ich noch nicht. Aspergersyndrom, was es nicht alles gibt, lach. Astrologisch hat deine Tochter sowas, ja- und zwar Saturn im 3. Haus und Saturn-Transit durch's 3. Haus.

    Was bedeutet das 3. Haus? Guckst du hier, das hab' ich schon mal beschrieben:

    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=832095&postcount=3

    lg :)
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Pietzie,

    Ich arbeite bei Persönlichkeitshoroskopen immer mit den Koch-Häusern, damit hat deine Tochter Saturn auf der dritten Spitze, aber Saturn ist hier nur Teil an einer großen Drachenfigur. Die Spitze liegt davon im vierten Haus und wird von der Konjunktjion von Pluto, Merkur, Venus und Mars angeführt, einer Kleeblattkonjunktion. Der Mond steht bei deiner Tocher in Opposition nach dem Talpunkt im zehnten Haus, und in diesem Aspekt sehe ich primär das Problem. Auch besteht ein Quincunx von Sonne mit Mond, und die Sonne ist im vierten Haus in der Jungfrau im eingeschlossenen Zeichen.

    Da kann ein Kindheitsthema der Fall sein, oder der Vater spielt eine Rolle dabei. Die Opposition jedenfalls zeigt für den Mond eine sehr totale Erwartungshaltung an, und daher kann ich verstehen, wenn sich jetzt Sympthome einer Fehlkonditionierung zeigen! Bitte verstehe das nicht falsch, oft meint man, dass man seinen Kind alles gute tut, aber hier steht schon ein wenig Leistungs- und Erfüllungszwang für den Mond an. Mit dem Alterspunkt hat sie derzeit eine "blaue Phase", daher bewegt sich bei ihr im Moment auch relativ wenig.

    Vielleicht kannst du etwas mehr zu ihrem Werdegang sagen, da sie mit dem Alterspunkt im Alter von vier, sechs und 13 Lebensjahren solche Erlebnisse gehabt haben könnte, welche heute diese Symptome hervorrufen.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Pietzie,

    interessant ist, dass deine Tochter genauso den Asz. in Krebs hat, wie meine, die das gleiche hat: Autismus. Das sind Menschen, die sich mit Gefühlen schwer tun. Und noch etwas gemeinsames haben beide: der Mond ist eingeschlossen, hier im 11. Haus, einem Saturn-Haus. Dies lässt für mich auf die mütterliche Linie schließen, dass es hier evtl. sogar zu sexuellen Übergriffen kam und sich deine Tochter mit dieser Krankheit davor schützt.

    Hinzu kommt ein Vater, der auch keinen Zugang zu seinen Gefühlen hatte und mehr mit seiner Arbeit beschäftigt war. Er dürfte recht wortgewandt und bestimmend auf sich gewirkt haben, und davor versuchte sie sich auch zu schützen.

    Mit ca. 3 1/2 Jahren hatte sie ein einschneidendes Erlebnis mit ihrer Mutter. Es ging um zwei verschiedene Standpunkte: sie hätte ganz gerne mehr ihre eigene Kreativität gelebt und der Mutter gefiel dies gerade nicht oder sie beachtete es überhaupt nicht, weil sie mit anderen Dingen überfordert war.

    Und es passierte etwas mit ein paar Wochen, da könnte es zu einer Trennung, (evtl. Krankenhausaufenthalt) gekommen sein, den sie nicht verarbeitet hat. Eine Entzündung, eine Blutvergiftung oder es gab einen Unfall, was lebensbedrohlich war. Hier ist ein Schock (Trauma) zurück geblieben. Das bedarf entsprechender Behandlung.

    Liebe Grüße pluto
     
  5. Pietzie

    Pietzie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2007
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Bei Bremen
    Hallo liebe Simi,
    vielen Dank für Deine Antwort.
    Hab mir Deine Deutung des 3ten Hauses gleich durchgelesen. So hab ich das noch gar nicht gesehen.
    Ich hab gedacht, das ihr Saturn gar nicht der große Prüfer ist, da er so harmonisch im großen Trigon eingebunden ist.
    Auch war es für mich immer nur das Geschwisterhaus, denn mit ihrem Bruder gab es immer Zoff. Sie war auch extrem eifersüchtig nach seiner Geburt.
    Gesprochen hat sie sehr früh, auch in der Schule war sie sehr gut, studiert hat sie "Schauspiel und Sprachgestaltung".
    Der Psychologe sagte Ihr, das Asperger vererbt wird.
    Wenn ich die Symptome richtig verstehe, dann hat unsere ganze Familie... mehr oder weniger....Asperger.

    Liebe Grüße und vielen Dank nochmals,
    hoffentlich bis bald,
    Pietziehttp://www.esoterikforum.at/forum/images/smilies/stickout2.gif
    :stickout2
     
  6. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
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    Hallo Pietzie,

    ich bin mal so frech und antworte ohne Bezug zur Astrologie, aber aus eigener Erfahrung.

    Also zuerst mal würde ich die Aussage eines Psychologen nicht so für bahre Münze nehmen! Warum? Nun, weil die auch nur mit Wasser kochen und sich daher oft genug irren. Und gerade so Dinge wie Asperger gehen oft mehr als ADS durch und umgekehrt. Solche Diagnosen sollte man grundsätzlich immer etwas vorsichtig gegenüber stehen und immer wieder auf Wahrheitsgehalt testen. Ausserdem stehen die Chancen gut das ein Psychologe einem "Asperger" schlicht unterlegen ist. :)

    Ich gehöre selber zu den Betroffenen mit Asperger und lebe prima damit. Alles mögliche hat man über die Jahre mit mir probiert, angefangen beim CT über alle möglichen und unmöglichen Medikamente bis zu den verschiedensten Therapieversuchen. Alles Blödsinn und alles Quatsch - heraus gefunden habe ich schlussendlich selber. Seit ich danach lebe gehts es mit prima.

    Was andere "soziales Defizit" nennen ist für mich nur individuell. Asperger versetzt mich in die Lage hinter fast jede Kulisse zu schauen, meine eigene und die jedes Menschen und jedes Vorganges. Das erzeugt Ablehnung, damit muss ich leben, denn abstellen kann ich es nicht. Ich nenne es individuell und wer damit ein Problem hat soll es nicht auf mich abwälzen sondern selber lösen.

    Wenn deine Tochter Asperger hat, dann ist es das Beste sie sucht sich ihren eigenen Weg damit umzugehen. SIE selbst (!) und nicht ihre Umgebung! Asperger ist keine Krankheit in dem Sinne und vor allem ist es nichts wie Schnupfen, das mit einem Mittelchen unterdrücken kann. Alles was sie mit Medikamenten ausprobiert wird scheitern, weil es sie verändert und ihre Fähigkeiten unterdrückt. Das ist keine Lösung - Erfahrungswert. Was wirklich "hilft" ist eine Art Training wie bei einem Hochbegabten. Bei diesen Leuten wird sie sowieso angenommen und akzeptiert fühlen. Und genau wie die muss auch deine Tochter bestimmte Dinge des Alltages trainieren und üben. Das ist alles. Dann steht einem glücklichen Leben nichts im Weg.

    LG
    Trekker
     

  7. Bitte Vorsicht mit solchen Aussagen!

    LG, v-p
     
  8. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Pitzie :)

    kennst du von Liz Greene "Schicksal und Astrologie"? Sie beschreibt darin das Horoskop einer autistischen Frau und zeigt gleichzeitig auf, dass man diese Erkrankung keinesfalls nur aus dem Horoskop ableiten kann.

    Ich denke, Beiträge wie die von Trekker sind wesentlich hilfreicher, eben weil er die direkte persönliche Erfahrung mitbringt.

    Liebe Grüße und alles Gute
    Rita
     
  9. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Hallo Pietzie :)

    Was genau sind denn die "Symptome" dieses Aspergersyndroms, laut dem Psycholgen? Weisst du, ich denke da ähnlich wie Trekker- Menschen fügen sich nicht ins System, sind "anders" als andere und schon muss ein Name dafür her. So ähnlich wie ADS, da halte ich nämlich auch nix von. Meiner Ansicht nach sind solche Verhaltensauffälligkeiten Ausdruck unbewältigter Ängste. Und du sagst ja selber, dass, wenn's danach geht, deine ganze Familie mehr oder weniger davon betroffen ist.

    Interessant ist allerdings, das auch Trekker Saturn im 3. Haus hat. :clown:

    lg :)
     
  10. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
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    1.514
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    Mönchengladbach/NRW/D
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    Nochmal ich :)

    Naja es gibt schon Unterschiede zu Normalos, das sollte man nicht bestreiten. Bei mir sind sie besonders stark zu sehen wenn ich konzentriert an etwas arbeite, dann kommt die Tendenz zum Autismus zum Vorschein. Da merke ich das es Abend ist daran, das mir das Licht ausgeht ... Zudem habe ich kreative Schübe, ja muss ich das nennen, dann muss es raus aus mir, auch nicht normal im Sinne von Alltäglich. Viele der beschriebenen sozialen Defizite kenne ich persönlich und das ist den meisten Fällen reine Übungssache. Die Bandbreite ist allgemein dabei ganz extrem und alles läuft unter Asperger ...

    Ich stehe grundsätzlich auf dem Standpunkt, das man seine Verantwortung für sich selbst nicht abgeben sollte, auch und gerade nicht an einen Arzt. Immer mitdenken, immer informieren und immer kontrollieren, was die da tun. Ein Arzt kann einem immer nur bis vor den Kopf schauen! Ernst nehmen und am Ball bleiben. Das gilt für Asperger, ADS und für fast alle anderen Abweichungen von der Norm. Eine gute Selbsthilfegruppe bringt da meist mehr als 10 Ärzte.

    Zu den Teilen mit der Astrologie kann ich nichts sagen. Ich würde mich nur als Unwissend outen ... :nono: :) Das musst ihr unter euch ausmachen. :zauberer1

    LG
    Trekker
     
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