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Hobby: Kinder in die Welt setzen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Rubin, 29. August 2008.

Status des Themas:
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  1. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2007
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Erde
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    Aus aktuellem Anlass, da eine Bekannte einer Freundin zu ihren vier Kindern jetzt noch mit Zwillingen schwanger ist und eigentlich keinen verlässlichen Partner dazu hat, würde ich gerne mal erfahren welches psychologische Phänomen dahinter steckt. Was ist die Motivation Kinder zu bekommen?

    Nur weil Babys niedlich sind? Das sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass das kein richtiger Grund ist. Wenn ich a bisserl über mich und meine Wünsche reflektiere muss mir doch klar werden, dass irgendetwas in meinem Leben fehlt - aber kein Kind.

    Ist es der Wunsch etwas zu bewirken, über etwas zu bestimmen, in irgendeinerform Macht über ein anderes Wesen auszuüben oder kriegt man Kinder damit man nicht alleine ist?

    Ich bin selbst in einer glücklichen Beziehung und verstehe auch den Wunsch nach etwas Gemeinsamen (habe selbst keine Kinder). Aber leider bekommen nicht nur glückliche Pärchen Kinder.

    Versteht mich nicht falsch. Kinder sind toll. Adoptionen sind toll. Künstliche Befruchtung - super wenns funktioniert. Aber mal abgesehen von den sogenannten "Unfällen". Welche gestörten Gründe fallen euch ein um ein Kind zu kriegen? Ich hab leider über dieses Phänomen noch nichts gelesen. Aber wenn ich mir manche Familien so anschaue - die eigentlich mehr WG´s sind, bekomme ich Bauchweh. Merkt keiner, dass daraus nur kaputte Menschen entstehen könnnen?
    Ich weiß es gibt die sogenannten Patchwork-Familien -kann sicherlich wunderschön sein. Aber ich spreche von solchen Familien wo du dich als Außenstehender nicht wohl fühlst, wo du am Liebsten die Kinder einpacken möchtest oder die Oberhammer-Aussage "ich rauche damit das Kind bei der Geburt weniger Gewicht hat!"


    Ich meine wir verdrehn schon die Augen über Dritte-Welt-Länder. Wo jede Generation schon HIV hat, keiner was zum Essen, aber jeder hat Kinder. Aber was ist hier los in unserer aufgeklärten Gesellschaft? Ist es mangelnde emotionale Intelligenz? Das Kindergeld kanns ja auch nicht sein, was so verlockend ist?

    Was wisst ihr darüber? Lg, Trixi
     
  2. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.783
    Hm, rumvögeln ohne das Gehirn einzuschalten und zu verhüten? Manche Leute sind einfach zu blöd dazu scheinbar.

    Ausserdem kannst Du wenn Du kleine Kinder (oder viele Kinder) hast nicht gezwungen werden Dir einen Job zu suchen. Könnte also ein Versuch sein sich aus der harten Realität ins private zurückzuziehen, da man ja doch genug bekommt um so eben über die Runden zu kommen.
     
  3. Sonnengold

    Sonnengold Guest

    Eine Freundin von mir hatte ähnliche Probleme. Ihr Mann war allerdings ständig unterwegs (Engländer, bei der Army, und immer an anderen Orten) sie hat mittlerweile das 3 Kind, kommt aber auch nicht so recht klar. Sie meinte, dass sie wenigsten nicht ewig allein wäre, deswegen hätte sie die Kinder bekommen. Kann es vielleicht teilweise wirklich die Angst vor dem Alleinsein sein??
    Keine Ahnung

    LG
    sonnengold
     
  4. Mr.B.Rasta

    Mr.B.Rasta Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2004
    Beiträge:
    291
    Ort:
    München
    Hm, interessante Frage

    Was ich so mitbekommen habe ist, daß es einige Menschen gibt die unfähig sind selbst zu leben und nur über andere leben können.
    Über Freunde, Partner, Probleme, sie füllen ihre Leere mit etwas äußerem.
    Kinder sind da sehr praktisch, die können nicht weg laufen, man ist für ein viertel Jahrhundert gut beschäftigt, es sei denn man hält die kleinen ewig klein und in Abhängigleit falls diese sich daraus nicht befreien können.
    Die Sache mit abhängigen Beziehungen kommt aber nicht von ungefähr, sondern wird ja immer weiter gegeben, von Generation zu Generation.

    Es gibt ein sehr interessantes Buch das in einem Abschnitt die Grundstruktur dieses Phänomens aus o.g. Perspektive erklärt.

    Falls es jemand kennt "Die Grundformen der Angst" von Fritz Riemann, der die Psyche in vier Bereiche aufteilt, den kosmischen Kräften, Gravitation(zwanghaft), Fliehkraft(hysterisch), Eigendrehung(schizoid) und Drehung um ein Objekt(depressiv), entsprechend.

    Bei meinem Beispiel handelt es sich um den depressiven Menschen, was aber nichts mit der allgemeinen Diagnose Depression zu tun haben muß.

    Depressive Menschen, die Angst davor haben eigenständige Individuen zu sein, brauchen einen Inhalt von außen um den sie sich drehen können.
    Beziehungen über die sie sich definieren, Freunde zum identifizieren, Helfersyndrom um das eigene Leben zu füllen, da dass Selbst nur durch kümmern erfahren werden kann.
    Häufig ist emotionaler Mißbrauch Ursache dafür.

    Was passiert also mit Menschen für die es fremd ist für SICH zu leben, die beim kleinsten Anflug von "Egoismus" Schuldgefühle mit Höllenvisionen bekommen?

    Sie wünschen sich ein Kind, dass ihr Leben füllen wird, etwas worum sie sich drehen können und das ist die Karotte der sie hinterherlaufen.

    Ich würde solche Menschen nicht verueteilen, so ist das Leben halt und die Natur läßt uns ja fast keine Wahl.
    Es fällt auch in der Natur nicht jeder Same auf fruchtbaren Boden und viele schaffen es nie zur Blüte. Manche kämpfen und werden unglaublich stark.
    Darwin halt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Welt ist das Gesamtbild hier eigentlich ein Traum, von der Härte die es schon zu erleben gegeben hat. In den nächsten Jahrhunderten kommt vielleicht langsam die Feineinstellung zum Zuge, um Psycho und Horror in der Kindheit Geschichte werden zu lassen.
    Ob man an Karma glaubt oder nicht, man sollte sich mal damit beschäftigen
     
  5. puenktchen

    puenktchen Guest

    na, da wär ich mir aber nicht so sicher.... ich möchte nicht wissen wieviele Kinderfabriken wegen dem Kindergeld enststanden sind. Wenn jemand eine schöne Runde zusammenhat, davon können sie leben.
    Sagt ja keiner was, nur es gibt einfach zu viele Kinder die einfach so auf die Welt gekommen sind, die ohne Liebe aufwachsen müssen, das ist dann schon sehr grausam. Für die Kinder und für alles was daraus entstehen kann.
    Sie sind auf die Welt gekommen weil "das Kondom geplatzt ist", Mutti vergessen hat die Pille einzunehmen oder gar nicht verhütet hat im Suff oder sonstwas. Ich wohne hier in Nähe einer Frauenarztpraxis und ich sehe ab und zu Frauen die hochschwanger aus der Praxis kommen und sich erstmal einen Glimmstengel anstecken, das ist einfach das Allerletzte! Und ich möchte nicht wissen was sie abends alles so in sich noch reinschütten.
    Und dann gibt es ja auch noch die "die alles richtig machen" und selbst wenn das Töchterchen schon 50 ist noch volllabern was es machen soll und was nicht.
    Meine Bekannte hat in der (ersten und einzigen) Schwangerschaft ihre Wohnung verloren, viele Menschen haben Angst daß die Häuser assozial werden sobald eine Frau schwanger wird. Sowas gibt es auch. Muß man sich mal umschauen, Familien verschwinden in Ghettos wenn sie nicht das Geld haben für etwas Eigenes. Und wenn die Kinder in nicht so feinen Gegenden mal größer werden haben sie gleich das "richtige" Umfeld:rolleyes:... denn es gibt nicht nur friede freude eierkuchen....
    Kinder werden mM aus einem Egoismus heraus geboren. Erstens werden Kinder vom Staat gefördert (weil könnte ja sein daß das Kind später mal in den Sozialtopf was gibt durch Arbeit, Selbständigkeit). Zweitens ist Frau wer wenn sie einen Kinderwagen vor sich herschiebt, sie wird von anderen Frauen anerkannt, in der Gesellschaft an und aufgenommen. Drittens sind Babies süß und Frau weiß das sie nie wieder alleine sein wird.
     
  6. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    ...

    Das ist keine Frage der Psychologie. Das Kinderkriegen ist ein genetischer Imperativ. Das Vermehrungs-Programm liegt ganz dicht unter dem Überleben-Programm.

    Und jetzt bin ich mal gaaanz böse... Sensiblere Menschen gehen bitte in Deckung und lesen ab hier nicht weiter.

    Wer ständig Kinder kriegt, obwohl deren Zukunft (Aufziehen, Ernähren, Bildung, etc.) nicht gesichert ist und auch sonst noch reichlich andere Probleme hat, wie zB Drogensucht, Minderwertigkeitskomplexe, Beziehungsunfähigkeit, etc. etc. etc...
    Also, wer ständig Kinder kriegt, obwohl das Umfeld nicht dazu passt, der ist weniger Mensch und dafür mehr Tier. Denn er lebt und reagiert auf rein genetischer Basis und nicht wie das denkfähige Wesen, das der Mensch doch angeblich sein soll.

    Kurz gesagt: Wenn der Verstand versagt, übernimmt die Evolution. Und das genetische Programm ist ganz einfach: überleben, vermehren, streuen. Wer sonst nichts hat im Leben, klammert sich daran.

    ...
     
  7. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Hallo Elli

    das waren auch meine spontanen Gedanken, als ich diesen Thread las. Instinkt - purer genetischer Überlebensinstinkt. Wobei bei Tieren ja noch die Zahl der Geburten vom Nahrungsangebot geregelt werden. :rolleyes:
     
  8. Uschi

    Uschi Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2006
    Beiträge:
    896
    und Kinder kriegen nur weil man Kinder einfach liebt?

    Manchmal kommt es mir so vor,wie wenn hier manche nicht wissen,was sie da von sich geben.....

    @rubin...Du schreibst du hast keine Kinder?
    Da würd ich jetzt ,so aus meinem Gefühl herraus sagen,Du bist neidisch
    Denn du könntest ja einem Kind alles geben,aber diese *Freundin* nicht
    Warum bekommt die Kinder und du nicht?

    Ich fass es einfach nicht
    anstatt dich zu freuen,für deine Freundin,schimpfst du hier,hinter Ihrem rücken
    Wenn ich die Frau wäre,dann wärest du sicher nicht meine Freundin
    Würdest du hinter ihr stehen,wärst du wirklich ihre Freundin,hättest du auch was,was du Ihren Kindern geben könntest und was wahrscheinlich wieder auf dich zurück kommen würde.Nämlich LIEBE und die können Kinder ungeteilt uns allen geben,egal ob unsere eigenen oder *fremde*

    so und jetzt haut fleißig auf mich drauf,es ist mir egal
    werd wahrscheinlich nichtmal mehr hier rein schauen.Bekomm nur soooo einen Hals,wenn ich solche Worte hör/lese
     
  9. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    im Wald
    Wir sagen ja nichts gegen das Kinderkriegen an sich. Aber wer Kinder wirklich liebt, sieht auch, dass die Umstände passen, wenn er welche in die Welt setzt. Jedenfalls folgt er nicht allein einem egoistischen Trieb, auch wenn sich der edel Liebesbedürfnis nennt. Das Kind ist wichtiger in dem Fall. Meine ich jedenfalls.

    Wir reden hier nicht von einer normalen Familie. Die soll es ja auch noch geben. Jede echte Elternliebe ist ein Segen für diese Welt. Aber diese denkt eben zuerst an das Kind und dann erst an sich :)

    :zauberer1
     
  10. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    11. Januar 2006
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    im Wald
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    Es soll auch Leute geben, die sich deswegen Haustiere kaufen oder ins Bordell gehen. Nicht gerade ein edler Grund, Kinder in die Welt zu setzen. Es wird hier ständig davon gesprochen, was die Kinder uns geben können. Das ist das Drama dieser Welt.

    Erst wenn es darum geht, was wir mit unserer Liebe und einem intakten Umfeld einem Kind geben können, sollte man Kinder bekommen dürfen.
    Solang das noch andersrum ist, werden Kinder misshandelt, gefoltert, missbraucht, verkauft, benützt, ausgenützt, vergewaltigt und als Arbeitssklaven eingesetzt.

    :zauberer1
     
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