1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

hilfe

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Stephania, 16. März 2004.

  1. Stephania

    Stephania Guest

    Werbung:
    hallo zusammen, ich hab ein kleines problem zur zeit. Immer wenn ich meditiere, und dann wieder zurück hm wie soll ichs nennen, in die "realität zurückkehre" brauche ich sehr sehr lange, um wieder ganz bei mir zu sein. Ich weiß nicht woran das liegen kann, hab schon mehreres versucht. Aber es hilft nichts.
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hi Stephania,
    Das Phänomen ist mir nicht ganz unbekannt, ging mir früher bisweilen auch so.
    Früher fand ich das bisweilen problematisch: Man läuft irgendwie "verwundert" durch die Welt, scheint geistesabwesend zu sein und irgendwie fehlt der Antrieb, die notwendigen alltäglichen Dinge zu erledigen. Ich hoffe, das trifft auf deine Erfahrung zu, falls ich falsch liege, solltest du mich korrigieren.

    Nun gäbe es dazu relativ viel zu sagen.

    Als erstes würde ich dir mal empfehlen, bevor du mit Meditation aufhörst, jeweils bewusst Zeit aufzuwenden um "zurückzukehren" und nicht einfach nur grade die Meditation zu beenden. Lass dir genügend Zeit damit, es ist wichtig. Während der Meditation spüre ich oft meinen Körper nur noch an wenigen Stellen (v.a. Hände, hinter den Augen, Scheitel). Bevor ich jeweils beende, versuche ich bewusst wieder aus diesem Zustand zurückzukommen und den Körper ganz bewusst wahrzunehmen - insbesondere der ganze Körper unterhalb des Bauchnabels (inkl. Beine). Der untere Teil des Körpers ist es, welcher dich mit dem Boden verbindet, dich gewissermassen "erdet", daher kann man zum Beispiel absichtlich das Bewusstsein verstärkt auf diesen Teil legen.

    Wahrscheinlich bist du einfach eine Person, welche sehr gut während der Meditation alles ausserhalb von dir ausblenden kann, das ist von Mensch zu Mensch natürlich verschieden.

    Überhaupt: Falls du eine Bürotätigkeit ausführst, und dabei z.B. noch viel am Bildschirm sitzt, solltest du sowieso vermehrt Wert darauf legen, dich zu "erden" - bei mir ist das jedenfalls wichtig. Versuche doch mal auch regelmässig eine andere Meditationstechnik, z.B. dass du dich auf deinen Körper konzentrierst und die Empfindungen bewusst wahrnimmst. (Druckstellen, Verspannungen, warm/kalt usw.)

    Möglicherweise hilft es, die Meditation weniger oft auszuführen oder auch sie erst z.B. vor dem Ins-Bett-Gehen auszuführen, so dass du danach eh schlafen gehst.
    Oder du treibst nach dem Meditieren Sport oder führst eine Tätigkeit aus, welche einfach ist und nicht allzu grosse Aufmerksamkeit erfordert.

    Zweitens lässt sich aber das Problem nicht so einfach lösen, denn hier geht es tiefer als nur darum, wie man wieder "zurückkommt". Es geht darum, wie du "die Realität" normalerweise wahrnimmst. Denn: Das, was du ohne regelmässige Meditation jeweils als "deine Umwelt" wahrnimmst, ist in Wahrheit kaum so, wie es schliesslich in deinem Kopf landest.
    Wie du sicher weisst, filtert unser Kopf ständig unheimlich viele potentielle Wahrnehmungen und was schliesslich unser Bewusstsein erreicht, ist wohl < 2% oder so aller Dinge, die sich um uns herum abspielen. Mit andern Worten: Zwischen der Wahrnehmung der uns umgebenden Welt und der Welt selbst, gibt es eine "Kluft".
    Nimmst du irgendeine Droge, bist du alkoholisiert, bist du sehr müde oder "nicht ganz aus der Meditation zurückgekehrt", stellt sich dir die Welt anders dar als gewöhnlich. In unserer deutschen Sprache bezeichnen wir das gerne als "aussergewöhnliche" Zustände. Wir glauben, unsere Alltagswahrnehmung sei die "richtige", während jene nicht alltäglichen Wahrnehmungen "falsch" seien. Das rührt einfach nur daher, dass wir jene anderen Zustände nicht gewohnt sind. Meditierst du weiter, wirst du dich daran gewöhnen, dass anscheinend deine Wahrnehmung der Dinge variieren kann - und dass es keineswegs klar ist, welches die "richtige" Wahrnehmung ist.
    Es soll Patienten geben mit geschädigtem Hirn, welche z.B. eine Seite der Welt schlicht nicht wahrnehmen. Für eine solche Person existiert die linke Seite der Welt z.B. einfach nicht. Sie essen den Teller nur auf der rechten Seite leer, weil sie die linke Seite nicht wahrnehmen. Ist das nicht verblüffend? Diesen Menschen muss man beibringen, mittels der Gewohnheit auch auf die linke Seite zu schauen, denn von selbst würden sie es nicht tun. Später können sie mittels der Macht der Gewohnheit ganz gut leben, aber zuvor gibt es für sie einfach nichts, was sich links von ihnen befindet.

    Kurz: Irgendwann stellt sich von selbst die Frage, was Realität denn eigentlich ist und wie sie mit unserer Wahrnehmung zusammenhängt. Das Prolem ist dann nicht mehr länger, wie du aus diesem merkwürdigen Zustand in den normalen Zustand zurückfindest, sondern welcher der beiden denn eigentlich der "richtigere" ist. Ich kann dir sagen, diese Fragen sich selbst ernsthaft zu stellen, kann ganz schön unangenehm werden, es kann dich in ernsthafte Schwierigkeiten bringen! Es tastet nämlich das Bild an, welches sich der Mensch von sich und der Welt aufrechterhält.
    Ja, es ist wahr: Meditation kann zum Beispiel eine begonnene berufliche Karriere gefährden, denn sie lässt dich plötzlich ganz ungewohnte Fragen stellen, z.B. über den Sinn dieser Karriere.

    ABER: Eins ums andere. Bevor wir hier irgendwo weiter ins Philosophische abschweifen - ich denke, du solltest nicht vergessen, dass bei aller Meditation du immer auch ein Mensch bist, welcher letztlich seinen Platz im Alltag einnimmt. Es ist in Ordnung, wenn du diese grosse Ruhe auch mit in den Alltag hineinnimmst (umso besser sogar!), aber deswegen solltest du trotzdem in der Lage sein auf den Verkehr zu achten, wenn du Auto fährst. Es nützt dir nichts, wenn du eine supidupi Meditation hast, danach aber überfahren wirst, weil du verträumt in der Gegend rumgelaufen bist.

    Greetz fckw
     
  3. aurinko

    aurinko Guest

    Hi!
    Bei mir ist das auch so und ich weiß nicht,was man dagegen tun kann. Mich persönlich stört der Zustand auch nicht. Ich meditiere immer nur abends,wenn ich sozusagen nichts mehr zu tun habe.
    Danach mache ich halt ganz banale Dinge wie online gehen oder fernsehen. Nicht sehr spirituell,ich weiß. :D Bei diesen Tätigkeiten kann man ruhig benebelt sein. ;)
    Vielleicht meditierst du auch ein bisschen zu lange? Je länger man meditiert,desto stärker sind wohl auch die Nachwirkungen.
    Abends zu meditieren,wenn der Tag sozusagen gelaufen ist,ist für mich persönlich ziemlich gut.
     
  4. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    nun, es kommt daruf an, was man unter "Meditation" versteht und auf die Art und Weise, wie man Meditation "macht"; welche Bereiche man "betritt".

    Manche fuehlen sich wohler, wenn sie in einen "inneren" Film gehen, anderen taugt es besser, in den "aeusseren" Film zu gehen.

    lg
    Chris


    PS:

    Meditation
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    liebe stephania,

    ich glaube zu verstehen, was du meinst. nimm's nicht als polemik, wenn ich frage: wer bist du denn, wenn du meditierst? wenn du nach dem ende der emditation zu dir zurückkehren möchtest, wo warst du dann vorher? entfernt dich die meditation von dir selbst?

    alles liebe, jake
     
  6. Stephania

    Stephania Guest

    Werbung:
    hm, es ist schwer zu beschreiben und es in worte zu fassen. Ich weiß das wenn ich meditiere ganz ich selbst mit allem was da zu gehört bin, so wie ich, ohne beeinflussung von außen, wie es manchmal mir den anschein macht. Ich weiß das das ich eigentlich bei mir bin, aber doch manchmal ein stück weiter drüber hinaus, um mich selbst zu beobachten, hm, ist schwer zu beschreiben. Verdammt schwer. aber ich hoffe das ihr ein stück wisst was ich meine.
     
  7. Shalimar

    Shalimar Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2004
    Beiträge:
    51
    Ort:
    Türkei
    Hallo,

    hier vieleicht ein kleiner Tipp:

    Wenn ich sehr tief in meiner Meditation war, dann sage ich bevor ich meine Augen öffne "ich kehre jetzt zurück ins hier und jetzt". Dies kannst Du noch erweitern, indem Du z.B. sagst bei der Zahl 10 kehre ich ins hier und jetzt zurück und dann anfängst zu zählen und erst bei 10 Deine Augen öffnest.

    Da halt jeder anders tickt, muss manchmal mehreres ausprobieren, bis man das richtige für sich gefunden hat.

    Lichtvolle Grüsse schickt Dir
    Shalimar
     
  8. Dino

    Dino Guest

    Hi Stephanie,

    ich kan z.B. vom channeln, auch beim meditieren eigentlich gut zurueckfinden, indem ich zB u.a. "Foccussing" betreibe,also versuche mich zu konzentrieren, visuell ein gitter sehe, so wie in ein Objektiv schauen bei einer kamara frueher, z.B. dass ein gitter dann ganz klar wird, wenn man das objektiv scharfstellt, oder was auch geht, ich nehme beide haende zusammen vor die brust und konzentriere mich auf meinen mittelpunkt im brustkorb, so praktisch irgendwie visuell fixieren, und dann zusaetzlich tu ich anschliessend links und rechts meine haende haengend, ... meine finger einanander reiben so dass ich mich selber fuehle, so geht es mir dann relativ schnell , mich wiederzufinden, und in die realitaet zurueckzukommen.

    vielleicht hilft dir meine erfahrung.

    alles liebe Dino
     
  9. Stephania

    Stephania Guest

    Danke dir, vielleicht, hilft es mal, mal sehen obs hilft
     
  10. jedi

    jedi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2004
    Beiträge:
    12
    Werbung:
    Auch wenn die Thematik schon etwas älter ist, möchte ich hierzu noch eine Anmerkung machen:

    Aus psychologischer Sicht ist nach einer intensiven Meditation immer eine Rücknahmeübung durchzuführen. Einzige Ausnahme ist die Entspannung/Meditation bevor man im Bett einschläft.

    Dazu sollte man sich langsam und systematisch körperlich und psychisch auf das Aufwachen vorbereiten. Auch während der Meditation findet im Körper eine vegetative Umschaltung statt. Ohne oder mit nur einer teilweisen Rücknahme kann es zu einigen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kreislaufprobleme, Gleichgewichtsstörungen, Benommenheit, Kopfschmerzen, Bewusstseinstrübungen etc. kommen.

    Personen die eine schwach ausgeprägte Persönlichkeit und noch wenig Erfahrung mit Entspannungsverfahren haben, sollten am Anfang nur in einer Gruppe üben. Eine Übung sollte dabei nicht länger als 25 Minuten dauern.

    Ein gute Rücknahme ist z.B. das Aufwärtszählen mit autosuggestiven und körperlich aktiven Techniken.
     

Diese Seite empfehlen