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HILFE, meine Freundin will sich umbringen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von baronin, 10. Februar 2008.

  1. baronin

    baronin Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2007
    Beiträge:
    127
    Ort:
    an der Schwelle zu einer anderen Dimension
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    Hallo Ihr,


    ich weiss nicht mehr, was ich tun soll, aber eine liebe Freundin ist schwer suizid. Sie sagt immer, dass ihr das Leben nichts mehr bringt und sie sperrt sich nur mehr noch zu Hause ein. Ich würde Ihr so gerne helfen, aber ich weiss nicht wie, und ich mache mir total Sorgen, habe immer Angst, wenn Sie nicht zum Telefon geht.

    Ich verstehe nicht, wie es so weit kommen konnte, denn sie war früher total lebenslustig, sie hat auf den Bahamas gearbeitet, aber seit Sie zurück ist, findet Sie keine Arbeit mehr, was ich nicht verstehe, da sie total intelligent ist. Vor 6 Jahren ist Sie von dort zurück gekommen, sie meinte viel zu früh und irgendetwas hätte nicht hingehauen dort. Ausserdem macht sie sich schwere Vorwürfe, dass Sie hätte drüben bleiben sollen, denn dort hätte sie vielleicht noch was gefunden und sie fühlt sich nicht wohl in Österreich, usw.

    Sie geht kaum mehr aus der Wohnung, nur für das Notwendigste, und zum Gassi Gehen mit ihrem Hund. Wenn ich sie frage, warum sie sich so einschließt, sagt sie, sie würde sich schämen, weil nichts ihn ihrem Leben funktionieren würde und sie ein VErsager wäre...

    Auf mein Anraten hat sie eine Therapie beim Psychodoktor gemacht, hat aber auch nix geholfen.

    Habt Ihr Erfahrung mit sowas, denn ich bin mit meinem Latein am Ende...
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    Liebe Baronin jetzt scheint es mir an der zeit zu sein ,dass du dir selber hilfst ,was du ja schon mit diesem thread tust.du darfst jetzt und musst es vielleicht auch an dich selber denken -so hart das auch immer klingen mag.
    Vielleicht kannst du sie ja ermutigen ,sich hier in einem thread zu stellen .denn ich meine -der eine oder andere Experte kann da auch einen guten rat geben oder auf entsprechende adressen hinweisen .dir wünsch ich schon mal ,dass du ein wenig auch wieder zu dir selbst findest.alles gute und liebeHw
     
  3. Aratron

    Aratron Guest

    ich würde mal nachhaken, was denn auf den bahamas vorgefallen ist, was nicht hingehauen hat..steckt da ne liebesgeschichte hinter, oder irgendwelche schuldgefühle? warum kann sie nicht zurück auf die bahamas, usw...
     
  4. Ampusia

    Ampusia Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juli 2006
    Beiträge:
    1.117
    Ort:
    Österreich
    Hallo!

    Ich wollte ja seid meiner Oberstufenzeit immer Psychodoktor werden.
    War auch sehr gut, bis da jemand anderer vor mir glaubte zu wissen und zu sehen und einen Eingriff in mein Seelenleben zu machen.
    Wer dieser psychisch erkrankte Mensch/Doktor/Magister/einfacher Bürger ist weiß ich nicht.
    Aber neben der Schule habe ich gearbeitet und mir das Kolpingwerk für Verköstigung eines kleinen Psychologenlebens geleistet.

    Ich habe dort einige Mädchen kennengelernt die schwer suizid waren und sich ständig mit der Rasierklinge den Arm aufgeritzt haben. Andere haben sich verkokst.

    Es ist wichtig, dass diese Person mal in die Außenwelt kommt.

    Darf auf keinem Fall ganz alleine bleiben - und immer mehr in der eigenen Weisheit die es für das Subjekt ist - aber eigentlich der eigene Untergang und Vernichtung des eigenen Lebensinns ist - untergehen.

    Am besten ist der Anfang durch Hobbies.
    Ein 24 Stunden Plan der mit einer zweiten Freundin erstellt wird.

    Beispielsweise:
    Ein gutes guten Morgen. Eine kleine Buchlesephase. Ein gemeinsamer Spaziergang. Eventuell am Abend eine kleine Unterhaltung über den Inhalt des Buches. Für die Trockenphase. :zauberer1
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Hm. Aus meinem Erfahrungsschatz weiß ich, daß oft erst nach dem dritten oder vierten oder.... xten Anlauf eine Therapie Erfolg bringt, weil grade in seelischen Bereichen ganz besondersw wichtig ist, daß Therapeut und Patient zusammenpassen. Nicht aufgeben und es bei einem anderen Therapeuten versuchen. Nicht weil der eine schlecht war, sondern weil er vielleicht anders strukturiert ist als deine Freundin braucht.

    Und soweit ich von einer mütterlichen Freundin weiß, die jahrzehntelang mit schwersten psychischen Problemen gekämpft hat, hat sie sich in diesen Zeiten der Antriebslosigkeit immer gewünscht, man möge sie aus ihrer Lethargie reißen - nur auch das konnte sie nicht äußern. Sie meinte, das sei immer das Beste gewesen, sie aufrütteln, rausziehen ins Leben... aber es ist sehr anstrengend.
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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    ich weiß, das hört sich dumm an, aber mal ganz ehrlich, es ist ihr leben, klar willst du ihr helfen, das wollen wir alle, wenn wir menschen gerne haben, aber letztendlich ist es ihre entscheidung ob sie leben möchte oder nicht.
    wenn menschen so schwer suizid gefährdet sind, dann hören sie ohnehin nicht auf jemanden, egal wie nahe der mensch einem steht. sie machen zu und hören dran vorbei was an guten "ratschlägen" und "tipps" so daher kommen.

    ich habe in der krisenintervention mit so vielen suizid gefährdeten menschen zu tun, oder mit menschen die es schon versucht haben, aber auch hinterbliebene, daher spreche ich da aus eigener erfahrung.

    was mich aber interessieren würde ist, ist deine freundin depressiv? vielleicht würde ihr eine selbsthilfegruppe gut tun?
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.781
    Hi,

    wenn es sich wirklich um ernsthafte Suizidankündigungen handlet zögere nicht den ärztlichen Notdienst zu verständigen.

    Wenn Du von einer Suizidabsicht weißt und das nicht tust ist es falls "es" passiert unterlassene Hilfeleistung!

    Suizidalität ist ewas wo Profis ran müssen, ein Aufenthalt in der Klinik mit anschliessender ambulanter Therapie das einzig hilfreiche ist. Mit ein bischen nett ablenken, beten, Licht schicken und gut zureden ist es da absolut NICHT getan.

    Und klar kannst auch Du die Freundin dabei unterstüzten.

    Also: Wenn es so ernst ist, dann tu was, verständige den sozialpsychiatrischen Dienst der Gemeinde oder ruf gleich die Rettung an.

    Liebe Grüsse,

    Petra
     
  8. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema verschoben***

    LG Ninja
     
  9. Frog Princess

    Frog Princess Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2007
    Beiträge:
    209
    Da ich selber so ein Auslandfan bin und mir es nach längeren Auslandsaufenthalten hier überhaupt nicht mehr gefällt (bin deswegen auch schon oft in ein Loch gefallen), kann ich die negative Einstellung deiner Freundin durchaus nachvollziehen... zumal sie ja in Österreich nicht wirklich eine Zukunftsperspektive zu haben scheint.
    Ist sie denn seit ihrer Rückkehr schon arbeitslos? Da ist es wohl kaum verwunderlich, dass man dann in ein Loch fällt. Und wenn es finanziell dann auch noch an allen Ecken und Enden happern sollte, ist es durchaus nachvollziehbar depressiv verstimmt zu sein. Aber weißt du denn sicher, dass sie ernsthaft über Suizid nachdenkt oder ist sie einfach nur in eine Art Lethargie verfallen? Und wie sieht es beziehungsmäßig aus? Hat sie in Österreich den jemanden oder verschließt sie sich in dieser Hinsicht ebenso?
    Ich finde auch, dass es wichtig wäre zu wissen aus welchem Grund sie wieder zurück gekommen ist. Sie scheint ja nicht unbedingt "freiwillig" bzw. positiv motiviert zurück gekommen zu sein. Vielleicht würde es ihr ja helfen, wenn sie nochmal für bestimmte Zeit zurück gehen würde, um sich selber über einige Dinge klar zu werden bzw. das, was sie belastet, zu klären. Wäre das denn nicht möglich oder möchte sie das gar nicht?? Mir persönlich hatte das schon einmal geholfen an einen Ort zurück zu kehren und feststellen zu müssen, dass meine Zeit dort einfach vorbei war (war aber von vornherein eine zeitl. begrenzter Aufenthalt).
    Ich finde es übrigens toll, dass du dir solche Gedanken machst. Mir ging es gerade auch mal wieder nicht so gut und ich war sehr froh als mich ein Freund selbst darauf angesprochen und mir Tipps gegeben hat. Es gibt ja nicht viele, die tatsächlich so aufmerksam bzw. mitfühlend sind...

    LG

    Frog Princess
     
  10. Robinson12

    Robinson12 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2008
    Beiträge:
    30
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    Empfehlung:

    http://www.amazon.de/sanfte-Tod-Maurits-Verzele/dp/3900478961

    In diesem Buch werden gängige Selbstmordverfahren ausfürlich beschrieben, u.a. Erhängen, Erschießen, Ertränken, Erstechen/Aufschneiden, zu Tode stürzen, Vergiften oder sich-in-die-Luft-sprengen:
    Erläutert werden Vorbereitung, Ausführung, Vermeidung gängiger Fehler (die meist nur zum Notarzt führen), Vor- und Nachteile, Wirkung auf die Hinterbliebenen usw.
     
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