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Heikles Thema

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Goldkind1980, 7. März 2008.

  1. Goldkind1980

    Goldkind1980 Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2008
    Beiträge:
    333
    Ort:
    BW
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    Hallo,

    ich möchte mich hier vertrauensvoll an euch wenden.
    Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich schon sehr lange Karten lege und mich mit Spiritualität beschäftige, ein Drittel meines Lebens, um genau zu sein.
    Leider bin ich erst vor etwa einem Jahr zu der Beschäftigung mit Karma gekommen.
    Ich bin auch nicht vollkommen überzeugt, dass es wirklich möglich ist, dass die Seele absolut abgegrenzt inkarniert. Mit abgegrenzt meine ich, dass der Seelenkern immer der selbe ist (bis auf die neuerlernten Dinge, die dazu kommen) und einfach in einen anderen Körper schlüpft.
    Ich kann mir (bisher) aber vorstellen, dass man eine Art Zellengedächtnis hat, bei dem man von allen stofflichen Zusammenhängen profitiert und mit Phantasie Ideen von früheren Leben bekommen kann.
    Das aber ganz unabhängig von meiner Faszination für Rückführungen.

    Ich probiere eben seit diesem einen Jahr selbst kleinere Rückführungen aus und sie funktionieren.
    Das lässt sich recht einfach dadurch belegen, dass ich mich an Sprachen erinnere, die ich selbst weder in diesem Leben gesprochen habe, noch dass es sie auf diesen Planeten noch gibt. Alte Sprachen...
    Dann klimatische Bedingungen, die man fühlt, die Luft, die man riecht, die andere Wärme der Sonne, die man spührt, auf der Haut und in den Lungen...
    Die verwendeten Materiealien, die kontinentalen Zusammenhänge, und natürlich das Zusammenleben mit den anderen Menschen.
    Es sind wahnsinnig viele Dinge, die da hochkommen, die man einfach nicht wissen kann!
    Ich glaube, niemand, der das nicht selbst einmal erlebt hat, kann das nachvollziehen.
    Das sind die Aspekte, die Rückführung einfach zu einer unglaublich faszinierenden Zeitreise machen.

    Dieser angenehme Nebeneffekt ist es aber eigentlich ja gar nicht, weswegen wir das machen. In erster Linie wollen wir ja die Beziehungsstrukturen und Probleme darin anschauen und lösen.
    Häufig stößt man dabei dann einfach auf ein völlig anderes Lebensgefühl, völlig andere Einstellungen zu Gott, Familie, Lebenszielen und Verhaltensstrukturen (Riten).

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte, waren die etwas aus den Fugen geratenen Beziehungsmuster, die sich auch heute noch in unserem Leben widerspiegeln.
    Wer das Treiben im Forum einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird gelesen haben, dass viele Gedanken dazu gibt, warum beispielsweise Mörder inkarnieren, oder Vergewaltiger.
    Ich denke, das Beispiel Mörder, oder die Aufgabe Mörder, dürfte keine ganz einfache sein. Aber betrachten wir es aus der Sichtweise eines Soldaten... Ist er ein Mörder? Also es gilt immer den Kontext zu betrachten.

    Aber was ist mit Vergewaltigern?
    Dafür finde ich keine Erklärung.
    Denn fast jedes Mal, wenn ich in die Erinnerung gehe, um mir eine Inkarnation kurzzeitig anzusehen, wandere ich durch ein Tal von Qualen und Schmerzen.
    Verbrennungen, Krieg, unendlich viel Gewalt!
    Und auch Vergewaltigungen, oft, sehr oft...
    Aber ich fürchte, es ist normal. Das hat es früher einfach sehr oft gegeben, die Tagesordnung.

    Ich weiss, dass jetzt der Verdacht aufkommt, mir könne das in diesem Leben passiert sein und dies ist meine Methode es zu verarbeiten, aber dann wäre dieses Forum auch sinnlos.
    Ich kann mich weder an dergleichen in diesem Leben erinnern, noch möchte ich jetzt darauf weiter eingehen.

    Was ist mit der Rolle eines Vergewaltigers und des Opfers?
    Wenn man eine der beiden Aufgaben in seinem Karma verhaftet hat, es aber in diesem Leben nicht real erlebt hat, wie kann man es dann auflösen?

    Gruß,
    Goldkind
     
  2. otmar

    otmar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2008
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Ösiland
    reinkarnation finde ich ein faszinierendes thema .. steht schon lange auf meiner
    to-do-list weil ich mal ein buch u.a. zu diesem thema gelesen habe ....
    das buch heisst : wie liebe heilt von malcolm s. southwood

    erörtert wir dort in einem kapitel die frage, ob, wenn liebe das oberste prinzip ist, man auch einen kindermörder lieben soll/kann/darf...

    (andere kapitel befassen sich mit karma, reinkarnation, rückführung etc. aber immer aus praktischer sicht eines heilers)

    dort heisst es:
    wenn ein mensch tötet, kommt es darauf an aus welcher motivation und mit welchem gefühl er es tut.. tut er es aus niederen beweggründen heraus, so musste der täter zuerst die liebe in sch selbst zerstören um sein tun überhaupt vollbringen zu können ... wer nun opfer war, kann auch durch wut und hass die liebe in sich zerstören und auch zum täter werden wenn auch im nächsten leben .. es kann also eine kettenreaktion in gang kommen ...

    mörder/vergewaltiger zu sein als "aufgabe" kann ich mir nicht vorstellen ... die aufgabe ist doch spirituelles wachstum (universelle liebe/gottnähe/nirvana erlangen oder was auch immer in dieser art)... dies kann nur durch reue, wenn auch im nächsten leben erst erkannt und gelebt, geschehen ... mörder/vergewaltiger sein ist verblendete reaktion auf selbsterfahrenes leid oder durch manipulation der seele von außen hergestellte zerstörung der liebe ...
     
  3. TinaStix7

    TinaStix7 Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2008
    Beiträge:
    101
    Ort:
    Burgenland
    Hallo Goldkind, hallo Otmar,

    sehr interessantes Thema finde ich!!

    Ich habe das ganze Thema aus einer anderen Sichtweise für mich entdeckt. Mir hat dabei ein Auszug aus dem Buch "Gespräche mit Gott" geholfen. Die Geschichte heißt "ich bin das Licht". Kurz erzählt geht es darum, dass das kleine Licht nicht verstehen kann, warum es etwas besonderes ist. Es kann seine eigene Schönheit und das Licht nicht erkennen weil es nur von Licht umgeben ist. Um die wahre Schönheit und das Licht zu erkennen, muss es zuerst das Gegenteil kennenlernen. So begibt sich das kleine Licht in eine neue Welt und begegnet zum Beispiel Dunkelheit. Erst dann kann es erkennen welchen Wert es wirklich hat. Ich glaube daran, dass unsere Seele immer wieder inkarniert um zu lernen. Die Seele ist vergleichbar mit dem Licht in der Geschichte. Sie möchte erkennen, was sie ist. Deswegen sucht sie sich immer wieder Aufgaben aus, die es zu lösen gibt! Diese Aufgaben muss sie dann im Leben auf der Erde bewältigen. Und die Seele begegnet dieser Aufgabe so lange, bis sie sie bewältigt hat. Das kann z.B. erklären, warum kleine Kinder sterben müssen. Jede Seele hat Seelenpartner. Ein Beispiel dafür: eine Frau hat in einem früheren Leben ein gutes Leben geführt, sie war sehr reich aber auch sehr egoistisch. Um sie herum lebten nur arme Menschen, und viele Kinder mussten sterben, weil sie verhungerten oder starben an Krankheit. Diese Frau jedoch kümmerte das Leid der Mütter, die ihre Kinder verloren, nicht. Sie lebte nur für sich in ihrem Luxus. Um daraus zu lernen hat ihre Seele nach dem Tod beschlossen im nächsten Leben die Erfahrung dieser Mütter erleben zu wollen eben um daraus zu lernen und Stärke zu gewinnen. Eine Partnerseele stellt sich ihr für das nächste Leben zur Verfügung um als ihr Kind zu inkarnieren, dass im Alter von 2 Jahren stirbt. Das sind so genannte Opferleben, die die Seele praktisch für eine Partnerseele lebt. Wobei eine Opferseele in so kurzen Leben nur teilweise oder gar nicht mit dem Körper verbunden ist. Man kann durch Regression z.B. feststellen wann genau die Seele inkarniert.

    Ich für mich finde das eine nicht nur sehr gute sondern auch einleuchtende Erklärung.

    An Goldkind: ich wollte dich noch fragen, wie genau du diese kurzen Rückführungen selber machst? Ich kanns mir nicht vorstellen, mich selbst rückzuführen, weil ich dann ja keine Kontrolle hätte.
     
  4. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Aargau (CH)
    na zum Beispiel durch eine unglückliche Liebe, denn die Hauptthemen bei der Vergewaltigung sind ja Macht/Ohnmacht und "falsche Liebe".
    Also könnte eine weiterer karmischer Ausgleich so aussehen:

    der eine ist verliebt und will ins Bett mit dem anderen, der andere nicht
    oder eine unglückliche Beziehung, wo der Sex nicht klappen will
    oder einfach nur eine Partnerschaft, die unausgeglichen ist und wo Machspielchen gespielt werden
    oder, oder, oder ....

    da gibt es wirklich viele Möglichkeiten und Beispiele.
    Wenn du echte Beispiele nachlesen möchtest empfehle ich dir dazu "das große Karmahandbuch" und "das grosse Handbuch der Sexualität" von Trutz Hardo
     
  5. Seyla

    Seyla Guest

    Hallo Goldkind,

    Was, wenn all das was du während deiner Tiefentrance spürst, siehst, hörst,......Informationen sind aus vergangenen Zeiten von anderen Menschen?
    Es mit dir selbst nichts zu tun hat.

    Fremde Sprachen die du hörst,....die es heute nicht mehr gibt...aber in Vergangenheit gab.

    Informationen gehen nicht verloren*
    Es ist wie eine Zeitreise,...in die du dich begibst...ein Film der vergangenen Realitäten.

    jetzt zu deinem eigentlichen Thema.....

    Wenn uns bewußt wird aus was eine Rolle erschaffen wurde,...verstehen wir die Zusammenhänge.,aller Taten*

    Alle Rollen sind Erfahrungen aus dem jetzigen Leben....die uns aufmerksam machen auf das Wesentliche in uns selbst. Das Wesentliche das uns mangelt-e,...und wir uns deshalb als Opfer empfinden. Denn hätten wir das Wesentliche gehabt, hätten wir diese Erfahrungen nicht gebraucht. Es lehrt uns,...zu uns selbst zu kommen*

    Karma ist eine Erfindung von Menschen die sich nicht anders zu helfen wussten. Die sich selbst als Opfer empfanden...nach Antworten suchten um ja nicht bei sich selbst zu schauen die Zusammenhänge aus denen ihre Rolle erschaffen wurde.

    Es geht um Bewußtwerdung der Zusammenhänge ihres eigenen Lebens. Um sich selbst beantworten zu können Fragen...weshalb, wieso,warum* ihnen dies und jenes geschah*

    lg Seyla***
     
  6. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
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    Hallo Goldkind,

    weder ist es eine Aufgabe noch ist es etwas, was man "auflöst". Wenn Du in diesem oder einem anderen Leben eine Vergewaltigung erlebt hast, egal von welcher Seite, dann heilt das Geschehen, indem Du es als Teil Deines Selbst wahrhaftig annimmst. Es ist ein Teil der Seele, wie alle anderen Erfahrungen auch. Du mußt nicht leiden oder büßen für irgend etwas. Das was sich zeigt, in welcher Form auch immer, will geheilt werden und das geschieht durch Annehmen dessen was Du bist.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
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