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Hallo Judith

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 10. November 2007.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.053
    Ort:
    burgenland.at
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    (zu beginn möchte ich festhalten,
    die ähnlichkeit im namen mit heute lebenden menschen
    ist rein zufällig und nicht beabsichtigt!)

    wir wissen, in einem zeitraum von 30 jahren kommen die menschen mit sehr vielen mitmenschen zusammen. darum ist es nur sehr wahrscheinlich, jesus christus hat in seinem irdischen leben sehr viele menschen aus dem jüdischen alltag gekannt. nicht nur aus seiner zeit bei den essenern.

    heute wird von den christen allgemein die wiederkunft von jesus erwartet. ich kann mir also sehr gut ausmalen, dass er nicht allein oder nur mit den 12 aposteln sich optisch kund tun wird, sondern zum beispiel erwarte ich auch seine eigene familie aus der damaligen zeit, womit ich nicht maria und josef meine, sonder seine ehefrau und gattin aus der irdischen zeit.

    nun wissen wir zwar, dass es in unseren tagen versuche gibt, die eine verbindung zu maria magdalena ins auge fassen wollen und daran verknüpfungen flechten. aber aus gewöhnlich gut informierter quelle ist mir bekannt, dass seine gattin den namen judith getragen hatte, im kalendarischen zeichen des steinbockes geboren wurde und aus kaphernaum stammte.

    diese szene kann ich mir sehr gut vorstellen:

    "guten tag, ich bin jesus. und das ist meine frau, judith."

    aber auch den allgemeinen aufschrei in der christenheit: NEIN nein NEIN,
    den habe ich dabei auch schon im ohr,
    denn es kann nicht sein, was nicht sein darf!

    man muss sich das einmal vorstellen, eine religion die niemals etwas von dieser frau verlauten lassen hat. ausgehend von einer bruderschaft, die solche persönliche werte im geheimen behandelte. nur eingeweihte personen waren mit dieser kenntnis betraut. je mehr sich die bewegung entfernte von den zentralen inhalten, um so mehr wurde die bewegung von den persönlichen aussagen getrennt. was sich dann gefestigt hat, war allein die lehre und ihre weitergabe aus zweiter hand.
    damit wird auch die verklärende darstellung von maria verständlicher,
    zusammen mit der jungfräulichen geburt, was dann als eine ablenkung schlechthin zu sehen wäre.

    eine christliche geschichte von 2000 jahren also, in der judith nicht einmal ansatzweise erwähnt wurde. geschweige denn eine dementsprechende verehrung. ein glaubensschema mit der hinwendung zum jenseits, ohne dabei einen direkten kontakt nachweisen zu können. blamabel nicht nur in der christlichen gemeinschaft, sondern auch für jene menschen die es als sehr vorteilhaft empfinden, dass die christen so glauben wie sie es tun. auch hier ist eine solche offenbarung eine vernichtende niederlage, weil man es sich doch auf die eigenen fahnen geschrieben hatte, mit der eigenen befindlichkeit in der nähe der esoterik angesiedelt zu sein.

    solche einblicke gibt es gelegentlich aber dann doch, etwa hier bei mir. oder auch da und dort. selbst nostradamus, ein steinbock, hat diese wertungen in seine centurien eingearbeitet, wenn er dir von der fruchtbaren frau und der unfruchtbaren frau berichtet.

    sehr wahrscheinlich hat er sich darüber köstlich amüsiert.

    und ein :clown:
     
  2. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Ja, also diese gut informierten Kreise wären sehr angenehm näher kennenzulernen :)


    ... wahrscheinlich ein gewisser Teigabid ebenfalls :D


    Aber mit deinem Post hast du mich mal wieder an eine Frage gestossen, die
    mir schon längere Zeit unter den Nägeln brennt. Vielleicht können deine, für
    gewöhnlich gut informierten Kreise da ja etwas Licht ins Dunkel bringen? ;)

    Es geht mir konkret um die Essener! Warum findet jene Gruppierung in der Schrift
    nur ganz am Rande Erwähnung? Wogegen Pharisäer oder Sadduzäer ja des öfteren
    eines Wortes wert sind!? Wie ist das zu verstehen, geschätzter Teigabid?


    und ein Ischariot :liebe1:
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.053
    Ort:
    burgenland.at
    Ischariot hat folgendes geschrieben:

    das ist doch eh sehr schön in der samaritergeschichte erzählt:

    also ein priester, ein levit und ein samariter. alles nur kein essener.
    daher war der maltretierte noch kein essener, sondern wurde es erst danach.

    die abgeschiedenheit der esserner dürfte dann seiner inneren einstellung widersprochen haben, denke ich mal, und so begab es sich, dass er sich nach geraumer zeit wieder von den essenern getrennt hat.

    wurde die geschichte dann zu einem späteren zeitpunkt von ihm erzählt, gab es keinen grund mehr auf die essener näher einzugehen, denn davor war er keiner, was also für die geschichte keine bedeutung hatte, und danach hat er sich wieder getrennt davon, was auch keine bedeutung für die geschichte hatte.

    es ist doch sooo einfach - oder?

    nicht ganz so einfach ist es, wenn wir davon ausgehen, dass der samariter simon war, der vater der brüder andreas und petrus.
    und wenn die geschichte nicht zwischen jerusalem und jericho stattgefunden hat, sondern zwischen nazareth und kaphernaum. wo gelegentlich fische zum verkauf angeboten wurden.

    etwa so:

    der nazaräner wurde aus habgier fast getötet. simon hat ihn versorgt und pflegen lassen. damit war er in der schiuld dieser familie. diese schuld hat er dann später getilgt, bei den herrenlosen johannesjüngern, unter denen sich auch andreas und petrus, die söhne des simons befanden. so sehr, dass dadurch wieder eine schuld entstanden ist, bei andreas und petrus. die dann wieder gutzumachen war.

    das hört sich doch gleich ganz anders an!

    daher durfte auch judith dabei keine rolle spielen,
    weil sie keine rolle gespielt hat.
    zwar ist sie vorher da gewesen,
    aber danach, zum zeitpunkt der handlung selbst, war sie nicht mehr.

    jaaa, da war am anfang so eine hochzeit - na und?

    und ein :weihna2
     
  4. Apfelkern

    Apfelkern Neues Mitglied

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    Beiträge:
    471
    Jaaahaaha! Und die Samariter waren die Vorläufer der Palästinenser! Vielleicht alles einfach ein prophetisches politisches Statement.
     
  5. Rosy

    Rosy Neues Mitglied

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    Also ich hätte das jetzt unschuldig mit dem Samariterbund in Verbindung gebracht.
     
  6. Apfelkern

    Apfelkern Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Und den Simon mit der Simandlgesellschaft?
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    16.726
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom teigabid,

    an deine "geschichte" könnte es wahr sein, dass er verheiratet war, da er sonst nicht rabbi werden durfte!

    shimon1938
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
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    6.053
    Ort:
    burgenland.at
    shimon hat folgendes geschrieben:

    da magst du recht haben, aber seine heutige stellung in glaubensfragen ist bestimmt nicht abhängig davon ob er verheiratet gewesen ist oder nicht, eher war diese hochzeit der auslöser für seine weitere bewusstseinsentwicklung.

    ich gehe nicht davon aus, dass sie es damals für notwendig befunden haben, eine NTE könne sich nur durch streitereien und raufereien zwischen menschen entfalten, sondern zum beispiel auch ein fast ertrinken im wasser wurde als solche vorbedingung angesehen.

    nun aber die geschichte vom knackpunkt, von der hochzeit in kana,
    also jener hochzeitsgesellschaft aus kaphernaum/nazareth:

    die aussage der rahmenhandlung ist ziemlich klar,
    zuerst eine hochzeit in der jüdischen tradition,
    danach erst der weg der mission.

    aber was hat es mit den 6 steinkrügen auf sich?
    wovon jeder 2 bis 3 mass wasser fassen konnte.
    ein mass ist etwa ein liter.

    nun, nehmen wir den nazaräner, seine mutter und die fünf geschwister,
    so kommen wir auf 7 personen.
    mit der anzahl der jünger 12, kann man sehr wohl auf die gesellschaft mit und rund um die braut kommen.

    die summe 19 hat auch mohammed in seinem werk verwendet.
    darüber hinaus ist nostradamus in seinen forschungen auf die zahl 21 gekommen,
    weil er einen steinkrug und einen schöpfer zusätzlich dazugerechnet hat,
    wenn man die nicht dabeigewesenen berücksichtigt,
    der verstorbene vater des nazaräners,
    und die verstorbene mutter von judith.

    das hochzeitsfest war in kaphernaum,
    und die wohnung des paares war in nazareth.

    im gleichen verhältnis wie oben beschrieben hat dann der vater der braut die rechtssprechung vollzogen, nachdem judith bei der geburt ihres sohnes gestorben war. es ging um sachwerte aus dem hochzeitsvertrag, die sich in immobilien verflüchtigt hatten und nicht sofort zurückbezahlt werden konnten. und den tod der geliebten tochter hatte der nichtsnutzige nazaräner überdies auch noch zu verantworten.
    belastet hier jemand in einer ehe den mann für den tod der frau, kann man sich vorstellen, wie seine eigenen vorwürfe ihm selbst gegenüber ausgesehen haben, was den tod seiner frau betraf.
    nun kann man dies von allen seiten beleuchten und beide seiten zu wort kommen lassen, was dann nichts anderes als ein gegenseitiges aufschaukeln bedeutet, aggressionen erzeugt und darüber hinaus auch bei erfolg sehr rechthaberisch wirkt. letztlich bleibt an beiden seiten zumindest ein geringes teilverschulden haften.
    darum war es nur recht und billig dieses geschehen total auszuklammern.
    aber im unmittelbaren zusammenhang stehend mit den weiteren entwicklungen musste dieses ereignis zumindest erwähnt werden.

    darum gibt es diese geschichte in der bibel.

    der schlechte wein war also sowohl die gescheiterte familienplanung des nazaräners, als auch die suche des messias aus einer väterlichen position heraus in einer einzelnen person, wobei der zufall die kugel auf das kalendarische zeichen des krebses fallen gelassen hatte.

    später dann, da war das ganz anders, und berauschend.

    daher ist es nicht nur sehr wahrscheinlich,
    dass der nazaräner in seiner lehre nicht nur eine religiöse seite gepflegt hat,
    sondern auch eine absichernde und soziale politische seite zum tragen gekommen war.

    ... ach ja, bevor ich es vergesse, der vater von judith war ein hagerer mann, schlank und hoch gewachsen, der halbe kopf war schon kahl und grau, sein gesicht zeigte eine noble blässe, längliche gebogene nase, schmale lippen. kalendarisch ist sein geburtszeichen im löwen zu suchen. vom beruf war er - ein weinhändler (!) der gelegentlich zu den festtagen bis nach jerusalem gekommen war und über jericho wieder zurückkehrte in seine heimat, ehe er mit dem einen oder dem anderen ein paar worte wechselte, wie man halt so den small-talk betreibt in der gesellschaft ...

    ja. der.

    und ein :love2: :koenig:
     
  9. Apfelkern

    Apfelkern Neues Mitglied

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    Für mich ist die Kernaussage, dass der Diener (also der Dienende) um das Wunder WEIß (da er es gesehen hat - er war beteiligt), während alle anderen, das Wunder GLAUBEN müssen, da sie nur die Resultate gesehen haben. Jesu hätte ja auch tricksen können.
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    ...und für mich ist das NT nur eine "schöne geschichte" aber besitzt keinerelei autorität...leider können wir heute, dank vielen unterschiedlichen theorien und verfälschungen, nicht mehr genau wissen wie jesus, der rabbi gelebt und was genau gelehrt hat. eins ist klar, dass "liebe deinen nächsten wie (auch) dich selbst" steht auch in talmud und nich nur in NT.

    shalom,


    shimon1938
     

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